Kaum ein Gericht vereint Liebe zur italienischen Küche so sehr wie die Pizza Parma. Knuspriger Pizzateig, aromatische Tomatensauce, feiner Parmaschinken und würziger Parmesan Käse sowie Rucola.
Ddiese Kombination macht sie zur Lieblingspizza vieler Genießer. Auch bei mir spielt sie in der obersten Liga der Pizza Varianten.
Meiner Meinung nach ist das Interessante an diesem Pizza Klassiker: der perfekte Mix aus herzhaften, frischen und würzigen Zutaten.

Was ist das Besondere an der Pizza Parma?
Der Name lässt es bereits vermuten: Die Hauptrolle spielt der berühmte Parmaschinken aus der italienischen Region Parma. Sein mild-nussiger Geschmack harmoniert wunderbar mit dem würzigen Parmesan, frischem Rucola und der fruchtigen Tomatensauce.
Anders als bei vielen anderen Rezepte für klassische Pizza, kommt der Schinken erst nach dem Backen auf den Teig. Dadurch bleibt er zart und entfaltet sein volles Aroma.
Ein weiterer Tipp: Hochwertige Pizzatomaten aus der Dose, eine Prise Salz, etwas Zucker und ein Hauch Oregano verfeinern die Pizzasoße und sorgen für den perfekten Geschmack der Pizza Parma
Hauptzutaten im Überblick
Dieser Abschnitt zeigt die Zutaten für die Pizza Parma, welche ich verwendet habe. Die genauen Mengenangaben findest du in der Rezeptkarte.
- Pizzateig: Den selbstgemachten Pizzateig (gerne auch als Quark Öl Pizza Teig) in vier Stücke teilen und dünn ausrollen. Ich nutze dafür etwas Mehl auf der Fläche.
- Tomatensoße: Eine dünne Schicht Tomatensoße bildet die Basis unter dem Mozzarella.
- Mozzarella: Geriebener Mozzarella kommt vor dem Backen auf die Pizza.
- Parmaschinken: Parmaschinken legt man erst nach dem Backen auf die Pizza.
- Rucola: Frischer Rucola kommt direkt vor dem Servieren auf den heißen Boden.
- Parmesan: Parmesan-Splitter ergänzen den Belag nach dem Backen.
- Oregano: Etwas Oregano streut man nach dem Backen über die Pizza.
- Mehl für die Unterlage: Mehl verhindert ein Kleben des Teigs beim Ausrollen.

Zubereitung – kompakt zusammengefasst
Dieser Abschnitt fasst die einzelnen Schritte der Herstellung zusammen.
1. Vorbereitung
Pizzastein kräftig vorheizen und den Teig in vier Teile trennen. Jede Portion dünn ausrollen oder mit den Händen plattdrücken.
2. Backen
Die Böden mit Tomatensoße bestreichen, mit Mozzarella belegen und für acht bis zehn Minuten backen. Fast wie beim Pizzabrot.
3. Finaler Belag
Oregano auf die heiße Pizza streuen und anschließend Rucola, Parmaschinken und Parmesan auflegen. Ich ordne die Zutaten in dieser Phase gern zügig an, damit sie sauber liegen. Du legst die frischen Zutaten direkt nach dem Backen auf.
Die ideale Backzeit für die perfekte Kruste
Bei einer Temperatur von 250–300 Grad beträgt die Backzeit nur etwa 8–10 Min. Die Hitze sorgt dafür, dass der Teig außen knusprig, aber innen weich bleibt.
Während die Pizza Parma im Ofen ist, bleibt Zeit für einen frischen Tomaten-Rucola-Salat als perfekte Beilage. Ein Spritzer Olivenöl, eine Prise Pfeffer und etwas Salz runden den Salat geschmacklich ab.

