Fladenbrot die-frau-am-grill-de

Fladenbrot Rezept – als Beilage oder zum Füllen

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Das Fladenbrot könnte man auch als die Mutter aller Brote bezeichnen. Seine Herstellung lässt sich in verschiedenen Kulturen zeitlich sehr weit zurückverfolgen. Und zwar bis in die Anfänge des Ackerbaus. Fladenbrot wurde schon in der Zeit vor Christus gebacken. Und was auf so eine lange Geschichte zurückblicken lässt, muss in jedem Fall etwas Gutes sein. Fladenbrote sind, dank ihrer dünnen Form, blitzschnell gebacken. Die ideale Beilage und perfekt zum Füllen. In verschiedenen Kulturen sind verschiedene Fladenbrot Rezepte entstanden. Das bekannte türkische Fladenbrot oder das Pita aus Griechenland. Aber auch indisches Fladenbrot, Naan genannt. Heute soll es um das bosnische Fladenbrot Rezept, dem Lepinje gehen. Warum ich mich für Lepinje entschieden habe? Es wird Cevapcici mit Ajvar geben. Und da darf natürlich das bosnische Fladenbrot nicht fehlen.

Die Zutaten:

Für die Zubereitung werden 250 ml Wasser benötigt. Das Wasser sollte lauwarm sein. Denn es kommt außerdem noch ein halber Würfel Hefe dazu. Und Hefe hat es gerne warm, so kann sie am besten ihre Wirkung entfalten und dafür sorgen, dass der Teig schön luftig wird. Wer möchte, der kann statt der frischen Hefe auch auf ein Päckchen Trockenhefe ausweichen. Damit gelingt das Fladenbrot genauso. Etwas Salz und Zucker werden ebenfalls benötigt, sowie ein kräftiger Schuss Olivenöl. Und natürlich Mehl und zwar 400 g. Herkömmliches Mehl vom Typ 405 ist ideal.

Fladenbrot Zutaten-die-frau-am-grill-de
Die Grundzutaten. Was noch benötigt wird: Das Topping…siehe weiter unten im Beitrag. (Foto: Matthias Würfl)

Die Zubereitung vom Fladenbrotteig:

Zuerst wird die Hefe im lauwarmen Wasser aufgelöst, ebenso der Zucker hinzu gegeben. Nicht nur das warme Wasser hat positive Auswirkungen auf die Hefe, auch der Zucker trägt dazu bei, die Hefe zu aktivieren. Jetzt gilt es nur noch Mehl und Salz in eine Schüssel zu geben und durchzumischen. Hinzu kommt das Hefe-Zucker-Wasser und der Schuss Olivenöl. Sodann muss man den Teig erst einmal anzurühren. Das gelingt recht gut mit dem hinteren Ende eines Kochlöffels. Nun wird Hand angelegt und alle Zutaten zu einem elastischen Teig verknetet.

Den Teig für Fladenbrot „gehen lassen“

Ja ja, das kennen wir ja bereits von Backwerk aller Art, wie dem Pizzateig, dem Baguette Rezept und Dampfnudelteig. Es ist eben Hefe im Spiel, und diese benötigt etwas Zeit um zu wirken. Noch schneller „geht“ der Teig, wenn man ihn an einem warmen Ort platziert. Und ein wenig abdecken ist wichtig, damit die Oberfläche vom Teig nicht austrocknet. Man nehme einfach ein feuchtes Geschirrtuch.

