Coleslaw

Coleslaw Rezept – perfekt für US-lastiges BBQ

Woher stammt der Begriff Coleslaw?

Coleslaw heißt eigentlich nichts anderes als Krautsalat. Und zwar auf English. Der Ausdruck Coleslaw wird vor allem in den USA aber auch England oder Australien verwendet. Krautsalat gibt es natürlich in verschiedenen Variationen. Sprachlich ist Coleslaw dem niederländischen Wort Koolsla abgeleitet – dies bedeutet, klar: „Kohlsalat“. Früher war Coleslaw in Großbritannien als Coleslaw bekannt. Hierbei ist „Cole“ eine Abkürzung für Cabbage (was „Kraut“ heißt), was wiederum vom Lateinischen „colis“ stammt.

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Was ist der Unterschied zwischen Coleslaw und dem bei uns allgemein bekannten Krautsalat?

Gegen einen klassische Krautsalat mit Essig, Öl und Kümmel, vielleicht sogar Speck, ist natürlich nichts einzuwenden. Und das ist ja auch wirklich eine feine Sache.Bei Coleslaw ist das Entscheidende, dass hierbei die Sauce auf einer Mayonnaise-Basis angerichtet wird. Irgendwie doch typisch amerikanisch. In Verbindung mit Kraut und Zwiebeln wirklich eine sehr leckere und cremig-saftige Kombination. Also jeder der auf Mayonnaise oder allgemein cremige Salat-Dressings steht wird den Coleslaw lieben. Mich erinnert dieser Salat einfach an Fastfood, was in diesem Fall nicht Schlechtes bedeuten muss und auch nicht als abwertend zu verstehen ist. Dieser Salat passt wirklich wunderbar zu Burger und ist auf jeder Feier der Hit. Eben einfach mal was anderes. Weitere Unterschiede: Es befinden sich auch Karotten und Zwiebeln im Coleslaw…

Auf was sollte beim Weißkraut kaufen für den Coleslaw geachtet werden?

Der erste Blick gilt den äußeren Blättern: Fallen diese schon ab oder sind bräunlich welk? Und zudem: Der Strunk: Ist dieser schon bräunlich-dunkel oder ist der Strunk überdimensional groß besser auf ein anderes Exemplar ausweichen.

Das Kraut für den Coleslaw mit der Hand oder dem Hobel schneiden?

Der Krauthobel hat zwei Vorteile: Zum einen bekommt man, je nach Einstellung der Dicke, immer gleichmäßige Ergebnisse. Ich finde, dies sieht einfach schöner aus, wenn der Coleslaw nicht aus dicken Brocken und kleinen Mini-Stücken zusammen gewürfelt ist. Außerdem empfinde ich das Arbeiten mit dem Krauthobel als wesentlich einfacher. Und hier fällt mir noch ein drittes Argument für den Krauthobel ein: Man schneidet sich nicht so leicht in den Finger. Aber bitte, wer will kann auch ein Messer verwenden. Oder, wer will kann natürlich auch eine Küchenmaschine mit dem passenden Aufsatz verwenden.

Zu welchen Speisen eignet sich Coleslaw als Beilage?

Coleslaw ist eine typische Beilage beim Grillen in den USA. Egal ob Spare Ribs, Chicken Wings, Burger oder Steak. In England wird er aber zum Beispiel auch oftmals zu Fish & Chips gereicht. Ich muss schon zugeben, dass ich mich in diesen Salat glatt reinsetzen könnte, somit kann ich ihn mir sogar als Hauptspeise sehr gut vorstellen. Dazu ein Stück geröstetes Brot oder Baguette dazu, eine wunderbare Sache!

Ist Coleslaw gesund?

Generell spricht nichts gegen Krautsalat, Zwiebeln und Karotten. Also kann man sagen: Coleslaw ist auf jeden Fall gesund, und verglichen mit einem Nudelsalat allemal. Wer auf einige Kalorien verzichten mag und kann, der tauscht einen Großteil der üblicherweise verwendeten Mayonnaise gegen Buttermilch und Joghurt ein. Dann geht der Salat sogar als Fitness-Essen durch.

Geheimtipp beim Coleslaw:

Nach dem Zubereiten unbedingt für ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen. so kann er schön durchziehen. Aber Vorsicht: Je länger er steht, desto weicher wird der Coleslaw. Sprich: Wer etwas „Biss“ haben möchte sollte den Coleslaw nicht über Nacht im Kühlschrank stehen lassen.

Zubereitung & Zutaten:

Coleslaw
Yum
Portionen Vorbereitung
5 Personen 30 Minuten
Kochzeit Wartezeit
0 Minuten 1 Tag
Portionen Vorbereitung
5 Personen 30 Minuten
Kochzeit Wartezeit
0 Minuten 1 Tag
Coleslaw
Yum
Portionen Vorbereitung
5 Personen 30 Minuten
Kochzeit Wartezeit
0 Minuten 1 Tag
Portionen Vorbereitung
5 Personen 30 Minuten
Kochzeit Wartezeit
0 Minuten 1 Tag
Zutaten
  • 1 kg Weißkraut
  • 2 Stk große Karotten
  • 3 Stk mittlere Zwiebeln
  • 1,5 EL Salz
  • 1 EL gemahlenen Pfeffer
  • 100 g Zucker
  • 200 g Mayonnaise
  • 100 ml Buttermilch
  • 4 EL Weißweinessig
  • 2 TL mittelscharfen Senf
  • 100 ml Milch
  • 1/2 Stk Zitronensaft
Portionen: Personen
Anleitungen
  1. Das Weißkraut nach Belieben in kleine Stücke hobeln oder raspeln. Ebenso die Karotten. Die Zwiebeln in ganz kleine Würfel schneiden. Alles in eine Schüssel gegeben
  2. Alle restlichen Zutaten in eine große Schüssel geben und mit dem Schnellbesen ordentlich vermengen.
  3. Die Soße über den Salat geben und untermischen. Den Salat am besten über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen – wer Zeit und Lust hat kann auch hierbei vor dem Schlafengehen nochmals durchrühren, damit sich die Soße bestens verteilt und einziehen kann.

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