Döner selber machen | Rezept ohne Drehspieß

Döner selber machen | Rezept ohne Drehspieß

Als Grillbloggerin landen bei mir oft große Fleischstücke über direkter Hitze. Aber Döner selber machen klappt auch ohne Grill und ohne Drehspieß. Gerade wenn es schnell gehen soll oder sich das Wetter von seiner miesen Seite zeigt, ist die Pfanne die bessere Wahl.

Mit dem eigenen Döner Gewürz, der eigenen Dönersoße, etwas Vorbereitung und guten Zutaten lässt sich das Döner Kebab Rezept schnell umsetzen – würzig, saftig und frisch, maximaler Döner Geschmack im Fladen!

Mit diesem Döner Rezept zeige ich euch, wie Döner Kebab zu Hause gelingt – ohne Aufwand, aber mit maximalem Imbiss-Geschmack. Egal ob zum Mittagsmahl oder als TV-Snack.

Hauptzutaten im Überblick

Döner ohne Drehspieß benötigt wenige Grundzutaten und bleibt überschaubar. Die genauen Mengenangaben findest du in der Rezeptkarte unterhalb.

  • Dönerfleisch: Dünne Scheiben garen zügig und bräunen gleichmäßig. Ich nutze oft Hähnchen.
  • Gewürze: Paprika, Knoblauch, Kreuzkümmel und weitere Komponenten ergeben die Marinade. Die Mischung haftet gut. Ich greife gerne zu meinem günstigen Dönergewürz zum selber mischen – einfach in der Herstellung und Geschmacksverstärker adé!
  • Öl: Das Öl verbindet die Gewürze mit dem Fleisch und erleichtert das Anbraten.
  • Fladenbrot: Außen fest und innen weich. Ein kurzer Hinweis: Ich mag Fladenbrot leicht angewärmt.
  • Gemüse: Salat, Tomaten, Kraut und Zwiebeln ergänzen das Fleisch. Sie bringen frische Elemente.
  • Soßen: Kräuter-, Knoblauch- oder scharfe Varianten decken viele Vorlieben ab. Sehr zu empfehlen: meine Dönersoße zum selber machen.
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Zubereitung – kompakt zusammengefasst

Das Gericht entsteht wie viele Döner Rezepte mit wenigen Schritten und orientiert sich an der Pfannenvariante.

1. Fleisch vorbereiten

Fleisch in dünne Scheiben schneiden und in Öl sowie Gewürzen mischen. Danach etwa eine Stunde ziehen lassen. Eine kleine Notiz von mir: Die Gewürze vorher kurz mischen.

2. Fleisch anbraten

Eine Pfanne erhitzen und das Fleisch in zwei Durchgängen braten (klappt auch in einer Erfindung namens Airfryer!). Dabei Röstaromen erzeugen und das Fleisch gleichmäßig bräunen.

3. Döner Kebab zusammenstellen

Fladenbrot erwärmen und mit Soße bestreichen. Fleisch einlegen in die Dönertasche und mit Gemüse ergänzen. Weitere Soße nach Wunsch einfüllen.

Was ist Döner und woher stammt er?

Döner bedeutet „sich drehend“. Gemeint ist das Fleisch, das auf einem Spieß rotiert und gleichmäßig bräunt. Ursprünglich stammt der Döner Kebab aus der Türkei – vor allem aus Istanbul. In Deutschland entwickelte sich eine neue Form: der Döner im Fladenbrot.

Diese Variante entstand in Berlin. Sie wurde mit frischem Salat, Soße und Tomaten belegt. Heute gilt sie als typischer Imbiss in der Bundesrepublik. Auch der Begriff Döner Imbiss um die Ecke hat sich etabliert und steht sinnbildlich für das schnelle Gericht.

Diese deutsche Adaption beruht auf einer langen Tradition türkischen Straßenessens. Menschen aus beiden Kulturen prägten diese Entwicklung mit.

Ein Blick auf die Geschichte des Döners zeigt, wie er zum Symbol wurde – für multikulturelle Küche in deutschen Städten. Besonders Dönerbuden in Berlin oder Köln zeigen die Vielfalt heutiger Varianten.

Berliner Döner vs. Original Döner aus der Türkei

In der Türkei wird Döner klassisch auf dem Teller serviert – mit Reis, etwas Brot, oft ohne Soße. Das Fleisch besteht aus Kalbfleisch oder Lamm, meist kräftig gewürzt. Schweinefleisch ist natürlich tabu, altes Hammelfleisch auch – zumindest für mich…

In Berlin entwickelte sich die Variante im Brot: mit Zwiebelscheiben, Dönersoße, Salat, Kraut. Oft drei Soßen zur Wahl – Kräuter, Knoblauch, scharf. Diese Kombination machte den Hähnchen Döner in deutschen Städten besonders beliebt. Auch Gemüsedöner gilt heute als feste Option.

