schweizer wurstsalat rezept

Schweizer Wurstsalat Rezept mit Geheimzutat

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Also wenn’s im Sommer mal richtig warm ist, dann kann von mir aus der Grill auch gerne mal ausbleiben. Und es wird Brotzeit angerichtet. Mit geräuchertem Fleisch aus der Hausschlachtung, Rote Beete Salat sowie Senfgurken und Obazdem.  Was sich dabei, neben kalten Sauren Zipfeln, auch recht gut macht ist ein Schweizer Wurstsalat. Mein Rezept dafür verrate ich euch in diesem Beitrag – inklusive einer Geheimzutat.

Woher stammt das Schweizer Wurstsalat Rezept?

Von einem sehr schlauen Menschen würde ich mal sagen. Denn an warmen Tagen ist es wohl das beste deftige Gericht, das man sich zubereiten kann. Denn wer will schon bei Temperaturen über 30 Grad an einem heißen Schweinebraten oder einer Schweinshaxe rumknabbern? Ich auf alle Fälle nicht.

Da ist zudem so ein Rezept willkommen, wo die Arbeitszeit und Schwierigkeit minimal sind und der Geschmack maximal ist. Genau die richtige Kombination:)

wurstsalat schweizer

Unterschied zwischen Bayerischem Wurstsalat und Schweizer Wurstsalat Rezept

  • Da wird jeder Bayer gleich auf dem Käse „rumhacken“! Denn Wurstsalat mit Käse ist kein bayerischer Wurstsalat. So die gängige Meinung.
  • Und im bayerischen Wurstsalat finden sich ab und zu Radieschen (ich habe aber in meinen Schweizer dennoch paar hineingeschmuggelt…)
  • Des Weiteren ist der Schweizer Wurstsalat, beziehungsweise besser gesagt dessen Zutaten, meist in Streifen geschnitten. Beim bayerischen Wurstsalat werden die Zutaten eher in Scheiben geschnitten.

Wurst für Wurstsalat Schweizer Art

In der Schweiz greift man zur Cervelat-Wurst. Die ist aber nicht mit der Cervelat-Wurst in Deutschland zu vergleichen. Die Schweizer Variante kommt eher der bei uns bekannten Lyoner oder Fleischwurst (bei meiner Chefin in der Oberpfalz „Stadtwurst“ genannt) gleich.

wurstsalat schweizer art

Käse für Schweizer Wurstsalat

  • Emmentaler

Der Emmentaler ist wohl der Käse, der am häufigsten und traditionellsten seinen Weg, in feinen Streifen, ins Schweizer Wurstsalat Rezept findet.

  • Appenzeller

Dieser Schweizer Traditionskäse wurde nach seinem Herkunftsort, dem Appenzeller Land, benannt.

schweizer wurstsalat mit radieschen

  • Gruyère

Einen Gruyère kann man durchaus als Charakter-Käse bezeichnen. Je nach Reifegrad schmeckt er noch aromatischer als der Appenzeller Käse. Nussig, fruchtig, nach Kräuter, ja sogar erdig. Und es gibt manche, die schwören auf ihn im Schweizer Wurstsalat.

  • Bergkäse

Der Begriff Bergkäse bezieht sich auf keine bestimmte Käsesorte. Es handelt sich um Käse, der eben, wie der Name schon sagt, im Gebirge hergestellt wurde. Meistens denkt man beim Bergkäse an einen würzigeren Hartkäse.

  • Alpkäse

Mit diesem Begriff verhält es sich ähnlich wie mit dem zuvor genannten Bergkäse. Er wird dann als solcher bezeichnet, wenn er beim Bewirtschaften in der Alpenregion hergestellt wurde.

schweizer wurstsalat original

Wie lange hält Schweizer Wurstsalat?

Bei uns nie besonders lange, weil sich jeder sofort darüber her macht. Aber ernsthaft: am Folgetag lässt er sich ohne weiteres noch essen. Sofern ihr ihn nicht bei 30 Grad im Schatten auf der Terrasse geparkt habt.

