Ihr wollt euch ein feines Hüftsteak braten, wisst aber nicht welche Steaksoße es dazu geben soll? Und ihr habt keine Lust auf eine gekaufte Steaksoße?
Tja, dann empfehle ich euch mein mildes Pfeffersauce Rezept mit grünem Pfeffer. Das sich übrigens auch sehr leicht zu einer Pfefferrahmsauce umwandeln lässt. Doch dazu mehr weiter unten im Artikel.
Zutaten – im Überblick
In diesem Abschnitt führe ich die wichtigsten Zutaten des Rezepts auf. Und erläutere kurz, welche Rolle sie im Pfeffersauce Rezept spielen. Die genauen Mengenangaben findest du in der Rezeptkarte unterhalb.
- Butter kommt direkt zu Beginn in die Pfanne und nimmt dabei die Röstaromen vom Steak auf. Genau diese Bratrückstände machen bei einer Pfeffersauce geschmacklich einen deutlichen Unterschied.
- Rinderfond bildet die flüssige Grundlage der Soße und verbindet alle Zutaten miteinander. Kalbsfond funktioniert ebenfalls sehr gut, weil er etwas feiner schmeckt.
- Zwiebeln landen zusammen mit dem Knoblauch im heißen Fett und entwickeln beim Anschwitzen eine angenehme Würze.
- Knoblauch ergänzt die kräftigen Noten vom Fond und vom Pfeffer. Zu viel davon braucht es nicht, denn der grüne Pfeffer steht klar im Mittelpunkt.
- Tomatenmark kommt nach dem Anschwitzen in die Pfanne und erhält beim Rösten eine dunklere Farbe. Dadurch entsteht mehr Tiefe als bei einer hellen Pfeffersoße.
- Mehl bindet die Flüssigkeit und macht die Konsistenz etwas dichter.
- Rotwein löst die Röstaromen vom Pfannenboden und bringt kräftige Noten in die Soße.
- Grüne Pfefferkörner prägen den typischen Charakter der Pfeffersauce. Eingelegte Körner bleiben angenehm weich und lassen sich direkt mitessen.
- Rosmarin und Thymian ziehen während der Kochzeit durch die Soße und ergänzen die würzigen Bestandteile.
- Lorbeerblätter köcheln von Anfang an mit und geben der Soße eine herzhafte Richtung. Vor dem Servieren kommen sie wieder aus der Pfanne heraus.

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Zubereitung – kompakt erklärt
Dieses Steaksoße Rezept gliedert sich in drei einfache Hauptschritte.
1. Röstaromen und Grundlage vorbereiten
Zunächst die Steaks scharf anbraten und anschließend fertig garen. Danach Zwiebeln, Knoblauch, Tomatenmark und Mehl direkt in derselben Pfanne anschwitzen und anrösten.
2. Flüssigkeit und Würze aufbauen
Im nächsten Schritt Rotwein angießen und die angerösteten Zutaten damit lösen. Danach Fond, Kräuter, Lorbeer und grüne Pfefferkörner zugeben.
3. Pfeffersauce köcheln lassen
Die Soße bei kleiner Hitze einkochen lassen und zum Schluss abschmecken. Vor dem Servieren Kräuterzweige entfernen und die Pfeffersauce gemeinsam mit den Steaks auf den Teller geben.
Und falls es keine Pfeffersauce sein soll empfehle ich von meinen Grillsaucen Rezepten alternativ Sauce Tartare oder Sauce Gribiche sowie Chimichurri zum Rindersteak.
Pfeffersauce Rezept Video
Was spricht für dieses Pfeffer Sauce Rezept?
Würziger Geschmack: Pfeffersauce bringt eine angenehme Schärfe ins Spiel, die besonders gut mit saftigen Fleischgerichten wie Steak harmoniert.
Einfache Zubereitung: Mit wenigen Zutaten wie Pfefferkörnern, Sahne, Brühe und Butter lässt sich die Sauce schnell und unkompliziert zubereiten.
