Croutons selber machen Rezept

Croutons selber machen | Rezept für Salate, Suppen & Knödel

Croutons selber machen Rezept

Jeder dürfte sie kennen, die kleinen, in Fett herausgebratenen Brotwürfel, "Croutons" (bzw. Croûtons) genannt. Sie landen oftmals in Suppen, als Topping auf Salaten oder in Knödeln und Klößen – genauer gesagt in Semmelknödeln oder Kartoffelknödeln. Schon seit langem werden Croutons in Supermärkten zum Kauf angeboten. Doch heute heißt unser Rezept in diesem Artikel „Croutons selber machen“. Warum? Weil es schnell und ohne jegliche Schwierigkeit geht, perfekte Resteverwertung ist, keine Zusatzstoffe enthalten sind und die Eigenproduktion einen gewaltigen Spielraum eröffnet.

Woher stammt der Name Crouton?

Im Lateinischen bedeutet das Wort crusta soviel wie Kruste. Und Croutons sind ja auch praktisch eine einzige Kruste. Wer altes Toastbrot oder normales Brot vorrätig hat, muss dieses nicht entsorgen. Solange es noch nicht steinhart ist, muss fürs Croutons selber machen nicht unbedingt frisches Brot gekauft werden.

Verwendung für Salate

Egal ob Caesar Salad oder Feldsalat: Dort peppen die Croûtons den Salat ein wenig auf. Vor allem für diejenigen, die auf das Baguette oder Pizzabrot nebenher verzichten wollen oder müssen. Und sie bringen natürlich, je nachdem wie sie gewürzt sind und um welchen Salat es sich handelt, noch einen netten Geschmack mit in die Schüssel.

croutons auf salat

Verwendung für Suppen

Am beliebtesten sind Croutons in der Tomatensuppe. Ob sie sich in einer Kartoffelsuppe auch gut machen, muss jeder für sich selber entscheiden. Wie schon bei der Verwendung der Croutons im Salat als Ersatz für Baguette und Pizzabrot.

Gut vorstellen kann ich mir Croutons aber auch noch in einer Fischsuppe. Schreibt mir gerne eure Vorlieben in die Kommentare.

Verwendung für Knödel und Klöße

Mamas und Omas (ab und zu auch die Papas und Opas) verstecken gerne Croutons in Kartoffelklößen beziehungsweise Kartoffelknödel. Warum? Angeblich weil sie Feuchtigkeit anziehen und so die Knödel und Klöße nicht klumpen.

Aber bei mir klumpen die Knödel auch ohne Croutons nicht. Trotzdem schmecken sie manchen – wie mir – einfach im Knödel.

Die Grundlage für Croutons

Mir sind Croutons besonders aus Weißbrot gemacht bekannt. Aber es spricht nichts dagegen, jegliches anderes Brot oder Brötchen in Würfel zu schneiden. Was die Zutaten angeht, ist es also wirklich egal, auf welche Brotsorten oder Brötchen ihr setzt. Kreiert hier gerne – je nachdem, welches Brot ihr grade da habt – eure ganz eigenen Rezepte und Ideen.

Tipp: Falls eure Brotkruste, also die Rinde, schon steinhart ist, das "Innere" aber noch gut verwendbar, schneidet sie für unser Rezept einfach ab. Manchmal eignet sich einfach nicht mehr das ganze Brot zur Resteverwertung.

croutons in suppe

Die Zubereitung

Eine einfachere Zubereitung geht kaum:

  • Brotscheiben oder Toastscheiben in Würfel schneiden. Weißbrotwürfel (oder Würfel aus einem anderen Brot, je nachdem wofür ihr euch entscheidet)
  • in Fett anbraten und mit Gewürzen abschmecken.

Zubereitungstipps:

  • Je nach Belieben könnt ihr mit dem Aroma spielen und mit dem Pflanzenöl variieren.
  • oder Knoblauch, beziehungsweise frische Kräuter mit in die Pfanne geben. Fertig!

