Rosenkohlauflauf mit Speck Kartoffeln und Käse überbacken - die frau am grill

Rosenkohlauflauf mit Kartoffeln und Speck | gratiniert mit Käse

Rosenkohlauflauf mit Speck Kartoffeln und Käse überbacken - die frau am grill

Rosenkohl ist doch wirklich ein faszinierendes Gemüse. Die kleinen grünen Bälle sehen tatsächlich wie Miniaturausgaben der großen Kohlköpfe aus. Der Rosenkohl wird als eine Spielart des Gemüsekohls bezeichnet. Forscher sollen sich aber noch gar nicht einig sein, wie der Rosenkohl überhaupt entstanden ist. Diese Frage werden wir heute sicher hier auch nicht klären. Aber wir können das tolle Wintergemüse in einen leckeren Auflauf packen. Schön deftig, mit Speck und Appenzeller Käse überbacken. Also lasst uns mit der Zubereitung vom Rosenkohlauflauf loslegen.

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Welche Utensilien sind für den Rosenkohlauflauf erforderlich?

Wenige! Wer Rosenkohlauflauf zubereiten möchte, benötigt zum einen ein Messer und ein Brett. Damit lässt sich der Rosenkohl putzen und zurechtschneiden. Ebenfalls wichtig, ein Kartoffelschäler. Zum Waschen der Kartoffeln und des Rosenkohls empfiehlt es sich, noch ein Sieb bereitzustellen. Des Weiteren eine Schüssel mit Schneebesen zum Verrühren der Sahne mit den Gewürzen. Und zum Backen natürlich eine Auflaufform, sowie einen Pinsel zum Ausstreichen mit Butter.

Zutaten für Rosenkohlauflauf - die frau am grill
Die Zutaten für unseren Rosenkohlauflauf auf einen Blick. (Foto: Matthias Würfl)

Wie wird der Rosenkohl geputzt?

Zuerst den Rosenkohl unter kaltem Wasser waschen. Anschließend ein klein wenig vom Rosenkohl-Strunk abschneiden. Die äußeren, welken und gegebenenfalls nicht mehr so ansehnlichen Blätter fallen dann gleich von selbst ab. Den Strunk der kleinen Kohlköpfchen am besten kreuzweise einschneiden. Das hat den Sinn, dass die Blätter wie auch der Strunk vom Rosenkohl somit gleichmäßig durchgaren können.

Rosenkohl kreuzförmig einschneiden - die frau am grill
Dies ist einem gleichmäßigen Garprozess zuträglich: den Strunk kreuzförmig einschneiden. (Foto: Matthias Würfl)

Warum schmeckt Rosenkohl oftmals bitter?

Im Rosenkohl stecken so genannte schwefelhaltigen Glycoside. Und die sind für den Geruch, aber auch für den bitteren Geschmack, verantwortlich. Doch das sollte uns nicht davon abhalten, das gesunde Kohlgemüse zu essen. Mit ein paar Tricks lässt sich der bittere Geschmack nämlich abmildern oder sogar zum Verschwinden bringen. Diese folgen im nächsten Absatz.

Was kann man gegen den bitteren Geschmack tun?

  • Zum einen hilft gegen den bitteren Geschmack Kälte, genauer gesagt Frost. Wer wirklich sehr empfindlich reagiert und auch Nuancen von Bitterkeit nicht ausstehen kann, dem empfiehlt es sich den Rosenkohl einzufrieren. Oder gleich auf Rosenkohl aus dem Tiefkühlfach zurückzugreifen. Frost verwandelt die Bitterstoffe in Zucker.
  • Grundsätzlich genügt schon etwas Zucker im Kochwasser und kann Abhilfe gegen den bitteren Geschmack von Rosenkohl schaffen. Für dieses Rezept zwar nicht vorgesehen, könnte man den Rosenkohl, vor dem Überbacken, ein paar Minuten vor garen. Dazu einfach etwas Zucker und Salz ins Kochwasser geben und den geputzten Rosenkohl für kurze Zeit blanchieren.

Welche weiteren Zutaten benötigen wir für den Rosenkohlauflauf?

Nicht viele, es bleibt recht übersichtlich: Etwas Butter, Speck, Käse, Kümmel, Muskatnuss, Kartoffeln, Petersilie, Sahne zum Aufgießen und Salz und Pfeffer.

Wie wird der Rosenkohlauflauf geschichtet?

  • Zuerst wird eine Auflaufform oder Reine mit Butter ausgepinselt.
  • Anschließend werden die Kartoffelscheiben hineingelegt.
  • Dann wird der Rosenkohl aufs Kartoffelbett geschichtet. Hinzu kommen Speckwürfel. Diese am besten zwischen die Lücken vom Rosenkohl platzieren.
  • Anschließend mit dem Kümmel bestreuen.
  • Die Sahne mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen, gut durchrühren und über Kartoffeln, Rosenkohl und Speck gießen. Der Rosenkohl sollte ungefähr zur Hälfte mit Sahne bedeckt sein.
Sahne für Rosenkohlauflauf - die frau am grill
Jetzt fehlt nur noch der geriebene Käse…(Foto: Matthias Würfl)
  • Zum Schluss das Ganze gleichmäßig mit geriebenen Appenzeller bestreuen. Und schon ist der Rosenkohlauflauf bereit für Grill oder Ofen.

