Teriyaki Sauce – dieser Name lässt sofort an glänzende, karamellisierte Marinaden und den verführerischen Duft von gegrilltem Fleisch, Fisch oder Gemüse denken. Die süß-würzige Würzsauce stammt ursprünglich aus Japan und ist längst ein Liebling der internationalen Küche geworden.
Ob als Marinade, Dip oder Glasur – ihre Vielseitigkeit und der charakteristische Geschmack machen sie zu einem echten Küchen-Allrounder. Ohne sie wären viele Asiatische Rezepte undenkbar.
Doch obwohl es zahlreiche fertige Varianten im Supermarkt gibt, lohnt sich Teriyaki Sauce selber machen. Warum? Ganz einfach: Selbst gemacht schmeckt sie nicht nur frischer und authentischer, sondern lässt sich auch individuell anpassen – je nach Geschmack, Ernährungsweise oder vorhandenen Zutaten.
Lasst uns in diesem Artikel das Teriyaki Sauce Rezept unter die Lupe nehmen…

Zutaten – im Überblick
In diesem Abschnitt führe ich die wichtigsten Zutaten des Rezepts auf. Und erläutere kurz, welche Rolle sie beim Teriyaki Sauce selber machen spielen. Die genauen Mengenangaben findest du in der Rezeptkarte unterhalb.
- Sojasauce: Bildet die geschmackliche Basis und bringt die salzige Würze in die Sauce ein. Liefert den typischen Umami-Charakter.
- Mirin: Sorgt für milde Süße und verleiht der Sauce ihren glänzenden Charakter. Unterstützt den ausgewogenen Gesamteindruck.
- Sake: Ergänzt das Aroma mit einer dezenten Tiefe. Rundet den Geschmack ab, ohne dominant zu wirken.
- Zucker: Gibt die klassische Süße und unterstützt den harmonischen Kontrast zur Sojasauce. Fördert die typische Balance des Rezepts.
- Knoblauch: Bringt Würze und leichte Schärfe ins Spiel. Setzt einen klaren Akzent im Gesamtgeschmack.
- Ingwer: Steuert Frische und feine Schärfe bei. Lockert die Süße auf und sorgt für Klarheit.
Zubereitung – kompakt erklärt
Dieses Rezept gliedert sich in drei einfache Hauptschritte.
1. Flüssige Zutaten vorbereiten
Zunächst kommen Sojasauce, Mirin und Sake zusammen in den Topf. Danach folgt der Zucker, der unter Rühren vollständig aufgelöst ist. So entsteht eine gleichmäßige Grundlage.
2. Würzen und aufkochen
Knoblauch und Ingwer ergänzen die Mischung und geben der Teriyaki Sauce ihre Würze. Anschließend bringt man alles zum Kochen und reduziert die Hitze.
3. Kurz einkochen und abkühlen lassen
Nach einigen Minuten zeigt sich eine leicht dickere Konsistenz. Jetzt zieht man den Topf vom Herd. Beim Abkühlen entwickelt sich die endgültige Struktur der Teriyaki Sauce.
Wusstes du übrigens, dass die Teriyaki Sauce weltweit neben Big Mac Sauce oder dem südamerikanischen Chimichurri eine der wichtigsten Grillsaucen überhaupt ist?

Was ist Teriyaki Sauce?
Original Teriyaki Sauce ist eine süß-würzige, aromatische Sauce aus der japanischen Küche. Sie kombiniert Sojasauce, Zucker oder Honig sowie Reiswein wie Mirin oder Sake und wird oft mit Knoblauch und Ingwer verfeinert.
Der Geschmack ist eine ausgewogene Mischung aus salzig, süß und umami – perfekt zum Marinieren, Glasieren oder als Dip. Ich denke da etwa an den Teriyaki Lachs oder das Teriyaki Chicken.
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Herkunft & kulinarischer Hintergrund
Der Name „Teriyaki“ stammt aus dem Japanischen: teri bedeutet „Glanz“ und yaki steht für „grillen“ oder „braten“. Traditionell wird Teriyaki Sauce verwendet, um Fisch oder Fleisch mit einer glänzenden, karamellisierten Schicht zu überziehen.
Es handelt sich um eine Technik, die nicht nur Geschmack, sondern auch eine appetitliche Optik liefert. Heute ist Teriyakisauce ein internationaler Grillsaucen Klassiker und findet sich in zahlreichen Gerichten rund um den Globus.

