Pad Thai Rezept | Original selber machen

Pad Thai Rezept | Original selber machen

Pad Thai kennt man meist aus dem Asia-Imbiss – und genau da kommt oft die Frage auf, ob sich ein gutes Pad Thai Rezept auch zu Hause umsetzen lässt. Genau darum geht es hier: eine klare, alltagstaugliche Variante, die sich ohne Umwege nachkochen lässt.

Im Mittelpunkt stehen Reisnudeln, Hähnchen und eine ausgewogene Pad Thai Soße, die die einzelnen Zutaten miteinander verbindet, ohne dass etwas überdeckt wird.

Zutaten – im Überblick

In diesem Abschnitt führe ich die wichtigsten Zutaten des Rezepts auf. Und erläutere kurz, welche Rolle sie im Pad Thai Rezept spielen. Die genauen Mengenangaben findest du in der Rezeptkarte unterhalb.

  • Hähnchenbrustfilet: Sorgt für eine herzhafte Einlage und passt gut zur würzigen Soße, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Beim Anbraten entstehen feine Röstaromen, die dem Gericht mehr Tiefe geben.
  • Reisnudeln: Bilden die Grundlage des Gerichts und nehmen die Soße gut auf, sodass sich alles gleichmäßig verbindet. Ihre lockere Struktur sorgt dafür, dass das Gericht nicht kompakt wirkt.
  • Karotte: Bringt Frische ins Spiel und ergänzen die Nudeln mit etwas Biss.
  • Chili: Sie gleicht die Süße von Zucker und die Säure von Limette aus und verleiht dem Pad Thai seine typische würzige Note.
  • Frühlingszwiebeln und Sojasprossen: Geben dem Gericht eine frische Komponente und kommen bewusst erst am Ende dazu, damit sie ihren Charakter behalten.
  • Eier: Stocken direkt in der Pfanne und werden anschließend untergehoben, sodass sie sich gleichmäßig im Gericht verteilen.
  • Erdnüsse und Koriander: Ergänzen das Gericht beim Servieren und bringen Frische sowie einen kleinen Kontrast zu den warmen Zutaten.
  • Limette: Gibt dem Gericht eine leichte Säure und sorgt für einen klaren Abschluss im Geschmack.
  • Knoblauch, Fischsoße, Sojasoße, brauner Zucker, Tamarindenpaste und Limette: Ergeben zusammen die Pad Thai Soße, die für die typische Kombination aus würzig, leicht süß und frisch sorgt.
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Zubereitung – kompakt erklärt

Dieses Original Rezept für Pad Thai gliedert sich in drei einfache Hauptschritte.

1. Vorbereitung sauber aufbauen

Zu Beginn stehen die vorbereitenden Schritte im Fokus: Reisnudeln liegen fertig bereit, Karotte und Chili sind geschnitten, die Limette liefert Saft und Zesten und auch das Hähnchen ist bereits in Streifen portioniert. So entsteht eine klare Ausgangsbasis, bei der alle Zutaten griffbereit sind.

2. Soße anrühren und Grundlage in der Pfanne schaffen

Im nächsten Schritt entsteht die Soße aus Knoblauch, Limette, Fischsoße, Sojasoße, Zucker und Tamarinde. Parallel dazu braten die Hähnchenstreifen in der Pfanne an und bekommen zusammen mit Karotte und Chili oder Peperoni ihre Grundlage, auf der später alles weitere aufbaut.

3. Alles zusammenführen und fertigstellen

Jetzt kommen die vorbereiteten Nudeln mit der Soße in die Pfanne und werden untergemischt. Die Eier garen separat in der Pfanne und verbinden sich danach mit den Nudeln. Zum Schluss folgen Sojasprossen und Frühlingszwiebeln, bevor Du das Pad Thai mit Koriander, Erdnüssen und Limette servierst.

Für Fans von Asiatischen Rezepten empfehle ich des Weiteren Sushi, das indische Butter Chicken und Sommerrollen.

Was ist Pad Thai?