Fladenbrotteig-die-frau-am-grill-de
Gut Ding braucht Weile. Das gilt besonders für den Hefeteig, deren der Fladenbrotteig einer ist. (Foto: Matthias Würfl)

Das Formen der Fladen

Nach dem „Gehen“ wird der Teig in Portionen geteilt. Je nachdem wie groß man seine Fladenbrote eben haben möchte. In diesem Fladenbrot Rezept wird er viergeteilt. Und zwar mit einem Teigschaber oder einem Messer, vielmehr mit dem Messerrücken. Wer es ganz genau nehmen mag, der wiegt den Teig ab. Nach dem Teilen wird der Teig zu Kugeln geformt und „geschliffen“. So machen es zumindest die Profis. Dazu wird die Teigkugel mit der Hand leicht auf die Backoberfläche gedrückt und dabei gedreht. Es ist aber auch möglich den Teig immer wieder nach unten einzuschlagen, bis die Oberfläche der Teigkugel schön glatt erscheint. Nun die Teigkugeln auf eine bemehlte Unterlage legen und platt drücken. Am besten mit den Händen. So lässt man die Fladen nun noch ein wenig „gehen“, bis der Grill oder Ofen gut vorgeheizt ist. Vor dem Backen werden die Fladen noch mit ein wenig Wasser beträufelt und mit dem charakteristischen Schachbrettmuster versehen. Dazu verwendet man am besten den Teigschaber oder ein Messer.

Fladenbrotteig formen-die-frau-am-grill-de
Kugeln formen, flach drücken und einschneiden…dann geht’s an Topping. (Foto: Matthias Würfl)

Das Topping bei diesem Rezept:

Wer möchte kann sein Fladenbrot vor dem Backen auch noch mit einem Topping versehen. Und zwar in Form von Sesam oder Kümmel. Für eine rustikale Variante bestäubt man das Fladenbrot einfach mit etwas Mehl. Und dann kann es schon ans Backen vom Fladenbrot gehen. Fladenbrot kann aber auch einfach naturbelassen gebacken werden.

Kümmel und Sesam-die-frau-am-grill-de
Ob Kümmel oder Sesam – wählt das Topping was euch gefällt oder lasst es ganz beiseite. (Foto: Matthias Würfl)

Das Backen vom Fladenbrot

Hier bieten sich viele Möglichkeiten an:

Im Backofen

Fladenbrot gelingt natürlich ganz klassisch im Ofen. Wer Fladenbrot im Ofen zubereiten möchte, der kann entweder ein Backblech verwenden, oder, noch besser, einen Pizzastein. Dies kommt der ursprünglichen Zubereitung auf Stein am nächsten. So ein Pizzastein lässt nicht nur Fladenbrote wunderbar aufbacken. Auch Pizza oder Flammkuchen gelingen darauf besonders gut.

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Auf dem Grill

Wer über einen Grill mit Deckel verfügt, der kann das Fladenbrot, genauso wie im Backofen zubereiten. Optimal ist es, wenn auch hier ein Pizzastein zum Einsatz kommt. Den Pizzastein übrigens mit dem Grill aufheizen und nicht kalt in den aufgeheizten Grill legen. Sonst könnte er zerbrechen. Der Pizzastein gibt ordentlich Hitze ab, verteilt sie gleichmäßig und das Fladenbrot ist in kürzester Zeit, also in wenigen Minuten fertig. So wird es innen luftig und außen knusprig. Fladenbrot auf dem Grillrost zubereiten ist keine gute Idee. Der Teig fließt durch den Rost und das, was hinterher wieder aus dem Grill herauskommt, ist alles andere als ein Fladenbrot.

Fladenbrot auf Pizzastein-die-frau-am-grill-de
Auf dem Pizzastein macht backen einfach Spaß. (Foto: Matthias Würfl)

In der Panne

Ja, Fladenbrot in der Pfanne funktioniert. Bei dieser Zubereitungsart ist es erforderlich, das Fladenbrot zu wenden. Damit es von beiden Seiten gleichmäßig Hitze abbekommt. Und die Pfanne gut mit Mehl bestäuben oder Öl hineingeben, damit nichts anbrennt oder anklebt. Die Pfanne kann man wie beispielsweise beim Kuchenbacken als eine Backform betrachten. Hierfür würde ich aber den rohen Teig in die noch kalte Pfanne legen und dann langsam erhitzen.

Kann man dann Fladenbrot auch auf der Feuerplatte oder auf der Plancha zubereiten?

