Nackensteak grillen | so gelingt der Klassiker

Nackensteak grillen | so gelingt der Klassiker

Nackensteak grillen gehört zu den absoluten Grillklassikern in Deutschland. Neben Bratwurst und Schweinebauchscheiben landen sie bei vielen regelmäßig auf dem Rost – und das aus gutem Grund.

Das Fleisch aus dem Schweinenacken bringt von Natur aus genug Fett mit. Einer der Vorteile: es bleibt dadurch saftig und verzeiht auch kleine Fehler beim Grillen. Genau das macht Nackensteaks so beliebt, vor allem wenn es unkompliziert laufen und Grillen nicht zu einer Kunst ausarten soll.

Mit der passenden Marinade und der richtigen Hitze entsteht ein Ergebnis, das außen eine schöne Farbe bekommt und innen zart bleibt. Gegrillte Nackensteaks sind aus meiner Sich ein Grillgut, das in der Grillsaison auf keinem Rost fehlen darf!

Zutaten – im Überblick

In diesem Abschnitt führe ich die wichtigsten Zutaten für diesen Grillklassiker auf. Und erläutere kurz, welche Rolle sie beim Nackensteak grillen spielen. Die genauen Mengenangaben findest du in der Rezeptkarte unterhalb.

  • Schweinenacken bildet die Grundlage für dieses Rezept. Durch den Fettanteil bleibt das Fleisch beim Grillen saftig und entwickelt eine kräftige Kruste.
  • Sonnenblumenöl verbindet die Gewürze zu einer Marinade und verteilt sich gleichmäßig auf den Steaks. Gleichzeitig unterstützt es die Bräunung auf dem Rost.
  • Gewürze wie Paprikapulver, Knoblauch, Zwiebel sowie Kräuter sorgen für die typische Würze der Nackensteaks. Diese Mischung zieht in das Fleisch ein und prägt den Geschmack beim Grillen deutlich.
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Zubereitung – kompakt erklärt

Dieses Rezept zum Schweinenackensteak grillen gliedert sich in drei einfache Hauptschritte.

1. Fleisch vorbereiten

Zur Vorbereitung zuerst den Schweinenacken in Steaks schneiden und die Marinade aus Öl und Gewürzen anrühren. Anschließend die Steaks rundum damit bestreichen, damit sich die Aromen gleichmäßig verteilen.

2. Grill vorbereiten und auflegen

Parallel dazu den Grill auf direkte Hitze bringen. Sobald die Temperatur erreicht ist, die marinierten Nackensteaks auf den Rost legen und gleichmäßig angrillen.

3. Grillen und fertigstellen

Während des Grillens die Steaks einmal drehen und für ein gleichmäßiges Muster kurz versetzen. Danach bis zum gewünschten Gargrad fertig grillen und direkt servieren. Man sieht: Nackensteaks grillen ist keine große Herausforderung und erfordert keine Übung.

Weitere Grillrezepte auf meinem Blog sind die griechischen Souvlaki, das amerikanische Pulled Pork oder russisches Schaschlik.

Nackensteak grillen – direkt oder indirekt?

Nackensteaks grillt man in der Regel direkt über der Hitze. Das passt gut, weil die Steaks meist nicht besonders dick sind und schnell eine schöne Bräune bekommen sollen.

Bei etwa 200 bis 220 Grad direkter Hitze entwickeln sie außen Farbe und bleiben innen saftig. Durch den Fettanteil im Schweinenacken trocknet das Fleisch nicht so schnell aus, selbst wenn es etwas länger auf dem Rost liegt.

Indirektes Grillen spielt bei Nackensteaks nur dann eine Rolle, wenn die Stücke deutlich dicker geschnitten sind. In so einem Fall erst kurz direkt angrillen und anschließend in den indirekten Bereich ziehen, damit sie gleichmäßig durchziehen.

Für die klassische Variante reicht aber die direkte Hitze völlig aus. Genau so kommen Nackensteaks bei uns auf den Grill, weil das Ergebnis schnell passt und der Aufwand gering bleibt. Aber der Vollständigkeit halber wollte ich gerne beide Methoden aufführen.

Wie lange muss man ein Nackensteak grillen?

Beim Nackensteaks grillen liegt die Grillzeit in der Regel bei insgesamt etwa 10 bis 16 Minuten – abhängig von der Dicke der Steaks.

Bei direkter Hitze um die 200 bis 220 Grad grillen die Nackensteaks zuerst auf einer Seite etwa 5 bis 8 Minuten. Für ein gleichmäßiges Grillmuster das Steak nach der Hälfte der Zeit einmal um 90 Grad drehen. Danach wenden und die zweite Seite ebenfalls 5 bis 8 Minuten grillen.