Pad Thai ist ein thailändisches Nudelgericht, das viele vom Asia-Imbiss kennen und oft mit Urlaub oder Streetfood verbinden. Im Kern geht es um gebratene Reisnudeln, die in der Pfanne mit Ei, Gemüse und einer würzigen Soße kombiniert werden. Genau diese Mischung aus unterschiedlichen Aromen macht den Reiz aus und sorgt dafür, dass das Gericht auch zu Hause schnell seinen festen Platz in der Küche findet.

Was bedeutet Pad Thai?

Pad Thai lässt sich im Grunde ganz einfach übersetzen: „Pad“ steht für das Braten in der Pfanne, „Thai“ für die thailändische Art der Zubereitung. Gemeint ist also ein Gericht, bei dem Zutaten direkt in der Pfanne zusammengebracht und typisch gewürzt werden – in diesem Fall Reisnudeln mit einer ausgewogenen Mischung aus würzig, leicht süß und frisch. Genau diese Art der Zubereitung macht Pad Thai so prägend und erklärt auch, warum der Name weniger ein einzelnes Rezept beschreibt, sondern eher eine typische Zubereitungsweise aus Thailand.

Welche Pad Thai Rezepte Varianten gibt es?

Pad Thai lässt sich in der Basis immer gleich aufbauen, wird aber bei der Wahl der Einlage schnell unterschiedlich. Je nach Küche, Vorlieben oder Verfügbarkeit entstehen so verschiedene Varianten, die sich im Detail unterscheiden, aber nach dem gleichen Prinzip zubereitet werden.

Die bekannteste Variante ist Pad Thai mit Hähnchen. Sie gilt als besonders alltagstauglich und passt gut, wenn ein unkompliziertes Gericht gefragt ist.

Ebenfalls sehr typisch ist Pad Thai mit Garnelen. Diese Version lehnt sich stärker an das an, was man in Thailand häufig auf den Teller bekommt, und bringt eine etwas feinere Note ins Gericht.

Eine weitere verbreitete Variante ist die vegetarische Zubereitung, meist mit Ei und Tofu. Hier bleibt die Grundlage gleich, nur die Einlage ändert sich.

Darüber hinaus gibt es auch Mischformen, bei denen Hähnchen und Garnelen kombiniert werden. Das Prinzip bleibt immer gleich: Reisnudeln, Pfanne, Soße und eine Einlage nach Wahl.

FAQ zu Pad Thai

Was bedeutet Pad Thai auf Deutsch?

„Pad“ steht für das Braten in der Pfanne, „Thai“ für die thailändische Art. Gemeint ist also ein Gericht, das in der Pfanne auf thailändische Weise zubereitet wird.

Was ist Pad Thai genau?

Pad Thai ist ein thailändisches Nudelgericht auf Basis von Reisnudeln, das in der Pfanne mit Ei, Gemüse und einer würzigen Soße zubereitet wird. Je nach Variante kommen Hähnchen, Garnelen oder eine vegetarische Einlage dazu.

Ist Pad Thai gesund?

Pad Thai bringt eine Mischung aus Kohlenhydraten, Eiweiß und frischen Zutaten auf den Teller. Wie ausgewogen das Gericht ist, hängt vor allem von der Menge an Soße und Öl sowie der gewählten Einlage ab.

Ist Pad Thai scharf?

Pad Thai ist von Haus aus nicht stark scharf. Die Schärfe kommt über Zutaten wie Chilischoten und lässt sich leicht anpassen.

Welches Öl verwendet man für Pad Thai?

Verwendet wird ein neutrales Pflanzenöl, das sich gut zum Braten eignet. So bleiben die anderen Aromen im Vordergrund.

Wie isst man Pad Thai?

Pad Thai wird direkt aus dem Teller gegessen, oft mit Limette, Erdnüssen und frischen Kräutern als Ergänzung. Alles wird vor dem Essen leicht vermischt.

Wie schmeckt Pad Thai?

Pad Thai kombiniert mehrere Geschmacksrichtungen gleichzeitig: würzig, leicht süß, frisch und je nach Variante auch etwas scharf. Genau diese Mischung macht das Gericht so charakteristisch.

Wie viele Kalorien hat Pad Thai?

Die Kalorienmenge hängt stark von Zutaten und Portionsgröße ab. Durch Nudeln, Öl und Soße bringt das Gericht eine gewisse Energie mit, lässt sich aber über die Zubereitung beeinflussen.

