Diese Rosenkohlsuppe passt für mich perfekt in den Herbst und Winter. Die kleinen Röschen liefern kräftigen Geschmack, starke Nährstoffe und eine angenehme Wärme, die an kalten Tagen richtig guttut. In meiner Küche landet diese Suppe immer dann auf dem Herd, wenn ich Lust auf ein unkompliziertes Gericht habe.
Rosenkohl zeigt in der Suppe eine milde, cremige Note, die selbst Menschen überzeugt, die sonst nicht sofort nach Kohl greifen. Und ein wenig von Omas Familientradition steckt bei mir immer drin, weil Rosenkohl im Winter schon lange dazugehört.

Hauptzutaten im Überblick
Ein paar einfache und ehrliche Grundzutaten tragen dieses Rezept. Alles bleibt schlicht und alltagstauglich.
- Rosenkohl: Die Röschen bringen eine milde Kohl-Note und eignen sich gut zum Pürieren. Ich halte mir gerne zwei, drei Rosenkohlröschen zurück, wenn ich etwas Einlage mag.
- Kartoffeln: Sie sorgen für Bindung und eine cremige Konsistenz. Zwei mittelgroße Knollen reichen dafür aus.
- Zwiebel & Knoblauch: Beide bringen Würze und unterstützen den Geschmack ohne dominante Schärfe.
- Gemüsebrühe: Die Brühe bildet die Basis der Suppe und verbindet Rosenkohl und Kartoffeln zu einem ausgewogenen Ergebnis.
- Sahne oder Milch: Beides rundet das Süppchen ab und sorgt für eine weichere Konsistenz.
- Butter oder Öl: Beides eignet sich zum Anschwitzen. Ich greife oft zu Butter für eine runde Note.
- Muskatnuss & Petersilie: Muskatnuss passt gut zu Kohl, und Petersilie setzt beim Servieren einen frischen Akzent.
Zubereitung – kompakt zusammengefasst
Eine klare Abfolge bringt diese Suppe zügig auf den Tisch. Aber das haben die meisten Rosenkohl Rezepte gemeinsam. Es geht flott und einfach zur Sache. Gilt auch für den Rosenkohl Auflauf oder das ganz simple Rosenkohl kochen.
1. Vorbereiten
Rosenkohl putzen und den Strunk knapp anschneiden. Kartoffeln schälen und würfeln. Zwiebel und Knoblauch fein schneiden. Ich arbeite gerne mit kleinen Würfeln, weil sie schneller garen.
2. Kochen
Butter oder Öl im Topf erhitzen. Zwiebel und Knoblauch anschwitzen. Rosenkohl und Kartoffeln zugeben und kurz anrösten. Brühe angießen und alles etwa 15–20 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen.
3. Abschließen
Suppe fein oder grob pürieren, je nach gewünschter Konsistenz. Sahne einrühren und mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer abschmecken. Petersilie beim Anrichten einstreuen. Als Beilage: gerne Baguette bereitstellen.

Welche Varianten passen zu Rosenkohlsuppe?
Die Basis der Suppe funktioniert als schlichte Alltagsvariante, doch ein paar Ergänzungen bringen spannende Abwechslung. Einige Rosenkohlhälften zurückzuhalten schafft eine schöne Einlage mit Biss.
Croutons bringen Crunch und eignen sich gut für Menschen, die mehr Konsistenz mögen. Deftiger Speck sorgt für eine herzhaftere Richtung. Chili-Öl bringt Schärfe, Schmand eine cremige Dichte.
Auch geröstete Nüsse oder gebratene Zwiebelstreifen aka Röstzwiebeln passen gut als Topping. So erhält die Rosenkohlsuppe eine individuelle Note, ohne das Grundrezept zu verändern.