Die finalen Schritte: Frische Zutaten machen den Unterschied
Nach dem Backen wird die Pizza Parma mit Parmaschinken, Rucola und Parmesan belegt. Ein Schuss hochwertiges Olivenöl verleiht zusätzliche Aromen.
Wer es besonders aromatisch mag, kann einige halbierte Kirschtomaten darauf verteilen. Alternativ passen auch feine Champignons hervorragend zu dieser Kreation – ist aber dann keine original Pizza Parma mehr…
FAQs
Was ist auf einer Pizza Parma drauf?
Der Belag besteht aus Tomatensoße, Mozzarella, Parmaschinken, Rucola und Parmesan. Etwas Oregano kommt nach dem Backen dazu. Die Reihenfolge entspricht dem Originalrezept.
Wann kommt der Parmesan auf die Pizza?
Parmesan kommt nach dem Backen auf die heiße Pizza. Die Splitter liegen locker auf dem Belag. Ich gebe sie in dieser Phase meist direkt über den frischen Rucola.
Wie viele Kalorien hat eine Pizza Parma im Durchschnitt?
Der Wert kann je nach Größe und Zutaten leicht schwanken. Das Rezept aus dem Artikel liegt bei rund 1110 kcal pro Pizza. Die Angabe hilft beim Vergleich mit anderen Pizza Kalorien Varianten.
Was ist eine klassische italienische Pizza?
Sie besteht aus dünnem Teig, Tomatensoße und Käse. Viele Varianten nutzen einfache Beläge wie Mozzarella oder Basilikum. Die Zubereitung erfolgt bei hoher Hitze.
Wann kommt der Schinken auf Pizza Parma?
Parmaschinken kommt erst nach dem Backen auf die Pizza. Die Scheiben liegen ungegart auf dem heißen Boden. Das entspricht der klassischen Vorgehensweise.
Wie viel Protein enthält Pizza Parma im Durchschnitt?
Der Proteingehalt liegt beim Rezept aus dem Artikel bei etwa 65 g pro Pizza. Abweichungen entstehen durch Teigmengen und Käsesorten. Die Werte dienen nur als Richtwert.
Wie viele Kalorien hat eine Pizza Parma beim Italiener?
Der Wert liegt häufig höher als bei der selbstgemachten Variante, da viele Restaurants größere Teigportionen nutzen. Exakte Zahlen variieren je nach Betrieb. Schätzwerte liegen oft oberhalb der Angaben aus Heimrezepten.
Fazit: Warum Pizza Parma ein Muss für Genießer ist
Wer einmal eine selbstgemachte Pizza Parma probiert hat, wird sie immer wieder genießen wollen. Die Kombination aus knusprigem Boden, fruchtiger Tomatensauce, zartem Parmaschinken und würzigem Parmesan macht diese Pizza so besonders.
Und nicht den Schinken vergessen, sonst ist es „nur“ eine Pizza Rucola. Also eine vegetarische Pizza. Eher seltene Exemplare in der Riege meiner Pizza Rezepte….
Dank hochwertiger Zutaten und der richtigen Technik gelingt sie in jeder Küche mühelos. Ob als Abendessen mit Freunden oder als besondere Belohnung nach einem langen Tag – diese Pizza ist immer eine gute Wahl. Lasst euch die Pizza Parma schmecken!
Pizza Parma Rezept – Zutaten und Zubereitung
Pizza Parma mit Parmaschinken, Rucola & Parmesan
Zutaten
- 1 kg Pizzateig
- 400 ml Tomatensoße
- 400 g Mozzarella gerieben
- 12 Scheiben Parmaschinken
- 60 g Rucola
- 80 g Parmesan (Splitter)
- Etwas Oregano zum Bestreuen
- Etwas Mehl für die Unterlage
Anleitung
- Zuerst den Grill oder Backofen mitsamt einem Pizzastein auf 250 bis 300 Grad vorheizen.
- Jetzt den Pizzateig in 4 Teile trennen und jeweils dünn ausrollen oder mit den Händen plattdrücken. (Durchmesser 28 cm)
- Mit 100 ml Tomatensoße bestreichen, mit 100 g Mozzarella belegen und für zirka 8 bis 10 Minuten backen.
- Die Pizza nach dem Backen mit etwas getrocknetem Oregano bestreuen.
- Vor dem Servieren die Pizza Parma jeweils mit 15 g Rucola, 20 g Parmesansplittern und 3 Scheiben Parmaschinken belegen.
Bisher alles Rezepte die ich nachgekocht haben waren super lecker. Danke für die Rezeptevielfalt
Danke dir, Daniela! Freut mich total, dass dir schon so viele Rezepte geschmeckt haben 😊 Schön, dass du hier mitkochst.
Herzliche Grüße, Anja
Genial deine Pizza Parma 😉 sieht fantastisch aus!
Großes Lob-ANJA!
Vielen, vielen Dank für dein Riesenlob, Erik!
Ja, die Pizza Parma sieht wirklich sehr lecker aus – und wenn ich so darüber nachdenke, dann gehe ich jetzt, sobald ich mit den Kommentaren fertig bin, in die Küche und bereite einen Pizzateig für heute Abend vor.
Liebe Grüße,
Anja
die sieht aber auch sehr lecker aus 😉😋
Ja, Britta,
Pizza Parma mit Parmaschinken geht wirklich fast immer! Wobei mein absoluter Favorit Pizza mit Schinken und Doppelmozzarella ist – klingt vielleicht verrückt, ist aber so.
Liebe Grüße,
Anja
Die Pizza sieht fantastisch aus! 😍 Da kommen unsere Italiener nicht mit.
Vielen Dank für das tolle Rezept.
Liebe Astrid,
vielen Dank für das tolle Lob! Wenn selbst deine italienischen Pizzabäcker nicht mithalten können – das ist wirklich ein Sonderlob, das mich sehr freut.
Viele Grüße,
Anja
Was für ein Zufall!
Wir hatten gestern leckere Pizzen gegrillt unter anderem solch eine Pizza Parma 😉
Sehr sehr lecker zum Glück blieb für heute Mittag noch was übrig, du weißt was das heißt 😉
Schöne Grüße aus dem Rheinland
Ja, dass du dir die jetzt einverleibst und dann ein Mittagsschläfchen auf der Couch machst:) Liebe Grüße, Anja