Mojo Rojo gehört neben Mojo Verde zu den aromatischsten Saucen der spanischen Küche. Ihre tiefrote Farbe, der würzige Geschmack und die Vielseitigkeit machen sie zum Favoriten vieler Genießer.
Ursprünglich von den Kanarischen Inseln stammend, hat sich diese Sauce längst in Küchen rund um den Globus etabliert.
Zutaten – im Überblick
In diesem Abschnitt führe ich die wichtigsten Zutaten des Rezepts auf. Und erläutere kurz, welche Rolle sie beim Mojo Rojo selber machen spielen. Die genauen Mengenangaben findest du in der Rezeptkarte unterhalb.
- Paprika: Bringt die kräftige rote Farbe und den typischen Gemüsegeschmack in die Sauce. Grundlage für den Charakter des Mojo Rojo.
- Chilischote oder Peperoni: Sorgt für eine angenehme Schärfe und mehr Tiefe im Aroma. Lässt sich gut an den eigenen Geschmack anpassen.
- Knoblauch: Gibt der Sauce eine herzhafte Würze und prägt den mediterranen Stil. Der Geschmack bleibt klar erkennbar.
- Paprikapulver und Kreuzkümmel: Unterstützen die Würznote und geben dem Mojo Rojo seinen typischen Charakter. Beide Gewürze ergänzen sich harmonisch.
- Rotweinessig oder Weißweinessig: Bringt Frische und einen leichten Säurekontrast zur Würze. Die Sauce wirkt dadurch ausgewogen.
- Tomatenmark: Sorgt für zusätzliche Tiefe im Geschmack und unterstützt die Farbe. Passt gut zur Kombination aus Paprika und Essig.
- Olivenöl: Gibt der Sauce Fülle und verbindet alle Zutaten zu einer gleichmäßigen Masse. Der Geschmack des Öls bleibt dezent präsent.
Zubereitung – kompakt erklärt
Dieses Rezept gliedert sich in drei einfache Hauptschritte. Ich bereite die Sauce meist in einem ruhigen Moment zu, damit Du später nur noch servieren musst.
Gemüse vorbereiten
Paprika und Peperoni gründlich waschen, entkernen und in Stücke schneiden, anschließend auch die Chilischote vorbereiten. Knoblauch schälen und grob zerkleinern, damit alle Zutaten bereit für den nächsten Schritt sind.
Zutaten pürieren
Paprika, Peperoni, Knoblauch, Gewürze, Essig und Tomatenmark kommen in einen hohen Mixbecher oder in den Standmixer und lassen sich mit Pürierstab oder Mixer fein pürieren. Währenddessen fließt das Olivenöl langsam ein, bis eine glatte und gleichmäßige Sauce entsteht.
Abschmecken und fertigstellen
Zum Schluss die Sauce mit Salz und Pfeffer nach Geschmack abschmecken. Danach lässt sich Mojo Rojo direkt servieren oder kurz durchziehen lassen. Sie reiht sich wunderbar ein neben Grillsaucen Rezepten wie südamerikanischem Chimichurri und dem Japan Export-Schlager Teriyaki Sauce.

Warum heißt es Mojo Rojo?
Das Wort „Mojo“ stammt aus dem Spanischen und bedeutet grob übersetzt „Soße“ oder „Würzsauce“. „Rojo“ heißt „rot“ und verweist auf die kräftige Farbe, die durch Paprikaschote, Chili und Paprikapulver entsteht.
Bei Mojo Saucen gibt’s übrigens noch eine weitere: Mojo Verde…doch diese grüne Soße ist ein anderes Thema…
Auf was bei der Zubereitung achten?
Die Basis bilden frisches Gemüse, aromatische Gewürze und gutes Olivenöl. Die Paprika sollte reif, die Chilischote weder zu scharf noch zu mild sein. Vor dem Mixen alles gründlich entkernen und schneiden. Das Olivenöl langsam einfließen lassen, bis eine gleichmäßige Masse entsteht.
Salz und Pfeffer zum Schluss sparsam dosieren. Wer möchte, verwendet Zutaten in Bio-Qualität – idealerweise mit Bio-Siegel.
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Warum ist das Mojo Rojo Rezept so toll?
Dieses Mojo Rojo Rezept kommt mit wenigen Schritten aus und liefert intensiven Geschmack. Als Dip, Würzsoße oder Begleiter bringt Mojo Rojo Tiefe an viele Gerichte. Wer Abwechslung auf dem Teller schätzt, findet in dieser Sauce einen echten Allrounder.
Zu was isst man Mojo Rojo?
Besonders beliebt ist Mojo Rojo zu Papas arrugadas, den kanarischen Kartoffeln (Art Salzkartoffel mit Salzkruste). Die Sauce ergänzt aber ebenso gut Grillplatten mit Fleisch oder Fisch. Auch als kalter Dip zu geröstetem Brot oder Gemüse ist sie eine Bereicherung.
