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Baguette Rezept: für den fluffig-knusprigen Allrounder am Tisch

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Selber gemachtes Baguette: außen knusprig, innen fluffig. (Foto: Matthias Würfl)

Was wäre Bruschetta ohne Baguette? Oder mein Hot Cheese Steak Sandwich ohne das Baguette? Oder eine leckere Fischsuppe ohne Baguette dazu? Nichts bis eher wenig würde ich mal sagen. Ihr seht: Das Baguette Rezept ist Voraussetzungen für diesen Allrounder – sprich: das Baguette passt zu vielen Gerichten. Baguette kaufen kann man ja an allen Ecken und Enden. Und auch in den verschiedensten Formen und mit unterschiedlichen Geschmacksrichtungen und Füllungen. Aber Baguette selber backen? Dafür ist oftmals keine Zeit – weil in der heutigen Welt alles sehr schnell gehen muss. Wer dennoch mal Lust hat, sich sein Baguette selber zu backen, für den kommt hier mein bescheidenes Baguette Rezept – das ihr natürlich jederzeit auch noch abwandeln könnt.

Woher stammt dieses Baguette Rezept?

Das kann ich euch nicht genau sagen. Ich habe mich früher, als ich diesen Blog noch nicht hatte, mal mit dem Backen von Baguette beschäftigt. Und daher stammt auch dieses Baguette Rezept. Generell würde ich mal sagen, dass unsere französischen Nachbarn das Baguette Rezept so generell erfunden haben. Doch über die Herkunft vom Baguette Rezept sind sich auch die Gelehrten bei Wikipedia nicht so sicher.

Welche anderen Bezeichnungen gibt es noch fürs Baguette?

Hierzulande firmiert das Baguette auch unter dem Namen Weißbrot oder Stangenweißbrot, in der Schweiz soll es Parisette genannt werden – ein süßer Name wie ich finde.

Der Teig beim Baguette Rezept

Beim Baguette Teig handelt es sich um einen einfachen Hefeteig. Dieser besteht aus Weizenmehl, Salz, Hefe und etwas Milch oder Wasser. Der Baguette Bäcker sollte zudem auch noch eine weitere Zutat fürs Baguette Rezept mitbringen, und zwar ein klein wenig Zeit. Und er sollte dem rohen Baguette Teig ein warmes Plätzchen schaffen. Denn Baguette Teig muss vor dem Backen „gehen“. Das heißt, die Hefe im Baguette Teig soll ihre Wirkung entfalten und das Volumen vom Baguette Teig bestenfalls verdoppeln. Und das muss eben an einem warmen Ort geschehen und erfordert ein wenig Zeit.

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Alle Zutaten fürs Baguette auf einen Blick – viele braucht es gar nicht. Das Olivenöl wurde sodann zum Anfertigen des Bruschetta verwendet, siehe weiter unten. (Foto: Matthias Würfl)

Wie und wo sollte man den Baguette Teig „gehen“ lassen?

Im Sommer bietet es sich natürlich an, den Teig, mit einem Küchentuch abgedeckt, auf die Fensterbank, den Balkon oder der Terrasse zu platzieren. Am besten ist es noch, wenn die Schüssel ein wenig in der Sonne steht. Das fördert den Vorgang des „Gehens“ optimal. Wer an kalten Tagen Baguette backen möchte, der hilft sich beim Baguette Rezept entweder mit einer Heizung, beispielsweise unter der Fensterbank. Es ist aber auch genauso gut möglich, den Backofen auf zirka 50 Grad einzustellen und dem Baguette Teig darin ein warmes Plätzchen zu schaffen. Die Backofentüre sollte dabei aber nicht ganz geschlossen werden. Denn Hefe benötigt neben Wärme auch Sauerstoff, um ihre volle Wirkung auf den Baguette Teig zu entfalten.

Das Mehl für den optimalen Baguette Teig

Damit ein Baguette ganz besonders fluffig wird, empfiehlt es sich, auf die Mehlsorte zu achten. Fürs Baguette Rezept eignet sich der Mehltyp 550 am besten. Denn diese Mehlsorte macht den Baguette Teig besonders feinporig. Zudem besitzt Mehl vom Typ 550 einen höheren Proteingehalt und sorgt für gute Knet- und Formeigenschaften, sowie eine bessere Stabilität vom Baguette Teig.

