In diesem Artikel verrate ich euch, wie man eine leckere Bratensoße selber machen kann – auf Vorrat. Mit diesem Bratensoße Rezept. Achtung: Diese dunkle Bratensoße ist für Gerichte mit Schweinefleisch gedacht – besonders Braten, sprich für Schweinebraten Rezepte.
Zutaten – im Überblick
In diesem Abschnitt führe ich die wichtigsten Zutaten des Rezepts auf. Und erläutere kurz, welche Rolle sie beim Bratensoße selber machen spielen. Die genauen Mengenangaben findest du in der Rezeptkarte unterhalb.
- Fleischknochen vom Schwein: Sorgen für kräftiges Aroma und bilden die Grundlage für eine dunkle, intensive Soße. Beim Garen lösen sich Geschmack und Substanz aus den Knochen und gehen in die Flüssigkeit über.
- Suppengrün: Besteht aus Lauch, Möhren und Sellerie und bringt eine ausgewogene Würze in den Ansatz. Das Gemüse ergänzt den Fleischgeschmack und macht die Soße aromatisch und rund.
- Maggikraut (Liebstöckel): Gibt der Soße eine herzhafte, leicht würzige Note, die besonders gut zu Schweinegerichten passt. Schon kleine Mengen prägen das Gesamtaroma deutlich.
- Zwiebeln und Knoblauch: Sorgen für Tiefe und eine kräftige Grundwürze. Beim Garen entwickeln sie zusammen mit dem Fleisch eine dunkle, vollmundige Basis.
- Paprikapulver und Kümmel: Unterstützen den typischen Geschmack klassischer Bratensoßen für Schweinebraten. Die Gewürze ergänzen die Röstaromen und geben der Soße Charakter.
- Wasser oder Brühe: Dient als Flüssigkeit für den Garprozess und nimmt die entstehenden Aromen auf. Gleichzeitig lässt sich damit später die gewünschte Soßenmenge einstellen.
- Speisestärke: Sorgt bei Bedarf für eine dickere Konsistenz. Je nach gewünschter Sämigkeit lässt sich die Soße damit individuell anpassen.
Zubereitung – kompakt erklärt
Dieses Rezept gliedert sich in drei einfache Hauptschritte.
1. Zutaten vorbereiten und in den Bräter geben
Die Fleischknochen waschen, trocken tupfen und würzen. Suppengrün und Zwiebeln grob schneiden und zusammen mit Knoblauch und Kümmel in den Bräter geben, sodass alle Bestandteile gleichmäßig verteilt sind.
2. Im Ofen oder Grill garen
Mit einem Teil der Flüssigkeit aufgießen und bei mittlerer Hitze längere Zeit garen, damit sich die Aromen vollständig entwickeln. Du überprüfst zwischendurch den Flüssigkeitsstand und ergänzt bei Bedarf den restlichen Anteil.
3. Bratensoße abgießen und fertigstellen
Fleisch und Gemüse aus dem Bräter nehmen und die angesammelten Röststoffe vom Rand lösen, damit sie in die Soße gelangen. Anschließend alles in einen Topf abgießen, abschmecken, bei Bedarf verdünnen und optional mit Stärke auf die gewünschte Konsistenz bringen, danach abkühlen lassen und portionsweise einfrieren.
Diese Soße passt nicht für Rinderbraten oder Steaks! Hierfür bitte die Pfeffersoße zubereiten! Weitere Soßen Rezepte auf meinem Blog sind die Bechamelsauce oder auch die beliebte Tomatensoße.
Bratensoße Rezept Video
Woran erkenne ich eine gute Bratensoße?
Eine hochwertige Soße hat ein intensives Aroma, eine gleichmäßige Konsistenz und ist frei von übermäßigem Geschmacksverstärker. Beim Kauf von fertigem Soßenpulver oder Speisewürze lohnt sich ein Blick auf die Zutatenliste und den Brennwert.
Selbstgemachte Varianten mit Gemüsebrühe, Knoblauch und frischen Karotten sind meist aromatischer. Von unserem Rezept unterhalb ganz zu schweigen – das ist die beste Bratensoße.
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Wie lässt sich eine Bratensoße im Grundrezept variieren?