Müssen Rosenkohl und Kartoffeln vorgegart werden?

Nein, das ist wirklich nicht notwendig. Rosenkohl und Kartoffeln müssen nicht vorgegart werden. Dies geschieht alles in der Auflaufform. Ein toller Nebeneffekt: Alle Aromen bleiben zusammen. Außerdem geben die Kartoffeln Stärke an die Sahne ab und man erhält nach dem Überbacken eine sämige Soße.

Mit welchem Käse wird der Rosenkohlauflauf überbacken?

Für dieses Rezept wurde der Rosenkohlauflauf mit Appenzeller Käse überbacken. Der hat einen besonders deftig-würzigen Geschmack. Genau das Richtige, um mit dem aromatischen Rosenkohl mitzuhalten. Es wären natürlich auch andere Käsesorten möglich. Angefangen von Bergkäse oder Gouda, über Emmentaler bis hin zu Weichkäse, wie Camembert.

Welche Temperatur und Garzeit ist erforderlich?

Für die Zubereitung vom Rosenkohlauflauf empfiehlt sich eine Temperatur von 160 Grad. Genau richtig, damit die Zutaten weich garen, bevor oben der Käse zu bräunen beginnt. Das soll erst ganz zum Schluss geschehen. Die Garzeit beträgt in etwa eine Stunde.

Lässt sich der Rosenkohlauflauf einfrieren?

Ja, das geht. Am besten auftauen lassen und dann im Backofen langsam erhitzen. Wer mag, der kann noch etwas Sahne oder Milch hineingießen.

Welche Beilagen passen zum Rosenkohlauflauf?

Hier steckt ja eigentlich schon alles drin, was eine Mahlzeit komplett macht. Kartoffeln, Speck, Gemüse und eine cremige Soße. Wer aber dennoch eine Beilage zum Rosenkohlauflauf reichen möchte, der macht mit einem bunten Salat sicher nichts falsch.

Wie wird der Rosenkohlauflauf serviert?

Was ganz wunderbar zum Rosenkohlauflauf schmeckt, sind frische Kräuter. Wie zu Beispiel Petersilie oder Schnittlauch. Das sieht zudem auch noch sehr ansprechend aus. Den Rosenkohlauflauf einfach nach dem Überbacken mit fein gehackten Kräutern bestreuen und servieren.

Ich kann mich mit Rosenkohl einfach nicht anfreunden

Kein Problem, hier im Magazin gibt es noch viele andere Auflauf Rezepte. Wie zum Beispiel den Zucchini Auflauf, Kartoffelauflauf oder Gyrosauflauf.

Rosenkohlauflauf mit Speck Kartoffeln und Käse überbacken - die frau am grill
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Rosenkohlauflauf mit Kartoffeln und Speck | gratiniert mit Käse

Genialer Auflauf für die kalte Jahreszeit.
Vorbereitungszeit20 Min.
Zubereitungszeit1 Std.
Gericht: Hauptgericht
Land & Region: Deutsch
Keyword: einfaches Rezept, gesundes essen, gratinieren, schnelles Rezept, winteressen
Portionen: 4 Portionen
Autor: Anja Auer

Zutaten

  • 750 g Rosenkohl
  • 800 ml Sahne
  • 0,5 TL Muskat
  • 600 g Kartoffeln (mehlig kochend)
  • 150 g Speck
  • 150 g Appenzeller Käse
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Pfeffer
  • 0,5 TL Kümmel
  • 1 EL Butter
  • 1 Bund Petersilie

Anleitungen

  • Den Rosenkohl putzen und am Strunk kreuzförmig einschneiden.
  • Die Kartoffeln schälen und in feine Scheiben schneiden.
  • Den Speck in kleine Würfel schneiden.
  • Den Appenzeller Käse reiben.
  • Eine Auflaufform mit Butter auspinseln.
  • Die Kartoffeln hineinschichten.
  • Den Rosenkohl darauflegen und mit Speck und Kümmel bestreuen.
  • Nun die Sahne mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und über den Rosenkohl und die Kartoffeln gießen. Der Rosenkohl sollte mindestens bis zur Hälfte mit Sahne bedeckt sein.
  • Mit dem geriebenen Käse bestreuen und für zirka 1 Stunde bei 160 Grad in den vorgeheizten Grill auf indirekte Hitze oder in den Backofen geben.
  • Die Petersilie fein hacken und den Rosenkohlauflauf damit bestreuen und servieren.

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2 Kommentare

  1. Eva-Maria Menke

    5 stars
    Ein sehr gutes Rezept….wobei ich die Kartoffel vorgekocht hab (Dank schlechter Erfahrung mit rohen Kartoffeln im Auflauf.
    Ich habe das Rezept verkleinert
    400g Kartoffel
    500g Rosenkohl
    400 ml Sahne
    alles andere ist gleich geblieben.
    Ein wirklicher Genuss, den es sicher öfter geben wird. Vielen Dank für das Rezept

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