Reissalat gehört für mich zu den Gerichten, die man oft von Buffets kennt und dann zu Hause viel zu selten selbst macht. Dabei hat er genau das, was im Alltag praktisch ist: Er lässt sich gut vorbereiten, steht unkompliziert im Kühlschrank bereit und passt zu ganz unterschiedlichen Gelegenheiten.
Diese Variante mit Paprika und Mandarinen mag ich besonders gern, weil sie eine angenehme Mischung aus herzhaft und leicht fruchtig mitbringt. Viele kennen Reissalat eher schlicht, hier entsteht durch die Kombination ein klarer Unterschied im Geschmack, ohne dass es kompliziert wird.
Zutaten – im Überblick
In diesem Abschnitt führe ich die wichtigsten Zutaten des Rezepts auf. Und erläutere kurz, welche Rolle sie im Reissalat mit Paprika und Mandarinen spielen. Die genauen Mengenangaben findest du in der Rezeptkarte unterhalb.
- Basmatireis oder Wildreis: Sorgt für die sättigende Grundlage und bringt eine lockere, körnige Struktur in den Salat, die die anderen Zutaten gut aufnimmt.
- Paprika: Liefert Frische und eine angenehme Knackigkeit, die den Reissalat lebendiger macht.
- Mandarinen aus der Dose: Bringen eine fruchtige Süße ins Spiel und setzen einen klaren Kontrast zu den übrigen Zutaten.
- Mais aus der Dose: Ergänzt den Salat mit einer milden Süße und sorgt für zusätzliche Substanz.
- Frühlingszwiebeln: Geben eine leichte Schärfe und bringen Würze, ohne zu dominant zu wirken.
- Salatcreme: Verbindet alle Zutaten miteinander und sorgt für eine cremige Konsistenz.
- Petersilie: Setzt einen frischen, leicht herben Akzent und rundet den Geschmack ab.
Zubereitung – kompakt erklärt
Dieses Rezept für klassischen Reissalat gliedert sich in drei einfache Hauptschritte.
1. Reis vorbereiten und abkühlen lassen
Den Reis gründlich unter kaltem Wasser abspülen und nach Packungsangabe in einem Topf kochen. Anschließend in einem Sieb abtropfen lassen, auf einem Blech verteilen und vollständig auskühlen lassen, damit er locker bleibt.
2. Zutaten schneiden und vorbereiten
Paprika entkernen und in kleine Würfel schneiden. Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden und die Petersilie fein hacken. Die Mandarinen abgießen, den Saft auffangen und bereithalten.
3. Alles vermengen und durchziehen lassen
Reis, Paprika, Frühlingszwiebeln, Mais und Mandarinen in eine Schüssel geben, etwas Mandarinensaft hinzufügen und alles gut vermengen. Den Salat im Kühlschrank durchziehen lassen, danach abschmecken und anrichten.
Ein leckerer Klassiker aus der Familie der Salat Rezepte. Denn er passt als Beilage zum Grillen gleichermaßen wie als köstliche und sättigende Hauptspeise – zum Beispiel auch in der Mittagspause im Büro. Probiert ihn gerne mal neben dem Nudelsalat, dem Kartoffelsalat oder einem Tomatensalat aus.
Welcher Reis eignet sich für Reissalat?
Für einen guten Reissalat kommt es vor allem darauf an, dass die Körner locker bleiben und nicht zusammenkleben. Genau deshalb eignen sich vor allem langkörnige Reissorten.
Basmatireis ist die erste Wahl, weil er nach dem Kochen schön locker und körnig bleibt. Er nimmt die Marinade gut auf, ohne matschig zu wirken. Auch Wildreis oder Wildreis-Mischungen passen sehr gut, da sie zusätzlich etwas Biss mitbringen und optisch Abwechslung reinbringen.
Weniger geeignet sind dagegen Rundkornreis oder Milchreis, weil diese Sorten beim Kochen eher weich und klebrig werden. Das führt dazu, dass der Salat kompakt wirkt und die einzelnen Zutaten nicht mehr so schön zur Geltung kommen.