Ein klassisches Grundrezept für Bratensoße lässt sich nach Belieben anpassen. Wer Geflügel zubereitet, kann statt Schweineknochen auch Geflügelkarkassen verwenden. Für eine Rahmsoße wird Sahne oder Milch zugegeben. Gewürze wie Lorbeerblatt, Thymian oder Rosmarin sorgen für ein anderes Aroma. Auch Senf, Tomate oder Chili bringen Abwechslung.

Tipp: Gleich größere Mengen Bratensoße produzieren und einfrieren
Bratensoße selber machen ist in der Zubereitung sehr einfach. Darum: gleich mehr machen und die dunkle Bratensoße sollte sodann in gut verschlossenen Gefäßen eingefroren werden. Sitzen dann einmal mehr Personen als erwartet am Tisch, ist die Bratensoße bei Bedarf in Windeseile aufgetaut und erhitzt.
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Erhalte ich eine dickflüssige oder dünnflüssige Bratensoße?
Das direkte Ergebnis ist eine dunkle und eher dünnflüssige Bratensoße. Der abgegossenen Bratensoße kann aber einfach in einem Topf unter Rühren Speisestärke hinzugefügt werden bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
FAQ
Wie kann man eine Bratensoße binden oder strecken?
Zum Binden eignen sich Stärke, Weizenmehl oder Mehlbutter. Wer die Soße strecken möchte, kann zusätzlich Gemüsebrühe oder Milch einrühren. Ein Stabmixer hilft, weich gekochtes Gemüse wie Karotte oder Tomate direkt in der Soße zu pürieren, wodurch sie gleichzeitig gebunden und aromatisiert wird.
Wie lagert man Bratensoße richtig?
Nach der Herstellung sollte die Soße zügig abgekühlt und in saubere Behälter gefüllt werden. Für längere Lagerung ist Einfrieren ideal. Wichtig: Vor dem Abfüllen in Gläser die Soße durch ein Sieb passieren. So lassen sich später auch feine Rahmsoßen oder Jägersoßen ohne erneutes Kochen zubereiten.
Kann ich in deinem Rezept andere Zutaten verwenden?
Ja, der Soßenansatz kann auch mit anderen Gewürzen oder Gemüsevarianten zubereitet werden. Statt Karotte eignen sich Tomate oder Lauch, statt Schweineknochen kann Geflügel verwendet werden. Gewürze wie Pimentkörner, Rosmarin oder Thymian passen ebenfalls gut.
Was mache ich, wenn zu wenig Soße vorhanden ist?
Die Soße lässt sich mit Gemüsebrühe, Fleischbrühe oder Wasser strecken - wird halt dann dünner. Besser immer genügend Bratensoße auf Lagere haben! Um den Geschmack zu erhalten wollen manchen mit Gewürzen nach Belieben nachjustieren oder etwas Soßenpulver zur Zugabe verwenden - kann man, ist dann halt Fertigsoße.
Fazit
Für mich ist diese Bratensoße eine zuverlässige Grundlage, wenn bei Schweinebraten Rezepten selbst zu wenig Soße entsteht oder einfach mehr gebraucht wird.
Sie passt selbstverständlich wunderbar zu Omas klassischem Schweinebraten, macht sich aber genauso gut beim Krustenbraten, wenn eine kräftige, dunkle Begleitung auf dem Teller nicht fehlen soll.
Genau deshalb koche ich solche Soße gern auf Vorrat und habe im Zweifel immer etwas im Gefrierfach parat.
Zutaten und Zubereitung
Bratensoße selber machen | Rezept für zusätzliche Soße
Zutaten
- 2 kg Fleischknochen (vom Schwein)
- 250 g Suppengrün (Lauch, Möhren, Sellerie)
- 1 Bund Maggikraut (Liebstöckel)
- 2 Zwiebeln
- 2 Zehen Knoblauch
- 1 EL Paprikapulver (edelsüß)
- 1 EL Salz
- 1 EL Pfeffer
- 1 EL Kümmel (ganz oder gemahlen)
- 1 Liter Wasser (alt. Brühe wie Fleischbrühe)
Anleitung
- Die Fleischknochen waschen, trocken tupfen und mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen.