Vielseitig einsetzbar: Diese Sauce passt nicht nur zu Fleisch, sondern auch zu Gerichten wie Kartoffeln oder Gemüse, wodurch sie flexibel in der Küche verwendet werden kann.
Verfeinert jedes Gericht: Pfeffersauce hebt den Geschmack des Hauptgerichts hervor und verleiht ihm eine besondere Note, die das Gericht abrundet.

Welchen Pfeffer verwendet man für die Pfeffersoße?
Ich habe grüne Pfefferkörner für eine Pfeffersoße gekauft – also eingelegte grüne Pfefferkörner. Die gibt es in jedem Supermarkt. Getrocknete Pfefferkörner würde ich nicht im Ganzen in die Soße packen.
Bei der kurzen Zubereitungszeit werden sie nicht weich. Und sind somit nicht besonders genießbar. Andererseits möchte ich sie aber auch nicht vor dem Verzehr rauspuhlen. Sicherlich könnte man die Pfeffersauce durch ein Sieb geben.
Aber ich finde, dass in eine Pfeffersoße auch Pfefferkörner gehören – und nicht nur beim Kochen sondern auch auf den Teller auf dem Fleisch. Eine Alternative wäre es getrocknete Pfefferkörner in einem Mörser zu mahlen.
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Zu was passt diese Pfeffersauce?
Diese Sauce passt zu allen Steak Rezepten, die man in der Pfanne brät und dann im Backofen oder im Grill (indirekte Hitze) gar zieht. Wobei: ihr könnt diese Sauce auch ohne die Röstaromen aus der Steakpfanne zubereiten. Dann halt einfach erst bei Punkt zwei der Zubereitung beginnen.
Aber ich sage euch ehrlich: mit den Röstaromen ist es halt eine ganz andere Nummer. Und so lassen sich zum Beispiel Roastbeef, Entrecote, oder Rinderfilet mit dieser Pfeffersauce aufwerten. Aber nicht nur zu Fleischgerichten ist diese Pfeffersoße passend: Auch Kartoffeln, Gemüse und sogar Nudel lassen sich damit genießen.

Welche Fehler muss man bei der Pfeffersoße vermeiden?
Zu stark geröstetes Tomatenmark zählt zu den häufigsten Fehlern. Wenige Sekunden machen hier schon viel aus. Dunkelbraune Stellen bringen schnell bittere Noten in die Pfeffersauce.
Ähnlich sieht es anschließend beim Mehl aus. Bleibt es zu hell, schmeckt die Soße später mehlig. Zu dunkles Mehl nimmt der Pfeffersauce dagegen ihre feine Würze.
Auch bei der Hitze lohnt sich etwas Geduld. Rotwein und Fond lieber ruhig einköcheln lassen, denn bei zu hoher Temperatur setzt die Soße schneller am Pfannenboden an und reduziert oft ungleichmäßig.
Darüber hinaus spielt der Pfeffer selbst eine wichtige Rolle. Getrocknete Pfefferkörner im Ganzen bleiben bei der kurzen Kochzeit häufig hart und stören später beim Essen. Eingelegte grüne Pfefferkörner passen deshalb deutlich besser zu diesem Rezept.
Beim Abschmecken entsteht ebenfalls schnell ein typischer Fehler. Viele würzen die Soße schon früh kräftig mit Salz, obwohl der Fond während der Kochzeit noch weiter reduziert. Dadurch gerät die Pfeffersauce am Ende schnell zu salzig.
Zum Schluss noch ein Punkt bei den Kräutern: Rosmarin und Thymian sollen die Soße ergänzen und nicht dominieren. Bleiben die Zweige zu lange in der Pfanne, überdecken sie leicht den eigentlichen Pfeffergeschmack.
FAQs
Was ist Pfeffersauce?
Pfeffersauce ist eine würzige Soße auf Basis von Fond, Brühe oder Sahne, die mit Pfefferkörnern abgeschmeckt wird. Besonders häufig kommt grüner Pfeffer zum Einsatz, weil er milder schmeckt als schwarzer Pfeffer und gut zu Steakgerichten passt.
Was ist in Pfeffersauce drin?
