Ein Dürüm Döner gehört für mich zu den Fast-Food-Klassikern, die einfach immer schmecken. Der dünne Fladen, würziges Fleisch, knackiger Salat und eine cremige Soße ergeben zusammen ein herrlich unkompliziertes Essen. Viele holen sich den Dürüm beim Imbiss, dabei lässt er sich zuhause ganz einfach selber machen.
Das Schöne daran: Ihr entscheidet selbst, welche Zutaten hineinkommen und wie großzügig der Dürüm gefüllt wird. Mit frischem Gemüse, einer selbst gemachten Knoblauchsoße und saftig angebratenem Dönerfleisch entsteht ein Dürüm Döner, der dem aus dem Dönerladen geschmacklich in nichts nachsteht. Perfekt für ein schnelles Mittag- oder Abendessen und immer eine gute Idee, wenn Gäste kommen.
Zutaten für Dürüm
Um Dürüm selber zu machen benötigt man wenige Zutaten. Die genauen Mengenangaben findest du in der Rezeptkarte unterhalb.
Dürüm-Fladenbrot: Der dünne Weizenfladen, häufig auch Yufka genannt, macht den Unterschied zum klassischen Döner im Fladenbrot. Kurz erwärmt wird er schön geschmeidig und lässt sich problemlos aufrollen.
Dönerfleisch: Ob Hähnchen, Kalb oder Schweinefleisch – erlaubt ist, was euch am besten schmeckt. Besonders praktisch ist selbst gemachtes Dönerfleisch. Es lässt sich gut vorbereiten und wird in der Pfanne schön knusprig.
Dönergewürz: Das richtige Dönergewürz verleiht dem Fleisch seinen typisch würzigen Geschmack. Besonders gut eignet sich mein selbst gemachtes Dönergewürz, das du ganz einfach selbst zubereiten kannst.
Weißkohl und Rotkohl: Die feinen Kohlstreifen gehören für viele einfach zu einem guten Dürüm.
Eisbergsalat: Eisbergsalat bringt Frische und einen angenehmen Biss. Gleichzeitig macht er den Dürüm schön leicht.
Tomaten und Gurke: Tomaten sorgen für Saftigkeit, während Gurke den Dürüm angenehm frisch macht. Beide Zutaten harmonieren hervorragend mit dem würzigen Fleisch.
Zwiebel: Die feinen Zwiebelringe bringen eine angenehme Würze und runden die Füllung perfekt ab.
Knoblauchsoße: Eine cremige Knoblauchsoße gehört für mich einfach dazu. Wer es noch etwas würziger mag, verwendet stattdessen meine selbst gemachte Dönersoße.
Pul Biber (türkische Chiliflocken): Die typisch türkischen Chiliflocken sorgen optional für eine angenehme Schärfe und dürfen bei einem Dürüm wie aus dem Dönerladen für viele nicht fehlen. Je nach Geschmack einfach über die Füllung streuen.
Zubereitung von Dürüm – kompakt zusammengefasst
1. Gemüse vorbereiten
Weißkohl und Rotkohl fein hobeln. Mein Tipp: Optional mit etwas Salz, einem Schuss Weißweinessig, etwas Öl und einer Prise Zucker vermengen und etwa 10 Minuten ziehen lassen.
Eisbergsalat in feine Streifen schneiden. Tomaten würfeln oder in Scheiben schneiden, die Gurke in dünne Scheiben schneiden und die Zwiebel fein hobeln.
2. Knoblauchsoße zubereiten und Fleisch anbraten
Für die Knoblauchsoße Joghurt, Mayonnaise, Knoblauch und Zitronensaft verrühren. Mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken.
Das Dönerfleisch würzen und im heißen Speiseöl kräftig anbraten, bis es außen schön gebräunt und leicht knusprig ist.
3. Dürüm Döner füllen
Die Dürüm-Fladen kurz in einer heißen Pfanne oder auf einer Grillplatte erwärmen.
Zuerst mit Weißkohl, Rotkohl, Eisbergsalat, Tomaten, Gurke und Zwiebeln belegen. Dann etwas Knoblauchsoße darüber verteilen. Anschließend das heiße Dönerfleisch darauflegen und optional je nach gewünschter Schärfe mit Chiliflocken bestreuen.
Die Seiten leicht einklappen und den Fladen straff aufrollen. Wer mag, röstet den Dürüm Döner anschließend noch ein bis zwei Minuten in einer Grillpfanne oder auf dem Kontaktgrill. Dadurch wird der Fladen außen leicht knusprig und schmeckt besonders lecker.
Warum überzeugt dieser Dürüm Döner?
Ein selbst gemachter Dürüm Döner überzeugt vor allem durch seine Frische. Knackiger Salat, würziges Dönerfleisch und eine cremige Knoblauchsoße ergeben zusammen den typischen Geschmack wie aus dem Dönerladen. Gleichzeitig entscheidet ihr selbst, welche Zutaten in den Fladen kommen und wie großzügig er belegt wird.
Das Rezept gelingt unkompliziert und eignet sich hervorragend, wenn noch selbst gemachtes Dönerfleisch übrig ist. Der Dürüm Döner schmeckt frisch zubereitet am besten. Für mehrere Personen lassen sich die einzelnen Zutaten jedoch wunderbar vorbereiten und erst kurz vor dem Servieren frisch zusammenstellen. Ob als schnelles Mittagessen, zum Abendessen oder für den nächsten Grillabend – dieser Imbissklassiker kommt einfach immer gut an.