Wichtig beim Baguette Rezept: Den Teig richtig falten

Bei der Zubereitung von Baguette ist es wichtig, den Teig zu falten. Dies verleiht ihm Gleichmäßigkeit und er geht dadurch ganz besonders gut auf. Nach der Herstellung vom Baguette Teig, wird dieser mehrmals gefaltet. Das heißt man nimmt eine Ecke vom Baguette Teig und klappt ihn bis zur Mitte ein und drückt ihn fest. Der Baguette Teig wird immer wieder gedreht und der Vorgang wiederholt. Anschließend wird der Baguette Teig dann zirka eine Stunde zum „Gehen“ an einen warmen Platz gestellt. Es gibt verschiedene und auch ganz besondere Falttechniken die in verschiedenen Baguette Rezepten erklärt werden. Die Einfachste ist, wie ich finde, die in diesem Rezept Beitrag beschriebene Variante.

Den Teig zu Baguette formen

Nach dem sich das Volumen vom Baguette Teig verdoppelt hat, setzt man ihn zum Baguette formen auf eine bemehlte Arbeitsfläche. Der Baguette Teig wird in die gewünschte Größe portioniert. Nun wird der einzelne Teigrohling wieder gefaltet. Dazu schlägt man die obere Kante des Teiges nach unten bis in die Mitte ein und drückt diese fest. Anschließend wird der Teigrohling immer wieder um 90 Grad gedreht und erneut von oben bis zur Mitte eingeschlagen. Auf diese Weise entstehen eine Spannung im Teig, sowie eine glatte Oberfläche. Nach diesem Baguette Rezept folgt eine weitere Ruhephase. Die Teigportionen dazu einfach auf der Arbeitsfläche liegen lassen und mit einem Geschirrtuch abdecken. Danach werden die Teigrohlinge flach gedrückt und wieder von  oben nach unten zur Mitte hin einschlagen und festgedrückt. Anschließend erfolgt eine Drehung um 180 Grad und der Teig wird wieder von oben nach unten bis zur Mitte eingeschlagen und angedrückt. Und jetzt wird das Baguette in die Länge gerollt. Et Voilá, das Baguette ist bereit für den Ofen. Doch halt: Noch nicht ganz…

Der Baguette Rezept Tipp: wie das Baguette besonders knusprig wird

Bevor das Baguette nun endlich gebacken werden kann sind noch ein paar kleine Schritte notwendig, und ein wenig Geduld.  Damit das Baguette besonders knusprig wird bestreicht man es mit einem Küchenpinsel mit etwas Wasser.

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Anschließend bestäubt man es entweder mit ein wenig Mehl oder wälzt es in Hartweizengrieß. Für eine tolle Kruste. Jetzt aber in den Ofen oder? Nein, noch ein klein wenig Geduld. Die Baguetterohlinge brauchen wieder ein wenig Ruhe. Dazu lässt man sie einfach auf der Arbeitsfläche abgedeckt zirka 45 Minuten ruhen.

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Vor dem Backen kann man das Baguette nochmals mit Wasser bestreichen und mit Mehl bestäuben. (Foto: Matthias Würfl)

Das Baguette richtig einschneiden

Nach dem das Baguette nun erneut „gegangen“ ist, ist es an der Zeit, es mit einem scharfen Messer mehrmals leicht, zirka einen Zentimeter tief, schräg einzuschneiden. Das Einschneiden sollte zügig erfolgen, damit der Teig nicht am Messer kleben bleibt. Dies ermöglicht ein besseres Aufgehen des Baguettes beim Backen. Und jetzt endlich ab in den Ofen!

Dein Baguette Rezept benötigt ja 160 Minuten – soviel Zeit habe ich nicht!

Naja, du musst ja nicht die ganze Zeit wenn der Teig „geht“ daneben stehen. Und beim Backen oder Grillen auch nicht. Und dann sind wir bei diesem Rezept auch schon wieder auf einer Zeit von 20 bis 30 Minuten. Das ist doch ok, oder?