Warum lohnt es sich, sie selbst zu machen?
Original Teriyaki Sauce gibt es zwar fertig zu kaufen, doch die selbstgemachte Variante hat viele Vorteile: Man kann den Geschmack individuell anpassen – zum Beispiel weniger süß, ohne Alkohol oder besonders würzig.
Zudem vermeidet man künstliche Zusatzstoffe, Konservierungsmittel und übermäßige Süße. Mit wenigen Zutaten lässt sich eine authentische, frische Teriyaki Sauce zubereiten, die jedem Gericht das gewisse Etwas verleiht – sei es als Marinade, als Soße oder als würzende Komponente zum Essen.

Verwendungsmöglichkeiten in der Küche
Teriyaki Sauce ist ein echtes Multitalent – sie passt zu unzähligen Gerichten und bringt jedes noch so einfache Rezept auf ein neues Geschmackslevel.
Als Marinade für Fleisch, Fisch oder Tofu
Teriyaki Sauce eignet sich hervorragend zum Marinieren. Egal ob Hähnchen, Rind, Lachs oder Tofu – einfach das gewünschte Stück in der Sauce einlegen und mindestens 30 Minuten (besser länger) ziehen lassen.
Beim Braten, Grillen oder Backen karamellisiert die Teriyaki Sauce und sorgt für eine glänzende, würzige Kruste mit einer feinen Süße. Besonders lecker: Hähnchenschenkel oder Lachsfilets aus dem Ofen mit einer extra Portion Teriyaki Sauce.
Als Sauce für Wokgerichte, Bowls oder Grillgemüse
Ein Schuss Teriyaki Sauce peppt jedes Pfannengericht auf – perfekt für asiatische Nudelpfannen, gebratenen Reis oder bunte Gemüsepfannen. Auch über Reis- oder Quinoa-Bowls geträufelt macht sie richtig was her.
Für Grillabende passt sie wunderbar zu gegrilltem Gemüse wie Auberginen, Paprika oder Mais – einfach nach dem Grillen damit bestreichen und kurz karamellisieren lassen.
Ich denke aber auch da etwa auch an Asiatische Rezepte wie das leckere Chop Suey oder das indische Butter Chicken – die sich allesamt mit einer selbstgemachten Teriyaki Sauce verfeinern lassen.
Als Dip
Auch als Dip macht Teriyaki Sauce eine gute Figur – zum Beispiel zu Pulled Pork Frühlingsrollen, Gyoza, knusprigem Tofu oder sogar Pommes. Wer es etwas dicker mag, kann die Sauce dafür leicht einkochen oder mit etwas Speisestärke binden.
Leckeres & Schnelles aus der Asia-Welt
Wie lange ist die Teriyaki Sauce haltbar?
Die Teriyaki Sauce nach dem Kochen vollständig abkühlen lassen. Dann in ein sauberes und luftdicht verschlossenes Glas oder eine Flasche abfüllen. Für zwei bis drei Wochen kann man sie so im Kühlschrank aufbewahren. Wichtig ist, dass keine Rückstände von Löffeln oder Lebensmitteln hineingelangen – das verlängert die Haltbarkeit deutlich.
Enthält die Sauce frische Zutaten wie Ingwer oder Knoblauch, kann sie etwas schneller verderben. Wer auf Nummer sicher gehen will, siebt die festen Bestandteile nach dem Kochen ab.

