Schwedischer Nudelsalat | mit cremigem Sweet-Chili-Dressing

Schwedischer Nudelsalat | mit cremigem Sweet-Chili-Dressing

Diesen schwedischen Nudelsalat habe ich zuletzt für eine Party gemacht. Neben all den bekannten Salaten auf dem Buffet war er für viele etwas Neues – und genau das kam richtig gut an. Am Ende waren sich eigentlich alle einig: Der muss unbedingt wieder auf den Tisch.

Besonders gerne mag ich die Kombination aus Nudeln, knackigem Gemüse und dem cremigen Dressing mit Sweet-Chili-Soße. Schmand und Joghurt sorgen für die Cremigkeit, während Zitronensaft und Senf eine frische, würzige Note hineinbringen. Dazu kommen Mais, Gurke, Paprika und rote Zwiebeln. Knusprige Röstzwiebeln setzen zum Schluss noch einen herzhaften Akzent. Ein unkomplizierter Nudelsalat, der sich außerdem hervorragend vorbereiten lässt.

Warum überzeugt dieser schwedische Nudelsalat?

Der schwedische Nudelsalat ist eine schöne Abwechslung zum klassischen Nudelsalat mit Mayonnaise. Das Dressing auf Basis von Schmand und Naturjoghurt ist cremig, aber nicht zu schwer. Die Sweet-Chili-Soße bringt eine leichte Süße und Würze ins Spiel, während Zitronensaft und Senf für die nötige Frische sorgen.

Gurke, Paprika, Mais und rote Zwiebeln bringen zusätzlich Farbe und etwas Biss in den Salat. Knusprige Röstzwiebeln sorgen zum Schluss für das gewisse Extra und passen hervorragend zum cremigen Dressing. Besonders praktisch finde ich, dass sich der Nudelsalat prima vorbereiten lässt. Damit eignet er sich wunderbar für Geburtstage, Partys, Buffets oder auch als Beilage zum Grillen.

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Zutaten für schwedischen Nudelsalat – im Überblick

Für diesen Nudelsalat braucht es keine ausgefallenen Zutaten. Vieles davon findet sich ohnehin im Kühlschrank oder Vorratsschrank.

  • Nudeln: Hörnchennudeln, Fusilli oder Farfalle eignen sich besonders gut, da sich das cremige Dressing schön daran verteilt. Natürlich funktionieren auch andere kurze Nudelsorten.
  • Mais: Der Mais bringt eine leichte Süße mit und passt hervorragend zur Sweet-Chili-Soße.
  • Salatgurke: Sie sorgt für Frische und einen knackigen Biss. Bei einer sehr wässrigen Gurke lässt sich das Kerngehäuse vorher mit einem Löffel entfernen.
  • Rote Paprika: Die Paprika bringt Farbe und eine leicht süßliche Note in den Nudelsalat.
  • Rote Zwiebel: Fein gewürfelt sorgt sie für etwas Würze. Wer rohe Zwiebeln nicht so gerne mag, verwendet einfach etwas weniger.
  • Schmand und Naturjoghurt: Sie bilden die cremige Grundlage. Durch den Joghurt fällt das Dressing etwas leichter aus als eine reine Schmandsoße.
  • Sweet-Chili-Soße: Sie ist für mich das Besondere an diesem Nudelsalat. Sie bringt Süße, Würze und eine ganz leichte Schärfe mit.
  • Zitronensaft: Ein wenig Säure sorgt dafür, dass das cremige Dressing schön frisch bleibt.
  • Mittelscharfer Senf: Er gibt dem Dressing zusätzliche Würze und harmoniert gut mit Schmand und Sweet-Chili-Soße.
  • Paprikapulver: Edelsüßes Paprikapulver rundet das Dressing ab, ohne zusätzliche Schärfe hineinzubringen.
  • Salz und Pfeffer: Damit wird der schwedische Nudelsalat zum Schluss abgeschmeckt. Nach dem Durchziehen ruhig noch einmal probieren, denn die Nudeln nehmen einen Teil der Würze auf.
  • Röstzwiebeln: Sie sorgen für eine herzhafte Note und etwas Crunch. Am besten erst kurz vor dem Servieren unter den Nudelsalat mischen, damit sie knusprig bleiben. Alternativ einfach als Topping über den fertigen Salat streuen.

Schwedischen Nudelsalat zubereiten – kompakt zusammengefasst

Die Zubereitung ist unkompliziert und der Salat lässt sich prima vorbereiten.

1. Nudeln und Gemüse vorbereiten:

Die Nudeln in Salzwasser bissfest kochen, abgießen und vollständig abkühlen lassen. Währenddessen Mais abtropfen lassen, Gurke und Paprika klein schneiden, die rote Zwiebel fein würfeln und die Petersilie hacken.

