Heute gibt’s feines Chop Suey. Freunde der asiatischen Küche werden mit der Zunge schnalzen. Alle anderen sollten sich zumindest mal die leckeren Bilder ansehen.
Das einfache Chop Suey Rezept könnt ihr in der Pfanne oder Wok umsetzen. Alles kein Problem. Übrigens: ein Gericht um Gemüseresten eine zweite Chance zu geben.
Zutaten – im Überblick
In diesem Abschnitt führe ich die wichtigsten Zutaten des Rezepts auf. Und erläutere kurz, welche Rolle sie im Chop Suey Rezept spielen. Die genauen Mengenangaben findest du in der Rezeptkarte unterhalb.
- Hähnchenbrust: Mageres Fleisch bildet die eiweißreiche Grundlage des Gerichts und nimmt die Aromen der Marinade gut auf. In Streifen geschnitten lässt es sich schnell anbraten und bleibt saftig.
- Zwiebel und Knoblauch: Beide liefern eine würzige Basis und geben dem Gericht von Anfang an Tiefe. Beim Anbraten entwickeln sie ein intensives Aroma, das gut mit dem Gemüse harmoniert.
- Karotten, Paprika, Lauch und Brokkoli: Bunte Gemüsemischung sorgt für Vielfalt auf dem Teller und bringt unterschiedliche Bissfestigkeiten mit. Zusammen entsteht die typische Mischung aus knackig und zart.
- Sojasprossen und Bambussprossen: Diese Zutaten ergänzen das Gericht um Frische und eine leicht asiatische Note. Sie lockern die Gemüsekombination auf und bringen zusätzliche Struktur hinein.
- Sojasauce, Reisessig, Zucker, Ingwer und Sambal Oelek: Aus diesen Komponenten entstehen Marinade und Soße mit würzigem, leicht scharfem und zugleich ausgewogenem Geschmack. Sie geben dem Chop Suey seinen charakteristischen asiatischen Eindruck.
- Speisestärke: Sorgt dafür, dass die Soße in der Pfanne leicht andickt und sich gleichmäßig um Fleisch und Gemüse legt.
- Sesamöl: Liefert ein nussiges Aroma und dient gleichzeitig zum Anbraten der Zutaten. Dadurch bekommt das Gericht seinen typischen Duft.
Zubereitung – kompakt erklärt
Dieses Rezept gliedert sich in drei einfache Hauptschritte. Ich schneide das Gemüse gern vor dem Braten komplett fertig, damit später alles zügig in die Pfanne kommt.
1. Fleisch vorbereiten und marinieren
Zuerst das Hähnchenfleisch in dünne Streifen schneiden und mit den Zutaten der Marinade vermengen. Während das Fleisch zieht, lassen sich Zwiebel, Knoblauch und das übrige Gemüse vorbereiten.
2. Fleisch anbraten und Gemüse hinzufügen
Das Sesamöl erhitzen und das marinierte Fleisch von allen Seiten kräftig anbraten, anschließend aus der Pfanne nehmen. Danach das Gemüse schrittweise in die Pfanne geben, beginnend mit Zwiebeln, Lauch und Knoblauch, gefolgt von Karotten, Paprika und Brokkoli, bevor Sprossen und Fleisch wieder dazukommen.
3. Soße einrühren und Chop Suey vollenden
Speisestärke mit den übrigen Zutaten der Soße glattrühren und über die Mischung in der Pfanne gießen. Kurz erhitzen, bis die Soße leicht eindickt und sich gleichmäßig verteilt, sodass du das Chop Suey direkt servieren kannst.
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Chop Suey Rezept Video
Woher stammt Chop Suey?
Chop Suey stammt ursprünglich aus den USA und ist ein Gericht der chinesisch-amerikanischen Küche. Es wurde im 19. Jahrhundert von chinesischen Einwanderern in Amerika entwickelt, um chinesische Aromen an den Geschmack der amerikanischen Bevölkerung anzupassen.