Entscheidend bleibt die Dicke vom Fleisch. Dünnere Nackensteaks sind schneller fertig, dickere brauchen entsprechend länger auf dem Rost.

Wer es genau wissen will, arbeitet mit einem Thermometer. Die Nackensteak Kerntemperatur liegt bei etwa 82 Grad, dann ist das Fleisch durchgegart und kann vom Grill genommen werden.

Bei uns liegt die Grillzeit meist im mittleren Bereich, weil die Steaks selten extrem dünn oder besonders dick geschnitten sind.

Nackensteak marinieren – welche Möglichkeiten gibt es?

Für dieses Rezept kommt eine klassische Marinade mit Paprika, Knoblauch und Kräutern zum Einsatz. Diese Mischung passt gut zum Schweinenacken und funktioniert auf dem Grill zuverlässig.

Wer etwas Abwechslung möchte, kann die Richtung leicht verändern. Eine süßlichere Variante mit Honig oder eine würzigere Mischung mit Senf bringt schnell einen anderen Charakter auf den Teller. Auch schärfere Varianten lassen sich mit Chili oder Cayennepfeffer umsetzen.

Ich probiere bei Nackensteaks gern unterschiedliche Marinaden aus, weil das Fleisch dafür sehr dankbar ist und die Aromen gut annimmt. So kommt auch bei mehreren Grillrunden keine Langeweile auf.

Weitere Ideen und konkrete Varianten findest du in meinem separaten Artikel zum Thema Nackensteaks marinieren.

Welche Beilagen passen zu gegrillten Nackensteaks?

Wer Nackensteak grillen möchte, denkt meist zuerst an das Fleisch. Die passenden Beilagen entscheiden aber mit darüber, wie rund das Gesamtbild auf dem Teller wirkt.

Klassisch bleiben Kartoffelbeilagen. Kartoffelsalate, Bratkartoffeln oder Ofenkartoffeln passen gut zu gegrillten Nackensteaks, weil sie die Würze vom Fleisch aufnehmen. Kartoffelsalat steht bei uns fast immer mit auf dem Tisch, gerade bei größeren Grillrunden, weil er sich gut vorbereiten lässt.

Auch Brot gehört dazu. Baguette oder eine frische Semmel nehmen Fleischsaft und Marinade von den Nackensteaks auf und lassen sich nebenbei essen. Gerade beim Nackensteaks grillen greife ich oft zuerst zum Brot, weil es sofort zur Hand ist.

Frische Salate bringen eine leichtere Komponente ins Spiel. Krautsalat, Gurkensalat oder ein gemischter Blattsalat setzen einen Kontrast zu gegrillten Nackensteaks und lockern den Teller auf. Diese Kombination kommt bei uns regelmäßig dazu, weil sie das Ganze angenehmer macht.

Gegrilltes Gemüse ergänzt Nackensteaks ebenfalls sinnvoll. Paprika, Zucchini oder Maiskolben lassen sich parallel auf den Rost legen. Beim Nackensteaks grillen lege ich das Gemüse meist direkt mit dazu, damit alles gleichzeitig fertig wird.

Dazu passen klassische Grillsaucen oder Dips. Kräuterquark, Knoblauchdip oder BBQ Sauce stehen schnell auf dem Tisch und lassen sich gut mit Nackensteaks kombinieren.

FAQs zu Nackensteaks grillen

Wie bekommt man Nackensteaks zart?

Nackensteaks bleiben durch ihren Fettanteil grundsätzlich saftig. Entscheidend ist, sie nicht zu lange zu grillen und die Hitze im Griff zu haben. Eine Marinade unterstützt zusätzlich, weil sie in die Oberfläche einzieht. Ich lasse die Steaks gern etwas ziehen, dann wird das Ergebnis gleichmäßiger.

Wie lange sollte man Nackensteaks marinieren?

Mindestens 1 bis 2 Stunden bringen schon spürbar etwas. Mehr Zeit sorgt für intensiveren Geschmack. Wer es einrichten kann, legt die Nackensteaks am Vorabend ein und stellt sie über Nacht in den Kühlschrank.

Wie bereitet man Nackensteaks richtig zu?

Zuerst die Steaks zuschneiden, dann die Marinade anrühren und das Fleisch damit einpinseln. Anschließend den Grill vorheizen und die Steaks bei direkter Hitze grillen. Dabei einmal drehen und bis zum gewünschten Gargrad fertigziehen.

Wie grillt man Nackensteaks richtig?

