gusspfanne einbrennen - die frau am grill

Gusspfanne richtig einbrennen – mit Video & Geheimtipp!

gusspfanne einbrennen - die frau am grill

(enthält Werbung) Gusspfanne einbrennen ist ein Muss, wenn es darum geht, wie man eine solche Gusseisenpfanne vor dem erstmaligen Gebrauch richtig behandelt. Dies ist notwendig, um eine Antihaftbeschichtung zu erzeugen, damit eine Langlebigkeit der Gusspfanne gewährleistet ist. Wir haben uns ja schon mal mit dem Thema Eisenpfanne einbrennen beschäftigt, heute geht’s ums Gusspfanne einbrennen.

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Um welche Gusspfanne handelt es sich?

Die betreffende Gusspfanne von der Firma Dross Professional Services ist ein kleines Monster. Denn sie besitzt einen Durchmesser von 60 Zentimetern und wiegt sage und schreibe 20 Kilogramm. Für den gewöhnlichen Hausgebrauch natürlich nicht besonders sinnvoll. Auf dem Herd lässt sie sich nicht betreiben. Hierfür ist schon ein Hockerkocher oder ein Schwenkgrill erforderlich. Und von der Größe her genau das Richtige für Familienfeste, Vereinsfeiern oder das Kindergartensommerfest. Wenn zum Beispiel größere Mengen an Schaschlik zubereitet werden sollen.

Was diese Gusspfanne ausmacht

      • Es handelt sich um eine spezielle Pfanne, die aufgrund der drei Ösen die außen am Rand angegossen sind, hervorragend zum Aufhängen am Schwenkgrill geeignet ist.

oesen an gusspfanne fuer schwenkgrill - die frau am grill

      • Die Pfanne hat keine „ungesunde“ oder empfindliche Beschichtung und ist handgegossen wie damals die Eisengusspfanne in Uromas Küche.
      • Die Gusspfanne ist weder innen noch außen genau plan geschliffen und soll genauso rau in ihrer Oberfläche und Beschaffenheit sein wie sie ist. Die Pfanne wird in der Gießerei außen und innen von Hand mit der Flex nachbearbeitet. Das ist üblich, muss so sein und steht für Qualität und Handarbeit. Nur eine entsprechend raue Oberfläche verhilft der Pfanne schnell zu einer belastbaren und dauerhaften Patina. Durch die entstehende Patina glättet sich die Pfanne mit der Zeit ganz von allein.
      • Die Gusspfanne sollte „eingebrannt werden“ und sollte dann mit der Zeit und nach jeder Anwendung immer mehr Patina entwickeln. Durch Reinigung mit Spülmittel wird die Patina angegriffen, schlimmstenfalls zerstört. Am besten durchwischen, etwas einölen und wegstellen.

Gusspfanne einbrennen – warum genau? 

      • Durch das Einbrennen möchten wir auf Eisengusspfannen eine Antihaftschicht erzeugen. Der Nebeneffekt des Einbrennens ist außerdem ein Korrosionsschutz – die Pfanne setzt anfangs wesentlich weniger und später keinen Rost an.
      • Beim Einbrennen der Gusspfanne wird durch Öl und Hitze ein Film auf die Oberfläche der Eisenpfanne gebracht. Dadurch entsteht eine Antihaftschicht, die zwar weniger Antihaftwirkung als Teflon oder Keramik hat, dafür aber wesentlich langlebiger ist. Ist die „Patina“ (so wird die Antihaftschicht bei Eisengusspfannen genannt) beschädigt, lässt sich die Pfanne relativ leicht wieder neu einbrennen. Auf diese Art und Weise können Eisengusspfannen jahrzehntelang benutzt werden.
      • Hohe Hitze wird benötigt, um das Öl über den Rauchpunkt zu bekommen (was man beim Kochen normalerweise nicht machen sollte, beim Einbrennen aber ein Muss ist)
      • Einen großen Vorteil nach dem Einbrennen hat der Verzicht auf Spülmittel: In der Gusspfanne bleibt etwas Öl, was beim nächsten Braten wieder zu einer besseren Patina verhilft.
      • Falls man sich Sorgen um die Hygiene macht, kann man dennoch auf Spülmittel verzichten. Bei den Temperaturen, die beim Braten entstehen, sterben sämtliche Keime und Bakterien auf der Pfanne ab.
      • TIP: Man kann eine Gusseisenpfanne, egal wie alt und egal welcher Zustand, durch Sandstrahlen immer wieder in ihren Anfangszustand zurückversetzen.

Das Einbrennen der Gusspfanne im Detail

Im Folgenden werfen wir einen genauen Blick auf den Vorgang des Einbrennens

1. Pfanne mit Leinöl oder Sonnenblumenöl einreiben

Gebt gut Leinöl auf ein Papiertuch (Leinöl vorher schütteln) und reibt die komplette Innenseite der Eisengusspfanne gut mit dem Öl ein. Wiederholt den Vorgang bis die Eisengusspfanne glänzt. So geht ihr sicher, dass die Pfanne überall genug Öl abbekommen hat. Reibt jetzt das Öl wieder mit einem trockenem Papiertuch ab. Die Pfanne darf nicht mehr glänzen und sollte fast so aussehen, als ob sie nie eine Ölbehandlung erhalten hat. Keine Angst, die Arbeit war nicht umsonst: Das Gusseisen hat eine poröse Oberfläche, in der sich immer noch Öl befindet.

gusspfanne vor einbrennen mit oel einreiben - die frau am grill

2. Gusspfanne einbrennen – der Vorgang

Jetzt geht es an das wirkliche Einbrennen. Erhitzt die Eisengusspfanne auf eine Temperatur von ca. 250° Celsius. Das funktioniert wie gesagt auf einem Hockerkocher oder Schwenkgrill. Mit einem Laser Thermometer kann man die Temperatur an der Oberfläche messen. Haltet die Pfanne für für ca. 30 Minuten ungefähr auf dieser Temperatur. Achtung, Geruchsbildung ist normal, wählt aber einen Standort, wo der Geruch nicht stört.

gusspfanne raucht beim einbrennen - die frau am grill

3. Und jetzt kommt noch der Geheimtipp: Wiederholung des Einbrennvorgangs der Gusspfanne

Man wiederholt die Schritte 1 und 2 jetzt ein bis zweimal. Das fördert das Einbrennen. Fertig ist die Gusspfanne, wenn das Innere leicht glänzt.

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