Pizza Bianca ist eine elegante Abwechslung zu klassischen Pizza Rezepten mit tomatiger Pizzasoße wie die Neapolitanische Pizza, der einfachen und schlichten Pizza Margherita oder der Pizza Funghi. Sie wirkt leichter, feiner und lädt dazu ein, neue Kombinationen auf dennoch knusprigen Pizzateig auszuprobieren.
Die weiße Pizza hat in Italien eine lange Tradition und überzeugt durch Zurückhaltung statt Überladung. Ob auf dem Grill oder im Ofen oder sogar Pizzaofen – sie passt zu vielen Gelegenheiten und bringt frischen Schwung in die Küche.
Und mal ganz ehrlich:_ wenn wir heuer schon keine Weiße Weihnachten bekommen – dann zumindest eine weiße Pizza, oder?
Zutaten – im Überblick
In diesem Abschnitt führe ich euch die wichtigsten Zutaten des Rezepts auf und erläutere kurz, welche Rolle sie im Pizza Bianca Rezept. Die genauen Mengenangaben findest du in der Rezeptkarte unterhalb.
- Pizzateig: Bildet stabile Grundlage und sorgt für knusprigen Boden nach dem Backen.
- Ricotta: Liefert cremige Basis und ersetzt klassische Tomatensoße vollständig.
- Knoblauch: Bringt Würze ein und verleiht der Ricotta-Creme eine klare Aromalinie.
- Parmesan: Ergänzt die Creme um Tiefe und unterstützt herzhaften Geschmack.
- Olivenöl: Verbindet Zutaten und sorgt für geschmeidige Konsistenz.
- Mozzarella: Schmilzt beim Backen und ergänzt die weiße Basis um milde Fülle.
- Pinienkerne: Setzen nussige Akzente und geben dem Belag Struktur.
- Artischocken: Ergänzen die Pizza um feine, leicht herbe Noten.
- Rucola: Frischt den Belag nach dem Backen auf und sorgt für Ausgleich.
Zubereitung – kompakt erklärt
Dieses Rezept gliedert sich in drei einfache Hauptschritte.
Pizzateig vorbereiten
Zunächst heizt der Pizzastein im Ofen oder Grill stark vor, während der Pizzazeig auf die bemehlte Unterlage kommt und seine Form erhält. So entsteht eine stabile Basis für den späteren Belag.
Ricotta-Creme anrühren
In einer Schüssel vereint man Ricotta, Knoblauch, Olivenöl und Parmesan und vermengt alles zu einer gleichmäßigen Creme. Du verteilst diese anschließend direkt auf dem vorbereiteten Teig.
Pizza Bianca belegen und backen
Auf die Creme folgen Mozzarella, Pinienkerne und Artischocken in der vorgesehenen Reihenfolge, bevor die Weiße Pizza auf den heißen Stein gleitet. Nach der Backzeit ergänzt Rucola den Belag unmittelbar vor dem Servieren.
Woher hat die Pizza Bianca ihren Namen?
„Bianca“ bedeutet „weiß“. Der Name bezieht sich auf die helle Basis ohne klassische Tomatensauce. In Rom gehört die weiße Pizza zum Alltag, oft nur mit Olivenöl, etwas Salz und Rosmarin belegt.
In anderen Regionen Italiens ist sie eine Spielwiese für kreative Zutaten – ob mit Mozzarella, Ziegenkäse, Schinken, Zucchini oder feinen Oliven. Meist bleibt die Grundlage cremig, selten tritt Soße im klassischen Sinne auf.
Der Pizzateig basiert wie üblich auf Hefe, Mehl, Wasser und etwas Salz – manchmal ergänzt durch Trockenhefe, je nach Rezept. Wer will kann aber auch einen Pizzateig ohne Hefe oder einen Quark Öl Teig für die Bianca vorbereiten.
Welcher zusätzlicher Belag wäre denkbar?
Wer Abwechslung sucht, ergänzt Zwiebeln, gebratene Zucchini, geröstete Paprika oder sogar Champignons in dünnen Scheiben. Auch Kapern, frische Kräutern (wie etwas Oregano oder Rosmarin) oder fein geschnittene Tomaten passen gut zur Pizza Bianca.
