Rotweinkuchen | Das Rezept meiner Oma

Rotweinkuchen | Das Rezept meiner Oma

Das Rezept für diesen Rotweinkuchen stammt von meiner Oma. Niemand konnte ihn so gut backen wie sie. Wenn mein Lieblingskuchen auf dem Tisch stand, war die Freude immer groß und oft blieb kein Stück übrig. Bis heute denke ich beim Backen an diese Zeit zurück. Deshalb hat dieses Rotweinkuchen Rezept für mich nicht nur geschmacklich, sondern auch persönlich einen ganz besonderen Wert.

Das Schöne an Omas Rezept: Es braucht keine ausgefallenen Zutaten und keine komplizierten Arbeitsschritte. Der Teig ist schnell zusammengerührt und gelingt ohne großen Aufwand. Nach dem Backen wird der Rotweinkuchen mit Aprikosenmarmelade bestrichen und mit Schokoladenglasur überzogen. Dadurch erhält er seinen typisch glänzenden Abschluss und bleibt wunderbar saftig.

Zutaten für den Rotweinkuchen – im Überblick

In diesem Abschnitt stelle ich die wichtigsten Zutaten für den Rotweinkuchen vor. Die genauen Mengenangaben findest du wie immer in der Rezeptkarte weiter unten.

Rotwein: Er sorgt für das typische Aroma und macht den Kuchen besonders saftig.

Butter oder Margarine: Bildet die Grundlage des Rührteigs und sorgt für eine lockere Konsistenz.

Zucker und Vanillinzucker: Verleihen dem Kuchen seine angenehme Süße.

Eier: Sorgen für Stabilität und verbinden die Zutaten miteinander.

Kakao: Bringt die feine Schokoladennote und die dunkle Farbe.

Zimt: Verleiht dem Rotweinkuchen seine klassische Würze.

Schokostreusel: Sorgen für zusätzlichen Schokoladengeschmack und kleine Schokostückchen im Teig.

Aprikosenmarmelade: Wird vor der Glasur aufgetragen und sorgt für Glanz sowie ein feines Fruchtaroma.

Schokoladenglasur: Macht den Kuchen optisch besonders ansprechend und rundet ihn geschmacklich ab.

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Zubereitung – kompakt erklärt

1. Teig vorbereiten:

Butter cremig aufschlagen. Zucker, Vanillezucker, Salz und Eier unterrühren. Anschließend die trockenen Zutaten mit dem Rotwein abwechselnd einarbeiten und die Schokostreusel unterheben.

2. Kuchen backen:

Den Teig in die vorbereitete Form füllen, glattstreichen und im vorgeheizten Backofen backen. Anschließend etwas auskühlen lassen und auf ein Kuchengitter stürzen.

3. Glasieren:

Die Aprikosenmarmelade erwärmen und den Kuchen damit bestreichen. Danach die Schokoladenglasur auftragen und vollständig auskühlen lassen.

Wenn du Rührkuchen genauso gerne magst wie ich, probiere unbedingt auch meinen Marmorkuchen, den Eierlikörkuchen, den Nusskuchen oder den Zitronenkuchen. Diese Kuch Klassiker kommen bei Gästen immer gut an und lassen sich ebenso unkompliziert zubereiten.

Warum du diesen Rotweinkuchen nachmachen solltest

Besonders saftig: Durch Rotwein und Butter bleibt der Kuchen lange frisch und trocknet nicht so schnell aus.

Schokoladig und aromatisch: Kakao, Schokostreusel und die Glasur sorgen für einen intensiven Geschmack.

Einfach zubereitet: Der Teig ist schnell angerührt und gelingt auch Backanfängern problemlos.

Perfekt für viele Gelegenheiten: Ob Geburtstag, Familienfeier oder Sonntagskaffee – dieser Kuchen passt immer.

Welcher Rotwein eignet sich für Rotweinkuchen?

Für Rotweinkuchen eignet sich grundsätzlich jeder Rotwein, der geschmacklich angenehm ist. Ein teurer Wein ist dafür nicht notwendig. Dennoch hat die Wahl des Weins Einfluss auf das Aroma des fertigen Kuchens. Kräftige und fruchtige Rotweine wie Cabernet Sauvignon sorgen für einen intensiveren Geschmack, während ein Pinot Noir oder Spätburgunder etwas feiner und eleganter wirkt. Auch Merlot oder Dornfelder passen sehr gut. Letztlich gilt: Je besser dir der verwendete Rotwein schmeckt, desto harmonischer wird in der Regel auch das Ergebnis im Kuchen.

Tipps und Tricks für den Rotweinkuchen

Butter und Eier rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen

Für einen gleichmäßigen Teig sollten Butter und Eier möglichst Zimmertemperatur haben. Kalte Zutaten verbinden sich oft schlechter miteinander, wodurch der Teig weniger luftig werden kann. Am besten die Zutaten etwa 30 bis 60 Minuten vor dem Backen aus dem Kühlschrank nehmen.

Die trockenen Zutaten vorher vermischen

Mehl, Backpulver, Kakao und Zimt vor dem Zugeben kurz miteinander vermengen. So verteilen sich die Zutaten gleichmäßig im Teig und das Backpulver kann später besser wirken. Wer mag, kann die Mischung zusätzlich durchsieben.

Den Kuchen gegen Ende der Backzeit mit einer Stäbchenprobe prüfen

Da jeder Backofen etwas anders arbeitet, empfiehlt sich gegen Ende der Backzeit eine Stäbchenprobe. Dafür ein Holzstäbchen in die Mitte des Kuchens stecken und wieder herausziehen. Bleibt kein flüssiger Teig mehr daran haften, ist der Rotweinkuchen fertig gebacken.