2. Dressing anrühren:

Schmand, Naturjoghurt, Sweet-Chili-Soße, Zitronensaft, mittelscharfen Senf und Paprikapulver miteinander verrühren. Anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken.

3. Alles vermengen:

Nudeln und vorbereitete Salatzutaten in eine große Schüssel geben und mit dem Dressing vermengen. Den schwedischen Nudelsalat anschließend im Kühlschrank etwas durchziehen lassen und vor dem Servieren nochmals abschmecken. Die Röstzwiebeln erst kurz vor dem Servieren unterheben oder als knuspriges Topping über den Salat streuen. Dafür eignen sich fertige Röstzwiebeln ebenso wie meine selbst gemachten Röstzwiebeln.

 

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Tipps und Tricks

Nudeln nicht zu weich kochen: Die Nudeln sollten bissfest bleiben. Besonders nach dem Vermengen mit dem Dressing und während der Ruhezeit werden sie noch etwas weicher.

Nudeln vollständig auskühlen lassen: Vermenge das Schmand-Joghurt-Dressing erst mit den abgekühlten Nudeln. So bleibt es schön cremig.

Gemüse klein schneiden: Gurke, Paprika und Zwiebel am besten in kleine Stücke schneiden. Dadurch verteilen sich die Zutaten gleichmäßig im gesamten Salat.

Etwas Zeit zum Durchziehen einplanen: Eine Stunde im Kühlschrank tut dem schwedischen Nudelsalat gut. Anschließend nochmals abschmecken und bei Bedarf etwas Salz, Pfeffer oder Sweet-Chili-Soße ergänzen.

Dressing bei Bedarf auffrischen: Steht der Nudelsalat länger, saugen die Nudeln einen Teil des Dressings auf. Ein kleiner Klecks Naturjoghurt oder Schmand macht ihn wieder schön cremig.

Röstzwiebeln erst kurz vor dem Servieren dazugeben: Die Röstzwiebeln erst unmittelbar vor dem Servieren unter den Nudelsalat mischen oder als Topping darüberstreuen. So bleiben sie schön knusprig und weichen im cremigen Dressing nicht auf.

Häufige Fehler

Der Nudelsalat wird trocken: Nudeln nehmen beim Durchziehen viel Flüssigkeit auf. Deshalb das Dressing nicht zu knapp bemessen und bei Bedarf vor dem Servieren nochmals etwas Schmand oder Joghurt unterrühren.

Die Gurke verwässert den Salat: Sehr wasserreiche Gurken lassen sich vor dem Schneiden entkernen. So gelangt weniger Flüssigkeit in das Dressing.

Die Nudeln sind noch zu warm: Werden die Salatzutaten und das Dressing mit warmen Nudeln vermengt, können Gurke und Paprika ihre Knackigkeit verlieren und das Dressing dünnflüssiger werden. Lass die Nudeln deshalb vorher vollständig abkühlen.

Der Salat schmeckt nach dem Durchziehen zu mild: Die Nudeln nehmen nicht nur Flüssigkeit, sondern auch Würze auf. Deshalb den Salat vor dem Servieren unbedingt noch einmal abschmecken.

Variationen

Der schwedische Nudelsalat lässt sich ganz einfach abwandeln. Wer es etwas schärfer mag, gibt mehr Sweet-Chili-Soße oder einige Chiliflocken ins Dressing. Für zusätzliche Frische etwas Essig oder mehr Zitronensaft dazugeben. Auch das Gemüse lässt sich variieren: Kleine Tomaten, Essiggurken oder fein geschnittene Radieschen passen ebenfalls hinein. Wer den Salat etwas herzhafter möchte, ergänzt gewürfelten Käse oder Feta.

Dazu passt schwedischer Nudelsalat

Der schwedische Nudelsalat eignet sich hervorragend für ein Buffet, eine Gartenparty oder einen Geburtstag. Auch beim Grillen macht er sich als Beilage zu Würstchen, Steaks, Hähnchen oder Grillgemüse richtig gut. Durch das cremige Dressing und das knackige Gemüse braucht es dazu eigentlich nicht viel – frisches Brot oder Baguette reicht oftmals schon aus.

Häufige Fragen zum schwedischen Nudelsalat

Kann ich schwedischen Nudelsalat am Vortag zubereiten?

Ja, der Nudelsalat lässt sich sehr gut vorbereiten. Bewahre ihn abgedeckt im Kühlschrank auf und rühre ihn vor dem Servieren nochmals gründlich durch. Falls er etwas trocken geworden ist, etwas Naturjoghurt oder Schmand unterheben.

