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Zwiebelrostbraten – so einfach und lecker gelingt er

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Der Zwiebelrostbraten: Dieses Gericht ist einfach ein absolutes Träumchen. Ein knackig angeröstetes Rindersteak mit viel würziger Soße und ein paar Röstzwiebeln darüber…vielleicht noch ein paar Bratkartoffeln oder selbstgemachte Pommes dazu? Was will man mehr? Der Zwiebelrostbraten ist in vielen Lokalen einfach DAS Gericht schlecht hin, was einen Besuch in diesem Lokal rechtfertigt. Oft hört man sogar Leute sagen: „Och, wenn man sowas einfach mal zuhause machen könnte“. Hallo! Aufgepasst! Dabei ist es überhaupt nicht so schwer einen richtig leckeren Zwiebelrostbraten hinzubekommen. Denn das Rezept ist sogar sehr einfach!  Und in diesem Beitrag möchte ich euch zeigen, wie spielend leicht ihr einen Zwiebelrostbraten der Superlative in kürzester Zeit und mit wenigen Zutaten zubereiten könnt – um euch, eure Familie und Freunde damit begeistern zu können. Bestimmt ist auch der ein oder andere Rezept Tipp dabei, denn ihr noch nicht gekannt habt.

Warum heißt der Zwiebelrostbraten Braten, wenn es sich um Steaks handelt die gebraten werden?

Der Zwiebelrostbraten stammt aus der österreichischen Küche. Zubereitet wird der Zwiebelrostbraten aus dem Roastbeef. Dadurch, dass Roastbeef sehr mürbe ist, kann man es als Steak zum Kurzbraten verwenden aber auch zum Schmoren verwenden. Wie die Namensnennung genau zustande kommt, kann ich nicht sagen. Aber wenn man mehrere Zwiebelrostbraten servieren möchte, macht es durchaus Sinn, ein großes Stück Roastbeef im Ganzen kurz anzubraten, fertig zu schmoren und zu tranchieren – eben wie einen Braten. Dabei spielen sicherlich auch die typischen Röstzwiebeln einen großen Anteil an der Namensgebung von diesem Rezept.

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Ja, das sind wirklich alle Zutaten (außer den Pommes Frites) die man benötigt um einen so leckeren Zwiebelrostbraten wie auf dem Beitragsbild zuzubereiten. (Foto: Christian Mecke)

Mit welchem Fett soll ich das Fleisch anbraten?

Das eigentliche Ziel beim Anbraten eines Steaks ist es ja, auf möglichst kurze Zeit, möglichst viele Röstaromen auf das Fleisch zu bekommen. Wobei man dies nur erreicht, wenn man ausreichend Hitze hat. Daher ist es für dieses Rezept sehr zu empfehlen, Fette zu benutzen die einen hohen Flammpunkt haben. Hierfür eignen sich Rapsöl, Sonnenblumenöl oder Kokosfett gut. Meine persönliche Empfehlung ist aber Butterschmalz zu verwenden. Denn dem Butterschmalz wurden sämtliche Wasseranteile entzogen, was dafür sorgt, dass man das Butterschmalz sehr hoch erhitzen kann und dennoch eine fantastischer Buttergeschmack vorhanden ist. Hingegen nicht empfehlen würde ich das scharfe Anbraten vom Zwiebelrostbraten in z.B. Olivenöl oder richtiger Butter.

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Die Steaks werden kurz bei hoher Hitze von beiden Seiten angebraten. (Foto: Christian Mecke)

Woher weiß ich wann das Fleisch gar ist?

Da selten ein Stück Fleisch dem anderen gleicht, ist es schwierig zu sagen, wie lange ein Steak bei diesem Rezept pro Seite angebraten werden muss bis es gar ist. Des weiteren sind die unterschiedlichen Geschmäcker auch entscheidend für das „perfekte“ Steak für den Zwiebelrostbraten. Der eine mag sein Steak „rare“: also außen nur kurz angebraten und innen noch roh, während der andere sein Steak lieber „well done“, also komplett durchgebraten mag. Der einfachste Trick, wie es Opa schon in meiner Kindheit gemacht hat: das Steak mittig kurz mit dem Messer einritzen und prüfen wie die Farbe des Fleisches ist. Wem das zu primitiv ist, der hat die Möglichkeit mithilfe von Einstechthermometern die Kerntemperatur des Fleisches zu prüfen – was heutzutage eine sehr gängige Methode ist. Diese Einstichthermometer sind bereits für wenig Geld zu bekommen. Der erfahrene Griller bzw. Koch erkennt anhand von kurzem Andrücken des Fleisches, welchen Gargrad das Fleisch hat. Dafür ist aber einiges an Erfahrung nötig.

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Funktioniert Dein Rezept auch ohne Wein?

Das Ziel beim Zwiebelrostbraten ist es, in sehr kurzer Zeit, auch eine köstlich Soße herzustellen. Wer keine bereits eingekochte Jus (braune Grundsoße) hat oder nicht auf Fertigsoßen zurückgreifen möchte, muss hier mit den vorhanden Ressourcen arbeiten. Das wären hier die Röstaromen in der Pfanne, vom Anbraten des Zwiebelrostbratens, die aber herausgelöst werden müssen. Das macht man idealerweise mit Wein, da das einen grandiosen Geschmack gibt. Natürlich kann man das Ganze auch „nur“ mit Brühe herauslösen, aber da geht natürlich einiges an Aromen flöten. Von dem her kurz und knackig: Sollte man aus bestimmten Gründen keinen Wein beim Kochen verwenden können, klappt es auch ohne Wein, aber empfehlen würde ich das bei diesem Rezept nicht.