Vor dem Glasieren vollständig auskühlen lassen

Der Kuchen sollte vor dem Bestreichen mit Marmelade und dem Auftragen der Schokoladenglasur vollständig ausgekühlt sein. Ist er noch warm, kann die Glasur verlaufen und die Oberfläche wird nicht so schön gleichmäßig.

Die Marmelade durch ein Sieb streichen

Die Aprikosenmarmelade vor dem Bestreichen kurz erwärmen und anschließend durch ein feines Sieb streichen. Dadurch bleiben Fruchtstücke zurück und die Oberfläche des Kuchens wird besonders glatt. Die Schokoladenglasur lässt sich anschließend gleichmäßiger auftragen.

Den Kuchen gut verpackt lagern

Rotweinkuchen bleibt besonders lange saftig. Damit das auch so bleibt, sollte er nach dem Auskühlen gut abgedeckt oder in einer Kuchenglocke aufbewahrt werden. So trocknet er nicht aus und schmeckt auch nach mehreren Tagen noch hervorragend.

FAQ

Warum kommt Rotwein in den Kuchen?

Der Rotwein sorgt für das typische Aroma und macht den Kuchen besonders saftig. Außerdem harmoniert er hervorragend mit Kakao, Schokolade und Zimt.

Schmeckt man den Rotwein im Kuchen?

Der Geschmack ist deutlich milder als beim Wein selbst. Nach dem Backen bleibt ein angenehmes Aroma zurück, ohne dass der Wein zu dominant wirkt.

Welcher Rotwein für Rotweinkuchen?

Am besten eignet sich der tiefrote, kräftig Fruchtige Cabernet Sauvignon. Etwas feiner, weniger intensiv und eleganter wäre ein Pinot Noir. Der Rotwein entscheidet letztendlich darüber wie der Rotweinkuchen schmeckt.

Kann man Rotweinkuchen vorbereiten?

Ja, sogar sehr gut. Viele finden, dass Rotweinkuchen am nächsten Tag noch besser schmeckt, weil die Aromen dann ausreichend Zeit hatten, sich zu verbinden.

Wie lange hält sich Rotweinkuchen?

Gut verpackt bleibt Rotweinkuchen mehrere Tage saftig. An einem kühlen Ort gelagert schmeckt er oft auch nach drei bis vier Tagen noch hervorragend.

Welche Form eignet sich für dieses Rezept für Rotweinkuchen?

Traditionell wird Rotweinkuchen häufig in einer Gugelhupf- oder Kranzform gebacken. Dadurch erhält er seine klassische Ringform und lässt sich später besonders schön glasieren.

Kann man Rotweinkuchen einfrieren?

Ja. Nach dem vollständigen Auskühlen lässt sich Rotweinkuchen problemlos einfrieren. Vor dem Servieren einfach langsam auftauen lassen.

Fazit

Dieser Rotweinkuchen überzeugt mit seiner saftigen Konsistenz, dem feinen Schokoladenaroma und seiner unkomplizierten Zubereitung. Ein weiteres Highlight ist die Schicht aus Aprikosenmarmelade und Schokoladenglasur, die dem Kuchen seinen typisch glänzenden Abschluss verleiht. Gleichzeitig lässt er sich wunderbar vorbereiten und passt zu vielen Anlässen.

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Rotweinkuchen | Das Rezept meiner Oma

Rotweinkuchen nach Omas Rezept ist ein echter Kuchenklassiker. Der saftige Rührkuchen überzeugt mit Rotwein, Schokolade und einer feinen Zimtnote. Dank der einfachen Zubereitung gelingt er zuverlässig und kommt bei Familie, Freunden und Gästen immer gut an.
Vorbereitungszeit15 Minuten
Zubereitungszeit1 Stunde 15 Minuten
Gesamtzeit1 Stunde 30 Minuten
Gericht: Kuchen
Küche: Deutsch
Stichwort: einfach, gelingsicher, lecker, saftig, schnell, süß
Portionen: 12 Portionen
Autor: Anja Würfl

Zutaten

  • 250 g Mehl
  • 1 Pck. Backpulver
  • 250 g Butter (weich)
  • 250 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillinzucker
  • 4 Eier
  • 1 TL Zimt
  • 1 EL Kakaopulver
  • 125 ml Rotwein (Zum Beispiel Cabernet Sauvignon oder Pinot Noir)
  • 100 g Schokoladenstreusel (Alternativ Raspelschokolade, zartbitter)
  • 3 EL Aprikosenmarmelade
  • 159 g Schokoladenglasur (Vollmilch oder Zartbitterschokolade)
  • Butter (Für die Backform)
  • Semmelbrösel (Für die Backform)

Anleitung

  • Den Backofen auf 180 Grad Ober-Unterhitze vorheizen, die Spring-Kranzfom einfetten und mit Semmelbröseln ausstreuen.
  • Die Butter hell und cremig rühren.
  • Nach und nach Zucker, Vanillezucker, Salz, sowie die Eier zugeben und so lange rühren bis sich der Zucker aufgelöst hat.
  • Mehl, Backpulver, Kakaopulver und Zimt vermengen und gesiebt im Wechsel mit dem Rotwein unter die Rührmischung geben.
  • Die Schokostreusel unterrühren.
  • Den Teig in die Springform füllen, glattstreichen und zirka 70 bis 75 Minuten backen. (Stäbchenprobe)
  • Den Kuchen in der Form etwas abdämpfen lassen, auf ein Kuchengitter stürzen und komplett auskühlen lassen.
  • Die Aprikosenmarmelade leicht erhitzen, durch ein Sieb passieren und den Rotweinkuchen damit bestreichen.
  • Den Schokoguss zum Schmelzen bringen und den Kuchen damit überziehen und bis zum Servieren vollständig auskühlen lassen.

 

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