Kokosmakronen gehören zu den Weihnachtsplätzchen, die fast jeder seit Kindheit kennt. Für mich war es immer ein Highlight, wenn meine Oma das erste Blech aus dem Backofen zog. Besonders schön daran ist, dass dieses Kokosmakronen Rezept schnell gelingt und nur wenige Zutaten braucht.
Darum sind saftige Kokosmakronen (in Österreich Kokosbusserl, in der Schweiz Kokosmakrönli genannt) ein unkompliziertes aber dennoch leckeres Gebäck und gehören für viele fest zur Adventszeit.
Neben Klassikern wie Vanillekipferln, Spitzbuben oder Zimtsternen sind Kokosmakronen für mich in der Weihnachtszeit von kaum einem Plätzchenteller wegzudenken.

Kokosmakronen Zutaten – im Überblick
In diesem Abschnitt stehen die zentralen Zutaten im Mittelpunkt und was sie für das Rezept bedeuten. Die genauen Mengenangaben findest du in der Rezeptkarte unterhalb.
- Kokosflocken: geben den Makronen ihren typischen Geschmack und sorgen für Struktur in der Masse.
- Zucker und Vanillezucker: liefern die notwendige Süße und unterstützen das Aroma.
- Eiweiß: bringt die Masse in Form, weil es die Grundlage für Volumen und Festigkeit bildet.
- Oblaten: dienen als stabile Basis und erleichtern das Aufsetzen der Makronen.
- Schokolade: ergänzt den Geschmack mit einer herben Note und bildet den Abschluss nach dem Abkühlen.
Zubereitung – kompakt erklärt
Dieses Kokosmakronen Rezept gliedert sich in drei einfache Hauptschritte. Ich orientiere mich hier gerne an der klassischen Reihenfolge:
1. Eiweiß aufschlagen und süßen
Das Eiweiß entsteht als Basis und lässt sich zu festem Schnee verarbeiten. Zucker und Vanillezucker kommen danach dazu und verbinden sich mit dem Schaum zu einer gleichmäßigen Masse.
2. Kokos und Oblaten vorbereiten
Die Kokosflocken rührst du ein, damit die typische Makronenmasse entsteht. Die Oblaten liegen bereits auf dem Blech bereit und bilden die Unterlage für die späteren Häufchen.
3. Formen, backen und verzieren
Die Masse setzt du als kleine Portionen mit dem Spritzbeutel und Sterntülle auf die vorbereiteten Oblaten. Nach dem Backen kühlt alles ab, bevor die Schokolade als Dekoration zum Einsatz kommt.

Warum du das Rezept nachmachen solltest
Es gibt mehrere Gründe, Kokosmakronen selbst zu backen. Die Zubereitung dauert kaum länger als eine Viertelstunde. Die Zutatenliste ist überschaubar: Kokos, Zucker, Vanillezucker, Eier und Oblaten. Alles Dinge, die meist ohnehin in der Küche vorhanden sind.
Außerdem nutzt man das Eiweiß sinnvoll, das bei vielen anderen Back Rezepten übrig bleibt. So sind Kokosmakronen auch ein gutes Beispiel für Resteverwertung. Wer übrigens glutenfrei backt, verwendet einfach glutenfreie Oblaten.
Dadurch eignen sich die Weihnachtsplätzchen auch für Gäste mit einer Unverträglichkeit. Praktisch ist zudem, dass Kokosmakronen stabil bleiben und sich problemlos transportieren lassen – ob für die Keksdose, als Geschenk oder fürs Büro.
Für mich eines der Weihnachtsgebäck Rezepte, die ich jedes Jahr als erstes anpacke. Neben Spitzbuben und den von meinem Mann heiß geliebten Elisenlebkuchen.

Woher stammen Kokosmakronen?
Makronen haben eine lange Tradition in Europa. Schon im Mittelalter wurden sie mit Mandeln oder Haselnüssen gebacken. Kokosraspeln kamen erst im 19. Jahrhundert in Mode, als exotische Produkte in die europäische Küche gelangten.
Daraus entstand die heute bekannte Kokosmakrone, die schnell einen festen Platz unter den Weihnachtsplätzchen fand. Bis heute gehören sie zu den Klassikern und sind in vielen Familien ein Muss in der Adventszeit.
Tipps und Tricks
Ein Tipp: Eine kleine Prise Salz im Eischnee verstärkt den Geschmack. Wer gleichmäßige Makronen möchte, nutzt einen Eisportionierer oder setzt die Teigmasse mit zwei Teelöffeln auf die Backoblaten.
Besonders hilfreich ist der Hinweis, das Backblech nach der Hälfte der Backzeit einmal zu drehen. So bräunen die Kekse gleichmäßig.
Für die Glasur die Schokolade langsam im Wasserbad schmelzen – dadurch bleibt sie glatt und glänzend. Wer mag, bestäubt die fertigen Makronen nach dem Abkühlen noch mit etwas Puderzucker.

