Rehkeule am Spieß - die frau am grill - carsten bothe
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Rehkeule vom Spieß - so gelingt sie am Lagerfeuer

Vorbereitungszeit15 Min.
Zubereitungszeit1 Std. 30 Min.
Gericht: Hauptgericht, Kleinigkeit
Land & Region: Deutsch
Keyword: drehspieß, lagerfeuer, rotisserie
Portionen: 6 Portionen
Autor: Carsten Bothe

Zutaten

  • 1 Rehkeule
  • Frische Kräuter (Petersilie, Schnittlauch, Bärlauch)
  • 200 g Grüner Speck (der gesalzene, nicht der geräucherte fette Nackenspeck vom Schwein)
  • Salz (zum Würzen)
  • Pfeffer (zum Würzen)

Anleitungen

  • Zunächst entbeint man die Keule und legt diese flach aus. Achtung: Die Knochen nicht entsorgen, sie eigenen sich wunderbar für einen Wildfond.
  • Salzt und pfeffert die Rehkeule und würzt diese mit reichlich frischen Kräutern. Anschließend die Keule zu einer möglichst gleichmäßigen Rolle zusammen binden. Diese diese auf dem Spieß befestigen.
  • Lasst das Fleisch so weit vor einem Feuer aus Hartholz entfernt drehen, so dass man die Hand wegziehen muss, wenn man diese drei Sekunden lang vor den Braten hält. Das Tropfblech schirmt man am besten vor der Hitze des Feuers ab, damit die Säfte nicht anbrennen.
  • Den Flambadou bereits jetzt unten in die Glut unter das Feuer platzieren, damit er bis zur Rotglut erhitzt wird.
  • Sobald der Braten eine Zeit lang vor dem Feuer gegart hat und sich die Oberfläche verändert und braun wird, ist es Zeit für das erste Nappieren mit dem Fett. Dazu nehmt ihr den glühenden Flambadou aus dem Feuer und gebt einen Streifen grünen Speck hinein. Er wird sofort schmelzen, sich entzünden und brennend auf den Braten tropfen. Bewegt dabei den Flambadou so, dass möglichst viel von dem Braten mit dem Fett beträufelt wird.
  • Die Behandlung mit dem Fett einige Male wiederholen, bis der Braten innen eine Kerntemperatur von 65 °C aufweist. Dann ist er noch ganz leicht rosa, noch saftig aber schon so weit durch, dass auch Damen ihn essen mögen