Croutons selber machen Rezept

Leckere Croutons selber machen – für Salate, Suppen oder Klöße & Knödel

Croutons selber machen Rezept
Selbstgemachte Croutons sind schnell zubereitet. (Foto: Matthias Würfl)

Jeder dürfte sie kennen, die kleinen, in Fett herausgeratenen Brotwürfel, Croutons genannt. Sie landen oftmals in Suppen, Salaten oder Knödeln und Klößen. Schon seit langem werden Croutons in Supermärkten zum Kauf angeboten. Doch heute heißt es „Croutons selber machen“. Warum? Weil es schnell geht, keine Zusatzstoffe enthalten sind und die Eigenproduktion von Croutons einen gewaltigen Spielraum eröffnet.

Woher stammt der Name Crouton?

Der Name leitet sich aus dem Lateinischen ab. Dort bedeutet das Wort crusta soviel wie Kruste. Und Croutons sind ja auch praktisch eine einzige Kruste.

Croutons selber machen als optimale Resteverwertung

Wer altes Toastbrot oder normales Brot vorrätig hat muss dieses nicht entsorgen. OK, wenn es wirklich schon steinhart ist, lässt es sich nicht mehr besonders gut für Croutons verwenden. Aber ansonsten muss fürs Croutons selber machen nicht unbedingt frisches Brot gekauft werden.

Croutons für Salate verwenden

Egal ob Caesar Salad oder Feldsalat: Dort peppen die die Croutons den Salat ein wenig auf. Vor allem für diejenigen, die auf das Baguette oder Pizzabrot nebenher verzichten wollen oder müssen. Und bringen natürlich, je nachdem wie sie gewürzt sind noch einen netten Geschmack mit in die Salatschüssel.

Selbstgemachte Croutons passen zum Beispiel toll auf einen Caesar Salad:

Selbstgemachte Croutons für Suppen verwenden

Selbiges gilt für Suppen. Am beliebtesten sind Croutons in der Tomatensuppe. Ob sie sich in einer Kartoffelsuppe auch gut machen, wo ohnehin schon viele Kohlehydrate enthalten sind – naja, das muss jeder für sich selber entscheiden. Wie schon bei der Verwendung der Croutons im Salat als Ersatz für Baguette und Pizzabrot. In welchen Suppen habt ihr denn gerne Croutons als Einlage. Schreibt es gerne in die Kommentare unterhalb dieses Rezept Beitrags. Gut vorstellen kann ich mir Croutons aber auch noch in einer Fischsuppe.

Croutons für Knödel und Klöße

Das weiß jedes Kind: Dass die Mamas und Omas (ab und zu auch die Papas und Opas) gerne Croutons in Kartoffelklößen beziehungsweise Kartoffelknödel verstecken. Warum? Angeblich weil die Croutons Feuchtigkeit anziehen und so die Knödel und Klöße nicht klumpen. Aber bei mir klumpen die Knödel auch ohne Croutons nicht. Also kann ich das nicht bestätigen. Manchen, wie mir, schmecken die Croutons in den Knödeln. Für andere sind die Croutons wiederum ein Hingucker.

Was bildet die Grundlage für Croutons?

Wie oberhalb schon geschrieben, Brot. Mir sind Croutons besonders aus Weißbrot gemacht bekannt. Aber ich weiß nicht was dagegen spricht die Croutons auch aus jeglichem anderen Brot zu machen. Das bringt nämlich mal einen anderen Geschmack hinein. Ich habe auch schon mal Croutons aus meinem selbst gemachten Kartoffelbrot und auch Croutons aus Zwiebelbrot gemacht. Herrlich. Da macht sich der Unterschied zu Croutons die aus eher geschmacksneutralem Weißbrot hergestellt werden deutlich bemerkbar.

Croutons in der Pfanne zubereiten

Das ist der Klassiker: ein wenig Butter in der Pfanne flüssig werden lassen und die Croutons eingeben. Dabei immer schön wenden, damit sie von allen Seiten mit der Butter benetzt werden und von allen Seiten gleichmäßig kross und knusprig braten.

Fettarme Croutons im Backofen selber machen

Normalerweise werden Croutons ja in der Pfanne im Fett oder Öl oder in Butter heraus gebraten. Eine fettarme Variante ist es auch, die Croutons einfach aufs Backblech zu legen und dort bei Umluft kross zu backen. Dabei auch ab und zu wenden. Wer die Croutons im Backofen in Butter oder Öl machen will: Der lässt auf dem Backblech einfach ein wenig Butter zerfließen oder Öl warm werden und gibt seine Croutons aufs Backblech (dabei immer schön wenden, dass sie von allen Seiten das Fett aufsaugen können). Temperatur für Croutons im Backofen machen beträgt zwischen 130 und 150 Grad – das ist völlig ausreichend.

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Brot und Butter – das war’s schon an Grundzutaten. (Foto: Matthias Würfl)

Mit welcher Hitze röste ich Croutons in der Pfanne?

Unbedingt bei mittlerer Hitze. Der größte Fehler: Bloß den Herd nicht wie ein Wahnsinniger aufdrehen. Da bekommst du sonst sehr schnell kleine Kohlewürfel. Zum einen musst du dann ein zweites Mal ran und zum anderen stinkt es in deiner Küche gewaltig.

Croutons selber machen auf dem Grill

Klappt auch, schnappt euch eine gusseiserne Pfanne oder eine Placha (Grillplatte) und geht nach dem oben beschriebenen Schritten vor. Croutons selber machen klappt auf dem Grill auch!

Welche Gewürze verwendet man für dieses Rezept?

Was einem gefällt! Macht doch Asia-Croutons mit Kreuzkümmel für eure Fischsuppe. Oder India-Croutons mit Curry für die Tomatensuppe. Hier sind der Fantasie, zumindest meiner Auffassung nach keine Grenzen gesetzt. Bloß bedenkt immer eines: Nicht allen am Tisch schmeckt jedes Gewürz!

Wie lange halten sich selbst gemachte Croutons?

Da gebe ich ganz ehrlich zu: Das habe ich noch nie ausprobiert. Sprich: in einer Tupperdose aufgehoben. Was aber auch einen einfachen Hintergrund hat: Croutons selber machen geht furchtbar schnell. Und ich habe schon mal, als ich die Küche aufgeräumt habe, Croutons probiert, die frisch herrlich geschmeckt haben. Nach einer oder zwei Stunden haben sie diesen Geschmack zwar nicht komplett eingebüßt, aber: Frisch einfach nochmals eine Nummer besser. Und vor was ich ehrlich gesagt ein wenig Angst hätte: Dass die selbstgemachten Croutons aufgrund der Butter und des Öls nach ein paar Tagen schnell ranzig werden.

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Leckere Croutons selber machen – für Salate, Suppen oder Klöße & Knödel

Vorbereitungszeit5 Min.
Zubereitungszeit10 Min.
Arbeitszeit15 Min.
Gericht: Beilage
Land & Region: International
Portionen: 200 g

Zutaten

  • 200 g Brot (Art nach Wahl)
  • 20 g Butter
  • Salz (zum Abschmecken)
  • Gewürze (nach Belieben)

Anleitungen

  • Das Brot in Würfel schneiden.
  • Butter in der Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen.
  • Die Würfel in die Pfanne geben und sodann sofort ein paar Mal wenden, damit die Butter die Würfel von allen Seiten benetzt.
  • Wenn die Croutons schön gold-braun sind auf einen Teller geben.
  • Mit Salz und Gewürzen der eigenen Wahl verfeinern.

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