Eine ausführlichere Anleitung der Zubereitung mit konkreten Angaben findet ihr unten im Rezept-Formular.

Croutons in der Pfanne oder im Ofen zubereiten

Für den Klassiker aller Rezepte, ein wenig Butter in der Pfanne flüssig werden lassen und die Croutons eingeben. Dabei immer schön wenden, damit sie von allen Seiten mit dem Fett benetzt werden und gleichmäßig kross und knusprig braten.

Eine fettarme Variante ist es, die Croûtons im Backofen einfach aufs Backblech zu legen und dort bei Umluft kross zu backen. Dabei genau wie in der Pfanne ab und zu wenden. Natürlich geht’s auch im Backofen mit Butter oder Öl – dieses dann einfach auf dem Backblech zerfließen lassen.

Im Backofen beträgt die Temperatur für Croutons zwischen 130 und 150 Grad.

Croutons Pin

Die Hitze beim Rösten?

Die Brotwürfel unbedingt bei mittlerer Hitze in der Pfanne rösten. Der größte Fehler: Bloß den Herd nicht wie ein Wahnsinniger aufdrehen! Und das gilt für alle Rezepte, egal mit welchen Gewürzen und Kräutern ihr eure Croutons zubereiten wollt!

Croutons auf dem Grill machen

Klappt auch, schnappt euch eine gusseiserne Pfanne oder eine Placha (Grillplatte) und geht nach den oben beschriebenen Schritten vor.

Gewürze

Was einem gefällt! Macht doch Asia-Croutons mit Kreuzkümmel für eure Fischsuppe. Oder eine indische Variante mit Curry für die Tomatensuppe. Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Probiert für euch einfach ein paar verschiedene Rezepte und findet heraus, was euch als Topping zu Salat oder in der Suppe am besten schmeckt.

Allgemein könnt ihr eure Brotwürfel auch in Olivenöl als Fett wenden und Kräuter eurer Wahl, zum Beispiel Rosmarin oder Thymian dazugeben. Auch Knoblauch macht sich wunderbar dazu. Ihr seht, Croutons sind so vielseitig, wahrscheinlich kann man daraus so viele Rezepte kreieren, dass man ein ganzes Kochbuch damit füllen könnte.

Die Haltbarkeit

Ehrlich gesagt habe ich Croutons noch nie in einer Tupperdose aufgehoben. Nach ein oder zwei Stunden schmecken sie zwar immer noch, sind frisch aber einfach am besten. Lange würde ich sie jedenfalls nicht aufheben, da sie aufgrund der Butter und des Öls schnell ranzig werden.

Ich denke, man hat sowieso selten so viele Croutons übrig, dass man sie ewig aufheben müsste. Schließlich sind Croutons an sich ja meistens schon eine Art der Resteverwertung.

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Croutons selber machen | Rezept für Salate, Suppen & Knödel

Croutons selber machen: Croutons sind sehr beliebt für Salate, Suppen oder Knödel & Klöße. Mit diesem Rezept sehr schnell selbst gemacht.
Vorbereitungszeit5 Min.
Zubereitungszeit10 Min.
Arbeitszeit15 Min.
Gericht: Beilage, einlage
Land & Region: International
Keyword: gold gelb, knuspirg, kross
Portionen: 200 g

Zutaten

  • 200 g Brot (Art nach Wahl)
  • 20 g Butter
  • Salz (zum Abschmecken)
  • Gewürze (nach Belieben)

Anleitungen

  • Das Brot (oder Brötchen etc.) in Würfel schneiden.
  • Butter (oder Olivenöl) in der Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen.
  • Die Brotwürfel in die Pfanne geben und sodann sofort ein paar Mal wenden, damit sie von allen Seiten mit dem Fett benetzt werden.
  • Wenn die Croutons schön gold-braun sind und einen leichten Biss haben auf einen Teller geben.
  • Mit Salz und Gewürzen, ggf. Knoblauch und/oder Kräutern der eigenen Wahl verfeinern.

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