- Das Suppengrün und die Zwiebeln in grobe Stücke schneiden.
- Alles zusammen mit den Knoblauchzehen und dem Kümmel in einen Bräter geben.
- Mit 500 ml Wasser aufgießen und bei 180 Grad für 90 Minuten auf den Grill bzw in den Ofen geben.
- Zwischenzeitlich überprüfen ob sich noch genügend Wasser im Bräter befindet, gegebenenfalls mit den restlichen 500 ml nachgießen.
- Fleisch und Gemüse aus dem Bräter nehmen und nun mit der heißen Soße den Rand des Bräters „säubern“ (mit Hilfe eines Löffels, so wandern weitere Röstaromen in die Bratensoße)
- Die Bratensoße in einen Topf abgießen und probieren. Sie dürfte sehr intensiv schmecken, so dass man sie mit Wasser verdünnt. So dass etwa ein Liter Soße "rausspringt".
- Wer eine dickflüssige Soße erhalten möchte gibt nun noch unter Rühren mit einem Schneebesen Speisestärke zu bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
- Die Soße kann, nachdem sie abgekühlt ist, portionsweise eingefroren werden.

Beste Soße die ich je gegessen habe.
Hallo Willi,
freut mich riesig, das zu lesen! Genau so soll eine Bratensoße sein. Danke dir fürs Feedback.
Liebe Grüße, Anja
Wie mache den Sauce im Backrohr ? Grillen, Heißluft, Ober- und Unterhitze ? Wieviel Grad? Vielen Dank
Servus Werner, schaue jederzeit in die Rezeptkarte. Dort steht genau alles aufgeführt. Gerne Ober Unterhitze.
Liebe Grüße, Anja
Immer wieder eine Bereicherung 🫶
Moin Carsten,
schön, dass dir das Rezept wieder eine Freude gemacht hat. Eine gute Bratensoße passt einfach zu so vielen Gerichten und bringt Wärme an kalten Tagen. Vielen Dank fürs Vorbeischauen.
Liebe Grüße, Anja
Sehr gute Tipps👍👍👍👍👍
Prima Kommentar 👍 schön, dass dir die Tipps so geholfen haben! Viele Grüße, Anja
schönes gelungenes Rezept
Danke Maria 😊 Freut mich, dass dir die Soße gefällt!
Liebe Grüße, Anja
Einfaches Rezept. Bekomme morgen vom Schlachter „KleinFleisch“ statt reiner Knochen. Was mache ich mit dem Fleisch von den Knochen? Abpulen und mit etwas Soße zu Nudeln oder Kartoffeln essen?
Hallo Jörg, ja genau 👌 Das Fleisch einfach abpulen und mit etwas Soße servieren – passt super zu Nudeln oder Kartoffeln.
Liebe Grüße, Anja
Hört sich lecker an. Werde ich auf jeden Fall nachmachen.
Lass sie Dir schmecken, vielen Dank und liebe Grüße, Anja
Richtig, mit Knochen! So wird’S richtig intensiv und lecker. Freia
Danke Dir, Freia und liebe Grüße, Anja
Ich bin ein absoluter Soßenliebhaber und ohne eine gute Soße ist das ganze Gericht nix, sag ich immer. Auf der Suche nach neuen Rezepten oder Ideen, bin ich bei Dir gelandet und hab es nicht bereut. Ich koche auf alle Fälle das eine oder andere Gericht von Dir nach, bin gespannt. 🙂 Alles Gute und vielen lieben Dank für Deine tolle Webseite, voller Inspirationen! Ich wünsche Dir weiterhin viel Spaß am Kochen.
Hallo Grit, freu mich sehr über Deinen lieben Kommentar und das tolle Lob! Ganz viel Freude mit den Rezepten, lass es Dir schmecken, bis bald und liebe Grüße, Anja:)
Perfektes Rezept. Gleich mehr machen und dann einfrieren. Habe ich gemacht und dann kann man es für den nächsten Rollbraten rausholen. Da springt bei mir immer wenig Soße raus…Grüße Peter
Super Idee, danke Dir und liebe Grüße, Anja
Super Super Super
Vielen lieben Dank!
Sehr gut erklärt und beschrieben.
Es wird meine erste Soße!
