Erbsenpüree Rezept | die feine Beilage

Erbsenpüree Rezept | die feine Beilage

Wer klassische Beilagen mag, kennt natürlich Kartoffelbrei. Erbsenpüree hingegen landet eher selten auf dem Tisch, obwohl es erstaunlich unkompliziert gelingt und sogar etwas mehr Geschmack und Farbe auf den Teller bringt. Dabei passt ein frisches und selbstgemachtes Erbsenpüree zu ganz unterschiedlichen Gerichten – vom Fischfilet über Kurzgebratenes bis hin zu Gemüse aus der Pfanne. Besonders praktisch: Tiefgekühlte Erbsen liegen in vielen Haushalten ohnehin im Gefrierfach und lassen sich ohne langes Vorbereiten direkt verwenden.

Bei mir taucht Erbsenpüree immer dann auf, wenn ein Teller noch eine cremige, grüne Komponente vertragen kann. Die Kombination aus milden Erbsen, etwas Butter und einem Hauch Minze sorgt für eine frische Note und Abwechslung – ohne dass viele Zutaten nötig sind. Das Ergebnis ist ein feines, aromatisches Püree, das schnell fertig ist und optisch sofort Farbe auf den Teller bringt.

Zutaten – im Überblick

In diesem Abschnitt führe ich euch die wichtigsten Zutaten des Rezepts auf. Und erläutere kurz, welche Rolle sie beim Erbsenpüree selber machen spielen. Die genauen Mengenangaben findest du in der Rezeptkarte unterhalb.

  • Grüne Erbsen: Grundlage des Rezepts und sorgen für die typische Farbe sowie den mild-süßlichen Geschmack des Pürees. Tiefgekühlte Erbsen lassen sich direkt verwenden und garen im Topf schnell.
  • Butter: Bringt eine angenehme Fülle ins Püree und bildet im Topf die Basis, in der Zwiebel und Knoblauch sanft angedünstet werden.
  • Zwiebel und Knoblauch: Geben dem Püree eine herzhafte Grundlage und sorgen beim Andünsten in der Butter für ein rundes Aroma.
  • Gemüsebrühe: Liefert zusätzliche Würze und sorgt im Topf dafür, dass die Erbsen kurz weitergaren können und sich später leichter pürieren lassen.
  • Sahne: Macht das Erbsenpüree cremig und rundet den Geschmack am Ende ab.
  • Minzblätter: Bringen eine frische, leicht kühle Note ins Püree und ergänzen den milden Geschmack der Erbsen sehr gut.
  • Muskatnuss: Setzt einen feinen würzigen Akzent und unterstützt das Aroma der Erbsen.

Neben dem Erbsenpüree Rezept gibt es auch noch viele andere leckere Gemüsebeilagen Rezepte auf meinem Blog, die sich als Begleiter zu Fisch und Fleisch wunderbar machen: als da wären das Kaisergemüse, XYZ

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Zubereitung – kompakt erklärt

Dieses Rezept für Erbsenpüree gliedert sich in drei einfache Hauptschritte, die im Handumdrehen erledigt sind. Ich bereite dieses Erbsenpüree gern als schnelle Beilage zu Fisch oder Fleisch zu.

1. Zwiebel und Knoblauch vorbereiten und andünsten

Halbe Zwiebel und Knoblauchzehe schälen und fein hacken. Butter im Topf schmelzen lassen und beides darin glasig andünsten, damit sich das Aroma im Fett entfalten kann.

2. Erbsen garen und würzen

Erbsen in den Topf geben und mit geschlossenem Deckel etwa fünf Minuten leicht köcheln lassen. Anschließend mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen, dann mit der Gemüsebrühe aufgießen und weitere fünf Minuten ohne Deckel köcheln lassen.

3. Erbsenpüree pürieren und fertigstellen

Minzblätter zugeben und alles fein pürieren. Danach Sahne einrühren, kurz aufkochen lassen und das Püree servieren.

Welche Erbsen für Erbsenpüree verwenden?

Für ein gutes Erbsenpüree eignen sich tiefgefrorene grüne Erbsen am besten. Sie besitzen eine frische Farbe, einen mild-süßlichen Geschmack und lassen sich besonders cremig pürieren. Außerdem sind sie bereits vorbereitet und können direkt aus dem Gefrierfach in den Topf wandern.

Tiefkühlerbsen werden direkt nach der Ernte blanchiert und eingefroren. Dadurch bleiben Aroma, Farbe und viele Nährstoffe erhalten. Für ein Erbsenpüree bedeutet das: ein kräftig grünes Ergebnis und ein klarer Erbsengeschmack ohne lange Garzeit.

