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Pizzabrot – den Klassiker in den eigenen vier Wänden backen

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Pizzabrot frisch vom heißen Pizzastein ist ein Genuss. (Foto: Matthias Würfl)

Man muss es nicht lieben. Aber zumindest kennt es jeder, der seinen Fuß schon einmal in eine Pizzeria gesetzt hat. Die Rede ist vom berühmten Pizzabrot. Man serviert es dort meist gleich zu Beginn mit den Antipasti. Wie zum Beispiel dem Meeresfrüchtesalat, Antipasti Salat oder Vitello Tonnato. Manche verzehren das Pizzabrot auch genüsslich ohne jede weitere Beilage zu den ersten Schlucken Rotwein – was auch sehr gut schmeckt. Zumindest dann, wenn das Pizzabrot nicht strohtrocken, sondern mit einer feinen und dezent aufgetragenen Tomatensauce daher kommt.

Warum wird Pizzabrot außerhalb der Pizzeria eher selten gegessen?

In den eigenen vier Wänden ist ein Pizzabrot eher nicht so oft gesehen. Der Grund? Weil man vielleicht nicht so oft mit Vorspeisen operiert? Oder weil es als Hauptspeise nicht opulent genug erscheint. Doch spätestens wenn Besuch ansteht und die Entscheidung gefallen ist einen Abend italienischer Art zu veranstaltet, vielleicht mit Lasagne als Hauptgericht und einem leckeren Tiramisu als Dessert, könnte das Pizzabrot ins Spiel kommen. Und die Zubereitung ist sehr einfach – egal ob auf dem Grill oder im Ofen.

 


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Die Zutaten fürs Pizzabrot

Wie es oft mit Gerichten ist, die besonders gut schmecken: sie enthalten erstaunlich wenige Zutaten. Und so ist es auch mit dem Pizzabrot. Der Teig besteht lediglich aus Mehl, Wasser, Hefe, Salz, etwas Zucker und Olivenöl. Anschließend kann der Teig entweder pur gebacken und pur genossen werden. Oder man bestreicht ihn nur mit etwas Knoblauchbutter. Man merkt schon, Pizzabrot lässt viele Varianten um Abwandlungen zu, auf die wir im nächsten Absatz noch genauer eingehen werden.

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Alle Zutaten fürs Pizzabrot auf einen Blic. (Foto: Matthias Würfl)

Wie lässt sich Pizzabrot abwandeln oder Pizzabrot verfeinern?

Das Pizzabrot kann natürlich nicht nur mit passierten Tomaten gebacken werden sondern auch pur. Wer lieber keine Tomaten auf seinem Pizzabrot haben möchte, der bestreicht es, wie schon erwähnt, mit ein paar Tropfen Olivenöl, in welches zuvor Knoblauch gepresst worden ist. Dies ist ebenso vor oder nach dem Backvorgang möglich. Wer eine schärfere Pizzabrot Variante bevorzugt, kann sich auch eine scharfe Kräuterpaste ins Olivenöl mixen und damit sein Pizzabrot beträufeln. Meist verwendet man hierbei Chilipasten. Eine andere Möglichkeit ist es frische Kräuter oder klein geschnittene Oliven und Paprika in den Teig hineinzukneten. Oder das Pizzabrot vor oder nach dem Backen mit seinen Lieblingskräutern zu bestreuen. Dafür bieten sich entweder frische oder spezielle Kräutermischungen in trockener Form für Pizza an, auf Basis von Oregano und Basilikum.

Das Backen vom Pizzabrot im Ofen

Pizzabrot sollte am besten bei hohen Temperaturen und für wenige Minuten gebacken werden. Zudem gelingt Pizzabrot ganz besonders gut, wenn es auf einem Pizzastein gebacken wird.  Dieser wird im Herd aufgeheizt. Man sollte ihn unbedingt zusammen mit dem Herd erhitzen und nicht kalt hineinlegen. Zum einen könnte er dann der Hitze nicht standhalten und zerspringen. Und zum anderen macht man sich ja gerade den aufgeheizten Pizzastein zu Nutze um in den Genuss von Pizza oder Pizzabrot „wie beim Italiener“ zu kommen. Wer über keinen Pizzastein verfügt, der legt seinen Pizzabrot Teig entweder so aufs Backbelch oder gibt sie in eine spezielle Pizzabackform.

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Der Pizzastein kann im Grill aber auch im Backofen platziert werden. (Foto: Matthias Würfl)

Das Grillen vom Pizzabrot auf dem Grill

Wer sich selber ans Pizzabrot heranwagen möchte, und dies noch dazu auf dem Grill in Angriff nimmt, solle sich über einige Voraussetzungen im Klaren sein. Erstens wird hier ein Pizzastein dringend benötigt. Denn es ist natürlich ein Ding der Unmöglichkeit, das Pizzabrot direkt auf den Rost zu legen. Den Pizzastein (in runder oder eckiger Form) gibt es in Baumärkten oder aber hier im Internet zu kaufen.

