Wintergillen

Wintergrillen – auf diese 5 Dinge sollte geachtet werden

Wir befinden uns mitten im Herbst, die Tage werden immer kürzer, das Wetter schlechter. Und der erste Schnee ist nicht mehr weit entfernt. Angeblich soll es dennoch immer mehr Menschen geben, die einen Gefallen am Thema „Wintergrillen“ finden. Vielleicht nicht gerade wenn Graupelschauer einem seitlich ins Gesicht peitschen. Aber der kommende Winter hat ja auch seine schönen Seiten: Wenn man zum Beispiel auf einer Schneedecke bei Sonnenschein mit einer Tasse Glühwein den Grill im heimischen Garten oder auf dem Balkon anwirft. Hier ein paar Punkte auf die dabei geachtet werden sollte…

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1. Temperatur #1 – die richtige Bekleidung

Beim Grillen im Winter ist die Außentemperatur nicht zu unterschätzen. Auch wenn man sich mit einem Glas Glühwein am heißen Grill in Sicherheit wähnt: Die Kälte kommt vor allem von unten aus dem Boden. Darum: Beginnend mit gutem Schuhwerk und dicken Socken das Wintergrillen angehen. Außerdem auch sonst sehr warm „einpacken“. Denn: Am Grill sind wir nicht wie bei einem Spaziergang, dem Skifahren oder Schlittschuhlaufen in Bewegung sondern stehen meist herum. Und eine ordentliche Erkältung wäre ein zu hoher Preis fürs Wintergrillen

2. Temperatur #2 – Kohlen oder Briketts?

Es macht einen großen Unterschied in Bezug auf den Grill ob man bei 30 Grad Außentemperatur im Sommer oder minus 10 Grad im Winter grillt: Der Grill benötigt länger um auf Betriebstemperatur zu kommen. Zudem verglühen die Kohlen schneller – besonders wenn man einen Grill mit Garhaube besitzt und diese ständig öffnet. Wer beim Wintergrillen mehrere Male den Rost belegt fährt mit Briketts besser als mit Holzkohle, denn: Briketts brennen zwar nicht ganz so heiß wie Kohlen dafür aber wesentlich länger. Infos zum Thema „Direkte und Indirekte Hitze“ gibt es übrigens in diesem Video.

3. Sicherheitshinweis #1 „Eis“: Der Blick nach oben und unten

Wer unter einem Vordach grillt sollte im Winter vor dem Betreten des Grillplatzes immer überprüfen, dass sich keine Eiszapfen an Dachrinnen oder Balken über einem befinden – diese Eiszapfen könnten sich lösen, herunter sausen und schwere Verletzungen die Folge sein. Auch ein Blick nach unten ist sinnvoll: Vereiste Flächen wie Treppen, Gartenwege oder Einfahrten sind beim Wintergrillen fiese Gefahrenquellen – beim Ausrutschen auf vereisten Flächen kann eine Prellung oftmals nur das geringste Übel.

4. Sicherheitshinweis #2 „Beleuchtung“: Stirnlampe ist beim Wintergrillen Pflicht!

Hier geht es vor allem um zwei Dinge: Zum einen die Beleuchtung falls ab dem Einbruch der Dämmerung gegrillt wird und eine Art Taschenlampe zum Einsatz kommen soll. Es empfiehlt sich immer mit einer Stirnlampe zu operieren, wenn nicht gerade auf einer beleuchteten Terrasse oder einem beleuchtend Balkon gegrillt wird. So hat man immer die Hände frei um am Grill zu operieren. Und die Suche nach der verlegten Taschenlampe entfällt – weil sie ja auf der Stirn sitzt.

5. Pflegehinweis für das Grillgerät

Egal ob beim Wintergrillen mit einem Gasgrill oder Kohlegrill gearbeitet wird: Der Grill, beziehungsweise der Grillrost, sollte sofort nach der Benutzung gereinigt werden. Solange der Rost eben noch heiß ist. So muss man sich nicht mit angefrorenen Essenresten beim nächsten Wintergrillen umständlich herumschlagen. Außerdem sollte der Grill, nachdem er vollständig ausgekühlt ist, mit einer Haube abgedeckt werden. Diese gibt es in Baumärkten oder Online zu kaufen und verlängert die Lebensdauer des Grills – da die Abdeckung einen gewissen Schutz vor Feuchtigkeit und sich möglicherweise bildendem Rost bietet. Hier noch zwei kleine Rezept-Tipps fürs Wintergrillen: Lebkuchen und Glühwein selber machen. Und natürlich ein leckeres Hirschgulasch.

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