Kurz gesagt:
Locker, körnig, nicht klebrig – dann passt der Reis perfekt in den Salat.
Die perfekte Beilage
So ein Reissalat ist sehr anpassungsfähig, wie wir bereits erfahren haben. Demnach eignet er sich auch als Begleiter zu allerlei Hauptgerichten. Es gibt eigentlich kein Gericht, das nicht mit ihm harmoniert. Ob zu Steaks, Schnitzel oder Gemüse. Ein Reissalat passt immer.
Zubereitungs-Tipps
- Wascht den Reis vor dem Kochen in einem Sieb unter fließendem Wasser. Dadurch entfernt ihr nämlich überschüssige Stärke. Und verhindert somit, dass der Reis klebrig wird.
- Achtet beim Kochen vom Reis auf ausreichend Wasser und die Gartemperatur und auch wie lange der Reis gekocht werden muss. Ein kurzes Studieren der Packungsanleitung macht auf alle Fälle Sinn damit der Reis nach dem Kochen schön locker wird.
- Den Reis nach dem Kochen abseihen und zum Auskühlen auf einem Backblech verteilen. Das verhindert ein Nachgaren und gewährleistet, dass der Reis schön bissfest bleibt.
- Bitte den Reis nach dem Garvorgang nicht mit Wasser abbrausen. Weil dies ein Anhaften der Marinade verhindert.
Das spricht für das Reissalat Rezept
Frische Aromen: Die Kombination aus knackiger Paprika und mildem Reis sorgt für eine angenehme Leichtigkeit und ein erfrischendes Geschmackserlebnis, das besonders an warmen Tagen gut ankommt.
Einfach zuzubereiten: Reissalat mit Paprika ist unkompliziert und schnell zubereitet, was ihn zu einer praktischen Option für den Alltag oder für größere Anlässe macht, bei denen man viele Gäste bewirten möchte.
Gesunde Wahl: Dieser Salat ist eine nahrhafte Option, die eine gute Mischung aus Gemüse und Kohlenhydraten bietet. Paprika ist reich an Vitaminen, und der Reis liefert Energie, was den Salat zu einer ausgewogenen Mahlzeit macht.
FAQs
Kann man Reissalat einen Tag vorher machen?
Ja, das funktioniert sehr gut. Reissalat gewinnt sogar oft an Geschmack, wenn er etwas durchziehen kann. Wichtig ist, ihn gut gekühlt aufzubewahren und vor dem Servieren noch einmal durchzumischen und abzuschmecken.
Wie lange kann man Reissalat im Kühlschrank aufbewahren?
In der Regel hält sich Reissalat etwa ein bis zwei Tage im Kühlschrank. Danach lässt die Frische nach und die Konsistenz verändert sich.
Kann man Reissalat einfrieren?
Das ist nicht zu empfehlen. Nach dem Auftauen verliert der Reis seine lockere Struktur und der Salat wirkt schnell weich und wenig appetitlich.
Welcher Reis eignet sich für Reissalat?
Am besten eignen sich langkörnige Sorten wie Basmatireis oder auch Wildreis. Sie bleiben locker und nehmen die Marinade gut auf, ohne zu verkleben.
Was kann man zu Reissalat essen?
Reissalat passt gut zu gegrilltem Fleisch, Fisch oder auch zu einfachen Gerichten aus der Pfanne. Er lässt sich aber genauso gut als eigenständige Mahlzeit servieren.
Ist Reissalat gesund?
Reissalat bringt eine ausgewogene Mischung aus Kohlenhydraten und Gemüse mit. In Kombination mit frischen Zutaten entsteht ein Gericht, das gut sättigt und sich vielseitig in den Alltag einbauen lässt.
Wie viele Kalorien hat Reissalat?
Der Kaloriengehalt hängt stark von den Zutaten ab. Varianten mit cremigem Dressing liegen höher als einfache Versionen, die sich stärker auf Gemüse und Reis konzentrieren.
Fazit
Für mich ist dieser Reissalat eines der Gerichte, das im Alltag einfach gut funktioniert, weil es ohne großen Aufwand auskommt und sich trotzdem vielseitig einsetzen lässt. Die Kombination aus lockerem Reis, knackiger Paprika und den fruchtigen Mandarinen bringt Abwechslung auf den Teller, ohne dass es unruhig oder überladen wirkt.
