Lasagne ist bei uns schon immer ein echtes Wohlfühlessen gewesen. Meist landet natürlich die klassische Variante mit Hackfleisch auf dem Tisch. Ab und zu darf es bei mir aber auch eine Version ohne Fleisch sein – besonders dann, wenn Auberginen Saison haben.
Genau dafür ist diese Auberginen-Lasagne perfekt. Sie kommt ohne Béchamelsauce aus und ist dadurch besonders unkompliziert und flott vorbereitet. Trotzdem wird sie wunderbar saftig und cremig. Für mich ein schönes Ofengericht für den Alltag oder das Wochenende, das mit wenigen Zutaten richtig viel Geschmack auf den Teller bringt.
Warum überzeugt diese Auberginen-Lasagne?
Diese Auberginen-Lasagne ist wunderbar herzhaft und gleichzeitig eine schöne Abwechslung zur klassischen Lasagne mit Hackfleisch. Die Kombination aus Auberginen, Tomaten, Parmesan und italienischen Gewürzen passt einfach hervorragend zusammen.
Besonders gerne mag ich die cremige Tomatensoße. Ein Schuss Sahne macht sie schön mild und sorgt gleichzeitig dafür, dass die Lasagne wunderbar saftig aus dem Ofen kommt. Parmesan bringt die nötige Würze und bildet auf der Oberfläche eine leicht goldbraune Kruste.
Ein weiterer Vorteil: Die Zutatenliste bleibt überschaubar. Eine zusätzliche Béchamelsoße braucht es bei dieser Variante nicht. Dadurch ist die Auberginen-Lasagne unkompliziert vorbereitet und trotzdem schön cremig. Wer Kohlenhydrate reduzieren möchte, kann die Lasagneplatten weglassen und stattdessen zusätzliche Auberginenscheiben verwenden. So lässt sich das Rezept ganz einfach als Low-Carb-Variante zubereiten.
Zutaten für Auberginen-Lasagne im Überblick
Für die Auberginen-Lasagne braucht ihr nur wenige Zutaten. Vieles davon habt ihr vielleicht ohnehin schon im Vorratsschrank.
- Aubergine: Sie spielt bei dieser Lasagne natürlich die Hauptrolle. Eine große Aubergine mit etwa 500 Gramm reicht für eine Auflaufform aus. Achtet beim Einkauf auf eine feste Aubergine mit glatter und glänzender Schale.
- Stückige Tomaten und Tomatenmark: Sie bilden die Grundlage für die Soße. Das Tomatenmark wird vorher kurz angeröstet und bringt dadurch einen kräftigeren Geschmack mit.
- Zwiebel und Knoblauch: Beide sorgen für eine schöne Würze und gehören für mich in eine gute Tomatensoße einfach dazu.
- Sahne: Sie macht die Tomatensoße mild und cremig. Gleichzeitig bringt sie zusätzliche Flüssigkeit mit, sodass die Lasagneplatten beim Backen schön weich werden.
- Oregano: Der Klassiker passt hervorragend zu Tomaten und Auberginen und bringt eine mediterrane Note ins Gericht.
- Lasagneplatten: Ihr verwendet ganz normale trockene Lasagneplatten. Vorkochen müsst ihr sie nicht.
- Parmesan: Er kommt zwischen die einzelnen Schichten und zum Abschluss auf die Lasagne. Dadurch bekommt das Gericht eine kräftige Würze und eine schöne Kruste.
- Basilikum: Einige frische Basilikumblätter kommen nach dem Backen auf die fertige Lasagne und sorgen für eine frische Note.
Auberginen-Lasagne zubereiten – kompakt zusammengefasst
Die Zubereitung der Auberginen-Lasagne lässt sich ganz einfach in drei Schritte unterteilen.
1. Aubergine vorbereiten:
Die Aubergine in etwa 0,5 Zentimeter dünne Scheiben schneiden, auf einem Backblech verteilen und mit Olivenöl, Salz und Pfeffer würzen. Anschließend etwa 15 Minuten im Backofen vorgaren.