Der Name „Chop Suey“ leitet sich aus dem Kantonesischen ab und bedeutet etwa „gemischte Stücke“ oder „verschiedene Reste“. Das Chop Suey Rezept kombiniert meist Fleisch, Gemüse und eine würzige Soße und ist heute weltweit als beliebtes Fusion-Gericht bekannt.
Chop Suey Varianten
Das Rezept für Chop Suey ist voller frischem Gemüse und gut gewürzt – perfekt für ein ausgewogenes, aromatisches Essen. Hier ein paar Tipps, falls du das Gericht etwas abwandeln möchtest:
Knackige Nüsse oder Sesam als Topping
Ein paar geröstete Cashewkerne, Erdnüsse oder Sesamsamen als Garnitur verleihen dem Gericht einen zusätzlichen Crunch und verstärken das asiatische Aroma.
Variationen bei der Soße
Wenn du eine leicht cremige Textur bevorzugst, füge einen Schuss Kokosmilch zur Soße hinzu. Diese Kombination sorgt für eine sanfte Süße und mildert die Schärfe des Sambal Oelek ein wenig ab.
Gemüsevariation
Du kannst das Gericht je nach Saison mit anderen Gemüsesorten wie Zucchini, Pilzen (Champignons etwa) oder grünen Bohnen variieren. Auch Pak Choi oder Mangold passen gut dazu. Gleiches gilt für Zuckerschoten, Porree, Möhren, und Mungobohnensprossen.
Vegan oder vegetarisch
Falls eine fleischfreie Variante bevorzugt wird: Hähnchenbrustfilet durch Tofu, Seitan oder Tempeh ersetzen. Diese lassen sich ebenfalls gut marinieren und sorgen für eine schöne Konsistenz.
Was gibt es als Beilage?
Typische Beilagen zu Chop Suey sind Reis, entweder Basmatireis oder Jasminreis, die die Soße perfekt aufnehmen und das Gericht abrunden. Alternativ passen Mie-Nudeln gut dazu, da sie ebenfalls die Aromen der Soße aufsaugen und eine schöne Konsistenz haben.
Für etwas Abwechslung bieten sich gedämpfte Dumplings an, kleine Teigtaschen, die eine sättigende Ergänzung darstellen. Kenner nennen sie auch Wan Tan.
Als frische, grüne Beilage sind gedämpfter Pak Choi oder Spinat eine wunderbare Ergänzung, die das Gericht mit zusätzlichen Nährstoffen und Frische abrundet.
Auch eine Idee: ihr schnappt euch einen Glasnudelsalat oder asiatischen Gurkensalat dazu. Wem die Sauce immer noch zu wenig Dampf hat der greift zu einer Teriyaki Sauce.
Welche Fehler sollte man bei Chop Suey vermeiden?
Ein häufiger Fehler ist, das Fleisch nicht kräftig genug anzubraten. Bekommt es zu wenig Hitze, bleibt es blass und verliert an Geschmack. Erst durch das kurze, intensive Anbraten entstehen die typischen Röstaromen, die dem Gericht Tiefe geben.
Auch beim Gemüse ist die Reihenfolge wichtig. Wird alles gleichzeitig in die Pfanne gegeben, gart es ungleichmäßig und verliert schnell seine knackige Struktur. Besser ist es, die Zutaten nacheinander zuzugeben, so wie im Rezept vorgesehen, damit jedes Gemüse den passenden Gargrad behält.
Ein weiterer Punkt ist die Marinade. Das Fleisch sollte wirklich etwas Zeit darin verbringen, damit die Aromen einziehen können. Wird dieser Schritt übersprungen, schmeckt das Gericht deutlich flacher.
Bei der Soße passiert es oft, dass die Speisestärke nicht richtig eingerührt wird. Dann bilden sich Klümpchen oder die Soße dickt ungleichmäßig an. Wichtig ist, die Stärke vollständig mit den Flüssigkeiten zu vermischen, bevor sie in die Pfanne kommt.