Viele Pfeffersaucen bestehen aus Fond oder Brühe, Zwiebeln, Pfefferkörnern und etwas Butter. Häufig kommen zusätzlich Rotwein, Kräuter oder Sahne dazu, je nachdem ob die Soße kräftig oder eher mild ausfallen soll.
Wie mache ich eine Pfeffersauce für Steaks?
Für eine gute Pfeffersauce zuerst die Steaks scharf anbraten und danach die Röstaromen aus der Pfanne nutzen. Zwiebeln, Tomatenmark und Pfeffer anschwitzen, anschließend mit Rotwein und Fond ablöschen und alles einköcheln lassen.
Welcher Pfeffer eignet sich für Pfeffersauce?
Grüne Pfefferkörner passen besonders gut, weil sie angenehm mild bleiben und sich direkt mitessen lassen. Schwarzer Pfeffer schmeckt deutlich kräftiger und schärfer.
Was ist der Unterschied zwischen Pfeffersauce und Pfefferkornsauce?
Im Alltag meinen viele mit beiden Begriffen dieselbe Soße. Pfefferkornsauce betont meist die sichtbaren ganzen Pfefferkörner, während „Pfeffersauce“ oft als allgemeiner Oberbegriff verwendet wird.
Ist grüne Pfeffersauce dasselbe wie Pfeffersauce?
Grüne Pfeffersauce zählt zu den bekanntesten Varianten der klassischen Pfeffersauce. Der Unterschied liegt hauptsächlich in der verwendeten Pfeffersorte.
Wie schmeckt Pfeffersauce?
Pfeffersauce schmeckt würzig, leicht pikant und je nach Rezept auch cremig oder kräftig nach Rotwein. Grüner Pfeffer wirkt dabei meist milder als schwarzer Pfeffer.
Welche Brühe oder welcher Fond passt zu Pfeffersauce?
Rinderfond eignet sich besonders gut für eine klassische Pfeffersauce zu Steak. Alternativ funktionieren auch Kalbsfond oder kräftige Rinderbrühe.
Welcher Wein passt zu Pfeffersauce?
Trockener Rotwein passt am besten, weil er die kräftigen Röstaromen unterstützt. Besonders gut funktionieren Sorten mit würziger Note wie Merlot oder Cabernet Sauvignon.
Kann man Pfeffersauce aufwärmen?
Pfeffersauce lässt sich problemlos erneut erhitzen. Dafür die Soße langsam erwärmen und zwischendurch umrühren, damit nichts am Topfboden ansetzt.
Kann man grüne Pfeffersauce einfrieren?
Grüne Pfeffersauce lässt sich gut einfrieren. Nach dem Auftauen langsam erhitzen und dabei gründlich umrühren.
Wie macht man Pfeffersauce dicker?
Etwas länger einkochen bringt oft schon die gewünschte Konsistenz. Alternativ hilft eine kleine Menge Mehl oder Stärke beim Andicken.
Fazit
Diese Pfeffersauce passt besonders gut zu kurz gebratenem Rindfleisch aus Pfanne oder Grill. Der grüne Pfeffer bleibt angenehm mild und überdeckt den Fleischgeschmack nicht. Ich mache die Soße gerne direkt nach dem Steakbraten, weil die Röstaromen in der Pfanne geschmacklich viel ausmachen.
Weitere Soßen Rezepte auf meinem Blog sind die Sauce Hollandaise, die Pilzrahmsoße sowie die Meerrettichsauce – sie passen alle wunderbar zu Steaks und Rindfleisch im Generellen.