2. Tomatensoße zubereiten:
Zwiebel und Knoblauch anschwitzen und das Tomatenmark kurz mitrösten. Stückige Tomaten und Gewürze zugeben und die Soße etwa 10 Minuten köcheln lassen. Anschließend die Sahne unterrühren, nochmals kurz aufkochen und abschmecken.
3. Lasagne schichten und backen:
Tomatensoße, Lasagneplatten, Auberginen und Parmesan abwechselnd in die Auflaufform schichten. Mit Tomatensoße, Auberginenscheiben und Parmesan abschließen und die Auberginen-Lasagne etwa 25 Minuten goldbraun backen.
Du möchtet noch weitere Rezepte mit Auberginen ausprobieren? Dann schaut euch unbedingt meine Auberginen-Pizza an. Auch eine klassische Ratatouille ist eine tolle Möglichkeit, Auberginen zusammen mit anderem Gemüse zuzubereiten. Oder ihr probiert meine Gemüsepfanne, die sich ebenfalls prima als unkompliziertes Gemüsegericht für den Alltag eignet.
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Tipps und Tricks für Auberginen-Lasagne
Mit ein paar einfachen Tipps gelingt die Auberginen-Lasagne schön saftig und lässt sich nach dem Backen trotzdem gut portionieren.
Aubergine dünn schneiden: Etwa 0,5 Zentimeter dicke Scheiben sind ideal. Dadurch werden sie beim Vorgaren schön weich und lassen sich später gut einschichten.
Aubergine vorgaren: Gebt die Scheiben vor dem Schichten kurz in den Backofen. Dadurch werden sie weich und bekommen gleichzeitig leichte Röstaromen.
Tomatensoße köcheln lassen: Die Tomatensoße sollte vor der Zugabe der Sahne einige Minuten köcheln. So verbinden sich die Aromen von Tomaten, Knoblauch und Oregano besonders gut.
Ausreichend Soße verwenden: Achtet darauf, dass die Lasagneplatten überall mit Soße bedeckt sind. Sie benötigen die Flüssigkeit, um beim Backen weich zu werden.
Lasagne ruhen lassen: Lasst die fertige Auberginen-Lasagne nach dem Backen etwa 5 bis 10 Minuten stehen. Dadurch setzt sie sich etwas und lässt sich leichter anschneiden.
Häufige Fehler bei Auberginen-Lasagne
Auch bei einer einfachen Auberginen-Lasagne gibt es ein paar Dinge, die das Ergebnis beeinflussen. Auf folgende Punkte solltet ihr besonders achten.
Zu viel Öl verwenden: Auberginen saugen Öl schnell auf. Beträufelt die Scheiben deshalb nur leicht, damit die Lasagne später nicht zu fettig wird.
Zu wenig Tomatensoße einplanen: Verteilt die Soße beim Schichten nicht zu großzügig auf den ersten Lagen. Es sollte genügend davon übrig bleiben, um auch die letzte Schicht vollständig zu bedecken.
Variationen der Auberginen-Lasagne
Die Auberginen-Lasagne lässt sich problemlos etwas abwandeln. Zusätzlich zur Aubergine passen beispielsweise dünne Zucchinischeiben oder Paprika zwischen die einzelnen Schichten. Wer es etwas schärfer mag, gibt Chiliflocken zur Tomatensoße. Auch beim Käse lässt sich variieren: Statt ausschließlich Parmesan lässt sich ein Teil beispielsweise durch geriebenen Mozzarella ersetzen.
Was passt zu Auberginen-Lasagne?
Die Auberginen-Lasagne ist bereits ein sättigendes Hauptgericht und braucht eigentlich nicht viel dazu. Besonders gut passt ein grüner Salat mit einem leichten Dressing. Auch Tomatensalat oder Rucolasalat bringen etwas Frische auf den Teller. Baguette oder Knoblauchbrot eignen sich ebenfalls gut, um die restliche Tomatensoße aufzunehmen.
Häufige Fragen zur Auberginen-Lasagne
Hier findet ihr Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um die Zubereitung und Aufbewahrung der Auberginen-Lasagne.
Muss ich die Aubergine vorher salzen?