Die Kombination aus cremiger Basis und frischem Gemüse lässt sich vielseitig variieren – ohne dass der Charakter verloren geht. Für kräftigere Varianten empfiehlt sich gebratener Schinken oder Salami. Wichtig ist aber die Balance: zu viele Zutaten stören das feine Aroma.
Wer gar keine Lust drauf hat, für den gibt’s andere Pizza Rezepte wie die Neapolitanische Pizza oder auch die verrückte Döner Pizza.
Warum du das Rezept unbedingt mal nachmachen solltest
Pizza Bianca passt perfekt auf jedes Buffet (neben zum Beispiel Pizza Bällchen). Sie bietet eine elegante Variante, wenn viele Gäste kommen. Für Eltern bringt sie Abwechslung auf den Familientisch. Der Aufwand bleibt überschaubar, der Teig lässt sich vorbereiten, die Creme in einer Schüssel anrühren.
Auch für Pizza Einsteiger ist dieses Rezept eine gute Wahl. Die Zutaten lassen sich anpassen, je nach Vorrat. Das Ergebnis überzeugt durch Geschmack, Duft und Optik. Und: Die weiße Farbe macht sie zu einem Foto-Highlight auf dem gedeckten Tisch.
Fazit
Die Pizza Bianca beweist, dass weniger oft reicht. Sie bringt Cremigkeit und Frische auf den Teller. Die Zubereitung gelingt ohne komplizierten Aufwand. Der Boden bleibt knusprig, der Belag cremig. Ob im Alltag oder zu besonderen Anlässen – diese Pizza überzeugt als feine, elegante Variante.
Wer nach neuen Ideen sucht, findet in diesem Rezept eine Bereicherung für die eigene Küche – ganz ohne überladene Zutaten oder fettige Produkte. Lasst sie euch schmecken!
FAQs
Enthält Pizza Bianca Tomaten?
Nicht in der Basis – nur optional im Belag oder als separate Soße.
Ist Pizza Bianca vegetarisch?
Ja, solange keine fleischhaltigen Zutaten wie Schinken oder Salami ergänzt werden.
Was ist der Unterschied zwischen Pizza Bianca und Pizza Margherita?
Pizza Margherita verwendet Tomatensoße als Basis, Pizza Bianca eine Käsecreme.
Passt Pizza Bianca auch zum Grill?
Ja – mit Pizzastein, Backzeit und Temperatur im Blick gelingt sie dort perfekt.
Zutaten und Zubereitung
Pizza Bianca | die weiße Pizza
Zutaten
- 500 g Pizzateig
- 250 g Ricotta
- 2 Knoblauchzehen
- 20 g Parmesan (gerieben)
- 1 Kugel Mozzarella
- 2 EL Olivenöl
- 1 Prise Salz
- 1 Prise Pfeffer (weiß)
- 2 EL Pinienkerne
- 8 Artischocken (aus dem Glas)
- 20 g Rucola
- Etwas Mehl für die Backunterlage
Anleitung
- Den Pizzastein im Herd oder Grill auf 250 bis 300 Grad aufheizen.
- Währenddessen den Ricotta in eine Schüssel geben, die Knoblauchzehen schälen und hineinpressen, ebenso das Olivenöl zugeben, den geriebenen Parmesan und eine Prise Salz und weißen Pfeffer unterrühren.
- Den Pizzateig jeweils mit etwas Mehl ausrollen und mit einem Teil der Ricotta-Creme bestreichen sowie mit der Hälfte des Mozzarellas und je einem Esslöffel Pinienkernen bestreuen. 4 Artischocken drauflegen.
- Die weiße Pizza mit dem Pizzaschieber auf den Pizzastein gleiten lassen, 8 bis 10 Min backen und vor dem Servieren mit Rucola bestreuen.
Hab sie heute gebacken! Großartig! Danke für das Rezept.
Eine Frage noch: im Rezept taucht die „Hälfte des Mozzarellas“ auf, fehlt aber in der Zutatenliste.
Hallo Dante,
vielen Dank für den Hinweis. Du hast recht – die Hälfte vom Mozzarella gehört in die Zutatenliste. Ich schaue mir das an und passe es an.
Liebe Grüße, Anja
Wofür ist die Tomatensauce bei diesem Rezept gedacht?
Hallo Thomas,
danke für den Hinweis, ist rausgenommen, natürlich Quatsch…
Liebe Grüße, Anja