Frische Erbsen aus der Schote funktionieren ebenfalls, bringen allerdings deutlich mehr Arbeit mit sich. Die Schoten müssen ausgelöst werden und die Garzeit fällt etwas länger aus. Geschmacklich sind sie sehr fein, im Alltag greifen viele deshalb lieber zur Tiefkühlvariante.

Weniger geeignet sind Erbsen aus der Dose oder dem Glas. Diese sind bereits weich gekocht und besitzen oft eine eher graugrüne Farbe sowie ein leicht konserviertes Aroma. Beim Pürieren entsteht dadurch schnell ein flacher Geschmack und eine weniger schöne Farbe.

In meiner Küche landen für Erbsenpüree deshalb fast immer tiefgefrorene junge Erbsen im Topf. Sie sind unkompliziert, schnell gar und liefern genau die frische grüne Farbe, die auf dem Teller sofort ins Auge fällt.

Welche Fehler sollte man beim Erbsenpüree vermeiden?

Erbsenpüree wirkt simpel, doch ein paar Punkte entscheiden darüber, ob es frisch, cremig und angenehm grün auf dem Teller landet.

Erbsen zu lange kochen

Tiefgefrorene Erbsen benötigen nur wenige Minuten Hitze. Bleiben sie deutlich länger im Topf, verändert sich vor allem die Farbe. Das kräftige Grün schlägt schnell in ein stumpferes Olivgrün um. Geschmacklich konzentriert sich das Aroma durch verdampfende Flüssigkeit zwar eher, optisch leidet das Ergebnis jedoch deutlich.

Zu wenig Flüssigkeit im Topf

Beim Pürieren braucht die Masse etwas Flüssigkeit. Fehlt sie, arbeitet sich der Mixer schwer durch die Erbsen und das Ergebnis wirkt eher dick und pastös. Gemüsebrühe oder etwas Sahne sorgen für eine weichere, gleichmäßigere Konsistenz.

Zu grob pürieren

Ein kurzer Mixdurchgang reicht oft nicht aus. Erbsenschalen bleiben sonst spürbar und das Püree wirkt körnig. Ein paar Sekunden länger mit dem Stabmixer sorgen für eine deutlich feinere Struktur.

Zu viel Minze verwenden

Minze passt sehr gut zu Erbsen, weil sie Frische bringt. Wird sie zu großzügig eingesetzt, überlagert sie jedoch schnell den Eigengeschmack der Erbsen. Ein paar Blätter reichen vollkommen aus.

Zu wenig abschmecken

Erbsen besitzen eine natürliche Süße. Salz, Pfeffer und eine kleine Prise Muskatnuss bringen Balance ins Püree und heben das Aroma deutlich an. Ohne diese Würze wirkt das Ergebnis schnell eindimensional.

In meiner Küche zeigt sich immer wieder: kurze Garzeit, ausreichend Flüssigkeit und ein paar Minzblätter am Ende reichen völlig aus. Mehr braucht ein gutes Erbsenpüree nicht.

Zu welchen Gerichten passt Erbsenpüree?

Wer bei Beilagen normalerweise zu Kartoffelpüree greift, findet im Erbsenpüree eine frische und farbenfrohe Alternative. Die cremige Konsistenz und die leicht süßliche Note der Erbsen ergänzen viele herzhafte Hauptgerichte sehr gut.

Sehr häufig landet Erbsenpüree neben Backfisch auf dem Teller. Viele kennen die Kombination auch vom berühmten britischen Klassiker Fish and Chips, zu dem traditionell sogenannte „Mushy Peas“ serviert werden. Gebratener Lachs, Kabeljaufilet oder Zander harmonieren ebenfalls geschmacklich sehr gut mit der milden Erbsennote. Auch zu Jakobsmuscheln oder Garnelen passt ein kleines Bett aus Erbsenpüree.

Ebenso funktioniert die Beilage zu Fleischgerichten. Kurzgebratenes Rindersteak, Kalb oder Schweinefilet profitieren von der cremigen Komponente auf dem Teller. In der klassischen Küche taucht Erbsenpüree auch regelmäßig neben Lamm auf.

FAQs

Was ist Erbsenpüree?

Erbsenpüree ist eine cremige Beilage aus grünen Erbsen, die mit etwas Flüssigkeit und Fett fein püriert werden. Häufig kommen Butter, Brühe oder Sahne dazu. Gewürzt wird meist mit Salz, Pfeffer und manchmal Muskatnuss oder frischen Kräutern wie Minze. Das Ergebnis ist ein mildes, leicht süßliches Püree mit kräftig grüner Farbe.