Schweizer Wurstsalat Dressing bzw. die Marinade

Hier sind wirklich etliche Dressing-Varianten möglich. Angefangen von jenen Menschen, die sich nur Essig Öl Marinade über den auf dem Teller angerichteten Wurstsalat geben – bis hin zur Marinade mit Senf, Zucker, Kräuter.

  • Öl für Wurstsalat

Für den Wurst Salat, egal ob Schweizer oder Bayerischer, verwendet man beim Dressing neutrales Speiseöl, wie Rapsöl oder Sonnenblumenöl. Olivenöl hat sehr viel Eigengeschmack und könnte den Geschmack der anderen Zutaten überdecken.

schweizer wurstsalat auf teller

  • Welchen Essig nimmt man fürs Schweizer Wurstsalat Dressing her?

Einen hellen Kräuteressig oder Weißweinessig. Bloß keine Balsamico Creme oder ähnliches. Die würde mit ihrem süßen Geschmack die Aromen der anderen Zutaten ein wenig plattmachen und verfälschen.

  • Eine Wurstsalat Marinade zubereiten?

Dazu einfach Essig und Öl in ein Glas geben. Hinzu kommen eine Prise Salz, Pfeffer und Zucker sowie eine Messerspitze mittelscharfer Senf. Das alles verrühren. Jetzt über den Wurstsalat geben und unterrühren. Dann mindestens 30 Minuten durchziehen lassen.

Weitere Fragen rund um die Rezept Zubereitung:

  • Wie schneidet man den Wurst für den Wurstsalat?

Ganz Schlaue beantworten diese Frage mit dem Hinweis auf ein scharfes Messer. Schon klar, aber wie dick sollen die Scheiben geraten? Oder sind nicht sogar sogenannte Wurst-Stifte optisch viel schöner? Das ist nun wirklich alles Geschmackssache.

Ich stehe auf Scheiben – da kommt wohl der Bayer in mir durch. Und zwar stehe ich auf eher dünne als dicke Schieben. Bei dünnen wirkt die Wurstsalat Marinade auch viel besser.

Aber wer sich Bilder vom Schweizer Wurstsalat im Internet ansieht, der trifft wohl eher auf Stifte anstatt auf Scheiben. Darum haben wir hier fürs Foto-Shooting auch einen Schweizer Wurstsalat mit Wurst in Stiften produziert…

schweizer wurstsalat dressing

  • Welche Zwiebeln für den Schweizer Wurstsalat verwenden?

Rote Zwiebeln, weil das bringt ein wenig Farbe ins Spiel. Und wer Probleme mit rohen Zwiebeln hat, der sollte diese zuvor entschärfen. Zum diesem Thema gibt es einen Beitrag hier auf der Webseite. Mit dem passenden Titel Zwiebeln entschärfen.

  • Wie lange sollte man Wurstsalat ziehen lassen?

Das habe ja oberhalb schon geschrieben. Mit einer Marinier-Zeit von 30 Minuten macht ihr nichts falsch. Ihr könnt den Wurstsalat aber auch schon am Vortag zubereiten – mit Marinade natürlich.

  • Weitere Zutaten

Neben Essiggurken (also Gewürzgurken) fallen mir da nun nur noch Radieschen ein – wobei das schon wieder eher die bayerische Variante ist. Vielleicht wollen manche auch ein gekochtes Ei drauf sehen oder das Dressing mit Mayonnaise zubereiten. Wer sonst noch Ideen hat: ab damit in die Kommentare unter diesem Beitrag.

schweizer wurstsalat mit breze

  • Was passt zu Schweizer Wurstsalat?

Auf alle Fälle Brezeln. Oder eine Scheibe Bauernbrot. Sowie gerne auch Sonntagsbrötchen, Bratkartoffeln oder Baguette.

  • Wieviel Wurstsalat pro Person einrechnen?

Pro Person, also pro Portion,  empfehle ich eine Menge von 250 g bis 350 g Wurstsalat. Dazu als Beilage noch eine oder zwei Laugenbrezeln bzw. Laugenbrötchen und man hat eine ordentliche Hauptmahlzeit.