Gerade wenn etwas vorbereitet sein soll oder mehrere Personen mitessen, greife ich gern auf solche Salate zurück, weil sie sich gut planen lassen und zuverlässig gelingen.
Was ich an diesem Reissalat besonders schätze: Er bleibt klar im Geschmack, jede Zutat hat ihren Platz und nichts drängt sich in den Vordergrund. Genau das macht ihn für mich zu einer guten Ergänzung zu vielen Gerichten oder auch zu einer eigenständigen Mahlzeit, wenn es unkompliziert bleiben soll.
Wenn du Reis gern in unterschiedlichen Varianten auf den Tisch bringst, lohnt sich auch ein Blick auf andere Reisgerichte. Auf meiner Webseite findest du zum Beispiel eine spanische Paella, den Djuvec Reis vom Balkan oder den hierzulande beliebten Milchreis.
Zutaten und Zubereitung
Reissalat mit Paprika und Mandarinen
Zutaten
- 250 g Basmatireis (alt. Wildreis)
- 3 Frühlingszwiebeln
- 1 Paprika
- 175 g Mandarinen (aus der Dose, Abtropfgewicht)
- 225 g Mais (aus der Dose, Abtropfgewicht)
- 150 g Salatcreme
- 0,5 Bund Petersilie
- Salz (zum Abschmecken)
- Pfeffer (zum Abschmecken)
Anleitung
- Zur Vorbereitung den Reis für den Reissalat in einem Sieb unter kaltem Wasser abwaschen und nach Packungsangabe in einem Topf kochen. In einem Sieb abtropfen lassen und anschließend auf einem Blech verteilen und abkühlen lassen.
- Den Saft der Mandarinen auffangen und die Mandarinen beiseitestellen.
- Die Paprika entkernen, in Streifen und nachfolgend in kleine Würfel schneiden.
- Die Wurzeln der Lauchzwiebel abschneiden und diese in feine Ringe schneiden.
- Die Petersilienblätter abzupfen und fein schneiden.
- Alles mit etwas Mandarinensaft in eine Schüssel geben und vermengen.
- Idealerweise sollte der Reissalat 1-2 Stunden im Kühlschrank durchziehen. Anschließend erneut mit Salz und Pfeffer oder weiteren Gewürzen abschmecken. Den Salat auf einem Teller anrichten und mit frischen Kräutern bestreuen. Ich empfehle, den Reissalat zusammen mit gegrilltem Fleisch oder Fisch zu essen.
Bei dir kann man immer etwas lernen. Danke dafür, wie du auch das Thema des altbekannten Reis besprichst und Neues beiträgst!
Danke liebe Caro! Das freut mich sehr zu lesen… Liebe Grüße, Anja
Zugegeben ich bin noch etwas skeptisch diesem Reissalat gegenüber ☺️ aber beim nächsten Grillen bekommt er die Chance ? ich bin gespannt ? und hoffe er hält was er verspricht ? Viele liebe Grüße, Manu
🙂 Danke, liebe Manu, das freut mich sehr! Berichte gerne, wenn Du magst. Ein schönes Wochenende und liebe Grüße, Anja
Hallo Anja der Reissalt sieht vorzüglich aus und ist eine tolle Beilage zum grillen.
Vielen Dank und LG ins Bayernland die Gründauer (Hessen) ?
Hallo liebe Vera, freut mich von Dir zu lesen! Vielen Dank für das Lob und die tolle Bewertung. Liebe Grüße nach Gründau, Anja
servus Anja das sieht ja wieder extrem lecker aus und ganz nach meinem Geschmack.
Servus Dieter, freut mich sehr, vielen lieben Dank und liebe Grüße, Anja
Servus Anja
da hast du genau unseren Geschmack getroffen, dein Reissalat sie einfach nur mega lecker aus.
danke dir und einen Gruß aus Gründau nach Bayern.
Servus Dieter, das ist toll und freut mich! Ganz lieben Dank und liebe Grüße, Anja