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Tipps für den perfekten Dürüm
Mit ein paar einfachen Tricks gelingt der Dürüm Döner besonders gut.
- Den Fladen kurz erwärmen. Dadurch wird er weich und lässt sich problemlos aufrollen, ohne einzureißen.
- Das Gemüse fein schneiden. Dünne Streifen und kleine Würfel sorgen dafür, dass sich alle Zutaten gleichmäßig verteilen.
- Den Kohl kurz marinieren. Etwas Essig, Öl, Salz und eine Prise Zucker geben Weiß- und Rotkohl den typischen Geschmack wie aus dem Dönerladen.
- Das Fleisch richtig heiß anbraten. So entstehen leckere Röstaromen und das Fleisch bleibt schön saftig.
- Nicht zu viel füllen. Ein gut gefüllter Dürüm schmeckt zwar verlockend, lässt sich aber deutlich schwerer aufrollen.
Häufige Fehler
Der Dürüm reißt beim Aufrollen: Ist der Fladen zu kalt oder zu trocken, kann er leicht einreißen. Wärmt ihn deshalb vor dem Belegen kurz in der Pfanne oder auf der Grillplatte an.
Das Fleisch wird trocken: Bratet das Fleisch bei hoher Hitze nur kurz an. Zu langes Braten entzieht ihm Feuchtigkeit und es verliert an Saftigkeit.
Die Füllung rutscht heraus: Liegt die Füllung zu weit am Rand oder ist der Dürüm zu voll, lässt er sich nur schwer aufrollen. Die Faltanleitung weiter oben im Artikel zeigt dir Schritt für Schritt, wie es richtig funktioniert.
Variationen
Ein Dürüm Döner lässt sich ganz unkompliziert an den eigenen Geschmack anpassen. Statt Hähnchen schmecken auch Kalb- oder Schweinefleisch hervorragend. Für eine vegetarische Variante ersetzt ihr das Fleisch einfach durch Falafel oder gegrilltes Gemüse. Wer es etwas würziger mag, verwendet anstelle der Knoblauchsoße meine selbstgemachte Dönersoße. Mit etwas Hirtenkäse oder Schafskäse bekommt der Dürüm außerdem eine zusätzliche mediterrane Note.
Das passt zu einem Dürüm Döner
Dürüm Döner schmeckt bereits pur hervorragend. Dazu passen aber auch knusprige Pommes, Kartoffelecken oder ein frischer Krautsalat. Wer es etwas leichter mag, serviert einen Gurkensalat oder Tomatensalat dazu. Als Getränk gehören Ayran oder eine selbst gemachte Zitronenlimonade für viele einfach dazu.
Fazit
Ein Dürüm Döner lässt sich mit wenigen Zutaten ganz einfach zuhause zubereiten und schmeckt herrlich frisch. Authentisch gewürztes und knusprig gebratenes Fleisch, knackiger Salat und eine cremige Knoblauchsoße sorgen für den typischen Geschmack wie aus dem Dönerladen. Probiert das Rezept aus und belegt euren Dürüm ganz nach eurem Geschmack.
Dürüm Döner selber machen | Einfaches Rezept wie vom Dönerladen
Zutaten
Für den Dürüm:
- 4 Dürüm-Fladen (Yufka)
- 700 g Hähnchenbrust (Altern. Schweinenacken, Kalbsoberschale oder -nuss)
- 1 EL Döner-Gewürzmischung
- 150 g Weißkohl
- 150 g Rotkohl
- 150 g Eisbergsalat
- 2 Tomaten
- 0,5 Salatgurke
- 2 EL Speiseöl (zum Anbraten)
Für die Knoblauchsoße:
- 250 g Griechischer Joghurt (10% Fettanteil)
- 2 EL Mayonnaise
- 2 Knoblauchzehen
- 1 EL Zitronensaft
- 1 TL Zucker
- Salz (Zum Abschmecken)
- Pfeffer (Zum Abschmecken)
Optional:
- Pul Biber (Türkische Chiliflocken)
Anleitung
- Weißkohl und Rotkohl in sehr feine Streifen hobeln. (Beide Kohlsorten optional jeweils mit einer kleinen Prise Salz vermengen und einige Minuten kräftig durchkneten. Anschließend mit einem Spritzer Zitronensaft vermischen.) Eisbergsalat in feine Streifen schneiden. Tomaten würfeln, Gurke in dünne Scheiben schneiden und die Zwiebel fein hobeln.
- Joghurt, Mayonnaise, Zitronensaft und die gepressten Knoblauchzehen verrühren. Mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken.
- Das Hähnchenfleishc in feine Scheiben oder Streifen schneiden..
- Die Gewürzmischung unter das Hähnchenfleisch kneten.
- Das Dönerfleisch im heißen Speiseöl von allen Seiten kurz und scharf knusprig anbraten.
- Die Dürüm-Fladen kurz in einer heißen Pfanne oder auf einer Grillplatte erwärmen. Mit dem Gemüse belegen, dann etwas Knoblauchsoße darüber verteilen. Anschließend das heiße Dönerfleisch darübergeben und optional je nach gewünschter Schärfe mit Chiliflocken bestreuen.
- Zuerst die untere Seite leicht einklappen.
- Anschließend die rechte und linke Seite nach innen klappen und den Dürüm straff aufrollen.
- Wer mag, röstet ihn anschließend noch 1 bis 2 Minuten in einer Grillpfanne oder auf dem Kontaktgrill, bis der Fladen außen leicht knusprig ist.
Nährwerte (pro Portion)