Mürbeteig Grundrezept | mit Geheim-Tipp

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Beim Mürbeteig Grundrezept handelt es sich um ein Rezept für einen „Knetteig“. In der Küche und auch am Grill findet der Mürbeteig häufig Verwendung. Als Teigart für süße oder deftige Kuchen, wie Meat Pies, gefüllte Fleischtaschen, Quiches, Tartes oder dem Bavarian Bratwurst Pie: hier benötigen wir das Rezept zum Mürbeteig.

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Mürbeteig Rezept Video

Mürbeteig Zutaten und Zubereitung

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Mürbeteig Grundrezept | mit Geheim-Tipp

Das Mürbeteig Rezept gibt es für süße und deftige Speisen. Und mit meiner kleinen Eselsbrücke vergesst ihr nie wie dieser Teig gemacht wird.
Vorbereitungszeit5 Minuten
Zubereitungszeit5 Minuten
Ruhezeit30 Minuten
Gesamtzeit40 Minuten
Gericht: grundrezept teig, Teig, Teigrezept
Küche: International
Keyword: backen, einfach, lecker, schnell, trick
Portionen: 1 Portion
Kalorien: 5563 kcal

Zutaten

Zutaten für einen schnellen & deftigen Mürbeteig

  • 300 g Mehl
  • 200 g kalte Butter
  • 1 Ei (Größe M)

Zutaten für einen schnellen & süßen Mürbeteig

  • 300 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 200 g Butter (oder Margarine, aber kalt)
  • 100 g Zucker
  • 1 Ei

Anleitungen

Zubereitung eines schnellen & deftigen Mürbeteigs

  • Mehl auf eine Backunterlage geben, eine Mulde hinein drücken, die Butter in kleine Stücke schneiden und zusammen mit dem Ei in die Mulde geben. Alle Zutaten rasch zu einem Teig verkneten und eine Kugel formen.
  • Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für zirka 20 bis 30 Minuten in den Kühlschrank geben.
  • Anschließend ist der Mürbeteig bereit und kann nach Lust und Laune -beispielsweise für Quiche oder Zwiebelkuchen - verarbeitet werden.

Zubereitung eines schnellen & süßen Mürbeteigs

  • Mehl und Zucker auf eine Backunterlage geben und eine Mulde hinein drücken. Butter in kleine Stücke schneiden und zusammen mit dem Ei in die Mulde geben. Alle Zutaten rasch zu einem Teig verkneten und eine Kugel formen.
  • Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für zirka 20 bis 30 Minuten in den Kühlschrank geben.
  • Anschließend ist der Mürbeteig bereit und kann nach Lust und Laune - beispielsweise als Boden für Apfelkuchen oder zum Ausstechen von Plätzchen - verwendet werden.

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Nährwerte (pro Portion)

Kalorien: 5563 kcal | Kohlenhydrate: 558 g | Protein: 76 g | Fett: 339 g | Gesättigte Fettsäuren: 209 g | Mehrfach ungesättigte Fettsäuren: 16 g | Einfach ungesättigte Fettsäuren: 88 g | Transfette: 13 g | Cholesterin: 1187 mg | Natrium: 2749 mg | Kalium: 861 mg | Fasern: 16 g | Zucker: 102 g | Vitamin A: 10471 IU | Kalzium: 236 mg | Eisen: 30 mg

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Anja Würfl

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Geheimtipp bzw. Eselsbrücke – Mischungsverhältnis 3:2:1

Beim Mischungsverhältnis 3:2:1 wird der Mürbteig aus einem Teil Zucker (auch Puderzucker), zwei Teilen Butter und zu drei Teilen aus Mehl (meist Weizenmehl Type 405) hergestellt. Eine kleine Gedächtnishilfe sozusagen. Man nehme für das süße Teig-Rezept also nach dieser Regel 100 g Zucker, 200 g Butter und 300 g Mehl.

Süßer Mürbeteig zeichnet sich dabei durch die ausgewogene Mischung dieser Zutaten aus, wobei der Zucker im Verhältnis zu den anderen Zutaten am wenigsten und Mehl am meisten vorhanden ist.

So lässt sich das Mürbeteig-Rezept Schritt-für-Schritt immer und überall einfach (alles auch ohne Küchenwaage) aus dem Ärmel schütteln. Es gibt aber auch noch ein anderes Mischungsverhältnis beim Mürbeteig Grundrezept.

gefuellter muerbeteig

Alternatives Mischungsverhältnis 4:2:1

Ein anderes Mürbeteig-Grundrezept wäre nach den Angaben 4:2:1 wie folgt: 300 g Mehl, 150 g Butter und 75 g Zucker. Dies ist ebenfalls ein Grundrezept für Mürbteig, mit einer verhältnismäßig geringeren Menge (Anteil) an Butter und Zucker.

Der 4-2-1 Mürbeteig-Grundrezept eignet sich gut für gröberes Gebäck, wie die Basis für Torten-Teige (Kuchenboden/Tarteboden, Kekse) oder für einen Apfelkuchen.

Tipps & Tricks

Mürbeteig mit Ei oder ohne?