  • Ist Wurstsalat gesund?

Naja, sicherlich nicht so gesund wie ein Fenchelsalat. Und er hat auch mehr Kalorien. Wie viele Kalorien ein Schweizer Wurstsalat hat weiß ich nicht. Kommt ja auch darauf an, welche Wurst man verwendet und vor allem welche Beilagen man genießt…

  • Welche Wurstsalat-Varianten gibt es sonst noch?

Also auf alle Fälle man die die Wurstsalat Rezepte von unseren TV-Köchen Johann Lafer und Alfons Schuhbeck – und viele auf der Chefkoch Webseite. Des Weiteren natürlich den Bayerischen Wurstsalat. Der echte Schweizer Wurstsalat ist auch unter der Bezeichnung Straßburger Wurstsalat als auch Elsässer Wurstsalat bekannt. Also ein Schweizer Wurstsalat Originalrezept gibt es wohl nicht…

Geheimtipps für den Schweizer Wurstsalat

Anfangs habe ich euch ja eine Geheimzutat versprochen. Diese wäre, *Trommelwirbel*: halt es handelt sich nicht um eine sondern um zwei Dinge, die euren Schweizer Wurstsalat massivst aufwerten:

  • Frischer Kerbel! Probiert das mal aus. Normalerweise gibt’s in Biergärten immer klein geschnittenen Schnittlauch über den Wurstsalat. Aber ich finde: Kerbel macht sich noch mal eine Nummer besser.
  • Paprikapulver: das ist der Verfeinerungstipp, den ich von meiner Frau beziehungsweise deren Vater, also meinem Schwiegervater, gelernt habe. Der Schweizer Wurstsalat kommt zwar dann mit einem leicht rötlichen Touch daher. Aber frisch und dezent drüber gestreut auch eine absolute Bereicherung für den Gaumen.

unterschied bayerischer schweizer wurstsalat

Fazit

Das Original Schweizer Wurstsalat Rezept glaube ich gibt es nicht – meines ist auch nur eines unter vielen Rezepten. Dafür stehen schon viel zu viele Käsesorten zur Verfügung, die sich allesamt gut machen. Aber alle möchte man ja auch nicht auf einmal verwenden. Generell gilt das eingangs erwähnte: an sehr heißen Tagen das wohl beste deftige Gericht.

Dieser, wie ich finde, beste Schweizer Wurstsalat, ist genauso wie sein bayerischer Kollege sehr schnell zubereitet. Außer Schnibbelarbeit kommt kein großer Aufwand oder eine großartige Wartezeit auf einen zu. Gut, wer eine Wurstsalat Marinade zubereitet, der sollte vielleicht noch 30 Minuten warten bis die Marinade in den Wurstsalat eingezogen ist. Das war’s dann auch schon.

Und für größere Gesellschaften lässt sich der selbstgemachte Wurstsalat auch wunderbar im Vorfeld zubereiten- Ich sage nur‘: Gartenparty. Ach herrje, das Wichtigste hätte ich fast vergessen, da hättet ihr mich geschimpft, wenn ich das nicht noch angemerkt hätte: vergesst nicht im Vorfeld ein oder zwei Bierchen kalt zu stellen. Egal ob ein alkoholfreies Weißbier oder ein "scharfes" Helles dürfen hier beim Schweizer Wurstsalat keinesfalls fehlen.

schweizer wurstsalat rezept
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Schweizer Wurstsalat Rezept mit Geheimzutat

Schweizer Wurstsalat Rezept mit perfekter Marinade. Schnelles und leckeres Rezept mit zwei Geheimzutaten-Tipps!
Vorbereitungszeit10 Min.
Zubereitungszeit10 Min.
Gericht: Abendessen, Hauptgericht, Mittagessen, Sommeressen
Land & Region: Schweiz
Keyword: einfach, erfrischend, lecker, schnell
Portionen: 2 Portionen
Autor: Matthias Würfl

