Quiche Lorraine Rezept-Muffins Variante-Die Frau am Grill-web

Quiche Lorraine: Als Mini-Muffins oder in der Kuchenform

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Woher stammt die Quiche Lorraine?

Die Quiche Lorraine stammt aus Frankreich, genauer gesagt Lothringen und daher auch der Name „Lorraine“. Ursprünglich war die Zubereitung von Quiche Lorraine ein Resteessen. Und das meistens am Montag. Denn da wurde Fleisch und Gemüse vom Sonntagsessen zu einem Kuchen gebacken. Und „Quiche“ entspricht dem Wort „Kuchen“. Quiches sind somit herzhafte Kuchen und werden typischerweise in speziellen, so genannten Tarte-Formen oder Quicheformen gebacken. Für dieses Quiche Lorraine Rezept wurden jedoch andere Formen verwendet. Zum einen Muffins-Formen für die Mini Quiche Lorraine. Und eine kleinere Tonform, die aber vom Prinzip her der Quicheform entspricht.

Welchen Teig brauche ich fürs Rezept?

Ursprünglich wurde die Quiche aus Brotteig hergestellt. Heute verwendet man für die Quiche Lorraine meist einen Mürbeteig. Für Quiche Lorraine oder allgemein Quiche Rezepte wird in der heutigen Küche als Boden oftmals ein Mürbeteig erstellt. Warum der Mürbeteig den Brotteig „verdrängt“ hat, ist nicht gewiss. Dieser Mürbeteig, der in vielen Quiche Rezepten zu finden ist besteht aus Mehl, Butter, etwas Salz und Ei. Vielleicht liegt es an der Einfachheit der Zubereitung eines Mürbeteiges im Gegensatz zum Brotteig.

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Die Zutaten für einen Mürbeteig auf einen Blick. (Foto: Matthias Würfl)

Welche Zutaten brauche ich?

Neben den Zutaten für den Mürbeteig und etwas Butter zum Ausstreichen der Form noch: Lauch, Speck, Creme fraiche, Saure Sahne und Eier. Ebenfalls etwas Pflanzenöl, in welchem der Lauch zusammen mit dem Speckwürfeln gedünstet wird.

In welcher Form bereite ich die Quiche Lorraine zu?

Die Quiche Lorraine wird in einer runden und  flachen, meist am Rand gewellten, Tarte-Form oder Quicheform zubereitet. Aber keine Angst, wer Quiche Lorraine zubereiten möchte und nicht über eine solche Backform verfügt, kann auch eine ganz normale Springform verwenden. Auch die Zubereitung in einer Auflaufform oder Ähnlichem wäre möglich.

Wie wird gebacken?

Quiche Lorraine wird bei Temperaturen um die 180 bis 200 Grad gebacken. Entweder im Backofen, aber auch auf dem Grill, sofern dieser über einen Deckel verfügt. Bei der Zubereitung am Grill platziert man die Formen auf der indirekten Hitze, also nicht direkt über den Brennern eines Gasgrills oder den Briketts im Kugelgrill. Wer übrigens noch wenig Erfahrung beim Grillen hat, der kann sich mit dem Artikel „Direktes und indirektes Grillen“ befassen – was wie gesagt auch bei Quiche Lorraine vom Grill hilft.

Wird eine Quiche Lorraine mit Käse überbacken?

Meist wird bei einer Quiche der Käse unter die Ei-Masse gerührt. Es gibt aber auch durchaus Rezepte, bei denen der Käse entweder oder zusätzlich über die Quiche gestreut und somit knusprig überbacken wird. Das bleibt also absolut euch selbst überlassen.

Heiß oder kalt servieren?

Eigentlich bekommt man eine Quiche als Vorspeise oder Hauptspeise warm serviert. Eine kalte Quiche Lorraine macht sich aber auch recht gut auf einem Partybuffet. Quiche Lorraine lässt sich also sowohl noch war als auch kalt genießen.

Welche Beilagen gibt es?

Eine wunderbare Beilage ist ein bunter, frischer Salat.

Welche Getränke bieten an?

Hier kommt mir, was auch für Flammkuchen und Zwiebelkuchen harmoniert, Federweißer in den Sinn. Ebenso könnte man sich aber auch einen Rot- oder Weißwein schmecken lassen.

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Wer keine Quicheform zur Hand hat, verwendet eine andere Form. (Foto: Matthias Würfl)

Welche Füllungen kommen für die Quiche Lorraine in Frage?

Für Quiche Lorraine kommen typischerweise Lauch und Speck in die Füllung. Dieses Rezept lässt sich aber auf unzählige Weisen abwandeln. So findet man in manchen Rezepten auch Spinat, Blumekohl, Spargel, Tomaten, Zucchini, Oliven, Kürbis, Kartoffel, Kohl, Rote Bete, Champignon, Reis oder Lachs. Es gibt wohl kaum Zutaten und Variationen von Quiche Rezepten, die es nicht gibt. Der Klassiker bleibt aber die Quiche Lorraine.