Sehr schön, das freut mich! Danke und gutes Gelingen!
super
Danke liebe Maria! Liebe Grüße, Anja
Super nur bekommt man keine Knochen beim Metzger.. Und kein Suppengrün… Das Rezept wie ichs mag… SUPER
Oh je, Ilse! Vielleicht mal nach Kleinfleisch fragen oder bei einem anderen Metzger vorbeischauen. Im Supermarkt gibt es meist Suppengrün in einer Schale. Oder Du stellst es Dir selber zusammen und frierst den Rest portionsweise ein. So machen wir es auch immer. Liebe Grüße, Anja
Bin überrascht, dass die Knochen und das Gemüse nicht zuerst angeröstet sondern gleich mit Flüssigkeit aufgesetzt werden.
Hallo Bodo, die Röstung kommt dann während des Bratens. Aber Du kannst auch durchaus einen anderen Weg gehen. Das klappt auch. Danke und liebe Grüße, Anja
hallo habe dein sauce rezept gelesen,habe aber noch nicht gehört das man eine sauce im backofen macht.
Den die knochen muß man erst scharf anbraten dann das wurzelgemüse auch mit
anbraten dann das wasser dazugeben und ca. 2 stunden auf dem herd kochen.
MfG
Johann
Hallo Johann! Es freut mich, dass du mein Soßen Rezept entdeckt hast 😉 Vielen lieben Dank für dein Feedback. Logo, das solltest du unbedingt mal ausprobieren, du wirst sehen es schmeckt super toll! Viel Spaß und liebe Grüße, Anja
Hallo Anja! Bin froh nun dieses Rezept zu kennen. Bei mir reicht meist die Soße nicht aus aber jetzt ist das alles kein Problem mehr ? Danke und schönen Sonntag, Doreen
Das freut mich wenn ich helfen konnte! Danke fürs Lob liebe Doreen. Schönen Sonntag und Liebe Grüße Anja
Ich lese deine Artikel und Rezepte gerne und habe auch schon etliches nachgekocht.
Allerdings kann ich über die ständigen Hinweise und Warnungen dass Kinder die mit Wein oder Bier zubereiteten Soßen nicht essen sollten/dürfen nur verständnislos den Kopf schütteln. Es grenzt heutzutage schon an eine Art Hysterie was in der Beziehung abgeht.
Ich frage mich echt wie die ganzen Generationen vor der Jahrtausendwende überlebt haben bzw. warum sie nicht wegen Alkoholsucht im Kindesalter – erzeugt durch 0,0002 Volumen% Alkoholgehalt einer Rotweinsauce – ausgestorben sind bevor sie sich fortpflanzen konnten.
Ich bin bis jetzt gesunde 60 Jahre alt geworden … obwohl oder weil ich als Kind oft kräftige Rotwein- und Eierlikörkuchen … Bier- und Rotwein Soßen genossen habe.
Hallo Bernd, entschuldige bitte, wenn Dich das so stört. Aber Alkohol ist einfach ein stark schädigendes Nervengift. Mei, bei manchen oder vielen geht es gut und andere bekommen Schäden dadurch. Jeder ist eben nicht gleich veranlagt. Ich bin da eben lieber vorsichtig. Verstehe Dich aber auch, hab ebenfalls schon im Kleinkindalter mal einen Schluck Bier erwischt und es hat mir auch nicht geschadet. Hoffe ich zumindest und soweit ich das selber einschätzen kann. 🙂 Spaß beiseite. Wir halten es hier so und geben den Hinweis. Sicher ist sicher. Bitte schau darüber hinweg und bleib uns trotzdem erhalten. Danke für Dein Feedback und liebe Grüße, Anja
Hallo Anja eine tolle Idee dieses Rezept für mehr Soße ? denn in unserer Familie kann es nie genug davon geben ? wir mögen auch gerne mal nur Knödel oder Spätzle mit Soße und dafür dann perfekt ? Danke! Viele Grüße Resi
Genau Teresa,
für solche Fälle ist das Rezept optimal!