Zutaten

  • 300 g Fleischwurst
  • 150 g Emmentaler Käse
  • 150 g Essiggurken
  • 1 Rote Zwiebel
  • 100 ml Wasser (lauwarm)
  • 1 EL Zucker
  • 1 TL Salz
  • 50 ml Essig
  • 3 EL Sonnenblumenöl
  • 0,5 TL Pfeffer
  • 1 Bund frischer Schnittlauch

Anleitungen

  • Die Fleischwurst in zirka 15 Zentimeter lange Streifen schneiden und diese zuerst der Länge nach in Scheiben und dann in dünne Stifte schneiden.
  • Den Emmentaler ebenfalls in Scheiben und dann in gleichgroße Stifte, wie zuvor die Fleischwurst schneiden.
  • Bei den Essiggurken den Strunk entfernen und diese auch zuerst der Länge nach in Scheiben und dann in Stiftform bringen.
  • Die Rote Zwiebel in Halbringe schneiden.
  • Für die Marinade zuerst das lauwarme Wasser in eine Schüssel geben und den Zucker darin auflösen.
  • Es folgt das Salz, dieses ebenfalls ins warme Wasser rieseln lassen und gut durchrühren.
  • Jetzt den Essig zugeben.
  • Im letzten Schritt das Sonnenblumenöl unterrühren.
  • Fleischwurst, Emmentaler, Essiggurken und Rote Zwiebeln in eine Salatschüssel geben, vermengen und den Pfeffer darüber streuen.
  • Nun die Marinade über die Zutaten gießen, gut vermengen und den Schweizer Wurstsalat im Kühlschrank ein paar Stunden durchziehen lassen.
  • Mit frisch geschnittenem Schnittlauch servieren. Und wer noch mehr Würze braucht: Salz und Pfeffer stehen ja auch dem Tisch...

Was hältst Du von diesem Beitrag?

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26 Kommentare

  1. Sehr gut passt auch noch Paprika in einen Wurstsalat. Und etwas Brühe von den Gurken mit in die Marinade geben.
    Paprika kommt bei mir auch dran. Den Tip hat mir meine Ausbilderin von 40 Jahren schon gegeben 😉

    • Matthias Würfl

      Hallo Carola, so ist, da hast du Recht. Alles kann, nichts muss – wie es "Ruedi" schon so schön in seinem Beitrag zum Schweizer Wurstsalat geschrieben hat…Viele Grüße, Matthias

  2. 4 stars
    Paprika ist gut, besser aber Cayenne-Pfeffer gibt noch mehr Pep.

  3. Heinz-Jürgen

    5 stars
    Der badische Wurstsalat besteht aus in Streifen geschnittene Lyoner und viel Zwiebeln, Salz, Pfeffer, neutrales Öl, Weinessig und etwas Wasser. Dazu gibt es in der Freiburgr Gegend 'Brägele' also Bratkartoffeln. Kommt noch Käse (Emmentaler) dazu, dann wird im Breisgau ein Schweizer Wurstsalat daraus, in der Ortenau heißt diese Variante Straßburger Wurstsalat. Dann gibt es noch die vielen Variationen, die auf Familientradition fußen. Ich bin Purist und mag weder Radieschen noch sonstige Beigaben. Gleich nach diesen heimatlichen Versionen kommt der Regensburger Wurstsalat, Presssack rot/weiß sauer und saure Zipfel aus dem Fränkischen.

    • Matthias Würfl

      Danke für Deinen Kommentar lieber Heinz-Jürgen. Da bringst Du mich auf eine Idee: wir haben von der Hausschlachtung noch einen Presssack eingefroren. Der muss die Woche dran glauben:). Viele Grüße, Matthias