Die richtige Backtemperatur beim Baguette Rezept

Beim Baguette Backen sind hohe Temperaturen, um die 220 bis 240 Grad, erforderlich. Die Backzeit für Baguette beträgt zirka 15 bis 20 Minuten. Es kommt natürlich auch immer darauf, welches Baguette Rezept man verwendet und wie dick demnach die Baguettes sind beziehungsweise werden.

Worauf backst du dein Baguette?

Ich habe es auf den Grill gelegt. Ihr könnt es natürlich auch im Ofen auf einem stinknormalen Blech backen. Und wer etwas ganz besonderes ausprobieren möchte muss sich ein Baguettblech zulegen.

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Wie lässt sich das Baguette Rezept noch abwandeln?

Wer dem Baguette eine besondere Note verleihen mag, der kann in den Baguette Teig  verschiedenste Zutaten hineinkneten. Beispielsweise Schinken, Speck, Zwiebeln, Oliven, Peperoni oder Paprika.

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Schmeckt mit selbst gemachtem Baguette nochmals eine Nummer besser: Bruschetta. (Foto: Matthias Würfl)

Eine weitere Abwandlung für das Baguette Rezept ist das Knoblauchbaguette oder Kräuterbaguette

Wer in den Genuss von Knoblauch- oder Kräuterbaguette kommen möchte, der benötigt lediglich Knoblauch oder seine Lieblingskräuter und etwas Butter. Dazu wird das Baguette nach Ende des Backvorgangs quer und etwas tiefer eingeschnitten. Sodann mit Knoblauchbutter oder Kräuterbutter bestückt und noch einmal in den Backofen oder auf den Grill gegeben. Bis zum gewünschten Bräunungsgrad und bis die Butter geschmolzen ist – was meist sehr schnell geht. Wer noch auf der Suche nach einer einfach Anleitung ist, hier ein Link zur Herstellung von Rosmarin Salbei Kräuterbutter. Dieses Rezept lässt sich mit Knoblauch und anderen Kräutern beliebig abwandeln. Wer nicht auf Kräuter steht kann es auch mal mit der Tomatenbutter versuchen.

Übrigens: Alternativen zum Baguette Rezept gibt es in der Kategorie Teig. Dort findet ihr zum Beispiel ein Rezept für Kartoffelbrot, Zwiebelbrot und allerlei mehr Teig-Rezepte.

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Baguette Rezept – für den fluffig-knusprigen Allrounder am Tisch

Vorbereitungszeit20 Min.
Zubereitungszeit20 Min.
Arbeitszeit2 Stdn. 40 Min.
Gericht: Beilage
Land & Region: Französisch
Portionen: 4 Portionen

Zutaten

  • 500 g Mehl (Typ 550)
  • 1 TL Salz
  • 1 Hefewürfel (42 Gramm)
  • 300 ml Wasser

Anleitungen

  • Mehl und Salz in eine Schüssel geben.
  • Die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen.
  • Die Hefemischung langsam in die Mehlmischung hineinrühren und zu einem Teig verkneten.
  • Den Teig mehrmals falten, das heißt von oben nach unten bis zur Mitte einschlagen, andrücken. Dabei wird der Teig immer wieder um 90 Grad gedreht.
  • Anschließend mit einem feuchten Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort „gehen lassen“, bis er das Doppelte seines Volumens erreicht hat.
  • Nun den Teig aus der Schüssel schaben und auf eine mit Mehl bestäubte Arbeitsfläche oder ein Nudelbrett geben.
  • Den Teig halbieren und nun durch weiteres Falten und Rollen in die gewünschte längliche Form bringen. Dazu wird der Teigrohling erneut von oben nach unten bis zur Mitte eingeschlagen, festgedrückt, dann um 180 Grad gedreht und nochmals von oben nach unten eingeschlagen und festgedrückt und anschließend in die gewünschte Länge gerollt.
  • Die Teigrohlinge mit etwas Wasser bestreichen und mit Mehl bestäuben oder in etwas Hartweizengrieß wälzen und abgedeckt weitere 45 bis 60 Minuten gehen lassen.
  • Nun die rohen Baguettes mit dem Messer schräg einritzen.
  • Den Grill auf zirka 220 bis 230 Grad vorheizen und auf der indirekten Hitze auf dem Grillrost, einem Blech oder auf dem Pizzastein je, nach Größe zirka 15-20 Minuten goldbraun backen. Klappt natürlich auch im Backofen.

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