Fingerleckenkuchen | Cremiger Schichtkuchen vom Blech

Fingerleckenkuchen | Cremiger Schichtkuchen vom Blech

Der Fingerleckenkuchen gehört zu den Blechkuchen, die bei Familienfeiern, Geburtstagen oder dem Sonntagskaffee regelmäßig für Begeisterung sorgen. Schon der Name verrät, worum es geht: Ein Kuchen, bei dem man am liebsten keinen Krümel übrig lassen möchte.

Die Kombination aus lockerem Schokoladenboden, fruchtiger Konfitüre, einer samtigen Vanillecreme und einer luftigen Baiserhaube macht diesen Kuchen besonders abwechslungsreich. Jede Schicht bringt ihren eigenen Charakter mit und ergibt zusammen einen echten Klassiker für alle, die cremige Kuchen lieben.

Warum der Fingerleckenkuchen so beliebt ist, worauf es bei der Creme ankommt und wie die einzelnen Schichten besonders schön gelingen, zeige ich dir jetzt Schritt für Schritt.

Zutaten – im Überblick

In diesem Abschnitt stelle ich die wichtigsten Zutaten vor. Die genauen Mengenangaben findest du wie immer in der Rezeptkarte weiter unten.

  • Eier: Eier werden gleich mehrfach verwendet. Sie sorgen für Volumen im Schokoladenboden, geben der Creme ihre feine Konsistenz und bilden die Grundlage für die luftige Baiserschicht.
  • Puderzucker: Puderzucker löst sich besonders gut auf und sorgt sowohl im Teig als auch in der Creme für eine feine Süße.
  • Weizenmehl: Das Mehl bildet die Basis des Schokoladenbodens und verleiht ihm Stabilität.
  • Kakaopulver: Der Kakao sorgt für die schokoladige Note und den dunklen Boden, der einen schönen Kontrast zu den hellen Cremeschichten bildet.
  • Backpulver: Es lockert den Teig auf und sorgt für eine angenehme, luftige Struktur.
  • Milch: Die Milch dient als Grundlage für den Vanillepudding und damit für die spätere Creme.
  • Vanillepuddingpulver: Es sorgt für die Bindung der Creme und verleiht ihr die typische Vanillenote.
  • Butter: Die weiche Butter macht die Creme besonders geschmeidig und sorgt für ein angenehmes Mundgefühl.
  • Vanillezucker und Tonkabohne: Beides verleiht der Creme ihr feines Aroma. Die Tonkabohne bringt zusätzlich eine leicht mandelartige und vanillige Note mit.
  • Himbeerkonfitüre: Die fruchtige Schicht sorgt für einen angenehmen Kontrast zur süßen Creme und bringt Frische in den Kuchen.
  • Zucker: Der Zucker wird für die Baisermasse benötigt und sorgt für die typische glänzende Oberfläche.
  • Schokoraspeln: Sie bilden den Abschluss und verleihen dem Fingerleckenkuchen eine schöne Optik.
Gratis E-Book Rezeptklassiker
Gratis E-Book

Wie du ALLE Fehler bei den 10 größten Rezeptklassikern vermeidest.

Als Dankeschön für deine Anmeldung zu meinem Rezepte-Newsletter.

Zubereitung – kompakt erklärt

Dieses Fingerleckenkuchen Rezept lässt sich in drei einfache Arbeitsschritte aufteilen.

1. Schokoladenboden backen

Zunächst den lockeren Schokoladenboden vorbereiten. Dafür Eigelb und Puderzucker cremig aufschlagen, die trockenen Zutaten unterrühren und anschließend den Eischnee vorsichtig unterheben. Den Teig auf einem Backblech verstreichen und goldbraun backen. Danach vollständig auskühlen lassen.

2. Vanillecreme herstellen

Während der Boden auskühlt, den Vanillepudding kochen und anschließend die Eigelbe einrühren. Nach dem vollständigen Abkühlen wird der Pudding mit der aufgeschlagenen Buttermasse zu einer glatten Creme verarbeitet. Gerade dieser Schritt sorgt später für die besonders cremige Konsistenz des Fingerleckenkuchens.

