Heute steht DAS italienische Dessert auf dem Programm. Wir setzen ein klassisches Tiramisu Rezept um. Im Original Rezept für Tiramisu dürfen neben frischen Eiern natürlich Mascarpone, Biskotten (Löffelbiskuit), ein ordentlicher Schuss Amaretto und auch eine gute Menge Espresso nicht fehlen. Damit dieser wunderbare Dessert Klassiker auch schön saftig und cremig wird.
Also schon mal den Kaffeeautomaten anwerfen und los geht´s! Spart euch die Reise nach Italien und holt euch mit einem Stück Tiramisu einen Hauch Dolce Vita nach Hause!

Zutaten – im Überblick
In diesem Abschnitt werden die wichtigsten Zutaten des Rezepts aufgeführt und kurz erläutert, welche Rolle sie im Rezept spielen und wie sie eingesetzt werden.
Die genauen Mengenangaben findest du in der Rezeptkarte unterhalb.
- Mascarpone: bildet die Grundlage und gibt dem Dessert seine typische Cremigkeit. Prägt Mundgefühl und sorgt für den klassischen Charakter.
- Eigelb: verbindet sich mit Zucker zu einer glatten Masse und bringt Fülle in die Creme. Unterstützt gleichmäßige Konsistenz beim Vermengen mit Mascarpone.
- Eiweiß: wird separat aufgeschlagen und untergehoben. Lockert die Masse und verleiht der Creme Leichtigkeit.
- Puderzucker: süßt die Eigelbmasse und löst sich schnell ein. Ermöglicht eine feine, gleichmäßige Süße ohne Körnung.
- Amaretto: ergänzt die Creme geschmacklich mit einer dezenten Mandelnote. Setzt einen typischen Akzent im klassischen Rezept.
- Löffelbiskuits: nehmen Kaffee auf und bilden die strukturgebenden Schichten. Tragen zum saftigen Aufbau des Desserts bei.
- Espresso oder starker Kaffee: durchtränkt die Biskuits und bringt Bitterkeit als Gegenspiel zur süßen Creme. Gibt dem Tiramisu seine charakteristische Note.
- Kakaopulver: schließt das Dessert optisch und geschmacklich ab. Unterstreicht den Kontrast zwischen Creme und Kaffee.
Zubereitung – kompakt erklärt
Dieses Rezept gliedert sich in drei einfache Hauptschritte.
1. Creme vorbereiten und auflockern
Eigelb wird mit Zucker verrührt und anschließend mit Mascarpone vermischt. Amaretto ergänzt die Masse geschmacklich, bevor der Eischnee vorsichtig untergehoben wird. Du arbeitest dabei Schritt für Schritt, damit die Creme gleichmäßig bleibt. Wer Tiramisu ohne Alkohol mag (wie mein Mann) für den muss halt eine Extrawurst gedreht/gemacht werden, sprich: zwei Tiramisus…
2. Biskuits tränken und Tiramisu schichten
Kaffee kühlt vollständig ab, dann werden die Löffelbiskuits kurz eingetaucht. Eine Lage Biskuits kommt in die Form, darauf folgt ein Teil der Creme, anschließend wieder Biskuits. So entsteht ein klar aufgebauter Schichtwechsel.
3. Kühlen und vollenden
Die letzte Cremeschicht schließt das Tiramisu ab, danach kommt die Form abgedeckt in den Kühlschrank. Mehrere Stunden Ruhe sorgen für Zusammenhalt. Vor dem Servieren bedeckt Kakaopulver die Oberfläche.
Für alle Dessert Rezepte Fans: Werft gerne mal einen Blick aufs Himbeer Tiramisu oder das Orangen Tiramisu!
Tiramisu Rezept Video
Die größten Fehler beim Tiramisu
Ein häufiger Fehler entsteht beim Tränken der Löffelbiskuits. Werden sie zu lange im Kaffee gelassen, saugen sie sich voll und das Tiramisu wird matschig. Ein kurzes Eintauchen reicht völlig aus.
Auch die Temperatur des Kaffees spielt eine Rolle. Ist er noch warm, kann die Creme an Stabilität verlieren und die Eier reagieren empfindlich darauf. Der Espresso sollte daher immer vollständig abgekühlt sein.
Beim Verrühren der Mascarpone entsteht ein weiterer klassischer Stolperstein. Zu starkes oder zu langes Rühren macht die Creme flüssig und schwer. Die Zutaten sollten nur so lange vermischt werden, bis eine glatte Masse entsteht.