Beide Varianten unterscheiden sich in Form und Zusammensetzung. Der Berliner Döner ist ein Snack auf die Hand – schnell, praktisch, beliebt.

Dönerfleisch in der Pfanne zubereiten

Geeignet sind Kalb, Pute, Hähnchen oder Rindfleisch. Wichtig sind dünne Fleischscheiben. Sie garen schnell und entwickeln Röstaromen. Das Fleisch nicht unbedingt auf einmal in die Pfanne geben. Lieber in zwei Durchgängen braten. So gelingt gleichmäßige Bräune beim Döner Fleisch.

Tipps zum Döner Fleisch richtig marinieren

Für die Marinade braucht es nicht viel: Öl, Salz, Paprika, Knoblauch, Kreuzkümmel. Alles gut vermengen, mindestens eine Stunde ziehen lassen.

Ein gutes Döner Rezept beginnt mit guter Würze. Die meisten der oben erwähnten Döner Kebab Gewürz befinden sich übrigens in meiner Döner Gewürzmischung zum selber machen.

Wer will, ergänzt Chili, Pfeffer, Zimt oder getrocknete Kräuter. Die Mischung sollte haften, ohne zu tropfen.

FAQ: Döner zuhause zubereiten

Ist Döner deutsch oder türkisch?

Beides – der Ursprung liegt in der Türkei, die Imbissform entstand in Berlin.

Ist Döner Kebab gesund?

Nun ja, das ist relativ. Weil Döner ist nicht gleich Döner. Fettiges Fleisch, Fladenbrot und schwere Soßen sprechen nicht für Fitness-Food. Schaut gerne mal den Artikel zum Thema Döner Kalorien an.

Was ist der originale Döner?

Fleisch vom Spieß, meist Kalb oder Lamm, serviert ohne Soße oder Salat.

Was ist der Unterschied zwischen Döner und Kebab?

Döner ist eine Art Kebab – genauer: Fleisch vom Drehspieß.

Was ist in einem Döner drin?

Fleisch, Brot, Salat, Zwiebeln, Tomaten, Soße.

Welche Stadt hat die besten Döner?

Berlin – für viele die Hauptstadt des Döner Kebab.

Welches Fleisch eignet sich für Pfannendöner?

Hähnchen, Pute oder Kalbfleisch – dünn geschnitten.

Welche Soße passt am besten?

Knoblauch, Kräuter oder scharf – je nach Geschmack.

Lässt sich das Gericht vorbereiten?

Ja – Fleisch, Soße und Brot lassen sich gut vorbereiten und aufbewahren.

Fazit: Döner selber machen geht einfacher als gedacht

Mit Pfanne, Gewürz und Neugier entsteht aus einfachen Zutaten ein echter Klassiker. Ob für Gäste oder allein – Döner selber machen passt immer. Schnell, lecker, alltagstauglich. Die Küche wird zur Dönerbude, der Esstisch zum Imbiss. Und das ganz ohne Drehspieß.

Und wer keine Lust auf Fladenbrot hat, der baut sich eine Döner Box oder einen Dönerteller. Mit Döner Beilagen wie sie in Dönerläden auch gereicht werden: Pommes Frites und einer Joghurtsauce. Was ist eigentlich euer Lieblings-Döner? Schreibt es mir gerne in die Kommentare unterhalb!

Zutaten und Zubereitung

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Döner selber machen | Rezept ohne Drehspieß

Döner selber machen wie vom Imbiss? Klappt mit meinem Döner Kebap Rezept ohne Drehspieß ganz flott. Perfektes türkisches Fastfood.
Vorbereitungszeit15 Minuten
Zubereitungszeit15 Minuten
Gesamtzeit30 Minuten
Gericht: Abendessen, Fingerfood, imbiss, Mittagessen, Snack
Küche: Türkisch
Keyword: auf die hand, einfach, lecker, original, schnell
Portionen: 4 Portionen
Kalorien: 576 kcal
Autor: Anja Würfl

Zutaten

Für das Fleisch:

  • 600 g Hähnchenbrust oder Putenbrust
  • 3 EL Döner Gewürz
  • 2 EL Öl (z. B. Raps- oder Sonnenblumenöl)

Für den Belag:

Außerdem:

  • 1 großes Fladenbrot (alternativ 4 kleine Fladenbrote)
  • Pul Biber (optional)