Nein, das ist für dieses Rezept nicht nötig. Die Auberginenscheiben werden direkt mit etwas Salz und Pfeffer gewürzt und anschließend im Backofen vorgegart.
Brauche ich für Auberginen-Lasagne eine Béchamelsoße?
Nein. Bei diesem Rezept sorgt Sahne in der Tomatensoße für die nötige Cremigkeit. Dadurch spart ihr euch die zusätzliche Zubereitung einer Béchamelsoße.
Kann ich die Auberginen-Lasagne vorbereiten?
Ja. Ihr könnt die Lasagne bereits einige Stunden vorher einschichten und abgedeckt in den Kühlschrank stellen. Direkt aus dem Kühlschrank kann sich die Backzeit anschließend etwas verlängern.
Kann ich Auberginen-Lasagne am nächsten Tag aufwärmen?
Ja, Reste schmecken auch am nächsten Tag noch sehr gut. Bewahrt sie abgedeckt im Kühlschrank auf und erwärmt sie anschließend wieder gründlich.
Kann ich Auberginen-Lasagne einfrieren?
Ja, am praktischsten ist es, die vollständig abgekühlte Lasagne portionsweise und gut verpackt einzufrieren.
Fazit
Diese Auberginen-Lasagne zeigt, dass es für eine schön cremige Lasagne nicht unbedingt eine Béchamelsoße braucht. Auberginen, eine cremige Tomatensauce und Parmesan ergeben ein herzhaftes Ofengericht, das unkompliziert zubereitet ist und wunderbar saftig schmeckt. Für mich eine richtig schöne Alternative zur klassischen Lasagne mit Hackfleisch.
Auberginen-Lasagne | einfaches Rezept ohne Béchamelsoße
Zutaten
- 500 g Aubergine
- 3 EL Olivenöl
- 0,5 TL Salz
- 1 Prise schwarzer Pfeffer
Für die Tomatensoße
- 1 Zwiebel
- 2 Knoblauchzehen
- 2 EL Olivenöl
- 2 EL Tomatenmark
- 400 g stückige Tomaten
- 1 TL Oregano
- 0,5 TL Zucker
- 0,5 TL Salz
- 1 Prise schwarzer Pfeffer
- 200 ml Sahne
Außerdem:
- 9 Lasagneplatten
- 660 g Parmesa (Frisch gerieben)
- frischer Basilikum (Zum Garnieren)
Anleitung
- Backofen auf 220 Grad Ober-/Unterhitze vorheizenund ein Backblech mit Backpapier auslegen.
- Auberginen waschen, die Enden entfernen und inetwa 0,5 cm dünne Scheiben schneiden. Auf dem Backblech verteilen, mit Olivenölbeträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen. Für etwa 15 Minuten im Backofenvorgaren.
- Währenddessen Zwiebel und Knoblauch schälen undfein hacken. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin glasigdünsten. Knoblauch und Tomatenmark zugeben und kurz mitrösten.
- Stückige Tomaten einrühren und mit Oregano,Zucker, Salz und Pfeffer würzen. Die Tomatensoße bei niedriger bis mittlererHitze etwa 10 Minuten köcheln lassen. Die Sahne unterrühren, nochmal kurzaufkochen lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Backofentemperatur auf 200 Grad Ober-/Unterhitzereduzieren. Eine dünne Schicht Tomatensoße auf dem Boden einer Auflaufform (ca. 27 cm x 15 cm) verteilen.
- Drei Lasagneplatten darauflegen. Anschließend Tomatensoße, etwas geriebenen Parmesan, Auberginenscheiben, Tomatensoße, eine weitere Schicht Nudelplatten, Soße, Parmesan, Auberginen wieder etwas Soße und die letzte Nudelschicht. Mit Tomatensoße und Auberginenscheiben abschließen. Mit etwas Parmesan bestreuen.
- Auberginen-Lasagne auf der mittleren Schiene etwa 25 Minuten goldbraun überbacken. Aus dem Ofen nehmen und vor dem Anschneiden 5 bis 10 Minuten ruhen lassen. Mit frischem Basilikum garnieren und servieren.
Nährwerte (pro Portion)