Ein weiterer Fehler betrifft die Kühlzeit. Wird das Tiramisu zu früh serviert, haben sich die Schichten noch nicht verbunden. Mehrere Stunden im Kühlschrank sind notwendig, damit das Dessert die richtige Konsistenz bekommt.
Zum Schluss unterschätzen viele die Bedeutung des Kakaopulvers. Wird es zu früh aufgestreut, zieht es Feuchtigkeit und wirkt fleckig. Der Kakao gehört erst kurz vor dem Servieren auf die Oberfläche.

Abwandlungsmöglichkeiten für Tiramisu
Nun Lust zu hause Tiramisù zuzubereiten? Vielleicht etwa anders als ich? Wer keinen Kaffee für sein Tiramisu mag, der setzt auf Kakao oder Säfte. Der Amaretto kann durch Rum ersetzt werden. Statt Löffelbiskuits ist es auch möglich einen Biskuitboden zu backen.
So stellt das Tiramisu Rezept auch eine gute Verwertungsmöglichkeit für den einen oder andern misslungenen Tortenboden dar. Im Winter favorisiere ich übrigens das Lebkuchen Tiramisu, im Sommer steht das Erdbeer Tiramisu ganz oben auf meiner Lieblingsdessert Liste.
Dessert Rezepte – vier Klassiker für die Ewigkeit!
Woher stammt Tirmaisu?
Tiramisu stammt aus Italien und gilt als vergleichsweise junges Dessert. Seinen Ursprung verorten viele Quellen in der Region Venetien, wo es in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erstmals in Restaurants serviert wurde.
Von dort aus verbreitete sich das Dessert schnell in ganz Italien und entwickelte sich zu einem festen Bestandteil der italienischen Küche.

FAQs
Was ist im Original Tiramisu drin?
Ein klassisches Tiramisu besteht aus Mascarpone, frischen Eiern, Zucker, Löffelbiskuits, Espresso, Kakao und Amaretto. Diese Kombination sorgt für die typische Cremigkeit, die leichte Kaffeenote und den bekannten Geschmack des italienischen Dessertklassikers.
Wie viele Tage vorher sollte man Tiramisu machen?
Tiramisu eignet sich gut zur Vorbereitung und kann am Vortag zubereitet werden. Ideal sind mehrere Stunden im Kühlschrank, damit die Schichten durchziehen und sich verbinden. Länger als einen Tag im Voraus empfiehlt sich wegen der rohen Eier nicht.
Welcher Alkohol ist in Tiramisu?
Im klassischen Rezept kommt Amaretto zum Einsatz. Der Likör bringt eine dezente Mandelnote und rundet die Creme geschmacklich ab.
Was heißt Tiramisu auf Deutsch?
Tiramisu stammt aus dem Italienischen und bedeutet sinngemäß „zieh mich hoch“ oder „muntere mich auf“. Der Name spielt auf die belebende Wirkung von Kaffee und Zucker an.
Wie lange darf man selbstgemachtes Tiramisu essen?
Selbstgemachtes Tiramisu sollte wegen der frischen Eier möglichst zeitnah verzehrt werden. Spätestens am nächsten Tag gehört es auf den Tisch. Die Aufbewahrung erfolgt gekühlt, am besten in der Form, in der es zubereitet wurde.
Was kann man statt Amaretto für Tiramisu nehmen?
Amaretto lässt sich problemlos durch Rum ersetzen. Wer komplett auf Alkohol verzichten möchte, kann ihn auch weglassen, ohne den grundsätzlichen Aufbau des Desserts zu verändern.
Fazit
Beim Tiramisu braucht es keine Scheu, auch nicht beim ersten Versuch. Das Dessert lebt von einfachen Schritten, und kleine Ungenauigkeiten lassen sich gut verzeihen – Übung kommt ganz automatisch mit jedem Mal. Wichtig ist, sich darauf einzulassen und einfach zu starten.
Als Nachspeise passt Tiramisu hervorragend zu klassischen italienischen Hauptgerichten wie Lasagne oder Spaghetti Carbonara. Wenn du Lust auf mehr bekommen hast, findest du auf dem Blog viele weitere italienische Rezepte, mit denen sich ein komplettes Menü zusammenstellen lässt.