Das Ei im Teig ist kein Muss. Eier im Teig fördern jedoch die Bindung der Komponenten. Wer schon einmal in ein Vanillekipferl, das aus Mürbeteig ohne Ei erstellt wurde, gebissen hat, der weiß, wovon die Rede ist. Der Teig ist dann so zart und bröselig, dass er schon fast beim Anfassen zerfällt.

Ganz wichtig: kalte Hände

Wer einen guten Mürbeteig zubereiten möchte, der tut dies am besten auf einer kalten, bemehlten Arbeitsfläche (zum Beispiel ein gekühltes Blech) – mit kalten Zutaten. Die kalten Butterwürfel oder Flöckchen also direkt aus dem Kühlschrank verarbeiten, ebenso Ei oder Wasser.

24 Kommentare

  1. Wilfried Herbst

    5 Sterne
    Seit ich dein Grundrezept für den Mürbeteig kenne, gelingt er mir einwandfrei 👍 Danke Anja!

  2. 5 Sterne
    Alles super toll beschrieben und verständlich gemacht . mein Teig ruht nun und freut sich auf weiter Verarbeitung . Nur bei welcher Temperatur und wie lange für Plätzchen im Ofen? ich finde dazu keine Angaben

    • Danke meine liebe Sabine, freut mich sehr! Das hängt jetzt ganz von deiner Anzahl der Bleche die Du in den Ofen schiebst ab. Generell werden Plätzchen bei 180 Grad Ober-Unterhitze (160 Umluft) und je nach Dicke/Größe oder Sorte zwischen 10-14 Minuten gebacken, aber am Besten immer ein Auge drauf haben, so kannst Dir sicher sein, dass es klappt 😉 Gutes Gelingen und Viel Spaß! Liebe Grüße Anja

  3. 5 Sterne
    Habe von dieser Seite viel gelernt…Danke

  4. 5 Sterne
    Ein großartiger Beitrag, den ich nicht mehr missen möchte. Ich werde sicherlich auch die anderen Koch- und Backhilfen durchlesen! Vielen herzlichen Dank!

    • Danke für dein schönes Lob, liebe Brigitte! Freut mich sehr, wenn ich Dir mit meiner Eselsbrücke zum perfekten Mürbeteig helfen konnte. Viel Spaß beim stöbern und ausprobieren… Lass mich wissen, was du alles getestet hast 😉 Liebe Grüße, Anja

  5. Sabine Wiegand

    Mein Merksatz lautet:
    “1-2-3 zu feinem Mürbeteig”. Bedeutet: 1 2 3 jeweils die Anteile,
    ZU = ZUcker
    FE-inem = FEtt
    Mürbeteig = M ehl
    So hab ich nie mehr vergessen, ob zB die 2 das Fett oder der Zucker ist.
    Für Backanfänger das Einfachste😉
    Liebe Grüße von Sabine aus Magdeburg

    • Guten Morgen Sabine! Eine super tolle Eselsbrücke 😉 Vielen lieben Dank für deinen Beitrag. Ich bin mir sicher, damit hast du es auch einigen sehr erleichtert, sich die Zusammenstellung zu merken. Klasse, ich freue mich immer sehr über solche hilfreiche Tipps und Tricks 😉 Liebe Grüße zurück, Anja

  6. Toll , da kommen Kindheitserinnerungen auf , Mutter hat den Kuchen Totentuchen aus Mürbeteig so geliebt , den ich in der Grundschule als erstes gelernt habe .
    Merci
    Anneliese Ess ( Kochlehrerin )

    • Das ist schön zu hören, es ist doch immer wieder eine Freude wenn mit Essen tolle Erinnerungen in Verbindung stehen 😉 Vielen Dank fürs Teilhaben! Liebe Grüße, Anja

  7. 5 Sterne
    Tolles Rezept… Mürbeteig passt immer, egal ob für Plätzchen oder Kuchen, der schmeckt immer 😉

  8. Roberto Masera

    Gseht guet use! Werd‘ s mache🍀

  9. Helga Gernet

    5 Sterne
    Hallo Anja ich hatte schon beides probiert, Butter und Margarine! Meine Wahl fällt aber seither immer auf Butter, ich finde das ist schmackhafter 👍 Danke für die Tipps! Helga

  10. 5 Sterne
    Super! Kommt genau richtig. Ich werde es gleich ausprobieren.

  11. 5 Sterne
    Danke für den super Artikel, bin nämlich bisher nicht so die Bäckerin aber möchte mich jetzt mal dran wagen und ein paar Plätzchen backen. Danke und liebe Grüße von Moni

  12. 5 Sterne
    Hallo Anja! Der Mürbeteig ist ein Allrounder ich mag ihm am liebsten in der süßen Variante. Jetzt zur Weihnachtszeit wieder oft im Einsatz 😉 Schöne Adventszeit, bleibt gesund! Eure Gitte

    • Hallo Gitte, ja, da hast Du recht. Und Du erinnerst mich dabei gleich ans Plätzchen backen. 🙂 Bin heuer etwas später dran. Aber ein paar Butterplätzchen oder Spitzbuben muss ich in Angriff nehmen. 🙂 Danke Dir, ebenfalls eine schöne Adventszeit, bis bald und liebe Grüße, Anja

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