  4. Erika Heidl

    5 stars
    Das Rezept ist wirklich gut 👍 👍 👍 👍

  5. Mechthild

    5 stars
    Danke für das tolle Rezept. Die Tips mit Paprika und Kerbel werde ich beim nächsten Mal direkt ausprobieren. Ich selbst habe Ewigkeiten gebraucht, bis ich den für uns passenden Wurstsalat zusammen gemischt habe. So nehme ich auf keinen Fall diese schon vorgeschnittenen Wurststifte mehr. Die sind mir einfach zu latschert und geschmacklich fad. Auch die Lyoner, oder in Westfalen sagt man Kinderwurst ist hier nicht so prickelnd. Also nehme ich inzwischen geräucherte Knacker. Diese Dicken, sie kann man auch noch gut in feine Stifte schneiden. An Käse nehme ich inzwischen dieselben, wie zum Raclette: würzigen Gryerzer, extrawürzigen Appenzeller und Vacherin. Dressing wie ihr es herstellt, Gurken, Radieschen und wenn mal kleinerer zu finden ist, weißen gehobelten weißen Rettich daneben drapiert. Natürlich dürfen auch die pergamentdünn geschnittenen roten Zwiebeln nicht fehlen.

    • Matthias Würfl

      Hallo Mechthild, 1000Dank für deinen ausführlichen Kommentar. Also das mit dem Radi muss ich nächstes mal auch machen. Vor allem weil wir im Sommer immer einen im Garten haben. Viele Grüße, Matthias

  6. 5 stars
    Ich bin ein Schweizer und habe mich immer wenn ich in Deutschland bin etwas über den "Schweizer Wurstsalat" amüsiert. Aber, er ist schon etwas feines, dass wir Schweizer gerade im Sommer sehr gerne essen. Jede Familie hat da ihr eigenes Rezept. Vielfach kommt auch einfach gerade der Käse rein der noch im Kühlschrank liegt und gebraucht werden müsste. So auch mit den anderen Zutaten. Ausser der Servela, da machen wir keine Kompromisse und verstehen auch keinen Spass. Die Servela ist sowas wie die Schweizer Nationalwurst, neben der St. Galler Bratwurst.
    Langer Rede kurzer Sinn: Leute seid einfach mutig. Schmeisst rein was ihr gerne habt. Versucht neue Variationen, es lohnt sich. Es gibt nicht "DEN Schweizer Wurstsalat".

    • Matthias Würfl

      Danke für deinen open-minded-Kommentar, lieber Ruedi. So wie Du sollten alle Menschen denke! Viele liebe Grüße, Matthias

  7. Kalokerinos

    Das mit dem Paprika-Pulver ist ja eh schon Tradition, daher bietet es sich natürlich auch an kleine Paprikastückchen als weitere Zutat zu verwenden. Keine dunklen grünen Stücke sondern rote, gelbe oder hellgrüne. Eine Spitzenvariante, die ich mediterranen Wurstsalat nenne, ist das verfeinern am Schluss mit Pesto, dazu passen auch kleine Makaroni im Salat. Viel Spaß beim Ausprobieren.

    • Matthias Würfl

      Oh, Pesto im Wurstsalat? Das ist mal eine sehr gute Idee, das werde ich ausprobieren – zumal auch der Rucola wie wild im Garten wächst. Danke für den Tipp! Viele Grüße, Matthias

  8. ich als Schweizerin muss leider sagen, dass diese Variante sicher schmeckt aber nichts mit Schweizer Wurstsalat zu tun hat !
    Klassich wird Cervelat verwendet (wie richtig erwähnt) die Wurst wird längs halbiert und in halbe Rädchen geschnitten. der "einfache" Wurstsalat ist ohne Käse. …. und wir essen keine Bretzel dazu sondern ein knuspriges Brot oder Pommes.
    Liebe Grüsse

    • Matthias Würfl

      Danke Yvonne,

      das mit der Cervelat wurde ja ausdrücklich geschrieben und verlinkt! Und wenn Du Dich mal im Netz umsiehst, dann wird Dir auffallen, dass die meisten Stifte schneiden. Aber das kann ja jede(r) halten wie man mag. Hauptsache es schmeckt…Pommes kann ich mir aber gar nicht dazu vorstellen, ein knuspriges Brot auf alle Fälle.