Die drei Kardinalfehler bei Kokosmakronen
- Zu langes Backen. Dadurch werden die Makronen trocken und hart.
- Der zweite Fehler: Eischnee nicht steif genug geschlagen. Dann läuft die Masse auseinander und die Makronen bleiben flach.
- Der dritte Fehler: Die Oblaten komplett mit Teig bedecken. Das führt dazu, dass sich der Boden beim Backen ablöst und die Form leidet.
FAQ
Wie bleiben Kokosmakronen saftig?
Die Makronen bleiben saftig, wenn die Backzeit kurz genug ist und der Eischnee sehr steif geschlagen wurde.
Warum werden meine Kokosmakronen flach?
Das liegt fast immer am Eischnee. Er muss fest sein, bevor Zucker und Kokosraspeln eingerührt werden.
Bei welcher Temperatur sollte man Kokosmakronen backen?
150 bis 160 Grad Ober- und Unterhitze sind optimal. Bei Umluft reichen 140 bis 150 Grad.
Wie bleiben Kokosmakronen weich?
In einer luftdichten Dose lagern. Ein kleines Stück Apfel in die Dose legen, das spendet Feuchtigkeit.
Warum werden meine Kokosmakronen hart?
Das passiert durch zu lange Backzeit oder zu hohe Temperatur.
Wie lange halten Kokosmakronen?
In einer gut verschlossenen Dose bleiben sie zwei bis drei Wochen frisch.
Lassen sich Kokosmakronen einfrieren?
Ja, das funktioniert problemlos. Nach dem Auftauen schmecken sie fast wie frisch gebacken.
Muss man Oblaten verwenden?
Nein, die Masse lässt sich auch direkt auf Backpapier setzen. Mit Oblaten bleiben die Makronen jedoch stabiler und sehen ordentlicher aus.
Wie verziert man Kokosmakronen am besten?
Am beliebtesten ist Schokolade. Sie sollte langsam im Wasserbad geschmolzen und vorsichtig aufgetragen werden.
Fazit
Kokosmakronen gehören für mich zu den unkompliziertesten Plätzchen Rezepten überhaupt. Sie bestehen aus wenigen Zutaten, sind schnell gebacken und schmecken frisch am besten.
Ihr Platz in der Weihnachtsbäckerei kommt nicht von ungefähr: Wer einmal selbstgemachte Kokosmakronen probiert, versteht, warum sie seit Generationen gebacken werden.
Das Rezept macht Spaß in der Zubereitung und liefert ein Gebäck, das viele einfach mit Advent und Weihnachten verbinden. Wer immer noch keine Lust bekommen hat: probiert es gerne mit Gebrannten Mandeln oder den ebenso beliebten Vanillekipferl – gibt es auch auf meinem Blog…
So, und nun hoffe ich, dass ihr blitzeschnell eure Einkaufliste für eines der feinen Weihnachtsrezepte zusammen habt. Und bald der Duft von Gebäck eure Küche erfüllt.
Zutaten und Zubereitung
Kokosmakronen | Omas bestes Blitzrezept
Zutaten
- 250 g Kokosflocken (Alternativ gemahlene Mandeln, gemahlene Haselnüsse oder Mischungen daraus)
- 250 g Zucker
- 1 Pck. Vanillezucker
- 4 Eier
- 40 Oblaten
- 150 g Schokolade (Zartbitter)
Anleitung
- Den Ofen auf 150 bis 160 Grad Ober/Unterhitze vorheizen und die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. (Das Eigelb kann für andere Plätzchen zum Beispiel Spitzbuben verwendet werden.)
- Den Zucker und den Vanillezucker sorgfältig unter den Eischnee unterrühren.
- Anschließend die Kokosflocken unterheben.
- Backblech mit Backpapier auslegen und die Oblaten darauf verteilen.
- Dann die Kokosmasse mit Hilfe von zwei Esslöffeln oder einer Gebäckspritze oder einem Spitzbeutel auf die Oblaten setzen. Die Oblaten sollten dabei nicht ganz vom Teig bedeckt werden, da dieser beim Backen noch ein wenig aufgeht.
- Die Kokosmakronen 15 bis 20 Minuten backen (Backblech auf mittlerer Schiene) und nach dem Auskühlen mit geschmolzener Schokolade verzieren.
Guten Morgen liebe Anja! Kokosmakronen sind einfach immer lecker.
Ein Klassiker der auf keinem Adventsfest fehlen darf 😉
Danke Anja
Guten Morgen Eva-Maria,
da hast du recht: Kokosmakronen gehören einfach zur Adventszeit dazu. Schön, dass sie bei dir gut angekommen sind.
Liebe Grüße, Anja
Hi Anja!
Deine Kokosmakronen sehen absolut schön aus, aber leider bin ich kein großer Fan davon 🙁 Ich hoffe da kommt vielleicht noch das ein oder andere Weihnachtsgebäck von dir 😉 Dennoch toll gemacht.
Schönes Wochenende
Franzi
Schön, dass du schreibst Franzi,
Geschmäcker sind verschieden – das ist völlig okay 😊 Weihnachtsgebäck kommt auf jeden Fall noch.
Liebe Grüße, Anja
Hey Anja
Jetzt aber 😉 packst die Weihnachtsbäckerei aus 👏 ich freue mich auf noch viele weitere leckere Rezepte davon 😋
Servus Astrid,
ja, die Weihnachtsbäckerei läuft jetzt an 😄 Da kommt noch einiges.
Liebe Grüße, Anja
Tolle Makronen liebe Anja!
Sehe ich das richtig, dass du die Oblaten in Schokolade tauchst?
Könnte ich auch mal probieren 😉 Wollte sowieso noch welche backen.
Schöne Adventszeit und alles Gute
Monika
Liebe Monika,
freut mich sehr, dass dir die Makronen so gefallen 😊 Ja, die Oblaten tauche ich unten gerne in Schokolade, das gibt nochmal extra Aroma und einen schönen Abschluss. Deine Idee passt perfekt zur Adventszeit – viel Spaß beim Backen!
Liebe Grüße, Anja