Welche Fehler sollte man vermeiden?
Ein paar Tipps: Zu kurze Kochzeit lässt harte Stücke zurück. Zu lange Kochzeit erzeugt einen faden Charakter. Zu viel Flüssigkeit verwässert Geschmack und Konsistenz. Und reine Pürier-Suppen verlieren oft Spannung. Ein kleiner Teil grober Einlage bringt Abwechslung in (oder besser gesagt auf) jeden Löffel.
FAQ zum Rosenkohlsuppe Rezept
Welches Gewürz nimmt man für Rosenkohl?
Muskatnuss, Pfeffer und Salz passen immer. Chili, Kümmel oder Knoblauch ergänzen Rosenkohl gut, wenn du intensivere Aromen bevorzugst.
Ist Rosenkohlsuppe gesund?
Ja, Rosenkohlsuppe liefert Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe. Kartoffeln und Brühe bringen zusätzliche Nährstoffe und sorgen für gute Sättigung.
Kann man aus Rosenkohl eine Suppe kochen?
Ja, Rosenkohl eignet sich hervorragend für Suppen. Die Röschen bringen feine Cremigkeit und einen milden Kohlgeschmack in das Gericht.
Wie viele Kalorien hat Rosenkohlsuppe?
Eine cremige Rosenkohlsuppe liegt meist bei etwa 80–120 Kalorien pro 100 ml, abhängig von Sahne- oder Milchmenge. Eine leichte Variante liegt darunter.
Kann ich Rosenkohlsuppe vorbereiten?
Ja, die Suppe hält zwei bis drei Tage im Kühlschrank. Kurzes Erhitzen bringt Aroma und Konsistenz zurück.
Eignet sich die Suppe zum Einfrieren?
Ja, Einfrieren funktioniert gut. Rosenkohl verliert nur geringe Vitaminmengen. Geschmack und Struktur bleiben stabil.
Welche Einlage passt am besten?
Viertel aus ganzen Rosenkohlköpfchen bringen Biss. Croutons, Speck oder geröstete Nüsse passen ebenfalls gut. Auch sind Wiener Würstchen erlaubt!
Wie bekomme ich die Suppe extra cremig?
Mehr Pürierzeit und ein Schuss Sahne erhöhen die Cremigkeit. Ein kleiner Teil länger gekochter Röschen verstärkt die Bindung.
Kann ich die Suppe mit anderen Gemüsen kombinieren?
Ja, Lauch, Sellerie oder etwas Karotte ergänzen die Suppe gut, ohne den Grundcharakter zu verändern.
Fazit
Rosenkohlsuppe bleibt für mich ein unkompliziertes Wintergericht, das schnell auf dem Herd steht und trotzdem wie etwas Besonderes wirkt. In unserer Küche sorgt mein Mann Matthias gern für das kleine i-Tüpfelchen und reibt als Highlight ein wenig Ingwer hinein – das bringt eine frische, leichte Schärfe, die richtig gut passt.
Jetzt interessiert mich deine Variante: Wie kochst du deine Rosenkohlsuppe? Magst du sie lieber cremig oder mit Einlage? Schreib es mir gern unten in die Kommentare.
Rosenkohlsuppe | perfekt für kalte Tage
Zutaten
- 500 g Rosenkohl
- 2 Kartoffeln (mittelgroß)
- 1 Zwiebel
- 1 Knoblauchzehe
- 1 L Gemüsebrühe (alt. gerne Hühnerbrühe)
- 150 ml Sahne (oder Milch)
- 2 EL Öl (Rapsöl oder Sonnenblumenöl)
- Salz
- Pfeffer
- 1 Prise Muskatnuss
- 1 Bund Petersilie (Altern. Thymian oder Majoran, frisch gehackt zum Garnieren)
Anleitung
- Rosenkohl putzen, Strunk knapp anschneiden und äußere Blätter lösen.
- Kartoffeln schälen und würfeln. Zwiebel und Knoblauch fein schneiden.
- Butter oder Öl erhitzen und Zwiebel sowie Knoblauch darin anschwitzen.
- Rosenkohl und Kartoffeln zugeben und kurz anrösten.
- Brühe angießen und alles etwa 20 Minuten köcheln lassen - mit geschlossenem Deckel).
- Suppe mit dem Pürierstab oder im Mixer fein oder grob pürieren, je nach gewünschter Konsistenz.
- Sahne einrühren und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Mit frisch gehackter Petersilie garnieren.