In Bowls, auf Sandwiches oder zu Reis sorgt sie für Würze. Selbst kleine Mengen reichen, um klassischen Gerichten neue aromatische Wendungen zu geben. So wandert Mojo von den Kanaren direkt in die moderne Alltagsküche.
Wie lange ist Mojo Rojo haltbar?
Im Kühlschrank bleibt die Sauce einige Tage frisch. Ein sauberes Glas und eine kleine Schicht Öl schützen den Inhalt. Wer die Zubereitung heiß in sterile Gläser abfüllt, erhält eine längere Haltbarkeit.

Kann man Mojo Rojo einfrieren?
Ja – in kleinen Portionen vorbereitet, lässt sich Mojo Rojo ideal auf Vorrat halten. Das spart Zeit und gibt Raum für spontane Ideen. Besonders für alle, die regelmäßig mit Paprika, Tomatenmark und Chili arbeiten, lohnt sich die größere Zubereitung.
Variationen und Ideen
Ein zusätzlicher Anteil gerösteter Paprika oder getrockneter Tomaten verändert das Aroma deutlich. Wer experimentieren möchte, greift zu rauchigem Paprikapulver oder mehr Chili. Auch frische Kräuter wie Koriander oder Petersilie ergänzen gut.
Die Sauce passt auch zu Gnocchi, Bratkartoffeln oder warmem Fladenbrot. Ob traditionell zu Papas oder Tapas (Vorspeise) oder modern im Wrap – Mojo Rojo bringt Farbe und Würze auf den Tisch.
FAQs
Wie spricht man Mojo Rojo aus?
„Mocho Rocho“ – das „j“ klingt wie ein deutsches „ch“.
Ist Mojo Rojo vegan?
Ja, die Zutaten enthalten keine tierischen Bestandteile.
Was heißt Mojo Rojo auf Deutsch?
Übersetzt bedeutet es „rote Soße“ oder „rote Sauce“.
Warum ist meine Mojo Rojo zu flüssig?
Oft liegt es an zu viel Wasser (Paprika nicht ordentlich getrocknet) oder zu schnellem Einmischen des Öls.
Ist Mojo Verde warm oder kalt?
Mojo Verde wird – wie Mojo Rojo – kalt serviert.
Was ist Mojo Rojo Sauce?
Eine rote Würzsoße von den Kanarischen Inseln, meist auf Basis von Paprika und Chili.
Fazit
Ich empfehle, diese Mojo Rojo Sauce bei der nächsten Grillparty oder bei einem Spanische Rezepte Abend einzuplanen, zum Beispiel zu gegrilltem Fleisch und Wurst. Sie passt gut zwischen eine Vorspeise wie Gazpacho und eine Nachspeise wie Churros.
Für mich ist sie eine unkomplizierte Möglichkeit, einem Gericht eine weitere klare spanische Note zu geben.
Zutaten und Zubereitung
Mojo Rojo Rezept | kanarische Sauce
Zutaten
- 1 Paprika (rot)
- 1 Chilischoten (alt. zu Chili Schoten auch Peperoni)
- 3 Knoblauchzehen
- 1 TL Paprikapulver (Paprika Pulver rosenscharf)
- 1 TL Kreuzkümmel (als Pulver)
- 1 EL Rotweinessig (alt. Weißweinessig)
- 1 EL Tomatenmark
- 200 ml Olivenöl
- 1 Prise Salz
- 1 Prise Pfeffer
Anleitung
- Die Paprika sowie die Peperoni gründlich waschen, zuerst die Paprika entkernen und anschließend in Stücke schneiden.
- Mit der Chilischote genauso verfahren.
- Den Knoblauch schälen und grob zerkleinern.
- Nun Paprika, Peperoni, Knoblauch, Gewürze, den Essig und das Tomatenmark in einen hohen Mixbecher oder Standmixer geben und mit dem Pürierstab oder Mixer fein pürieren.
- Dabei das Olivenöl langsam einfließen lassen, bis eine glatte, gleichmäßige Sauce entstanden ist.
- Zum Schluss nach Geschmack mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Hammer geile Sauce! Hab Sie heute zum ersten Mal gemacht. Bin voll zufrieden.
Schon, oder? Liebe Grüße, Anja
Wird morgen zur Silvesterparty gemacht.
Hallo Roland,
perfekt für eine Silvesterparty – das passt richtig gut 👍 Viel Spaß beim Vorbereiten und gutes Gelingen!
Liebe Grüße, Anja
Mega Soße, kenne ich seit 20 Jahren, weil wir seitdem auf Teneriffa Urlaub machen! Gruß, Ed
Danke Ed, dann brauche ich dir da ja nichts mehr erzählen, bist Profi! Liebe Grüße, Anja