Anleitung

  • Hähnchen oder Pute in sehr feine Streifen schneiden.
  • Mit Döner Gewürzmischung und Öl in einer Schüssel gut vermengen. Wer will: Abgedeckt für 1 Stunde im Kühlschrank ziehen lassen.
  • Eisbergsalat waschen, gut abtropfen lassen und fein schneiden. Tomaten und Zwiebeln ebenfalls in dünne Scheiben bzw. Ringe schneiden. Rotkraut fein hobeln, roh lassen.
  • Eine große Pfanne stark erhitzen. Das marinierte Fleisch portionsweise hineingeben und bei hoher Hitze scharf anbraten, bis es rundum gebräunt ist. Nicht zu viel auf einmal – lieber in zwei Runden braten.
  • Fladenbrot etwas einschneiden, sodass eine Tasche zum Füllen entsteht, bei Bedarf leicht toasten oder im Backofen bei Ober Unterhitze leicht von außen anrösten.
  • Döner bauen: Dönerbrot auf den Innenseiten mit Soße bestreichen, Fleisch einfüllen, dann Salat, Tomaten, Zwiebeln, Rotkraut darübergeben.
  • Zum Schluss nochmal etwas Soße drüber und wer es scharf mag, streut noch etwas Pul Biber auf seinen Döner– fertig.

Nährwerte (pro Portion)

Kalorien: 576 kcal | Kohlenhydrate: 33 g | Protein: 38 g | Fett: 33 g | Gesättigte Fettsäuren: 7 g | Mehrfach ungesättigte Fettsäuren: 3 g | Einfach ungesättigte Fettsäuren: 6 g | Transfette: 0.04 g | Cholesterin: 106 mg | Natrium: 787 mg | Kalium: 987 mg | Fasern: 4 g | Zucker: 7 g | Vitamin A: 1466 IU | Vitamin C: 44 mg | Kalzium: 105 mg | Eisen: 2 mg

10 Kommentare

  1. Avatar
    Astrid

    5 Sterne
    Hi Anja mein Freund und ich hatten gestern Döner vom Imbiss, leider 🙁 Denn der war wirklich nichts. Nach der Hälfte mussten wir aufhören zu essen so ungenießbar. Jetzt haben wir uns vorgenommen selbst mal einen zu machen, selbstverständlich nach deiner Rezeptur 😉 Drück uns die Daumen dass er uns gelingt.
    Schönes Wochenende
    Astrid und Manuel

    • Anja Würfl
      Anja Würfl

      Moin Astrid, nach so einer Imbiss-Erfahrung lohnt sich selbst machen erst recht. Mit etwas Ruhe und den Schritten aus dem Rezept klappt das gut, und geschmacklich liegt ihr damit deutlich drüber. Viel Erfolg fürs Wochenende. Liebe Grüße, Anja

  2. Avatar
    xy

    5 Sterne
    Hi Anja

    Döner selber machen ist momentan voll im Trend 😉

    Dann will ich mich doch da anschließen und gleich mal deinen leckeren Döner nachbauen 🙂

    • Anja Würfl
      Anja Würfl

      Grüß dich, freut mich total, dass du beim Trend mitmachst. Selbstgemachter Döner hat einfach einen eigenen Charme – viel Spaß beim Nachbauen!
      Liebe Grüße, Anja

  3. Avatar
    Adél

    5 Sterne
    Hi Anja! Ein absolut gelungener Döner der bei mir sehr oft auf den Tisch kommt. Leider ist das Essen nicht immer ganz so Vornehm 🙂 Aber zu Hause sollte auch das kein Problem sein *Lach*
    Schönen Tag und guten Hunger
    Adél

    • Anja Würfl
      Anja Würfl

      Servus Adél, freut mich riesig, dass der selbstgemachte Döner so oft bei dir auf dem Tisch landet. Zuhause darf man ruhig herzhaft genießen, das gehört dazu. Schön, dass du dran geblieben bist.
      Liebe Grüße, Anja

  4. Avatar
    Krutzsch Daniel

    5 Sterne
    Guten Morgen so ein leckerer Döner den du uns hier zeigst 😋 richtig toll.
    Damit machst du vielen vielen Dönerbuden Konkurrenz 👍
    Muss ich wohl doch demnächst mal selbst Hand anlegen.
    Schönen Tag
    Daniel

    • Anja Würfl
      Anja Würfl

      Schön, dass du schreibst, Daniel. Freut mich sehr, dass dir der selbstgemachte Döner so zusagt – da steckt wirklich viel Geschmack drin, auch ohne Drehspieß. Probier’s unbedingt mal aus, das Ergebnis überrascht viele richtig positiv.
      Liebe Grüße, Anja

  5. Avatar
    Lutz Theeg

    5 Sterne
    Die Rezepte sind sehr gut zum nachmachen geeignet mit exakten Angaben. Das Döner Rezept werde ich am Wochenende ausprobieren.

    • Anja Würfl
      Anja Würfl

      Grüß dich Lutz, danke für dein nettes Feedback. Freut mich sehr, dass dir die genauen Angaben helfen – und ich bin gespannt, wie dir der Döner am Wochenende gelingt.
      Liebe Grüße, Anja

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