Kartoffelsalat gehört für mich zu den Beilagen, die eigentlich immer gehen. Im Herbst darf es allerdings gerne ein bisschen saisonaler werden. Deshalb landet bei diesem Kürbis-Kartoffel-Salat neben den Kartoffeln auch Hokkaido in der Schüssel.
Der Kürbis passt mit seinem leicht nussigen Geschmack wunderbar zu den Kartoffeln und macht aus dem Klassiker einen richtig schönen Herbstsalat. Dazu rote Zwiebeln, frischer Schnittlauch und ein einfaches Essig-Öl-Dressing – viel mehr braucht es gar nicht.
Warum überzeugt dieser Kürbis-Kartoffel-Salat?
Dieser Kürbis-Kartoffel-Salat ist unkompliziert, mit wenigen Zutaten zubereitet und eine schöne Abwechslung zum klassischen Kartoffelsalat. Besonders gut gefällt mir die Kombination aus Kartoffeln und Hokkaido, denn beide harmonieren geschmacklich richtig gut miteinander.
Das einfache Dressing aus Essig und Öl hält den Salat angenehm leicht. Dazu kommen rote Zwiebeln für etwas Würze und frischer Schnittlauch. Für mich ein toller Kartoffelsalat für den Herbst, der sowohl als Beilage als auch für eine Brotzeit auf den Tisch passt.
Zutaten für Kürbis-Kartoffel-Salat
Für den Salat braucht ihr nur wenige Zutaten. Hier erfahrt ihr kurz, worauf es bei den wichtigsten davon ankommt:
- Kartoffeln: Ich verwende vorwiegend festkochende Kartoffeln. Sie bleiben nach dem Kochen schön in Form und eignen sich deshalb sehr gut für Kartoffelsalat.
- Hokkaido-Kürbis: Er muss nicht geschält werden. Die Schale wird beim Kochen weich und darf problemlos mit in den Salat.
- Rote Zwiebel: Sie bringt eine leichte Schärfe und eine schöne Farbe in den Salat.
- Schnittlauch: Frischer Schnittlauch passt wunderbar zu Kartoffeln und Kürbis. Ich gebe ihn erst zum Schluss dazu.
- Sonnenblumenöl: Das geschmacksneutrale Öl bildet die Grundlage für das Dressing.
- Weißer Balsamico: Er sorgt für die nötige Säure und bildet einen schönen Kontrast zum leicht süßlichen Hokkaido.
- Salz und Pfeffer: Mehr Gewürze braucht dieser einfache Kürbis-Kartoffel-Salat nicht.
Kürbis-Kartoffel-Salat zubereiten – kompakt zusammengefasst
Kartoffeln und Hokkaido werden zunächst weich gekocht und anschließend mit dem einfachen Essig-Öl-Dressing vermengt. Achtet beim Kürbis darauf, dass er noch etwas Biss behält und nicht zerfällt.
Kartoffeln und Kürbis vorbereiten:
Kartoffeln waschen und gar kochen, Hokkaido waschen, entkernen, in etwa so große Stücke wie die Kartoffeln schneiden und ebenfalls weich kochen. Die Kartoffeln anschließend noch warm pellen und in Scheiben oder Stücke schneiden.
Dressing zubereiten:
Rote Zwiebel fein würfeln und Schnittlauch in Röllchen schneiden. Sonnenblumenöl und Essig mit Salz und Pfeffer verrühren.
Salat vermengen:
Kartoffeln, Hokkaido und Zwiebeln vorsichtig mit dem Dressing vermengen. Schnittlauch unterheben und den Kürbis-Kartoffel-Salat vor dem Servieren kurz durchziehen lassen.
Wenn ihr gerne Kartoffelsalat esst, probiert auch meine anderen Varianten. Neben dem klassischen Kartoffelsalat findet ihr bei mir zum Beispiel Kartoffelsalat mit Mayonnaise und den schlesischen Kartoffelsalat. So ist vom Grillabend bis zur Brotzeit für jeden Geschmack etwas dabei.
Tipps und Tricks
- Kartoffeln noch warm verarbeiten: Das Dressing verbindet sich besonders gut mit den noch warmen Kartoffeln.
- Kürbis vorsichtig unterheben: Hokkaido ist nach dem Garen weicher als die Kartoffeln. Deshalb den Salat nicht kräftig durchrühren, sondern behutsam vermengen.
- Etwas Zeit zum Durchziehen geben: 15 bis 20 Minuten reichen bereits aus. Danach noch einmal abschmecken, denn Kartoffeln nehmen einiges an Würze auf.
- Bei Zimmertemperatur servieren: Ich nehme den Salat rechtzeitig aus dem Kühlschrank. So schmeckt er aromatischer als direkt eiskalt serviert.
Häufige Fehler beim Kürbis-Kartoffel-Salat
- Der Kürbis zerfällt: Hokkaido nicht zu lange garen. Die Stücke sollen weich sein, aber ihre Form behalten.