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Preislich beginnen die Pizzasteine bei rund 10 Euro – die auch wirklich ihren Dienst ordentlich verrichten. Wichtig beim Pizzabrot selber machen: Den Pizzastein mit dem Grill erhitzen und diesen nicht auf den aufgeheizten Grill legen, sonst könnte der Pizzastein wegen der Temperaturunterschiede springen. Und: Der Pizzastein muss mindestens 20 Minuten lang auf dem 300 Grad heißen Grill liegen, um seine Temperatur „zu bekommen“ und aufzuheizen. Außerdem sollte es sich um einen Grill handeln, der eine Garhaube besitzt. Auf einem offenen Grill ist es ein schweres Unterfangen ein gutes Pizzabrot zu backen. Von Vorteil ist auch ein Pizzaheber – er erleichtert die Arbeit ungemein und ist hier erhältlich.

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Der Pizzaheber. Er erleichert einem die Arbeit ungemein. (Foto: Matthias Würfl)
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Das Pizzabrot ist fertig und man hat gegessen: den Pizzastein pflegen!

Abschließend noch ein Wort zur „Wartung“ des Pizzasteins: Versucht nicht schwarze Flecken – die eventuell durch festgebrannte Tomatensoße entstanden sind – mit Spülmittel zu entfernen. Den Pizzastein nach der Benutzung lediglich abkühlen lassen und mit einer Bürste säubern. Das war’s schon.

Was gibt’s nach dem Pizzabrot?

In der Pizzeria, wenn das Pizzabrot zur Vorspeise verdrückt wurde, in 90 Prozent der Fälle sicherlich eine Pizza, Pasta oder Lasagne. Zuhause ist dies durchaus auch möglich. Darum hier ein paar Ideen, die euch durchs Anklicken direkt aufs betreffende Rezept auf dieser Webseite bringen: Sloppy Joe Pizza Calzone, eine doppelt geräucherte Lasagne. Oh, ich sehe gerade, dass ich noch kein klassisches Pasta-Gericht im Sinne von „Spaghetti-Nudeln“ (jaja, ich weiß, das Wort gibt es nicht) im Archiv habe. Aber was nicht ist kann ja noch kommen…

Liebe Frau Auer, jetzt hast du uns ein Ohr abgekaut aber mit keinem Wort den Teig fürs Pizzabrot erwähnt…

Oh, ich habe mich total verquatscht, ja, das stimmt! Auf den Teig kommt es beim Pizzabrot besonders an! Die Zubereitung findet ihr unterhalb im Rezept Formular. Wer noch genauere Information zum Pizzabrot Teig benötigt, den möchte ich auf einen wirklich detaillierten Artikel auf diesem Blog verweisen. Mit dem für viele sicherlich wenig überraschenden Titel Pizzateig.

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Pizzabrot - den Klassiker in den eigenen vier Wänden backen

Vorbereitungszeit20 Min.
Zubereitungszeit10 Min.
Arbeitszeit1 Std. 30 Min.
Gericht: Vorspeise
Land & Region: Italienisch, Mediterran
Portionen: 10 Portionen

Zutaten

Pizzabrotteig

  • 1 kg Mehl
  • 20 g frische Hefe
  • 1/2 TL Zucker
  • 1 TL Salz
  • 500 ml Wasser
  • 4 EL Olivenöl

Pizzabrotteig Belag

  • 1 TL Salz
  • 250 ml Passierte Tomaten
  • 2 EL Kräuter der Provence
  • 3 Knoblauchzehen
  • 5 EL Olivenöl

Anleitungen

  • Mehl in eine Schüssel geben.
  • Die Hefe in lauwarmen Wasser auflösen und den Zucker zugeben.
  • Die Hefemischung, Olivenöl und das Salz zum Mehl geben und zu einem Teig verkneten.
  • Den Teig an einem warmen Ort für zirka eine Stunde gehen lassen.
  • Den Knoblauch fein hacken und ins Olivenöl rühren.
  • Die passierten Tomaten salzen und die Kräuter der Provence unterrühren.
  • Den Teig in Kugeln formen und mit der Hand auseinander ziehen oder mit dem Nudelholz dünn ausrollen.
  • Das Pizzabrot dünn mit den passierten Tomaten bestreichen und mit dem Knoblauchöl beträufeln.
  • Bei 300 Grad am Grill auf dem Pizzastein zirka drei Minuten backen. Oder im Backofen bei höchster Stufe (zirka 250 Grad) etwa 10 Minuten backen.

 

Ein Kommentar

  1. Herzlichen Dank für die Tipps zu Pizza! Mir scheint, dass hier vieles vom Belag abhängt. Bei uns mögen ja alle gerne die Pizza. Es lohnt sich was Neues zu probieren! Danke!

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