Willkommen in der Welt der italienischen Küche. Heute geht es um ein klassisches italienisches Reisgericht, das in jeder Küche zum Erlebnis wird: Risi Bisi (auch Risi ee Bisi genannt). Dieses Risotto aus zartem Vialone Nano, gekocht mit Erbsen und würzigem Speck, ist eine unkomplizierte und dennoch leckere Nummer.
Eine, die sowohl für Kochanfänger als auch für erfahrene Köche geeignet ist. Ob mit etwas Olivenöl oder einem Schuss Wein verfeinert, Risi Bisi bringt italienisches Flair auf den Tisch – und das mit Zutaten, die oft schon im Kühlschrank oder der Speisekammer bereitstehen.
Zutaten – im Überblick
In diesem Abschnitt führe ich die wichtigsten Zutaten des Rezepts auf. Und erläutere kurz, welche Rolle sie im Risi Bisi Reis spielen. Die genauen Mengenangaben findest du in der Rezeptkarte unterhalb.
- Risottoreis: Herzstück des Gerichts und verantwortlich für die typische cremige Konsistenz, die Risi Bisi so angenehm macht.
- Erbsen: Frisches, leicht süßliches Gemüse, das dem Reisgericht Farbe, Geschmack und eine schöne Frische verleiht.
- Zwiebel: Aromatische Grundlage, die zusammen mit dem Speck für Tiefe und Würze sorgt.
- Bauchspeck oder Pancetta: Würziger Begleiter, der dem Gericht einen herzhaften Charakter gibt und wunderbar mit Reis und Erbsen harmoniert.
- Petersilie: Frisches Kraut, das am Ende für eine leichte, grüne Note und ein schönes Aroma sorgt.
- Gemüsebrühe: Flüssige Basis, in der der Reis langsam gart und seinen vollen Geschmack entfalten kann.
- Parmesan: Feiner Käse, der dem fertigen Risi Bisi eine runde, vollmundige Note verleiht.
- Butter: Sorgt zum Schluss für eine cremige Konsistenz und verbindet alle Zutaten zu einem harmonischen Ganzen.
Zubereitung – kompakt erklärt
Dieses Risi e Bisi Rezept gliedert sich in drei einfache Hauptschritte.
1. Vorbereitung der Zutaten
Zu Beginn schneidet man den Speck in kleine Stücke und würfelt die geschälte Zwiebel fein. Auch die Petersilie wird bereits klein geschnitten, damit später alles griffbereit ist. So sind die wichtigsten Zutaten vorbereitet und der eigentliche Kochvorgang kann ohne Unterbrechung starten.
2. Anbraten und Anschwitzen
In einem Topf erhitzt du etwas Butter und brätst darin zuerst den Speck an. Danach kommen die Zwiebelwürfel dazu und schwitzen kurz mit an.
Anschließend gibt man Erbsen und Reis in den Topf und röstet beides leicht an. Ein Teil der Petersilie kommt ebenfalls dazu, damit sich das Aroma gleichmäßig verteilt.
3. Risi Bisi garen und vollenden
Nun löscht man den Inhalt des Topfes nach und nach mit heißer Gemüsebrühe ab. Dabei köchelt alles auf kleiner Stufe und man rührt immer wieder um, bis der Reis schön bissfest und cremig ist.
Zum Schluss wird die restliche Butter und der frisch geriebene Parmesan untergehoben. Vor dem Serviere noch die übrige Petersilie darüber streuen und schon ist das Risi Bisi fertig.
Genauso flott gelingt ein weiteres Reisrezept aus meiner italienische Rezepte Sammlung: Risotto alla Milanese. Denn es muss ja nicht immer nur Pizza und die zugegeben sehr leckere Lasagne sein, oder?
Risi Bisi Rezept Video
Welcher Reis für Risi Bisi?
Für Risi Bisi wird traditionell der italienische Vialone Nano-Reis verwendet. Dieser Reis stammt aus der Region Venetien und ist ideal für cremige Gerichte, da er viel Stärke abgibt und die Konsistenz des Gerichts wunderbar samtig macht.
Alternativ eignet sich auch Carnaroli- oder Arborio-Reis gut, da beide Sorten ebenfalls stärkehaltig sind und ein ähnlich cremiges Ergebnis liefern. Langkorn Reis oder Basmati Reis sollte hingegen vermieden werden, da diese Reissorten weniger Stärke enthalten und eher locker als cremig kochen.
Woher stammt Risi Bisi?
Risi Bisi kommt aus der italienischen Region Venetien, genauer gesagt aus der Gegend rund um Venedig. Dort hat das Gericht eine lange Tradition und galt früher sogar als festliche Spezialität. Besonders im Frühling, wenn die ersten frischen Erbsen geerntet wurden, bereitete man Risi Bisi gern zu besonderen Anlässen zu.