Das Quiche Lorraine Rezept im Schnelldurchlauf

Zuerst werden Speckwürfel ausgelassen, dann der in feine Ringe geschnittene Lauch dazu gegeben und weich gedünstet. Lauch und Speck sollten gut abkühlen. Währendessen dies geschieht wird für die Zubereitung von Quiche Lorraine ein Mürbeteig erstellt. Jener wird dünn ausgerollt und in eine mit Butter ausgestrichene Quicheform gesetzt. Dann wird die Ei-Masse zubereitet. Dazu werden die Eier mit einem Schneebesen verquirlt und Creme fraiche untergerührt. Gewürzt wird mit Salz, Pfeffer und Muskat. Anschließen rührt man Speck und Lauch ebenfalls unter. Jetzt gilt es nur noch die Lauch-Speck-Füllung auf den Mürbeteig in die Form zu geben und mit geriebenem Käse zu bestreuen. Backen und fertig.

Müssen die Zutaten angedünstet werden?

Es ist ratsam Zutaten wie Lauch, Zwiebeln oder Kartoffeln vorzugaren. Denn sie würden in der Kürze der Backzeit nicht ganz oder gar nicht durch werden. Es ist natürlich grundsätzlich auch Geschmackssache. Bei Gemüsesorten wie Paprika oder Karotten kann es auch erwünscht sein, dass diese noch etwas „Biss“ haben. Bei Kartoffeln ist dass natürlich nicht möglich. Diese sollte man auf jeden Fall vorkochen.

Quiche Lorraine Rezept-Lauch und Speck anbraten-Die Frau am Grill-web
Lauch und Zwiebeln werden vor der Weiterverarbeitung angedünstet. (Foto: Matthias Würfl)

Welche Gewürze brauche ich fürs Rezept?

Was in einer klassischen Quiche Lorraine nicht fehlen darf sind Salz, Pfeffer und Muskat. Und dann heißt es wie so oft: gewürzt darf so werden, wie es einem schmeckt. Angefangen vom Paprika- und Chilipulver bis hin zu frischen Kräutern aller Art. Ein Beispiel für Quiche mit Kräutern ist die Spargel-Bärlauch-Quiche. Hier würde sich natürlich auch Petersilie oder Liebstöckel, außerhalb der Bärlauchzeit, ebenso anbieten.

Kann ich die Quiche Lorraine auch mit Blätterteig machen?

Natürlich, als Boden würde sich auch Blätterteig anbieten. Wie man ganz einfach Blätterteig für die Quiche Lorraine selber machen kann seht ihr in diesem Blätterteig Rezept.

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Quiche Lorraine: Als Mini-Muffins oder in der Kuchenform

Vorbereitungszeit30 Min.
Zubereitungszeit50 Min.
Arbeitszeit1 Std. 20 Min.
Gericht: Hauptgericht, Vorspeise
Land & Region: Französisch
Portionen: 5 Personen

Zutaten

Mürbeteig

  • 250 g Mehl
  • 125 g Butter
  • 1 Ei
  • 1 TL Salz

Quiche Füllung

  • 1 Stange Lauch
  • 150 g Speck
  • 1 EL Sonnenblumenöl
  • 200 g Creme fraiche
  • 200 g Saure Sahne oder Schmand
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Pfeffer
  • 0,5 TL Muskatnuss (gemahlen)
  • 1 EL Butter
  • 150 g Gouda (oder anderen Käse wie z.B. Parmesan)

Anleitungen

  • Den Lauch in feine Ringe und den Speck in kleine Würfel schneiden.
  • Den Speck in einer Pfanne auslassen und gegebenenfalls noch etwas Sonnenblumenöl dazugeben.
  • Den Lauch zum Speck geben und weich dünsten.
  • Lauch und Speck abkühlen lassen und währenddessen den Mürbeteig zubereiten.
  • Für den Mürbeteig, das Mehl, das Salz, die Butter in Flocken und das Ei in eine Schüssel geben und zügig zu einem Teig kneten. Diesen in Frischhaltefolie wickeln und für zirka 20 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
  • Den Gouda reiben.
  • Die Eier mit einem Schneebesen verquirlen und Creme fraiche und Sauere Sahne, sowie die Gewürze unterrühren.
  • Den Mürbeteig aus der Folie nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen.
  • Eine Quicheform mit Butter auspinseln und den Teig hineinlegen. Der Teig soll die Backform bis zum Rand ausfüllen. 10. Lauch und Speck unter die Ei-Masse rühren und auf dem Mürbeteigboden verteilen.
  • Mit dem geriebenen Gouda bestreuen und bei 180 Grad zirka 50 Minuten backen.

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