Spinat Pesto selber machen

Spinat Pesto selber machen

Spinat Pesto bringt eine frische, leicht nussige Note in die Küche und lässt sich schnell umsetzen. Gerade wenn viel frischer Spinat übrig ist, bietet sich dieses Spinat Pesto Rezept an – oder falls sie ihn im Supermarkt mal wieder rausschleudern.

Die Zutaten fürs Spinat Pesto Rezept sind überschaubar, die Zubereitung geht zügig und das Ergebnis lässt sich absolut sehen. Ich kannte Spinat Pesto bis dato noch nicht, bin aber nun ein absoluter Fan geworden.

Zutaten – im Überblick

In diesem Abschnitt führe ich die wichtigsten Zutaten des Rezepts auf. Und erläutere kurz, welche Rolle sie beim Spinat Pesto selber machen spielen. Die genauen Mengenangaben findest du in der Rezeptkarte unterhalb.

  • Frischer Babyspinat bildet die Grundlage für das Spinat Pesto.
  • Geriebener Parmesan sorgt für Würze und eine leicht herzhafte Tiefe.
  • Knoblauch bringt eine deutliche, aromatische Spitze ins Spiel.
  • Pinienkerne liefern eine nussige Komponente und ergänzen den Spinat geschmacklich sehr gut. Alternativ: Mandeln oder Walnüsse.
  • Olivenöl verbindet alle Zutaten miteinander und bestimmt die Konsistenz.
  • Zitronensaft bringt Frische ins Pesto und hebt die einzelnen Aromen an.
Gratis E-Book Rezeptklassiker
Gratis E-Book

Wie du ALLE Fehler bei den 10 größten Rezeptklassikern vermeidest.

Als Dankeschön für deine Anmeldung zu meinem Rezepte-Newsletter.

Zubereitung – kompakt erklärt

Dieses Rezept fürs Spinat Pesto gliedert sich in drei einfache Hauptschritte.

1. Vorbereitung der Zutaten

Zuerst stehen die Grundlagen an. Die Pinienkerne kommen in die Pfanne und bekommen dort eine leichte Bräune, danach dürfen sie in Ruhe abkühlen.

Parallel dazu den Spinat gründlich waschen und sorgfältig trocknen, damit später keine wässrige Konsistenz entsteht. Anschließend Parmesan reiben und den Knoblauch vorbereiten.

2. Zutaten zusammenführen

Sobald alles vorbereitet ist, kommen die Zutaten in ein hohes Gefäß. Jetzt Olivenöl, Zitronensaft sowie Gewürze ergänzen und die Mischung pürieren. Dabei entsteht nach und nach eine cremige Masse, die sich gut verstreichen lässt.

3. Abfüllen und lagern

Zum Schluss das Spinat Pesto in ein sauberes Glas füllen. Eine Schicht Olivenöl obenauf schützt die Oberfläche und hält das Pesto im Kühlschrank länger frisch.

Weitere Pesto Rezepte auf meinem Blog sind das berühmte Basilikum Pesto, das tomatige Pesto Rosso sowie das Rucola Pesto.

Welcher Spinat für Spinat Pesto?

Für Spinat Pesto eignet sich frischer Babyspinat am besten. Die Blätter sind zart, mild im Geschmack und lassen sich direkt verarbeiten. Genau das sorgt für eine feine, cremige Konsistenz ohne störende Fasern.

Alternativ funktioniert auch junger Blattspinat. Hier empfiehlt es sich, dickere Stiele zu entfernen, da sie das Pesto etwas gröber machen können. Geschmacklich fällt diese Variante etwas kräftiger aus.

Grober, ausgewachsener Spinat passt weniger gut. Die Blätter sind fester und bringen mehr Bitterstoffe mit, die den Geschmack vom Spinat Pesto schnell dominieren.

Tiefkühlspinat eignet sich nur eingeschränkt. Er enthält viel Wasser, das die Konsistenz verwässert und das Aroma abschwächt. Wer ihn verwendet, sollte ihn vollständig auftauen und sehr gut ausdrücken.

Was kann man mit Spinat Pesto anfangen?

Spinat Pesto lässt sich vielseitig einsetzen und passt zu vielen Gerichten. Der Geschmack bleibt mild und leicht nussig, dadurch ergänzt es andere Zutaten, statt sie zu überdecken.

Ein Klassiker ist die Kombination mit Pasta. Frisch gekochte Nudeln mit etwas Nudelwasser und Spinat Pesto vermengen. Eine lecker Alternative zu jeder Nudelsoße.

Auch als Brotaufstrich macht Spinat Pesto eine gute Figur. Auf geröstetem Brot, im Sandwich oder als Basis für Bruschetta bringt es kräftigen Geschmack mit. Tomaten oder Mozzarella ergänzen das sinnvoll und sorgen für eine stimmige Kombination.

Zu Fleisch und Fisch passt Spinat Pesto ebenfalls. Ein Löffel auf gegrilltem Hähnchen, Steaks oder Lachs bringt Frische auf den Teller und ersetzt klassische Kräuterbutter. Gerade beim Grillen kommt das regelmäßig zum Einsatz.

Bei Gemüse sorgt Spinatpesto für mehr Geschmack. Es passt zu Ofengemüse, Kartoffeln oder als Topping für gebratene Zucchini und Paprika.

