steak grillen auf dem elektrogrill

Steak grillen auf dem Elektrogrill – mit Trick für indirekte Hitze

steak grillen auf dem elektrogrill

*Werbung* Für viele Menschen ist es schon eine Glaubensfrage: Gas oder Kohle verwenden? Also beim Grillen. Sprich: Wird mit einem Gasgrill oder Kohlegrill hantiert? Dabei wird außer Acht gelassen, dass auch der Elektrogrill immer mehr im Kommen ist. Wir haben uns deshalb den Sevo PG 8107 von der Firma Severin geschnappt und einmal getestet. Und zwar mit einem Steak vom Elektrogrill. Dabei sind wir auf eine Herausforderung gestoßen – die sich jedoch mit Utensilien, die sich in jedem Haushalt befinden bewältigen lässt…

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Kein 0815 Steak im Test

Für unseren Test haben wir uns kein handelsübliches mariniertes Nackensteak vom Discounter besorgt. Sondern einen dickes fettes Entrecote. So mit ungefähr vier Zentimeter Dicke. Wenn schon den Elektrogrill mit einem Steak testen, dann richtig.

Wie grillt man ein solches Stück Fleisch üblicherweise?

Tja, dafür benötigt man beim Grillen direkte und indirekte Hitze. Sprich: Bei einem Gasgrill wird das Steak erst in der direkten Hitze scharf von beiden Seiten bei über 350 Grad angebraten. Und anschließend in der indirekten Hitze auf die gewünschte Kerntemperatur „gezogen“. Auch besteht die Möglichkeit zuerst in der indirekten Hitze eine gewisse Kerntemperatur zu erreichen, um anschließend bei hoher Hitze dem Fleisch Röstaromen zu verpassen.

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Die Herausforderung beim Sevo PG 8107 – und vielen anderen Elektrogrills

Tja, hier gibt es eigentlich keine Möglichkeit für indirekte Hitze. Warum? Weil eben nur ein Heizstab unter dem Grillrost verbaut ist – wie auf dem Bild unterhalb unschwer zu erkennen. Und es nicht die Option gibt zwei getrennt von einander verbaute Heizstäbe auch getrennt zu regulieren. Tja. Aber die Not macht in diesem Fall erfinderisch…

blick auf die grillflaeche vom sevo pg

Wie schafft man nun eine indirekte Hitzezone bei diesem Grill?

Indem man zumindest versucht, die Hitze, die von unten von den Heizstäben nach oben strömt abzuschirmen. Also: Zuerst mal einen Servierteller nehmen, und darauf einen kleinen Rost platzieren. Und schon kann die Hitze von unten, weil sie eben durch den Teller abgeschirmt wird, nicht mehr aufs Steak beim Grillen direkt einwirken. Aber liegt das Steak einmal auf dem Rost, der auf dem Teller befindet: Tja, nun kann die Hitze das Steak beim Grillen von allen Seiten umspielen und wir simulieren so zu 100 Prozent indirekte Hitze. Wie auf dem Bild unterhalb zu erkennen:

indirekte hitze elektrogrill mit trick

Die konkrete Umsetzung damit es was wird mit dem Steak

Es handelt sich hierbei um drei einfache Schritte

Das Steak zum Grillen marinieren

Naja, marinieren ist ein wenig übertrieben. Wir haben nur Salz und Zucker im Verhältnis 2:1 verwendet. Von Pfeffer oder sonstigem Gedöns haben wir Abstand gehalten. Warum: zum einen bekommt man mit Salz und Zucker eine unglaublich leckere Kruste. Zum anderen verbrennt Pfeffer, wenn wir das Steak auf dem Elektrogrill mit 500 Grad befeuern. Und drittens, das sollte auch noch erwähnt sein: bei einem teuren Steak geht eine großartige Marinade geschmacklich eigentlich nur im Weg um.

Wir grillen erst scharf an

Dazu stellen wir den Sevo Elektrogrill so ein, dass auf der rechten Seite der Grillfläche die Boost Zone zum Einsatz kommt. Erst im geschlossenen Zustand auf 320 Grad aufheizen, dann den Deckel auf (höher als 320 Grad geht’s nicht im geschlossenen Zustand) die Boost Zone aktivieren. Nach gut 10 Minuten blinkt das rote Licht um den Bedienknopf nicht mehr rot sondern leuchtet durchgehend. Zeit das Steak auf dem Elektrogrill von beiden Seiten jeweils für zwei bis drei Minuten scharf anzugrillen. Was auch problemlos geklappt hat.

boost zone steak grillen elektrogrill severin

Das Garziehen in der indirekten Hitze auf dem Elektrogrill

Wie bereits oberhalb erklärt, kommt nun unsere kleine Konstruktion zum Einsatz. Das Tolle an diesem Elektrogrill: Im Lieferumfang befinde sich zwei Kerntemperatur-Thermometer, die sich an die Bedieneinheit anschließen lassen. Übers Display hat man sogleich immer die aktuelle Kerntemperatur vor Augen. In unserem Fall wollten wir auf 56 Grad kommen. Tja, und nach rund 35 Minuten war es dann soweit, es hieß anschneiden und probieren…

Das Fazit von unserem kleinen Test

Lasst uns kurz auf das Ergebnis beim Steak und ein paar Punkte beim Elektrogrill eingehen:

Das Steak vom Elektrogrill

Zum einen konnten wir keinen Unterschied zur Zubereitung auf einem Gasgrill feststellen: Außen tolle Röstaromen, innen drin super-zart und saftig. Wer sich das Video oberhalb ansieht, der kann sich selbst davon überzeugen.

Die Vorteile vom Elektrogrill sind u.a.:

  • Sollte es draußen stürmen und schneien, kann man diesen jederzeit auch indoor betreiben.
  • Heißer als Gas, schneller als Kohlen: das verspricht der Hersteller. Wir haben die Zeit und Temperatur nicht gemessen, aber man hat sich mit dieser Aussage sicherlich nicht zu weit aus dem Fenster gelehnt. Wobei: Schneller als Kohlen ist der Elektrogrill auf alle Fälle auf Betriebstemperatur!
  • Auch toll: die beiden Kerntemperatur-Thermometer. Warum zwei? Naja, weil vielleicht einmal ein dickes und ein dünnes Steak gleichzeitig auf den Grill wandern.

Hier geht’s zu allen Elektrogrills der Firma Severin, hier geht’s direkt zum Sevo PG.

Weitere Rezepte, die man mit diesem Trick umsetzen kann

Tja, da denken wir auf alle Fälle mal an Pulled Pork und Beef Brisket. Wenn ihr noch Ideen habt, schreibt diese gerne in die Kommentare unterhalb von diesem Beitrag.

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