Bei der Sauce tartar, (ausgesprochen „Soß´ Tatar“) handelt es sich um eine kalte Soße auf Basis von gekochtem Eigelb und Mayonnaise. Sie stammt aus der französischen Küche. Die Sauce tartar wird vornehmlich zu kaltem Braten, aber auch zu Fisch und Meeresfrüchten serviert.
Deren Grundzutaten sind, wie eingangs erwähnt, hartgekochtes Eigelb und Mayonnaise. Gewürzt wird beim Sauce tartar Rezept mit etwas Salz und Pfeffer. Außerdem kommt in diese feine Sauce noch frischer, fein geschnittener Schnittlauch oder Lauchzwiebeln.
Zutaten – im Überblick
In diesem Abschnitt führe ich die wichtigsten Zutaten des Rezepts auf. Und erläutere kurz, welche Rolle sie beim Sauce tartar selber machen spielen. Die genauen Mengenangaben findest du in der Rezeptkarte unterhalb.
- Mayonnaise bildet die Grundlage dieser klassischen Sauce und bestimmt maßgeblich die cremige Konsistenz. Je nach Qualität und Geschmack fällt das Ergebnis milder oder würziger aus, daher lohnt sich hier ein genauer Blick auf das Produkt.
- Hartgekochtes Eigelb bringt Struktur in die Sauce und sorgt für eine leicht sämige Bindung. Beim Zerdrücken entsteht eine feine Masse, die sich gut mit der Mayonnaise verbindet und die typische Textur prägt.
- Frischer Schnittlauch steuert eine dezente Schärfe und eine frische Kräuternote bei. Fein geschnitten verteilt er sich gleichmäßig und sorgt optisch für kleine grüne Akzente in der Sauce.
Zubereitung – kompakt erklärt
Dieses Rezept für die selbstgemachte Sauce Tartar gliedert sich in drei einfache Hauptschritte.
1. Vorbereitung der Zutaten
Zunächst die Eier garen, abkühlen lassen und das Eigelb vom Eiweiß trennen. Parallel dazu den Schnittlauch fein schneiden, sodass er sich später gleichmäßig unterheben lässt.
2. Basis herstellen
Das Eigelb gründlich zerdrücken und anschließend mit der Mayonnaise vermengen, bis eine glatte Masse entsteht. Für eine besonders feine Konsistenz die Mischung durch ein Sieb streichen.
3. Finalisieren und Abschmecken
Zum Schluss die Gewürze einarbeiten und den Schnittlauch unterheben, bis alles gleichmäßig verteilt ist. So entsteht eine stimmige Sauce, die du direkt servieren kannst.
Die Sauce Tartar macht sich in jeder Grillsaucen Rezepte Sammlung für die Gartenparty gut – neben Chimichurri, dem Curry Ketchup und Aioli.
Das Original Sauce Tartare Rezept
Bei meiner Recherche bin ich auf viele Sauce tartare Rezepte gestoßen, die aber wenig mit dem Original zu tun haben. Es gibt Rezepte die entweder ohne gekochtes Ei zubereitet werden und stattdessen nur mit Mayonnaise.
Aber auch Varianten, die aus ganzen gekochten Eiern zubereitet werden. Also mit Eigelb und Eiweiß. Dabei wird das Eigelb zwar auch oftmals zuerst dem Eiweiß entnommen und zerdrückt, aber später auch noch das klein geschnittene Eiweiß hinzu gegeben.
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Zu was wird die Sauce tartar serviert?
Wie schon erwähnt könnt ihr die Sauce tartar zu kaltem Braten, Fisch und Meeresfrüchte servieren. Lasst sie euch also beispielsweise zum Roastbeef oder kaltem Rinderbraten, wie geschmorter Rinderhüfte schmecken.
Aber auch zu Tartar, also gewürztem rohen Hackfleisch. Oder ihr genießt eure Sauce tartar zu paniertem Fisch oder paniertem Gemüse, sowie frittierten Garnelen.
Und als Brotaufstrich zum Baguette als kleine Vorspeise. Ihr könnt sie auch neben der Cocktailsauce, der Erdnusssauce und der Honig Senf Sauce für euer Fondue zum Dippen verwenden.