3. Kuchen schichten und kühlen

Den Schokoladenboden zunächst mit der Konfitüre bestreichen. Anschließend die Vanillecreme darauf verteilen. Zum Schluss die steif geschlagene Baisermasse auftragen und mit Schokoraspeln bestreuen. Vor dem Servieren mindestens zwei Stunden kühlen, damit sich die Schichten optimal verbinden können.

Wenn du auf solche cremigen Kuchen stehst, schau dir unbedingt auch meinen Fantakuchen, Himbeerschnitten, Donauwellen oder Rhabarberkuchen mit Baiser an. Diese Rezepte gehören ebenfalls zu den beliebten Kuchenklassikern und kommen bei Gästen immer gut an.

Diese Kuchenklassiker solltest du ebenfalls probieren

👉 Viele weitere Kuchenklassiker findest du ebenfalls auf meinem Blog. Ob saftige Rührkuchen, cremige Blechkuchen oder fruchtige Lieblingsrezepte für die Kaffeetafel – hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. Alle Kuchen entdecken

Was ist ein Fingerleckenkuchen?

Der Fingerleckenkuchen ist ein klassischer Blechkuchen mit mehreren Schichten. Typisch sind ein lockerer Schokoladenboden, eine fruchtige Zwischenschicht, eine cremige Vanillefüllung und eine luftige Baiserhaube. Seinen ungewöhnlichen Namen verdankt der Kuchen vermutlich seinem besonders beliebten Geschmack.

Wer ihn probiert, versteht schnell, warum warum dieser Kuchen Fingerleckenkuchen genannt wird. Gerade die Kombination aus Schokolade, Vanille und Frucht macht den Fingerleckenkuchen zu einem echten Highligt auf dem Kuchenbuffet.

Warum dieses Rezept überzeugt

Der Fingerleckenkuchen eignet sich hervorragend zum Vorbereiten und schmeckt nach einer Nacht im Kühlschrank oft sogar noch besser. Gerade für Geburtstage, Familienfeiern oder das Kuchenbuffet ist er eine gute Wahl, weil sich der Blechkuchen unkompliziert in viele Stücke schneiden lässt.

Die Kombination aus lockerem Schokoladenboden, fruchtiger Konfitüre, cremiger Vanillefüllung und luftiger Baiserschicht sorgt für viel Abwechslung bei jedem Bissen, während die einzelnen Schichten geschmacklich wunderbar miteinander harmonieren.

Gleichzeitig ist die Zubereitung unkompliziert, sodass auch Backanfänger gut mit dem Rezept zurechtkommen.

Tipps und Tricks

Die Creme gelingt besonders gut, wenn Butter und Pudding ungefähr die gleiche Temperatur haben. So verbindet sich alles zu einer glatten Masse.

Für die Fruchtschicht eignen sich neben Himbeerkonfitüre auch Johannisbeer-, Sauerkirsch- oder Brombeerkonfitüre. Wer es noch schokoladiger mag, greift auf Schoko-oder Haselnusscreme zurück. Ebenso lecker: Den Kuchenboden mit Likör oder Schnaps beträufeln.

Der Kuchen sollte vor dem Anschneiden ausreichend gekühlt werden. Dadurch bleiben die Schichten stabil und die Stücke sehen besonders sauber aus.

Die drei Kardinalfehler beim Fingerleckenkuchen

Den Pudding vollständig auskühlen lassen: Wer den Pudding zu früh mit der Butter verrührt, riskiert eine geronnene Creme und eine ungleichmäßige Konsistenz.

Dem Kuchen ausreichend Kühlzeit gönnen: Nur gut gekühlte Schichten verbinden sich sauber miteinander und lassen sich später problemlos schneiden.

Das Eiweiß richtig steif schlagen: Nur ein stabiler Eischnee sorgt für die typische luftige Haube und genügend Volumen auf dem Fingerleckenkuchen.

FAQs

Kann man Fingerleckenkuchen vorbereiten?

Ja. Der Kuchen eignet sich hervorragend zur Vorbereitung und schmeckt am nächsten Tag oft sogar noch besser.

Welche Konfitüre passt am besten?