Fragen und Antworten zu diesem Rezept
Was ist Chop Suey Geschmack?
Chop Suey schmeckt würzig und herzhaft, meist mit einer leichten Schärfe und frischen Gemüsearomen, die durch Sojasauce und Ingwer abgerundet werden.
Was ist in einem Chop Suey?
Typische Zutaten sind Hähnchen oder Tofu, Paprika, Zwiebeln, Karotten, Lauch, Brokkoli, Soja- und Bambussprossen sowie eine Soße aus Sojasauce, Reisessig und Gewürzen.
Was heißt übersetzt Chop Suey?
"Chop Suey" kommt aus dem Kantonesischen und bedeutet so viel wie "gemischtes Gemüse" oder "verschiedene Reste".
Wie gesund ist Chop Suey?
Chop Suey ist gesund, da es viele frische Gemüsesorten enthält, die reich an Vitaminen und Ballaststoffen sind. Mit magerem Fleisch und wenig Öl bleibt es kalorienarm und nährstoffreich.
Fazit
Chop Suey bringt mit wenig Aufwand viel Geschmack und eine große Portion Gemüse auf den Teller. Besonders praktisch ist die flexible Zusammenstellung, denn unterschiedliche Gemüsesorten lassen sich gut miteinander kombinieren und sorgen jedes Mal für etwas Abwechslung.
Bei uns kommt dieses Gericht regelmäßig auf den Tisch, weil es herzhaft schmeckt, angenehm leicht wirkt und sich unkompliziert zubereiten lässt.
Zutaten und Zubereitung
Chop Suey | wie im China Restaurant
Zutaten
Generelle Chop Suey Zutaten:
- 400 g Hähnchenbrust (Putenbrust)
- 1 rote Paprikaschote
- 1 Zwiebel
- 2 Knoblauchzehen
- 2 Karotten
- 0,5 Stange Lauch
- 150 g Sojasprossen (frische)
- 100 g Bambussprossen (aus der Dose)
- 200 g Brokkoli
Für die Marinade:
- 120 ml Sojasauce
- 50 ml Wasser
- 1 TL Zucker
- 20 g Ingwer (geschält und gerieben oder fein gehackt)
Für die Soße:
- 200 ml Sojasauce
- 50 ml Reisessig
- 0,5 TL Sambal Oelek
- 1 EL Zucker
- 2 EL Speisestärke
Außerdem:
- 4 EL Sesamöl
Anleitung
- Die Hähnchenbrust in dünne Scheiben oder Streifen schneiden.
- Alle Zutaten für die Marinade mischen und kleingeschnittenes Hühnerfleisch darin einlegen.
- Währenddessen das Fleisch mariniert, die Zwiebel abziehen und in grobe Stücke schneiden, den Knoblauch fein hacken.
- Die Karotten schälen und in Scheiben oder Streifen schneiden.
- Die Paprika putzen und in Streifen schneiden. Ebenso den Lauch.
- Die Sojasprossen gründlich waschen und abtropfen lassen,
- Ebenso mit den Bambussprossen verfahren.
- Den Brokkoli zu kleinen Röschen rupfen.
- Das Sesamöl in einer Pfanne erhitzen und das Hähnchenfleisch von allen Seiten kräftig anbraten und aus der Pfanne nehmen.
- Jetzt das Gemüse nach und nach zugeben und anbraten, angefangen bei den Zwiebeln, gefolgt vom Lauch und Knoblauch sowie den Karotten und der Paprika und dem Brokkoli.
- Die Sprossen in die Pfanne geben und das zuvor angebratene Fleisch.
- Für die Soße die Speisestärke in eine kleine Schüssel geben, nach und nach Sojasoße, Reisessig und Sambal Oelek sowie den Zucker unterrühren
- Die Soße über die Zutaten in die Pfanne gießen, vermengen und kurz erhitzen lassen bis die Soße andickt.
- Das Chop Suey mit Basmatireis servieren. Mahlzeit!

