Rinderbrühe selber kochen

Rinderbrühe selber kochen – vielfältig verwendbar

Die Rinderbrühe ist mir schon aus meiner Kindheit als „Kraftbrühe“ bekannt, die einen wieder „aufrichtet“. Ähnlich wie die Hühnerbrühe, die man ebenfalls bei Erkältungen empfiehlt. Ich kann mir natürlich vorstellen warum dem so ist. Bei Rinderbrühe selber kochen wandert die ganze Power des Fleisches, der Knochen und des Suppengrüns in das Wasser über. Eine gehaltvolle Grundlage zur Weiterverwertung für eine Suppe oder als aromatischer Fond für ein Schmorgericht.

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Verwertung vom ausgekochten Fleisch und Gemüse beim Rinderbrühe selber kochen

Um Geschmack ins Wasser zu bekommen braucht man fürs Rinderbrühe selber kochen ordentlich Fleisch und Knochen. Aber auch Gemüse darf hier nicht fehlen. Fleisch und Gemüse geben beim Auskochen ihre Aromen ab und verlieren dabei an Geschmack. Trotzdem muss man Fleisch und Gemüse nach dem Auskochen nicht entsorgen. Sie geben eine feine Suppeneinlage beispielsweise für eine Leberknödelsuppe ab. Eine weitere Möglichkeit wäre das Fleisch mit Meerrettich als Brotzeit zu genießen.

Rinderbrühe selber kochen – und was dann damit anfangen?

Wie bereits oben erwähnt verwende ich meine Rinderbrühe als Aufguss für viele Schmorgerichte. Rinderbrühe passt geschmacklich auch zu Wildgerichten. Somit eine gute Alternative zum Wildfond. Denn wer kommt schon öfter in den Besitz von Wildfleisch? Falls doch, hier zeige ich ein Rezept wie man beispielsweise Hirschfond selber kochen kann – die findet beim Hirschgulasch Verwendung. Dann wäre da noch die Verwendung als Suppe, beispielsweise mit Nudeln, Pfannkuchenstreifen oder Leberknödel. Hier lohnt sich Rinderbrühe selber kochen, man schmeckt den Unterschied. Wie man Leberknödel zubereitet zeige ich ebenfalls in einem Video und zwar hier.

Rinderbrühe Zutaten Markknochen Suppenfleisch Videorezept
Die Zutaten für die Rinderbrühe auf einen Blick (Foto: Matthias Würfl)

Welches Fleisch verwende ich beim Rinderbrühe selber kochen?

Es gibt gewisse Fleischstücke vom Rind oder Kalb welche sich als Suppenfleisch eignen. Das wäre zum Beispiel die Rinderbeinscheibe oder Teile von der Querrippe. Dieses Fleisch besitzt lange Fasern und einen hohen Anteil an Bindegewebe. Auch wegen dem höheren Fettanteil und der Sehnen wird dieses zum Auskochen verwendet. Knochen geben ebenfalls ihre Aromen gut ab. Ebenfalls werden zum Rinderbrühe selber kochen Markknochen verwendet. Weitere Beispiele für Suppenfleisch sind der Bauchlappen oder der Schwanz. Wer Rinderbrühe selber kochen mag, braucht eine etwas größere Menge an Fleisch. Daher empfehle ich Angebote checken und dann auf Vorrat machen. Brühen lassen sich einfach einfrieren und schnell auftauen.

Wie erhält die Brühe beim Rinderbrühe selber kochen eine schöne dunkle Farbe?

Das Geheimnis bezüglich der Farbe der Rinderbrühe liegt nicht am Fleisch oder dem Suppengrün. Es ist die Zwiebel, die mit Schale verwendet wird – zuerst angeröstet und sodann ausgekocht. Mein Tipp: Bio-Zwiebeln kaufen und lediglich die vorher die äußere Schale entfernen falls die Zwiebel sehr verschmutzt ist. Die Zwiebel wird sodann halbiert und mit der Unterseite im heißen Top oder in einer Pfanne angeröstet. Die Röststoffe und die Zwiebelschalen, die anschließend mit ausgekocht werden verleihen der Rinderbrühe eine schöne goldbraune Farbe.

Rinderbrühe Schaumkelle Schaum
Der aufsteigende Schaum wird zu Beginn des Kochens mit der Schaumkelle abgeschöpft. (Foto: Matthias Würfl)

Bei mir entsteht Schaum beim Aufkochen der Brühe – was ist das?

Der Schaum, der beim Rinderbrühe selber kochen entsteht ist nichts anderes als geronnenes Eiweiß vom Suppenfleisch. Wer eine klare Rinderbrühe haben möchte der schöpft dieses Eiweiß am besten mit einer Schaumkelle immer wieder ab. Je länger die Brühe am Auskochen ist desto weniger Eiweiß bildet sich nach. Normalerweise ist dieser Prozess schon wenige Minuten nach dem ersten Aufkochen abgeschlossen.

Rinderbrühe selber kochen
Rinderbrühe selber kochen - vielfältig verwendbar
Yum
Portionen Vorbereitung
5 Personen 30 Minuten
Kochzeit
3 Stunden
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Zutaten
  • 1 kg Suppenfleisch (mit oder ohne Knochen)
  • 4 Liter Wasser
  • 1 kg Markknochen
  • 0,5 kg Suppengrün
  • 3 Lorbeerblätter
  • 10 Wachholderbeeren
  • 2 mittelgroße Zwiebeln
Portionen: Personen
Anleitungen
  1. Das Suppengrün putzen, die Zwiebel mit Haut halbieren.
  2. Den Topf erhitzen und die Zwiebelhälften mit der Unterseite hineinsetzen und anrösten (ohne Fett oder Öl), bis Sie eine dunkle Farbe bekommen.
  3. Das Wasser und alle weiteren Zutaten beigeben und aufkochen.
  4. Aufkommenden Schaum mit der Schaumkelle abschöpfen.
  5. Die Suppe nun 3 Stunden bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis sich der Wasseranteil um zirka die Hälfte reduziert hat.
  6. Die Suppe durch ein enges Sieb abseihen. Das Fleisch und Gemüse kann zur Brotzeit warm oder kalt verwendet werden. Die Suppe portionsweise einfrieren oder gleich zur Weiterverarbeitung verwenden.

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