      Danke auf alle Fälle vielmals fürs Feedback & Liebe Grüße in die Schweiz, Matthias

  9. René Schildknecht

    4 stars
    Hallo Matthias
    Du hast in Deiner Beschreibung den Schweizer Wurstsalat eigentlich schon recht gut getroffen. Und wie Du schon gemerkt hat, gibt es DEN einen typischen Schweizer Wurstsalat nicht. Wie schon die Wiener bei Anja zu ihrem echten «Wiener Wirtshausgulasch» ihren Senf dazu gaben, muss ich als Schweizer meinen Senf hier natürlich auch dazu geben. Es gibt wenige Sachen die sein müssen aber die Servelat ist sowas. Die muss dabei sein, sonst ist es wirklich nur eine Annäherung. Bei der Zusammensetzung kennen wir eigentlich nur den einfachen Wurstsalat oder den einfachen Wurstkäsesalat oder den garnierten Wurstsalat oder den garnierten Wurstkäsesalat. Mit oder ohne Zwiebeln. Das ist schon alles. Mit «garniert» meinen wir eigentlich, jetzt kannst Du alles dazu tun, was Dir bei Salaten in den Sinn kommt. Blattsalate, Essiggurken, Tomaten usw. Ich habe im Netz auch nachgesehen und war überrascht, dass man alles in Stifte schnitt. Normalerweise wird die Servelat in zwei Hälften geschnitten und dann alles in ½ cm Scheiben. Aber egal. Käse verwendet man je nach Region, wo man gerade in der Schweiz ist. Einfach Hartkäse muss es sein, also keinen Obatzter. 😉 Ach ja, dazu essen wir am liebsten Bauernbrot oder einfach Brot aber sicher keine Bratkartoffeln.
    Lg René

    • Matthias Würfl

      Servus René,

      danke fürs Mega-Feedback. Gut, dass ich da schon sehr knapp am Original dran bin – und das mit der Cervelat habe ich ja extra ausdrücklich erwähnt! Und extra noch einen Beleg verlinkt!

      Schönen Start in die Woche, Matthias

  10. 5 stars
    Tolles Rezept. Ich erinnere mit an meine Zeit in der Schweiz . Da habe ich auf der lenzer Heide gearbeitet. Da war im Salat eine Wurst eher wie Regensburger.

    • Hallo Thomas, ah ja, kenne diese Variante auch. Letztendlich darf es ja jede Wurst sein, die schmeckt. Ich mag Regensburger auch sehr gerne. Danke Dir für Deine Nachricht und die Bewertung! Liebe Grüße, Anja

  11. Mechthild

    5 stars
    Wir sind gerade mal wieder im Urlaub in der Wachau und gestern gab es tatsächlich Wurstsalat beim Heurigen in Rossatz. Er ist hier wirklich gut. Die hier Extrawurst genannte Lyoner ist schon ein Kracher. Davon nehmen wir auch immer 1kg mit heim. Und eine Zutat, die ich sonst noch nirgendwo gefunden habe, als i Tüpfelchen. Steirisches Kürbiskernöl. Ein Gedicht. Wenn Anja Wienerin ist, kennt sie es zweifellos. Versucht ihn mal im Wurstsalat mit einem frischen leichten Essig.

    • Hallo Mechthild, eine Wienerin bin ich nicht, aber ich kenne es und es schmeckt traumhaft. Wir träufeln es auch gerne in die Kürbissuppe. Danke für den Tipp. Im Wurstsalat noch nie probiert, stelle ich mir aber auch sehr fein vor. Danke und liebe Grüße, Anja

  12. Mechthild

    5 stars
    Ach ja, und natürlich etwas frisch geriebenen steirischen Kren

  13. 1 star
    Die Wurst in Streifen zu schneiden ist ein völliger Unsinn: die Cervelat wird bei uns längs halbiert und dann in "Halbrädli" ca. 5mm dick geteilt! Niemals wird in der Schweiz eine Laugenbretzel dazu serviert! Mann nimmt meistens Ruchbrot dazu. Oh je… Ich vermisse die Zeit, in der als Quelle geprüfter Information ein Buch diente. Leider ist es schon lange her und im WWW schreibt nun jeder was er will und stellt sich dabei oft als Sachkundiger dar…

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