Deine Rezepte sind spitze.
Ich, männlich, liebe es nach Deinen Rezepten zu kochen.
Und meine Frau liebt das Ergebnis :-).
Vielen Dank für Deine Arbeit und Engagement,
André Aechtner.
Servus André,
das ist doch die beste Kombination 😄 Freut mich riesig, dass es bei euch so gut ankommt!
Liebe Grüße, Anja
Wie gewohn von Anja sehr lecker.
Lieber Jan, danke dir für dein Vertrauen 😊 Freut mich sehr, dass es dir wieder geschmeckt hat.
Liebe Grüße, Anja
Oh jaaaaa, eine tolle Inspiration. Schon lange nicht mehr gemacht. Unser Wok wird viel zu wenig genutzt in letzter Zeit. Ich persönlich gebe in die Marinade Stärke/Eiweiß, ersetze einen Teil des Wassers durch medium Sherry oder Reiswein. Durch die Stärke bleibt das Fleisch butterzart. Wie beim Chinesen. Es wird dann erst ganz kurz gebraten, wieder herausgenommen und später wieder zugegeben. Das nennt sich Velveting und ist der Kochtrick in den meisten deutschen Chinarestaurants. Hat man uns einmal erklärt. Seitdem nur noch so. Und ganz „unchinesisch“ stelle ich geradezu irre Mengen Sauce zu. Manchmal zusätzlich süßsaure Sauce. Ja ja, ich weiß, ich bin da völlig verrückt. Für die Sauce rate ich noch zu etwas Austernsauce. Sie gibt eine schöne Tiefe. Sojasprossen sind mir persönlich zu groß, kriegen wir hier auch nur in Ausnahmefällen frisch. Mungbohnenkeime schmecken eigentlich genauso, sind nur kleiner. Als Beilage chinesischer Klebreis nach der Quellmethode. Der Knoblauch in der Sauce gibt den richtigen Kick. Manchmal nehme ich sowohl Hühnchen, als auch Schwein (Filet) und Rind (Hüfte). Das ist dann insgesamt kräftiger im Geschmack und die Garzeit ist dieselbe. Ich nutze die Fastenzeit gern, um ein paar Pfunde herunterzubekommen. Intervallfasten 16/8 Low Carb. Dazu ist das Rezept perfekt geeignet (ohne Reis).
Grüß dich Mechthild,
wow, das ist ja ein richtiger Schatz an Tipps! Velveting macht tatsächlich einen riesigen Unterschied — schön erklärt. Auch die Idee mit mehreren Fleischsorten klingt spannend. Vielen Dank, dass du deine Erfahrungen so ausführlich teilst.
Liebe Grüße, Anja
super Rezepte
Vielen lieben Dank!
Eine gute Kombination aus Gemüse und Reis und noch Fleisch on TOP finde ich mega 🙂
Das kann nur lecker sein
Das freut mich Philip! Danke Dir und liebe Grüße, Anja 🙂
Noch nie davon gehört 🙂 Aber gemischtes Gemüse oder Resteessen-das sagt mir was 🙂
Deshalb kann es auch wohl nicht ganz so verkehrt sein *Lach*
🙂 Das freut mich, lass es Dir gut schmecken, danke und liebe Grüße, Anja
Anja du überrascht uns immer wieder 😉 So ein tolles Gericht – meine Freundin und ich werden uns das garantiert am Wochenende gleich mal nachmachen.
Wir freuen uns und senden schöne Grüße – Micha & Max
Super, freu mich sehr und lasst es euch schmecken! 🙂 Viele liebe Grüße auch an Micha, Anja
Sieht Mega aus. Richtig toll gemacht
Danke Dir, Felix, freu mich! 🙂
So ein super leckeres Essen und das beste es ist auch noch gesund – also perfekt für meine Fastenzeit-Diät 😉
Das freut mich, lieber Sascha! 🙂 Lass es Dir schmecken, eine gute Fastenzeit und liebe Grüße, Anja