Welche Nudeln eignen sich am besten?

Kurze Nudelsorten wie Hörnchennudeln, Fusilli, Farfalle oder Penne eignen sich besonders gut. An ihnen verteilt sich das cremige Dressing schön und sie lassen sich zusammen mit dem Gemüse gut essen.

Wie lange hält sich der Nudelsalat?

Gut abgedeckt und durchgehend gekühlt würde ich ihn innerhalb von etwa zwei Tagen aufbrauchen. Besonders bei sommerlichen Temperaturen sollte er wegen Schmand und Joghurt nicht lange ungekühlt stehen.

Kann ich den Nudelsalat ohne Schmand zubereiten?

Ja. Schmand lässt sich beispielsweise durch Crème fraîche oder mehr Naturjoghurt ersetzen. Mit Joghurt allein fällt das Dressing etwas leichter und weniger cremig aus.

Ist der schwedische Nudelsalat scharf?

Mit 150 Gramm Sweet-Chili-Soße bekommt das Dressing vor allem eine süßlich-würzige Note und nur eine leichte Schärfe. Wer empfindlich auf Schärfe reagiert, verwendet zunächst etwas weniger und schmeckt das Dressing anschließend ab.

Fazit

Mein schwedischer Nudelsalat ist für mich vor allem deshalb etwas Besonderes, weil er eben nicht wie der klassische Nudelsalat daherkommt. Das cremige Dressing mit Schmand, Joghurt und Sweet-Chili-Soße passt wunderbar zu Gurke, Paprika und Mais und lässt sich prima vorbereiten. Nachdem er beim 18. Geburtstag meiner Cousine so gut angekommen ist, war für mich klar, dass das Rezept auch hier auf den Blog gehört. Gerade für Geburtstage, Buffets oder die nächste Grillrunde ist er eine schöne Abwechslung zu den bekannten Salatklassikern.

Schwedischer Nudelsalat | mit cremigem Sweet-Chili-Dressing

Schwedischer Nudelsalat mit knackigem Gemüse, cremigem Sweet-Chili-Dressing und knusprigen Röstzwiebeln. Einfach zubereitet und perfekt für Party, Buffet oder zum Grillen.
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Vorbereitung15 Minuten
Zubereitung15 Minuten
Gesamtzeit30 Minuten
Gericht: Beilage, Hauptgericht, Salat
Küche: International
Stichwort: cremig, einfach, lecker, partytauglich, schnell
Portionen: 8 Portionen
Kalorien: 368 kcal
Autor: Anja Würfl

Zutaten

Für die Salatzutaten:

  • 500 g Nudeln (z.B. Hörnchennudeln, Fusilli oder Farfalle )
  • 250 g Mais
  • 0,5 Salatgurke
  • 1 rote Paprika
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Frühlingszwiebel

Für das Dressing:

  • 200 g Schmand (Altern. Creme fraiche)
  • 100 g Naturjoghurt
  • 150 g Sweet-Chili-Soße
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 TL mittelscharfer Senf
  • 1 TL Paprikapulver, edelsüß
  • Salz (Zum Abschmecken)
  • Pfeffer (Zum Abschmecken)

Außerdem:

  • 50 g Röstwiebeln (zum Garnieren)
  • Frischer Thymian (Optional zum Garnieren, altern. Petersilie oder Schnittlauch)

Anleitung

  • Die Nudeln nach Packungsanweisung in Salzwasser bissfest kochen, anschließend abgießen und vollständig abkühlen lassen.
  • Den Mais abtropfen lassen. Gurke und Paprika klein schneiden, die rote Zwiebel fein würfeln, die Frühlingszwiebel in Ringe schneiden.
  • Schmand, Naturjoghurt, Sweet-Chili-Soße, Zitronensaft, Senf und Paprikapulver miteinander verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Nudeln, Mais, Gurke, Paprika, Zwiebeln und Petersilie in eine große Schüssel geben. Das Dressing hinzufügen und alles gründlich vermengen.
  • Den schwedischen Nudelsalat vor dem Servieren im Kühlschrank etwas durchziehen lassen und anschließend nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Nährwerte (pro Portion)

Kalorien: 368 kcal | Kohlenhydrate: 58 g | Protein: 11 g | Fett: 11 g | Gesättigte Fettsäuren: 6 g | Mehrfach ungesättigte Fettsäuren: 1 g | Einfach ungesättigte Fettsäuren: 3 g | Cholesterin: 29 mg | Natrium: 33 mg | Kalium: 354 mg | Fasern: 4 g | Zucker: 6 g | Vitamin A: 1020 IU | Vitamin C: 24 mg | Kalzium: 65 mg | Eisen: 1 mg

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