Direkte Hitze um die 200 bis 220 Grad passt gut. Die Steaks auflegen, von beiden Seiten grillen und einmal drehen. Für ein gleichmäßiges Grillmuster die Position kurz verändern. Danach direkt servieren.

Wann sind Nackensteaks durch?

Ein sicheres Zeichen liefert die Kerntemperatur. Bei etwa 82 Grad ist das Fleisch durchgegart. Alternativ lässt sich mit leichtem Druck prüfen, ob das Steak fest genug ist.

Wie lange brauchen Nackensteaks auf dem Grill?

Je nach Dicke liegt die Grillzeit bei etwa 10 bis 16 Minuten insgesamt. Dünnere Steaks sind schneller fertig, dickere brauchen etwas länger.

Welche Gewürze passen zu Nackensteaks?

Paprikapulver, Knoblauch, Zwiebel sowie Kräuter wie Thymian oder Oregano passen gut zum Schweinenacken. Diese Mischung deckt die klassische Richtung ab und funktioniert zuverlässig auf dem Grill.

Soll man Nackensteaks klopfen?

Nackensteaks müssen nicht geklopft werden. Das Fleisch ist von Natur aus locker genug. Durch Klopfen verliert es eher Struktur und Saft.

Wie lange kann man Nackensteaks einlegen?

Einige Stunden reichen aus. Über Nacht im Kühlschrank sorgt für mehr Geschmack. Länger als 24 Stunden bringt kaum zusätzlichen Effekt.

Fazit

Nackensteaks gehören für mich zu den Klassikern auf dem Grill, weil sie wenig Aufwand brauchen und zuverlässig gelingen. Mit einer einfachen Marinade und der passenden Hitze entsteht ein Ergebnis, das sich gut vorbereiten lässt und geschmacklich überzeugt.

Und jetzt aber in den Supermarkt oder zum Metzger und bei der Auswahl vom Grillgut für die Grillparty auch an ein paar Scheiben Schweinenackensteaks denken.

Andere Grillgerichte auf meinem Blog sind das Gyros aus Griechenland und Picanha aus Südamerika.

Zutaten und Zubereitung

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Nackensteak grillen | so gelingt der Klassiker

Nackensteaks grillen leicht gemacht: Marinade, Grillzeit und Nackensteak Kerntemperatur. So gelingen saftige Nackensteaks auf dem Grill.
Vorbereitungszeit10 Minuten
Zubereitungszeit15 Minuten
Gesamtzeit25 Minuten
Gericht: Fleischgericht, Grillgericht
Küche: International
Stichwort: einfach, grillen, klassisch, lecker, Röstaromen, saftig, schnell
Kalorien: 2392 kcal
Autor: Anja Würfl

Zutaten

Anleitung

  • Den Schweinenacken in Steaks in der gewünschten Dicke schneiden. Bitte mit scharfem Messer sonst zerfetzt ihr alles.
  • Sonnenblumenöl in eine kleine Schüssel geben, alle Gewürze hinzufügen und gründlich vermengen.
  • Das Nackenfleisch rundum mit der Marinade einpinseln und für mindestens eine Stunde im Kühlschrank einwirken lassen.
  • Den Grill auf etwa 200 Grad direkte Hitze vorheizen. Die Nackensteaks auf den Rost legen und je nach Dicke etwa 5 bis 8 Minuten grillen. Nach der Hälfte der Zeit einmal um 90 Grad drehen, damit ein gleichmäßiges Grillmuster entsteht.
  • Die Nackensteaks wenden und erneut je nach Dicke weitere 5 bis 8 Minuten grillen. Optional ein Kerntemperaturthermometer verwenden und die Nackensteaks bei etwa 80 Grad Kerntemperatur (durchgegart) vom Grill nehmen.
  • Direkt servieren.

Notizen

Hinweis:
Wer möchte, kann die Nackensteaks bereits am Vorabend marinieren und im Kühlschrank durchziehen lassen.

Nährwerte (pro Portion)

Kalorien: 2392 kcal | Kohlenhydrate: 14 g | Protein: 227 g | Fett: 154 g | Gesättigte Fettsäuren: 33 g | Mehrfach ungesättigte Fettsäuren: 12 g | Einfach ungesättigte Fettsäuren: 100 g | Transfette: 0.5 g | Cholesterin: 720 mg | Natrium: 5599 mg | Kalium: 4430 mg | Fasern: 6 g | Zucker: 3 g | Vitamin A: 3100 IU | Vitamin C: 7 mg | Kalzium: 263 mg | Eisen: 18 mg

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