Ich stelle sie mir auch gut als Burgersoße zum Surf and Turf- Burger oder allgemein zu Surf and Turf vor. Gerade weil sie eben gut zu Rind und Meeresfrüchten passt – wie auch die Sauce Gribiche oder Remoulade.
FAQs zu Sauce tartar
Was ist der Unterschied zwischen Remoulade und Sauce tartar?
Remoulade und Sauce tartar basieren beide auf Mayonnaise, unterscheiden sich aber in der Zusammensetzung. Sauce tartar nutzt klassisch gekochtes Eigelb als zentrale Zutat und bleibt insgesamt feiner und reduzierter. Remoulade enthält meist zusätzlich gehacktes Eiweiß, Gewürzgurken, Kapern oder Kräuter und fällt dadurch stückiger und kräftiger aus.
Woher kommt der Name Sauce tartar?
Der Name stammt aus der französischen Küche. „Tartare“ bezog sich ursprünglich auf die Tataren, mit denen man würzige Zubereitungen verband. Im Laufe der Zeit hat sich daraus die Bezeichnung für diese kalte Sauce entwickelt, die heute oft als Sauce tartar geschrieben wird.
Wie lange hält sich Sauce tartar im Kühlschrank?
Frisch zubereitete Sauce tartar hält sich gut gekühlt etwa ein bis zwei Tage. Danach lässt die Qualität nach, daher besser zeitnah verbrauchen.
Kann man Sauce tartar einfrieren?
Einfrieren empfiehlt sich nicht. Die Mayonnaise verändert beim Auftauen ihre Struktur, die Sauce wirkt anschließend getrennt und weniger appetitlich.
Wie macht man Sauce tartar selber?
Die Zubereitung läuft in wenigen Schritten: Eier hart kochen, Eigelb herauslösen, fein zerdrücken und mit Mayonnaise verrühren. Danach würzen und Schnittlauch unterheben.
Was passt zu Sauce tartar?
Klassisch passt sie zu Fisch und Meeresfrüchten, etwa zu paniertem Fisch oder Garnelen. Auch kaltes Fleisch wie Roastbeef oder Rinderbraten harmoniert gut. Ebenso eignet sie sich als Dip für Gemüse oder als Brotaufstrich.
Was isst man zu Sauce tartar?
Typische Kombinationen sind Fischgerichte, kalte Braten oder frittierte Speisen. Auch bei Fondue oder als Beilage zu einfachen Snacks lässt sich die Sauce gut einsetzen.
Wie lange hält sich die Sauce tartar im Kühlschrank?
Wegen der Mayonnaise hält sich die Sauce tartare leider nicht allzu lange. Braucht sie lieber spätestens am zweiten Tag auf und haltet sie gut gekühlt. Und bereitet sie am besten frisch zu.
Zutaten und Zubereitung
Sauce tartare | schnell selbst gemacht
Zutaten
- 200 g Mayonnaise
- 2 Eier
- 1 Bund Schnittlauch
- 1 Prise Meersalz (zum Abschmecken)
- 1 Prise Pfeffer (zum Abschmecken)
Anleitung
- Die Eier 10 Minuten hart kochen, in kaltem Wasser abkühlen, schälen und das Eigelb herauslösen.
- Den Schnittlauch in feine Ringe schneiden.
- Das Eigelb mit einer Gabel fein zerdrücken und unter die Mayonnaise rühren. Die Masse anschließend durch ein feines Sieb drücken. So wird die Sauce tartare noch feiner.
- Mit Salz und Pfeffer würzen und den fein geschnittenen Schnittlauch unterrühren.
Super Rezept, lecker und einfach. Einfach lecker 😋
Servus Thomas,
klasse, dass es dir so gut geschmeckt hat!
Liebe Grüße, Anja
Oha, dann habe ich bisher noch nie Sauce tartare hergestellt, eher die von dir beschriebene Sauce gribiche. Ich gebe nämlich immer Kapern, Sardellenpaste, Lauchzwiebelringe, Zitronensaft und Peterle dazu. Und das Eiweiß schnippsel ich ganz klein und packe es mit rein. Manchmal auch noch Knoblauch, wenn ich zum Beispiel gebackene Champignons esse. Ich habe immer gedacht, das sei Sauce tartare.
Hallo Mechthild, zu gebackenen Champignons? Sehr fein! Danke Dir, liebe Mechthild! GLG ANja