Ja, wenn Fladenbrot in der Pfanne gelingt, dann gelingt es auch auf einem Grill ohne Deckel oder auf einer Plancha oder Feuerplatte. Aber hier gilt es die Hitze vorsichtig zu dosieren und die Feuerplatte oder Plancha gut einzuölen. Am besten Resthitze verwenden. Und das Fladenbrot natürlich einmal wenden.

Die Backtemperatur

Bei der klassischen Zubereitung auf dem Pizzastein oder auf dem Backblech sind hohe Temperaturen, um die 300 Grad gefragt. Wer sich für eine andere, oben genannte Zubereitungsart entscheidet, der sollte die Hitze etwas sparsamer einsetzen.

Die Backzeit

Die Backzeit beträgt, ausgehend von der Zubereitung auf dem Pizzastein, nur wenige Minuten. Es kommt eben auch auf die Größe vom Fladenbrot an. Wenn das Fladenbrot schön aufgegangen ist und am Rand eine goldbraune Farbe aufweist, sind dies Indikatoren dafür, dass das Fladenbrot fertig ist. Wer sehr unsicher ist, der führt ganz einfach die Stäbchenprobe durch.

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Zu welchen Gerichten schmeckt Fladenbrot?

Am besten passt dieses bosnische Fladenbrot natürlich zu Cevapcici mit Ajvar. Fladenbrot kann man ansonsten immer an den Tisch stellen. Sei es zum Mittagessen für den Salatteller oder die Grillfeier. Mit Fladenbrot verhält es sich ähnlich wie mit Pizzabrot und Baguette. Es passt zu jeder Gelegenheit, so lässt es sich zum Beispiel wunderbar mit selbstgemachtem Gyros füllen.

Fladenbrot die-frau-am-grill-de
Fladenbrot Rezept – als Beilage oder zum Füllen
Yum
Fladenbrot Rezept.
Portionen Vorbereitung
4 Portionen 10 Minuten
Kochzeit Wartezeit
10 Minuten 90 Minuten
Portionen Vorbereitung
4 Portionen 10 Minuten
Kochzeit Wartezeit
10 Minuten 90 Minuten
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Fladenbrot Rezept – als Beilage oder zum Füllen
Yum
Fladenbrot Rezept.
Portionen Vorbereitung
4 Portionen 10 Minuten
Kochzeit Wartezeit
10 Minuten 90 Minuten
Portionen Vorbereitung
4 Portionen 10 Minuten
Kochzeit Wartezeit
10 Minuten 90 Minuten
Zutaten
  • 250 ml Wasser
  • 0,5 Würfel Hefe (frisch)
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Salz
  • 400 g Mehl
  • 3 EL Olivenöl
Portionen: Portionen
Anleitungen
  1. Hefe und Zucker im lauwarmen Wasser auflösen.
  2. Mehl und Salz in eine Schüssel geben und die Hefe-Zucker-Mischung und das Olivenöl dazugeben.
  3. Alle Zutaten miteinander verrühren und anschließend gut durchkneten.
  4. Den Teig in eine Schüssel geben und mit einem feuchten Geschirrtuch bedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis der Teig sein Volumen verdoppelt hat.
  5. Den Grill auf 300 Grad vorheizen. Ideal ist die Zubereitung auf einem Pizzastein. Gilt auch für den Ofen.
  6. Den Teig in vier Teile teilen und zu Kugeln formen. Die Kugeln auf eine bemehlte Backunterlage legen und plattdrücken. Die Fladen weitere 20 bis 30 Minuten gehen lassen.
  7. Die Fladenbrote werden vor dem Backen mit einem Schachbrettmuster versehen. Dazu einfach eine Teigkarte oder einen Messerrücken verwenden.
  8. Anschließend mit etwas Wasser beträufeln oder mit Mehl bestäuben. Man kann sie auch mit etwas hellem oder schwarzen Sesam bestreuen.
  9. Die Fladenbrote anschließend zirka 8 bis 10 Minuten backen.

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