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Mit Rotwein lassen sich die Röstaromen wunderbar lösen und man erhält eine sehr leckere und würzige Soße. (Foto: Christian Mecke)

Du machst den Zwiebelrostbraten im Dutch Oven – so einen habe ich aber nicht…

Wenn man keinen Dutch Oven hat, ist das gar nicht schlimm. Eine große, hohe Pfanne ist für dieses Rezept vollkommen ausreichend. Wie schon in einem anderen Beitrag erwähnt, ist es die die übliche Vorgehensweise einen Zwiebelrostbraten in einer Pfanne zuzubereiten. Ich mit meinem Dutch Oven bin hier eher der Exotiker der aus der Reihe tanzt. Die Zubereitung vom Zwiebelrostbraten in der Pfanne ist die gleiche wie ich sie auch im Rezeptformular unterhalb für den Dutch Oven aufliste.

Hier das Video zu diesem Zwiebelrostbraten Rezept:

Wie bekomme ich die perfekten Röstzwiebeln zusammen?

Röstzwiebeln selber machen ist simpel. Und jeder, der dies schon einmal gemacht hat weiß wie toll diese schmecken. Diese zuzubereiten ist auch gar nicht schwer. Man nehme Zwiebeln und schneide diese in feine Halbringe. Mit Salz, Pfeffer und Paprika etwas würzen, mit Mehl bestäuben und in Frittierfett gold-gelb heraus frittieren. Das ist die ganze Kunst. Achja: Und wenn die Röstzwiebeln fertig sind diese bitte auf einem Küchenpapier ablegen – dieses nimmt nämlich Fett, das sich noch an den Röstzwiebeln befindet, auf.

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Röstzwiebeln selber machen ist ein Kinderspiel und gelingt in wenigen Minuten. (Foto: Christian Mecke)

Welche Beilagen bieten sich für an?

Fast was mit Kartoffeln zu tun hat, eignet sich hier besonders gut als Beilage. Allerdings richtig gut schmeckt es mit schönen, selbst gemachten Bratkartoffeln, welche ich auch dazu empfehlen würde. Passen würden auch Pommes, Brandteigkrapfen oder Kroketten.  Weniger gut passen hier Nudeln oder Reis.

Dieser Beitrag wurde von Christian Mecke verfasst. Er betreibt den YouTube-Kanal Mc.Ellisda’s Outdoor cooking

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Zwiebelrostbraten - so einfach und lecker gelingt er
Yum
Portionen Vorbereitung
2 Personen 15 Minuten
Kochzeit
45 Minuten
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Portionen Vorbereitung
2 Personen 15 Minuten
Kochzeit
45 Minuten
Portionen Vorbereitung
2 Personen 15 Minuten
Kochzeit
45 Minuten
Zutaten
  • 2 200g Roastbeef
  • 5 Zwiebeln
  • 1 TL Tomatenmark
  • 1 TL Senf
  • 150 ml Rotwein
  • 200 ml Rinderbrühe
  • 2 EL Mehl
  • 2 EL Gewürzmischung (zu gleichen Teilen aus Paprikapulver, Salz & Pfeffer)
  • 500 g Pflanzenfett (zum Frittieren)
  • 2 EL Butterschmalz (zum Fleisch anbraten)
Portionen: Personen
Anleitungen
Für die Röstzwiebeln:
  1. Zwiebeln schälen, halbieren und in dünne Scheiben schneiden.
  2. Mit der Würzmischung aus Salz, Pfeffer und Paprika würzen und mit Mehl bestäuben.
  3. Alles gut durchmengen. (ca. 1 Zwiebeln für Soße aufheben)
  4. Im heißen Fett bei ca. 170° C. gold-gelb-braun frittieren.
  5. Die frittierten Röstzwiebeln in eine Schüssel mit Küchenrolle geben, Fett abtropfen lassen und warm halten.
Für den Rostbraten:
  1. Roastbeef mit Salz würzen und bei sehr starker Hitze jede Seite für ca. 1 Minute mit ganz wenig Öl, scharf anbraten, so dass Röstaromen entstehen. Steaks beiseite stellen.
  2. Die restlichen Zwiebeln im gleichen Topf kurz anbraten. Tomatenmark dazugeben und kurz mit anrösten. Mit Rotwein ablöschen und 2/3 einreduzieren lassen.
  3. Senf dazu geben, mit etwas Mehl für die die Bindung bestäuben und alles verrühren. Zuletzt mit Brühe aufgießen und abschmecken.
  4. Steaks der Soße zufügen und bei leichter Hitze auf die gewünschte Kerntemperatur garen. Ich empfehle zwischen 60 - 70°C.
  5. Steak auf dem Teller anrichten, mit etwas Soße überziehen und die Röstzwiebeln darauf verteilen.

2 Kommentare

  1. Schepperle

    Also …, daß Nudeln zum Zwiebelrostbraten nicht passen muss ich als Schwäble ganz klar widersprechen. In einem schwäbischen Gasthaus bekommst Du als Beilage zum Zwiebelroatbraten neben Bratkartoffeln auch handgeschabte Spätzle mit Soß‘ (damit machste jeden Schwab glücklich) oder geschmelzde Mauldasche dazu. Und ich sage Dir … Auch in den Varianten, saugut. Die Mauldaschen dürfen halt nur nicht von #Würger sein.

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