Zutaten und Zubereitung fürs Tiramisu Originalrezept
Tiramisu | klassisch und einfach
Zutaten
Für die Tiramisu Mascarponecreme:
- 750 g Mascarpone
- 80 g Puderzucker (Alternativ feiner Zucker)
- 5 Eier (davon 5 Eigelbe und 3 Eiweiß)
- 4 EL Amaretto (Alternat. Rum)
- 1 Prise Salz
Weitere Zutaten
- 400 g Löffelbiskuits (zum Schichten)
- 750 ml Espresso (oder starker Kaffee)
- 2 EL Kakaopulver
Anleitung
- Den Espresso zubereiten, der sollte bis zur Weiterverarbeitung abkühlen.
- Jetzt die Eier aufschlagen und trennen. Es werden aber nur 3 Eiweiße benötigt!
- Zuerst die 5 Eigelbe mit dem Puderzucker verrühren. Das gelingt am besten mit einem Schneebesen.
- 3 Eiweiße mit einer Prise Salz zu Eischnee aufschlagen. Dazu am besten den Mixer oder die Küchenmaschine verwenden.
- Die Mascarpone in eine Schüssel geben und nach und nach die Eigelb Masse unterrühren.
- Jetzt den Amaretto unter die Mascarpone Creme rühren.
- Zum Schluss den Eischnee vorsichtig unterheben.
- Die Biskotten kurz in den kalten Kaffee tunken und gleich dass Tiramisu schichten: Zuerst eine Lage getränkte Löffelbiskuits dicht aneinandergelegt in eine Auflaufform setzen.
- Die Hälfte der Mascarponecreme darüber schichten und mit den Biskotten weitermachen.
- Mit einer Schicht Mascarpone Creme abschließen, die Auflaufform abdecken und in den Kühlschrank stellen und das Tiramisu mindestens 4 Stunden erkalten lassen.
- Vor dem Servieren das Tiramisu dick mit Kakaopulver bestäuben.
Klassisches Tiramisu schmeckt einfach immer lecker.
Egal ob Geburtstag Festtage da bin ich immer am Start 😉
Schöne Grüße
aus Würzburg
C-O
Grüß dich C-O,
da bin ich ganz bei dir – Tiramisu passt einfach immer, egal zu welchem Anlass 😋
Liebe Grüße, Anja
Guten Morgen Anja seit ich dein Rezept für Tiramisu kenne, gelingt auch mir diese endlich. Vielen Dank für deine tollen Schritt für Schritt Anleitungen, das hilft wirklich sehr.
Schönen Mittwoch und liebe Grüße, Linda
Hallo liebe Linda, wie schön, freu mich sehr und danke Dir für die tolle Rückmeldung. 🙂 Bis bald und liebe Grüße, Anja
Ich liebe Tiramisu und die beste machte damals meine Tante. WOW das war soooo lecker – erinnere mich gerne daran 🙂
Guten Morgen Klara! Das glaube ich Dir… Wie schön solche Erinnerungen doch immer sind 🙂 Vielen Dank für deinen Kommentar, hat mich sehr gefreut. Liebe Grüße, Anja
Guten Abend Frau am Grill ? meine liebste feiert morgen ihren 50.Geburtstag und ich werde sie mit deiner leckeren Tiramisu überraschen ? hoffe sie gelingt mir und meine Frau freut sich. Danke ? für deine tollen Rezepte! Mfg Heiko
Hallo Heiko, das freut mich aber sehr! Dann alles Liebe für Deine Frau und eine schöne Feier. 🙂 Bitte schreib mir doch, wie das Tiramisu an gekommen ist. 🙂 Das interessiert mich jetzt brennend wie die Reaktionen waren. Danke Dir, einen schönen Tag und liebe Grüße, Anja
Hi Anja! Wenn ich mit einer Tiramisu ums Eck komme, dann flippt mein Schwiegerpapa förmlich aus 😉 Danke für die Erinnerung da werde ich mich morgen direkt mal wieder ran machen 🙂 Viele schöne Grüße aus Stuttgart, deine Klara 🙂
Hi Klara! Ja sehr gerne 😉 Super, es freut mich wenn ich Dir und selbstverständlich auch deinem Schwiegervater damit eine Freude bereiten kann 😉 Viel Spaß morgen bei der Zubereitung und lasst es Euch gut schmecken 😉 Liebe Grüße zurück nach Stuttgart, Anja