Am bekanntesten ist der Brauch, das Gericht am 25. April, dem Festtag des Heiligen Markus, zu servieren. Über die Jahre hat sich Risi Bisi von einem feierlichen Klassiker zu einem beliebten Alltagsgericht entwickelt, das heute in ganz Italien gekocht wird.
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Was heißt Risi Bisi?
Der Name Risi Bisi stammt aus dem venezianischen Dialekt und bedeutet wörtlich „Reis und Erbsen“. Genau diese beiden Zutaten stehen im Mittelpunkt des Gerichts und prägen seinen Charakter.
In der Region Venetien verwendet man bis heute diese traditionelle Bezeichnung, während man im restlichen Italien eher von „Riso e Piselli“ spricht. Der einfache Name beschreibt also ganz treffend, worum es bei Risi Bisi geht: ein unkompliziertes, bodenständiges Reisgericht mit Erbsen.
Zu was passt Risi Bisi als Beilage?
- Fischgerichten wie gegrilltem oder gebratenem Fisch – die milden Aromen des Reisgerichts ergänzen den Geschmack von Fisch perfekt.
- Geflügel, insbesondere gebratener Hähnchenbrust oder Hähnchenschenkeln, da die leichte Würze gut harmoniert.
- Salaten – ein frischer grüner Salat oder ein Rucolasalat mit einem Zitronendressing rundet das Gericht gut ab.
- Gemüsebeilagen, z. B. gegrillte Spargel oder gebratene Zucchini, bieten eine gute Ergänzung zur cremigen Konsistenz des Risi Bisi.
Durch seinen milden Geschmack ist Risi Bisi vielseitig kombinierbar und eignet sich sowohl als Hauptgericht als auch als Beilage.
Fragen und Antworten zu diesem Rezept
Woher stammt Risi Bisi?
Risi Bisi stammt aus der italienischen Region Venetien, insbesondere aus Venedig.
Ist Risi Bisi scharf?
Nein, traditionell ist Risi Bisi mild gewürzt und nicht scharf.
Ist Risi Bisi gesund?
Ja, es ist ein gesundes Gericht, da es viele Ballaststoffe aus Erbsen und Reis sowie Proteine und Vitamine aus den anderen Zutaten enthält.
Was heißt Risi Bisi?
"Risi Bisi" bedeutet wörtlich "Reis und Erbsen" auf Venetisch, einem norditalienischen Dialekt.
Fazit
Risi Bisi ist für mich ein wunderbares Beispiel dafür, wie einfach gute Küche sein kann. Mit wenigen Zutaten entsteht ein cremiges, aromatisches Reisgericht, das als Beilage genauso überzeugt wie als Hauptspeise.
Wer gern über den eigenen Tellerrand schaut, findet in der internationalen Küche noch viele weitere spannende Reisgerichte. Die spanische Paella begeistert mit kräftigen Aromen und mediterranem Charakter – ebenso gebratener Reis aus Asien.
Auch der würzige Djuvec Reis aus der Balkan-Küche zeigt, wie vielseitig und aromatisch sich Reisgerichte zubereiten lassen. So bietet Risi Bisi einen schönen Einstieg in die große Welt der Reisrezepte aus aller Welt.
Zutaten und Zubereitung
Risi Bisi | Original Rezept aus Italien
Zutaten
- 300 g Risottoreis
- 300 g Erbsen (TK-Ware)
- 1 Zwiebel
- 75 g Bauchspeck (alt. Pancetta in Scheiben)
- 1 Bund Petersilie
- 1 L Gemüsebrühe
- 75 g Parmesan (frisch gerieben)
- 3 EL Butter
- 1 Prise Salz (zum Abschmecken)
- 1 Prise Pfeffer (zum Abschmecken)
Anleitung
- Speck kleinschneiden.
- Zwiebeln schälen und fein würfeln.
- 1 EL Butter in einem Topf erhitzen und den Speck darin anbraten.
- Im nächsten Schritt die Zwiebeln zugeben und ebenfalls kurz anschwitzen.
- Erbsen und Reis in den Topf geben, kurz anrösten.
- Mit Salz und Pfeffer würzen, die Hälfte der fein gehackten Petersilie unterrühren.
- Dann mit etwas heißer Brühe ablöschen.
- Herd runter drehen und auf kleiner Stufe köcheln lassen. Nach und nach die Brühe unter Rühren zugeben.
- Sobald der Reis bissfest und die Konsistenz cremig ist, Herd ausstellen und die restliche Butter einrühren.
- Ebenso den Parmesan.
- Vorm Servieren mit der restlichen Petersilie bestreuen.
ein guter risotto
Servus Klaus,
freut mich, dass dir das Risotto gefällt!
Liebe Grüße, Anja
Super Rezept, werde ich jedenfalls nachkochen!
Liebe Brigitte,
das freut mich sehr zu hören. Risi Bisi ist ein tolles Gericht, das oft unterschätzt wird. Viel Freude beim Nachkochen.
Liebe Grüße, Anja