- Der Salat schmeckt trocken: Kartoffeln saugen das Dressing beim Durchziehen auf. Falls nötig, vor dem Servieren noch einen kleinen Schuss Öl und Essig unterheben.
- Zu kräftig vermengt: Besonders die weichen Kürbisstücke zerdrücken schnell. Lieber mit einem großen Löffel vorsichtig unterheben.
- Zu früh endgültig abgeschmeckt: Erst nach dem Durchziehen entscheiden, ob noch Salz, Pfeffer oder etwas Essig fehlt.
Variationen
Wer seinen Kartoffel Kürbis Salat etwas kräftiger mag, gibt zerbröselten Feta darüber. Auch geröstete Kürbiskerne passen sehr gut und sorgen für etwas Biss. Für eine herzhaftere Variante lässt sich gebratener Speck unterheben. Ebenso passt es wunderbar den Kürbis Kartoffelsalat mit etwas Kürbiskernöl zu beträufeln. Frische Petersilie eignet sich als Alternative zum Schnittlauch.
Was passt zu Kürbis Kartoffelsalat?
Der Kürbis-Kartoffel-Salat eignet sich besonders gut als Beilage zu Gegrilltem. Ich serviere ihn gerne zu Bratwürsten, Lammkoteletts oder Hähnchen vom Grill. Auch zu Frikadellen oder einem Schweineschnitzel passt er sehr gut.
Wer lieber vegetarisch essen möchte, serviert dazu gegrillten Halloumi oder ein paar gebratene Gemüsebratlinge.
Häufige Fragen
Kann ich Kürbis-Kartoffel-Salat vorbereiten?
Ja. Ich würde ihn einige Stunden vorher zubereiten und bis zum Servieren in den Kühlschrank stellen. Vor dem Essen rechtzeitig herausnehmen und noch einmal abschmecken.
Wie lange hält sich Kürbis-Kartoffel-Salat?
Gut abgedeckt hält er sich im Kühlschrank etwa zwei Tage. Durch das Dressing ohne Mayonnaise eignet er sich auch gut zum Vorbereiten.
Kann ich einen anderen Kürbis verwenden?
Ja. Butternut eignet sich ebenfalls. Im Gegensatz zum Hokkaido würde ich ihn allerdings vor der Zubereitung schälen.
Welcher Essig eignet sich am besten?
Ich würde einen milden Weißweinessig, zum Beispiel weißen Balsamico oder Kräuteressig verwenden. Apfelessig passt ebenfalls gut, wenn ihr eine etwas fruchtigere Note mögt.
Schmeckt der Salat warm oder kalt besser?
Mir schmeckt er lauwarm oder bei Zimmertemperatur am besten. Direkt nach der Zubereitung dürfen Kartoffeln und Kürbis noch etwas Wärme haben. Dadurch kommt das Dressing besonders schön zur Geltung.
Fazit
Der Kürbis-Kartoffel-Salat ist für mich eine schöne Möglichkeit, den klassischen Kartoffelsalat im Herbst einmal anders auf den Tisch zu bringen. Er ist unkompliziert, lässt sich gut vorbereiten und passt besonders gut zu einem gemütlichen Grillabend.
Kürbis-Kartoffel-Salat – einfaches Rezept mit Hokkaido
Zutaten
- 400 g Kartoffeln (vorwiegend festkochend)
- 400 g Hokkaido-Kürbis
- 1 rote Zwiebel
- 5 EL Sonnenblumenöl
- 3 EL Essig (zum Beispiel weißer Balsamico oder Kräuteressig)
- 1 TL Salz
- 1 Prise schwarzer Pfeffer
- 1 Bund Schnittlauch
Anleitung
- Die Kartoffeln waschen. Den Hokkaido ebenfalls waschen, halbieren und die Kerne mit einem Löffel entfernen. Den Kürbis mit Schale in ungefähr gleich große Stücke wie die Kartoffeln schneiden.
- Kartoffeln und Kürbis in einen Topf geben, mit Wasser bedecken und weich kochen. Dabei darauf achten, dass der Kürbis nicht zu weich wird und zerfällt.
- Kartoffeln und Kürbis abgießen und etwas ausdampfen lassen. Die Kartoffeln noch warm pellen und anschließend in mundgerechte Stücke beziehungsweise Scheiben schneiden. Den Kürbis ebenfalls in mundgerechte Stücke schneiden, falls die Stücke zum Kochen noch größer waren.
- Die rote Zwiebel schälen und fein würfeln. Schnittlauch waschen und in feine Röllchen schneiden. Sonnenblumenöl und Essig mit Salz und Pfeffer zu einem Dressing verrühren.
- Kartoffeln, Hokkaido und rote Zwiebeln vorsichtig mit dem Dressing vermengen. Den Schnittlauch unterheben und den Kürbis-Kartoffel-Salat vor dem Servieren kurz durchziehen lassen.
Nährwerte (pro Portion)