Wie gesund ist Erbsenpüree?

Erbsen liefern pflanzliches Eiweiß, Ballaststoffe sowie Vitamine und Mineralstoffe. Dadurch zählt Erbsenpüree grundsätzlich zu den nährstoffreichen Gemüsebeilagen. Wie leicht oder gehaltvoll es ausfällt, hängt von der Zubereitung ab. Mit etwas Butter oder Sahne wird es cremiger, mit Brühe oder weniger Fett bleibt es leichter.

Hat Erbsenpüree viele Kalorien?

Erbsen selbst besitzen eine moderate Kalorienmenge. Die Kalorienzahl des fertigen Erbsenpürees hängt vor allem davon ab, wie viel Butter oder Sahne verwendet wird. Wird das Püree eher mit Brühe und wenig Fett zubereitet, bleibt es eine relativ leichte Beilage.

Wie bleibt Erbsenpüree schön grün?

Die kräftige grüne Farbe bleibt erhalten, wenn die Erbsen nur kurz gegart werden. Tiefgekühlte Erbsen brauchen meist nur wenige Minuten Hitze. Werden sie deutlich länger gekocht, verändert sich die Farbe und das Püree wirkt schneller olivgrün. Auch schnelles Pürieren direkt nach dem Garen hilft, die frische Farbe zu bewahren.

Kann man Erbsenpüree aufwärmen?

Erbsenpüree lässt sich problemlos aufwärmen. Am besten geschieht das langsam im Topf bei mittlerer Hitze. Wird das Püree dabei zu dick, hilft ein kleiner Schuss Brühe, Milch oder Sahne, um die cremige Konsistenz wieder herzustellen. Rühren während des Erwärmens verhindert, dass es am Topfboden ansetzt.

Fazit

Erbsenpüree gehört zu den Beilagen, die sich ohne großen Aufwand zubereiten lassen. Mit wenigen Zutaten entsteht in kurzer Zeit ein Gemüsepüree, das viele warme Gerichte gut ergänzt. Tiefgekühlte Erbsen machen die Zubereitung besonders unkompliziert, weil sie direkt aus dem Gefrierfach in den Topf wandern können.

Mir gefällt an Erbsenpüree vor allem die frische grüne Farbe und die milde, leicht süßliche Note der Erbsen. Auf dem Teller bringt das Püree eine angenehme Cremigkeit ins Gericht und sorgt gleichzeitig für einen schönen farblichen Kontrast.

Gerade zu gebratenem Fisch, Lamm oder auch zu kurzgebratenem Rind passt diese Beilage sehr gut. Mit etwas Butter, Brühe und ein paar Minzblättern bleibt der Geschmack klar und frisch – genau so landet Erbsenpüree bei mir immer wieder als einfache, aber sehr passende Beilage auf dem Teller.

Zutaten und Zubereitung

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Erbsenpüree Rezept | die feine Beilage

Mit diesem Erbsenpüree Rezept springt eine feine Beilage ganz schnell auf den Teller. Passt zu Fisch Fleisch und auch Veggie-Hauptgerichten.
Vorbereitungszeit10 Minuten
Zubereitungszeit10 Minuten
Gesamtzeit19 Minuten
Gericht: Beilage, püree
Küche: International
Stichwort: einfach, erprobt, gelingsicher, gesund, lecker, schnell
Portionen: 2 Portionen
Kalorien: 264 kcal
Autor: Anja Würfl

Zutaten

Anleitung

  • Halbe Zwiebel und Knoblauchzehe schälen und fein hacken.
  • Butter in einem Topf schmelzen lassen und Zwiebelwürfel sowie Knoblauch darin glasig andünsten.
  • Erbsen zugeben und mit geschlossenem Deckel etwa 5 Minuten leicht köcheln lassen.
  • Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.
  • Mit der Gemüsebrühe aufgießen und weitere 5 Minuten ohne Deckel köcheln lassen.
  • Minzblätter zugeben und alles fein pürieren.
  • Sahne einrühren, kurz aufkochen lassen und servieren.

Nährwerte (pro Portion)

Kalorien: 264 kcal | Kohlenhydrate: 26 g | Protein: 9 g | Fett: 14 g | Gesättigte Fettsäuren: 9 g | Mehrfach ungesättigte Fettsäuren: 1 g | Einfach ungesättigte Fettsäuren: 4 g | Transfette: 0.2 g | Cholesterin: 43 mg | Natrium: 281 mg | Kalium: 442 mg | Fasern: 9 g | Zucker: 10 g | Vitamin A: 1692 IU | Vitamin C: 63 mg | Kalzium: 67 mg | Eisen: 2 mg

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