Fazit

Asia-Fans, Streetfood-Fans und Thailand-Fans aus dem Urlaub wissen es: Pad Thai ist ein unglaublich leckeres, vielseitiges und gesundes Gericht. Es ist schnell zubereitet und lässt sich wunderbar abwandeln, sei es vegetarisch, mit Meeresfrüchten oder mit Hähnchen. Auch Schärfe und Gemüse lassen sich ganz individuell anpassen.

Wer Gefallen an asiatischen Pfannengerichten findet, kann sich auch bei Gebratene Nudeln, Gebratener Reis oder Nasi Goreng weiter inspirieren lassen.

Zutaten und Zubereitung

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Pad Thai Rezept | Original selber machen

Vorbereitungszeit15 Minuten
Zubereitungszeit15 Minuten
Gesamtzeit30 Minuten
Gericht: Abendessen, Hauptgericht, Mittagessen, Streetfood
Küche: Asiatisch, thailändisch
Stichwort: einfach, erprobt, gelingischer, gesund, lecker, leicht, original, schnell
Portionen: 2 Portionen
Kalorien: 636 kcal
Autor: Anja Würfl

Zutaten

Für das Pad Thai

  • 250 g Hähnchenbrustfilet
  • 150 g Reisnudeln (Pad Thai Nudeln)
  • 60 g Sojasprossen (Altern. Mungobohnensprossen)
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 Karotte
  • 40 g Erdnüsse (geröstet und gesalzen)
  • 2 Eier
  • 1 Chilischote (Farbe egal, frisch oder getrocknet)
  • 4 EL Koriander (frisch und gehackt)
  • 1 TL Salz
  • 0,5 TL Pfeffer
  • 2 EL Kokosöl (oder neutrales Pflanzenöl wie Rapsöl oder Sonnenblumenöl, gerne auch Sesamöl)
  • 1 Limette (zum Servieren)

Für die Pad Thai Sauce

  • 2 Knoblauchzehen (gepresst)
  • 1 EL Fischsoße
  • 1 EL Sojasoße
  • 1 EL brauner Zucker
  • 1 EL Tamarindenpaste
  • 0,5 BIO Limette (Saft davon sowie die Schalte/Zesten)

Anleitung

  • Die Karotte schälen und in feine Stifte schneiden sowie die Chili in feine Ringe schneiden.
  • Die Limette halbieren, die Schale von einer Hälfte abreiben und den Saft auspressen.
  • Gepressten Knoblauch, Limettenzesten, Limettensaft, Fischsoße, Sojasoße, braunen Zucker und Tamarindenpaste in einer Schüssel verrühren.
  • Das Hähnchenbrustfilet in etwa 1 cm breite Streifen schneiden.
  • Die Frühlingszwiebeln waschen und in Stücke schneiden.
  • Die Pad Thai Reisnudeln nach Packungsanweisung zubereiten.
  • Währenddessen das Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Hähnchenstreifen darin kurz scharf anbraten.
  • Karottenstreifen und Chili dazugeben und kurz mitbraten.
  • Die Reisnudeln abtgießen, in die Pfanne geben und die Soße hinzufügen und alles gut vermengen.
  • Die Nudeln in der Pfanne zur Seite schieben und die Eier in die freie Fläche geben.
  • Die Eier stocken lassen, zerkleinern und unter die Nudeln mischen, anschließend die Frühlingszwiebeln, die Sprossen und einen Teil der Erdnüsse hinzufügen.
  • Das Pad Thai auf Teller verteilen und mit gehacktem Koriander, Erdnüssen und Limettenachteln servieren.

Nährwerte (pro Portion)

Kalorien: 636 kcal | Kohlenhydrate: 48 g | Protein: 42 g | Fett: 32 g | Gesättigte Fettsäuren: 5 g | Mehrfach ungesättigte Fettsäuren: 9 g | Einfach ungesättigte Fettsäuren: 16 g | Transfette: 0.1 g | Cholesterin: 244 mg | Natrium: 2629 mg | Kalium: 1089 mg | Fasern: 7 g | Zucker: 15 g | Vitamin A: 5796 IU | Vitamin C: 58 mg | Kalzium: 117 mg | Eisen: 4 mg

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