Wie gesund ist Teriyaki Sauce?
Teriyaki Sauce gilt nicht als klassisch gesundes Lebensmittel, lässt sich aber gut in eine ausgewogene Ernährung einbauen, wenn sie bewusst eingesetzt wird. Sie enthält kaum Fett und liefert ihren Geschmack vor allem über Sojasauce und Süße, bringt aber gleichzeitig relativ viel Zucker und Salz mit.
Entscheidend ist daher die Menge und die Qualität: Selbst gemachte Teriyaki-Sauce kommt ohne Zusatzstoffe aus und erlaubt es, Süße und Salzgehalt besser zu steuern.
Als Würz- oder Glasursauce in kleinen Mengen eingesetzt, passt sie problemlos in den Alltag, als großzügige Hauptsauce eher weniger.
FAQs
Was ist Teriyaki Sauce genau?
Teriyaki Sauce ist eine süß-salzige Würzsauce aus der japanischen Küche, die aus Sojasauce, Zucker, Mirin, Sake und oft Knoblauch oder Ingwer besteht. Sie wird zum Marinieren, Glasieren oder als Dip verwendet.
Was ist der Unterschied zwischen Sojasauce und Teriyaki?
Sojasauce ist eine salzige Grundwürze, während Teriyaki Sauce auf Sojasauce basiert, aber zusätzlich süßere Zutaten wie Zucker oder Mirin enthält. Sie ist milder, süßer und komplexer im Geschmack.
Für was braucht man Teriyaki Sauce?
Man verwendet Teriyaki Sauce zum Marinieren von Fleisch, Fisch oder Tofu, zum Glasieren beim Braten oder Grillen sowie als Sauce oder Dip für asiatische Gerichte.
Kann man statt Teriyaki Sauce auch Sojasauce nehmen?
Ja, aber mit Abstrichen. Sojasauce ist salziger und weniger süß. Du kannst sie mit etwas Zucker oder Honig mischen, um eine einfache Alternative zur Teriyaki Sauce herzustellen.
Zutaten und Zubereitung
Teriyaki Sauce selber machen
Zutaten
- 100 ml Sojasauce (am besten eine milde, japanische Variante)
- 50 ml Mirin (alternativ: 40 ml süßer Weißwein + 1 TL Zucker)
- 1 TL Ingwer (frisch geriebener)
- 1 EL Sake
- 3 EL Zucker
- 1 Knoblauchzehe (fein gehackt oder gepresst)
Anleitung
- Alle flüssigen Zutaten – Sojasauce, Mirin und Sake – in einen kleinen Topf geben.
- Zucker oder Honig hinzufügen und unter Rühren bei mittlerer Hitze auflösen lassen.
- Knoblauch und Ingwer einrühren und die Sauce aufkochen lassen.
- Die Hitze reduzieren und die Sauce 3–5 Minuten leicht köcheln lassen, bis sie etwas eindickt. Dabei gelegentlich umrühren, damit nichts anbrennt.
- Die Sauce vom Herd nehmen und bei Bedarf durch ein feines Sieb passieren, um Knoblauch- und Ingwerstücke zu entfernen (optional).
- Abkühlen lassen – die Sauce dickt beim Abkühlen noch etwas nach.
Notizen
Nährwerte (pro Portion)
Bilder: Shutterstock
Das Rezept ist super einfach und ging ganz schnell. Ich benutze es gerne für Schweinefleisch.
Ja Elvira, dazu passt es auf alle Fälle! Liebe Grüße, Anja
Spitze!
Das muss ich ausprobieren 🙂
Toll und Danke Anja!
Danke Dir, lieber Thorsten, ein schönes Wochenende noch und liebe Grüße, Anja 🙂
Feine Soße, brauche ich öfters im Monat. dann lohnt sich selber machen auch! Alles Liebe, Ingrid
Das stimmt, Ingrid. Vielen Dank und liebe Grüße, Anja
Ich mache sie mit Honig anstelle von Zucker…kommt aber mehr oder weniger aufs Gleiche raus…ohne die Soße geht bei mir nix in der Küche. Grüße, Chen
Hallo Chen, danke Dir! Ja, wir müssen sie auch immer auf Vorrat haben. 🙂 Bis bald und liebe Grüße, Anja