Besonders beliebt sind Himbeer-, Johannisbeer- und Sauerkirschkonfitüre. Die leichte Säure harmoniert sehr gut mit der süßen Creme.

Kann man den Fingerleckenkuchen einfrieren?

Der Boden und die Creme lassen sich grundsätzlich einfrieren. Die Baiserschicht sollte jedoch frisch zubereitet werden.

Wie lange hält sich der Kuchen?

Im Kühlschrank bleibt der Fingerleckenkuchen etwa zwei Tage frisch und sollte später, wegen der rohen Eier, nicht mehr verzehrt werden.

Fazit

Der Fingerleckenkuchen ist einer dieser Kuchen, bei denen meistens kein Stück übrig bleibt. Die Kombination aus lockerem Schokoboden, fruchtiger Konfitüre, cremiger Vanillefüllung und luftiger Baiserhaube kommt einfach immer gut an. Ob für den Sonntagskaffee, die Familienfeier oder das Kuchenbuffet – dieser Klassiker macht ordentlich Eindruck und schmeckt Groß und Klein. Und der Name hält, was er verspricht: Nach dem letzten Bissen möchte man sich am liebsten noch die Finger ablecken.

Noch keine Bewertungen
Rezept drucken

Fingerleckenkuchen | Cremiger Blechkuchen mit Schokolade und Vanille

Vorbereitungszeit40 Minuten
Zubereitungszeit20 Minuten
Gesamtzeit3 Stunden
Gericht: Kuchen
Küche: Deutsch
Stichwort: cremig, einfach, familientauglich, fein, süß
Portionen: 20 Portionen
Autor: Anja Würfl

Zutaten

Für den Schokoladen-Boden:

  • 5 Eier
  • 150 g Zucker
  • 150 g Weizenmehl
  • 4 EL Kakaopulver
  • 5 EL Wasser
  • 1 Pck. Backpulver

Für die Creme:

  • 750 ml Milch
  • 80 g Vanillepuddingpulver (2 Päckchen)
  • 2 Pck. Vanillezucker
  • 5 Eier
  • 0,5 Tonkabohne (fein gerieben)
  • 250 g Butter (weich)
  • 200 g Puderzucker

Für den Belag:

  • 150 g Himbeerkonfitüre (Altern. Johannisbeere oder Kirsche)
  • 30 g Schokoladenraspeln (zartbitter)

Anleitung

Für den Schokoladen-Boden:

  • Die Eier trennen. Die Eigelbe zusammen mit 100 g Puderzucker einige Minuten cremig aufschlagen.
  • Die Eiweiße mit den restlichen 50 g Puderzucker steif schlagen.
  • Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  • Mehl, Kakaopulver, Backpulver und Wasser zur Eigelbmasse geben und verrühren. Anschließend den Eischnee vorsichtig mit einem Teigschaber unterheben, damit die Masse schön luftig bleibt.
  • Den Teig gleichmäßig auf dem Backblech verstreichen und auf mittlerer Schiene etwa 20 Minuten backen. Danach vollständig auskühlen lassen.

Für die Creme:

  • Aus Milch und Vanillepuddingpulver nach Packungsanweisung einen festen Pudding kochen.
  • Die Eier trennen. Die Eigelbe direkt nach dem Kochen zügig unter den heißen Pudding rühren. Die geriebene Tonkabohne unterrühren und den Pudding vollständig abkühlen lassen. Damit sich keine Haut bildet, die Oberfläche direkt mit Frischhaltefolie abdecken.
  • Die Butter mit Vanillezucker und Puderzucker hell und cremig aufschlagen. Den abgekühlten Pudding portionsweise unterrühren, bis eine glatte Creme entsteht.

Fingerlecken-Kuchen fertigstellen:

  • Den ausgekühlten Schokoladenboden gleichmäßig mit der Beeren-Konfitüre bestreichen.
  • Darauf die Puddingcreme verteilen und glattstreichen.
  • Die Eiweiße mit dem Zucker steif schlagen, bis eine glänzende und stabile Masse entsteht. Den Eischnee als letzte Schicht auf der Creme verteilen.
  • Zum Schluss den Kuchen mit den Schokoraspeln bestreuen und vor dem Servieren für mindestens 2 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Rezept Bewertung