Zunächst die Pilze gründlich säubern – am besten mit einem Küchenpinsel oder einem trockenen Tuch, damit sie kein Wasser ziehen. Anschließend in möglichst gleichmäßige Scheiben schneiden, damit sie später gleichmäßig garen.
Nun die Zwiebel sowie die Knoblauchzehe schälen und in feine Würfel schneiden.
Die Petersilie kalt abbrausen, trocken schütteln und fein hacken. Den Parmesan frisch reiben.
Die Brühe in einem kleinen Topf auf dem Herd erhitzen und bei geringer Hitze warmhalten. Sie sollte beim Anrühren des Risottos stets heiß sein, damit der Garprozess nicht unterbrochen wird.
In einem zweiten, größeren Topf oder einer tiefen Pfanne das Olivenöl erhitzen. Knoblauch und Zwiebeln anschwitzen.
Die vorbereiteten Pilze zugeben und ebenfalls bei mittlerer Hitze braten, bis sie leicht glasig sind.
Den Risotto Reis einstreuen und unter Rühren ebenfalls kurz mitrösten. Sobald die Reiskörner glasig werden, ist der richtige Moment erreicht, um mit Flüssigkeit zu arbeiten.
Mit dem Weißwein ablöschen und die Hitze etwas reduzieren. Dabei gut umrühren. Den Wein unter gelegentlichem Rühren fast vollständig einkochen lassen. Das sorgt für eine erste Aromaschicht und bringt die nötige Säure ins Spiel.
Jetzt beginnt der eigentliche Risotto-Prozess: Die heiße Brühe kellenweise zum Reis geben und immer wieder rühren, bis die Flüssigkeit fast vollständig aufgesogen ist. Diesen Schritt wiederholen, bis der Risottoreis gar, aber noch bissfest ist und eine cremige Konsistenz entstanden ist.
Sobald das Risotto schön sämig ist (aber nicht mehr flüssig) den Topf vom Herd ziehen und die Butter unterheben.
Anschließend den frisch geriebenen Parmesan unterrühren. Beides schmilzt durch die Resthitze und sorgt für zusätzlichen Glanz und Bindung.
Vor dem Servieren mit der gehackten Petersilie bestreuen – fertig ist ein cremiges Pilzrisotto, das nicht nur optisch überzeugt, sondern auch im Geschmack. Ach vor lauter quatschen vergessen: Das Pilz Risotto noch mit Salz und Pfeffer abschmecken!