Welche Fehler beim Spinat Pesto muss man vermeiden?

Ein paar Punkte entscheiden darüber, ob das Spinat Pesto frisch und rund schmeckt oder flach und bitter wird.

Pinienkerne zu stark geröstet: Zu dunkle Pinienkerne bringen Bitterstoffe ins Spinat Pesto. Eine leichte Bräune reicht völlig aus. In der Pfanne bleiben und den richtigen Moment nicht verpassen.

Spinat zu nass verarbeitet: Zu viel Wasser im Spinat verwässert das Pesto. Die Konsistenz wird dünn und das Aroma verliert an Intensität. Spinat nach dem Waschen immer gut trocknen.

Zu wenig abgeschmeckt: Ohne ausreichendes Salz, Säure und Pfeffer wirkt das Spinat Pesto flach. Zitronensaft hebt den Geschmack deutlich an, deshalb nicht weglassen.

Unsauber gelagert: Ein Glas, das nicht sauber ist, verkürzt die Haltbarkeit. Die Oberfläche vom Spinat Pesto immer mit Olivenöl bedecken, damit kein Sauerstoff herankommt.

Fazit zum Spinat Pesto

Spinat Pesto steht und fällt mit ein paar Punkten. Welche das sind habt ihr oberhalb alles mitbekommen. Ich mache Spinat Pesto oft, wenn frischer Spinat verfügbar ist und es nicht immer wieder Rahmspinat geben soll.

Wer das Thema Spinat Rezepte für sich persönlich weiter ausbauen möchte, hat hier bei mir genug Auswahl zur Inspiration: Spinatlasagne bringt eine herzhafte Variante. Rahmspinat gehört zu den klassischen Beilagen. Gnocchi mit Spinat lassen sich schnell zubereiten und greifen den Geschmack in einer anderen Form auf.

Zutaten und Zubereitung

Noch keine Bewertungen
Rezept drucken

Spinat Pesto selber machen

Spinat Pesto selber machen mit frischem Babyspinat, Parmesan und Pinienkernen. Einfaches Rezept, schnell zubereitet & vielseitig einsetzbar.
Vorbereitungszeit10 Minuten
Zubereitungszeit10 Minuten
Gesamtzeit20 Minuten
Gericht: Aufstrich, Dip, Pesto
Küche: Italienisch, Mediterran
Stichwort: einfach, erprobt, gelingsicher, gesund, lecker, original, schnell
Portionen: 8 Portionen
Kalorien: 396 kcal
Autor: Anja Würfl

Zutaten

  • 300 g Spinat (frischer Babyspinat)
  • 250 ml Olivenöl
  • 80 g Parmesan (gerieben)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 50 g Pinienkerne
  • 1 EL Zitronensaft (alternativ Limettensaft)
  • 1 TL Salz
  • 0,5 TL Pfeffer
  • 50 ml Olivenöl (zum Bedecken der Oberfläche nach dem Abfüllen)

Anleitung

  • Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl anrösten, bis sie eine leichte bräunliche Farbe angenommen haben. Dabei aufmerksam bleiben, denn der Übergang zum Schwarzwerden geht schnell und würde das Spinat Pesto bitter machen. Anschließend die Pinienkerne zum Abkühlen beiseitestellen.
  • Während die Pinienkerne abkühlen, den Spinat gründlich waschen.
  • Und anschließend zwischen zwei Küchentüchern trocken tupfen. Ziel ist es, möglichst wenig Wasser ins Spinat Pesto zu bringen. Alternativ kann eine Salatschleuder verwendet werden.
  • Den Parmesan fein reiben.
  • Spinat, Parmesan, Pinienkerne und den geschälten Knoblauch in eine Schüssel oder ein hohes Mixgefäß geben. Olivenöl, Zitronensaft, Salz und Pfeffer hinzufügen und alles mit dem Pürierstab aka Stabmixer pürieren, bis eine cremige Spinat Pesto Paste erreicht ist.
  • Das fertige Spinat Pesto in ein sehr sauberes, keimfreies Glas füllen. Für die Aufbewahrung im Kühlschrank die Oberfläche vollständig mit Olivenöl bedecken. Ein hohes Glas mit kleiner Öffnung eignet sich besonders gut, da weniger Oberfläche mit Öl bedeckt werden muss als bei einem flachen, breiten Glas.

Notizen

Hinweis:
Parmesan bringt Würze und Bindung ins Spinat Pesto. Es gibt aber gute Alternativen, je nach Geschmack oder Vorrat.
Hartkäse wie Grana Padano oder Pecorino eignen sich am nächsten. Sie liefern eine ähnliche Konsistenz und eine vergleichbare salzige Note. Pecorino fällt etwas kräftiger aus.

Nährwerte (pro Portion)

Kalorien: 396 kcal | Kohlenhydrate: 3 g | Protein: 6 g | Fett: 41 g | Gesättigte Fettsäuren: 7 g | Mehrfach ungesättigte Fettsäuren: 6 g | Einfach ungesättigte Fettsäuren: 27 g | Cholesterin: 7 mg | Natrium: 480 mg | Kalium: 182 mg | Fasern: 1 g | Zucker: 1 g | Vitamin A: 4478 IU | Vitamin C: 3 mg | Kalzium: 170 mg | Eisen: 1 mg

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Rezept Bewertung