Liebe Grüße, Anja
Jo. Wahrscheinlich bin ich der einzige Mensch in Deutschland, der das kennt und liebt. Kam aus Kinderzeiten, als ich immer die mitgegrillten Hähnchenhälse knabberte, wenn es Grillhähnchen gab. Ich war immer knatschig, weil sowenig dran war. Irgendwann war ich bei meiner Großtante und sie lebte als Kriegswitwe an der Armutsgrenze, also gab es Hühnersuppe aus Putenhälsen, die es damals noch überall zu kaufen gab. Da hatte ich aber strahlende Momente. Hälse zum knabbern mit richtig viel Fleisch dran. Und gegrillt klassisch mit Öl, Salz und Paprika auch superklasse. Ab und zu führt sie sie unser einziger Supermarkt sogar regulär, aber meistens muss man vorbestellen. Ich vermute, da sie nicht mehr modern sind, landen sie wahrscheinlich im Tierfutter, was wirklich traurig ist. Die Menschen sind so richtig geeicht auf mageres Steakfleisch und ekeln sich eher vor so etwas.
Ja, es ist schade, was kulinarisch alles aus der Mode gekommen ist. Da verpasst man eigentlich vieles wenn man nur das Filet oder die „besseren“ Stücke bevorzugt. Na ja, vielleicht kommt nun wieder ein umdenken. Gerade in der aktuellen Zeit, so alles teurer wird. Danke für Deinen Beitrag und liebe Grüße, Anja
Das ist eine schöne Grundlage für eine Sauce. Leider ist nicht viel Sauce entstanden. Ich selbst röste die Knochen erst kräftig mit Tomatenmark an (schmeckt man nicht mehr raus nach dem anrösten), dadurch bekommt die Sauce eine tiefere und frische Farbe, gebe danach soviel Wasser zu, dass sie gut schwimmen und dadurch so ziemlich sämtliche Aromastoffe übergehen.. so entsteht ebenfalls ein sehr kräftiger Sud, nur eben mehr für den Vorrat (falls sie nicht direkt ins gewünschte Rezept gegeben wird, ich bin ein Saucentiger und brauche immer richtig viel) Dazu nehme ich auch etwas mehr Gemüse wegen der Wassermenge und kräftig salzen. Liebstöckel kenne ich noch nicht, weil ich eigentlich immer diese Flüssigwürze in die Nase steigt, was ich nicht so mag, aber vielleicht ist er ja frisch gut. Wenn du ihn liebst und du weißt genau, was du tust, wäre es einen Versuch wert. Kümmel klingt auch toll. Ich habe ihn erst vor einigen Jahren kennen und lieben gelernt. In einer Schweinebratensauce nach bayrischer Art wird er essentiell sein.
Ein kleiner Tip für den Kameramann, der gerne Knochen abnagt, was mich zum schmunzeln bringt. Ich nämlich auch. So sehr, dass ich mir manchmal Putenhälse besorge (Gregor mag es nicht, bleibt mehr für mich ?). Einfach zubereiten, wie du es gerade mit den Schweineknochen gemacht hast, Kochzeit ist etwas kürzer und Beißerchen reinhängen. Ohne Alles. Superlecker. Die Idee kam früher, als meine Mutter die Hälse immer weggeworfen hat. Sie konnte nicht verstehen, was ich daran so liebte. Und nun, wenn es mich packt und was zum abnagen möchte, Hälse mit Salz und Paprika würzen, rein in wenig Gemüsesud, warten, genießen. Müsste ihm doch eigentlich zusagen ? nur im Sud gekocht auch eine tolle Basis für Sauce zu Hühnerfrikassee, wenn man kein komplettes Huhn kochen möchte.
Also Mechthild, das hab ich ja noch nie gehört, aber ich bin nicht abgeschreckt, eher interessiert! 🙂 Das muss ich mal ausprobieren. Danke und wieder was gelernt! LG Anja
Ich finde die Menge der Zwiebeln, die erwähnt werden,nicht bei den Zutaten.
Liebe Vroni, habe das Rezept aktualisiert. Vielen lieben Dank für Deinen Hinweis! Es sind 2 Zwiebeln. LG Anja
Eigentlich kocht man die Knochen und dasFleisch das sich auf diesen befindet noch richtig aus, da ist noch jede menge Geschmack drinnen.
Das kann man natürlich tun! Vielen Dank!