Zutaten und Zubereitung
Pfeffersauce | berühmte Steaksoße selber machen
Zutaten
- 1 EL Butter (alt. Butterschmalz)
- 600 ml Rinderfond (Kalbsfond oder oder Rinderbrühe ist auch erlaubt)
- 1 Zwiebel (alt. drei Schalotten)
- 3 Knoblauchzehen
- 2 Lorbeerblätter
- 1 Zweig Rosmarin
- 1 Zweig Thymian
- 1 EL Tomatenmark
- 2 EL Mehl
- 200 ml Rotwein
- 1 EL grüne Pfefferkörner (eingelegte)
- 1 Prise Salz (zum Abschmecken)
- 1 Prise Pfeffer (zum Abschmecken)
Anleitung
- Ihr habt Steaks scharf angebraten und gart diese im Backofen auf die gewünschte Kerntemepratur. Die Pfanne bloß nicht reinigen, denn:
- Die Butter in die Pfanne geben und zergehen lassen. Die Zwiebelwürfel und den Knoblauch in das heiße Fett in die Pfanne geben, in der zuvor das Fleisch angebraten wurde und kurz anschwitzen.
- Im nächsten Schritt das Tomatenmark unterrühren und anrösten.
- Gefolgt vom Mehl, dieses auch etwas anrösten lassen.
- Mit dem Wein unter Rühren ablöschen.
- Mit dem Fond aufgießen.
- Den Zweig Rosmarin und Thymian hineinlegen, sowie Lorbeerblätter. Ebenso die grünen Pfefferkörner zugeben.
- Die Zwiebelsauce zirka 20 Minuten bei leichter Flamme köcheln lassen, Die Soße mit Salz und Pfeffer abschmecken und Rosmarin und Thymianzweige entfernen. Zusammen mit den fertig gegarten Steaks servieren.
Sehr leckeres Rezept, hab am Schluss noch etwas Sahne dazu😉
Hallo Evelyn,
freut mich sehr, dass dir die Sauce so gut gelungen ist. Ein Schuss Sahne rundet sie immer schön ab 😉
Liebe Grüße, Anja
Habe gestern Fr. 03.10.25 die Sauce von Schritt 1 an, zu einem Candlelight 🕯Dinner gemacht.
Passend dazu noch Kroketten und als beilage Speckbohnen.
Alles super stimmig.
Werde ich jetzt öfter machen.
Den Rest werde ich heute einfrieren,
in Eiswürfel tüten dann kann man sie im Handumdrehen nutzen und gut lagern.
Super Idee, Hausi 🙌 Candlelight Dinner mit Kroketten und Speckbohnen klingt traumhaft. Danke für deinen Tipp mit dem Einfrieren! Liebe Grüße, Anja
habe heute getestet und es ist wunderbar und schmackhaft geworden. Besten Dank für den feinen Tipp.
Hallo Marcel, super Feedback 👍 Freut mich sehr, dass die Sauce so gut gelungen ist!
Viele Grüße, Anja
danke sehr
Lieber David, sehr gern – freut mich, dass dir die Sauce gefällt 😊
Liebe Grüße, Anja
Hallo,
diese Soße werd ich heute gleich ausprobieren:))
Hallo Andrea, viel Spaß beim Ausprobieren – ich bin sicher, die Soße wird dir schmecken. Liebe Grüße, Anja
Tolles Rezept. Sehr lecker zu Steaks vom Grill und wirklich einfach in der Zubereitung.
Lieber Stephan, danke für dein Feedback zur Pfeffersauce. Freut mich sehr, dass sie dir zu Steaks so gut geschmeckt hat. Liebe Grüße, Anja
Sehr lecker 😋
Danke dir
Gerne! Liebe Grüße, Anja
Die beste pfeffersauce ever…
🙂 Wie schön, ich freu mich sehr! Danke und liebe Grüße, Anja
Wir lieeeeben diese Sauce. Am Wochenende gab es Rumpsteak. Ich wollte Sauce, und ich wollte unbedingt Spargel. Ich habe eher nicht erwartet, dass es zusammenpasst, der Spargel eher untergeht. Aber mitnichten. Zu unserer großen Freude harmonierte es tatsächlich gut.
Das ist ja klasse, liebe Mechthild! Danke, dass Du diese Erfahrung hier teilst. Bis bald und liebe Grüße, Anja
klingt sehr einfach, rinnt mir schon jetzt das Wasser im Mund zusammen …
🙂 So muss es sein, Johannes! Lass es Dir gut schmecken, wenn es so weit ist! Danke Dir und liebe Grüße, Anja