Steakburger - Steaksemmel - Steakbrötchen - die frau am grill

Steakburger: der etwas andere Monster-Burger

Steakburger - Steaksemmel - Steakbrötchen - die frau am grill

Der Steakburger – wer sich hierunter nun eine dicke Scheibe Entrecote, Rinderfilet oder ein Roastbeef vorstellt, wird eine herbe Enttäuschung erleben. Und um es vorwegzunehmen: Das Fleisch wird auch nicht zwischen zwei Burger Buns gepackt. Doch es lohnt sich dran zu bleiben und weiterzulesen, beziehungsweise sich das Video unterhalb anzusehen…

Die Idee für diesen Steakburger…

…der eigentlich streng genommen gar kein Burger ist, hat seinen Ursprung von Jahrmärkten, Volksfesten und Vereinsfeiern. Da wandert oftmals ein gegrilltes Stück Nackensteak (vom Schwein) zwischen zwei Semmelhälften. Darum heißt das Ding bei uns in Bayern eigentlich auch Steaksemmel. Wo Semmeln mit der Bezeichnung Brötchen verkauft werden, würde man eben dann analog zur Bezeichnung Steakbrötchen greifen.

Und um eine einheitliche Bezeichnung bemüht, nennen wir dieses Gericht einfach Steakburger – es sieht ja auch wirklich aus wie ein Burger. Klar, dass zu Anlässen, zu denen sich viele Menschen zusammen finden, ein solcher Steakburger angeboten wird: Er kann in großen Mengen angeboten werden. Er schmeckt Groß und Klein. Verschiedene Soßen, von Ketchup bis hin zu jeder erdenklichen BBQ Sauce, bereichern ihn. Und man benötigt kein Besteck und keine Teller. Höchstens eine Serviette.

Das Fleisch für den Steakburger

Wie bereits erwähnt, handelt es sich dabei um Nackensteaks vom Schwein. Sehr zu empfehlen, wenn er in den eigenen vier Wänden nachgemacht wird: Ein ganzes Stück Schweinehals kaufen. Denn so hat jeder die Möglichkeit die Scheiben in der gewünschten Dicke selber zu bestimmen.

Steakburger Zutaten - die frau am grill
Die Zutaten für den Steakburger. (Foto: Matthias Würfl)

Die Gewürze bzw Marinade für die Nackensteaks

Hier gibt es keine Vorschriften. Was zu Nackensteaks immer gut passt, ist eine Mischung aus Salz, Pfeffer und Paprika. Das ist wohl die Minimal-Variante. Schön mit Sonnenblumenöl vermengt, ergibt sich eine Marinade, in welche sich die Nackensteaks für den Steakburger einlegen lassen. Wer will, kann hierbei auch gerne mit weiteren Gewürzen oder Gewürzmischungen experimentieren. In meinem Videobeitrag habe ich zum Beispiel den Sennerub von unserem Magazin-Autoren Michael Korsikowski verwendet. Das Ergebnis: Wunderbar!

Die Semmeln oder Brötchen

Der zweite wichtige Punkt bei unserem Steakburger ist der Burger Bun Ersatz. Also die Semmeln oder Brötchen. Hier ist eines ganz wichtig: außen kross, innen fluffig. Das kommt einem sehr bekannt vor, oder? Richtig, die gleichen Anforderungen stellen wir ja bekanntlich auch an einen Burger Bun. Hierzu haben wir in unserem Magazin übrigens auch einen Beitrag mit Video: Brötchen ohne Gehzeit selber machen.

Der Belag

Hier operieren wir beim Steakburger ohne großen Schnickschnack: Salat, Tomaten und Zwiebeln. Einzig und alleine bei Letzterem besteht die Möglichkeit, diese entweder im rohen Zustand oder angeröstet auf dem Steakburger zu platzieren. Wer angeröstete Zwiebeln möchte, muss hierbei natürlich mit einer Plancha oder einer Feuerplatte beim Grillen der Nackensteaks operieren. Auf einem Grillrost würden diese ja schließlich durch selbigen Fallen. Ganz schlaue könnten aber auch eine gusseiserne Pfanne auf dem Grillrost platzieren und dort die Zwiebeln anrösten. Beziehungsweise, wenn vorhanden, den Seitenbrenner aktivieren. Ich habe für die Zubereitung von meinem Steakburger die Feuerplatte und den Pelletgrill von Häussler Backdorf verwendet.

Fleisch und Zwiebeln auf Feuerplatte - die frau am grill
Nackensteaks und Zwiebeln brutzeln auf der Feuerplatte. (Foto: Matthias Würfl)

Die Soßen für den Steakburger

Hier gilt selbiges wie bei den Gewürzen der Marinade: alles ist erlaubt. Von gar keinen Soßen über Ketchup, bis hin zu Eigenkreationen wie Curry-Ketchup, Mayonnaise oder einer selbstgemachten Sweet & Spicy BBQ Sauce.

Der Zubereitungsprozess beim Steakburger

Ist sehr simpel: Das Fleisch marinieren und ab damit auf den Grill. Ihr könnt die Nackensteaks auch in der Pfanne braten. Dann auf der unteren Brötchenhälfte platzieren und Salat, Zwiebeln und Tomatenscheiben drauf. On top die Sauce Eurer Wahl, zuklappen und genießen. Perfekt dafür, wenn ein schneller, großer Snack für viele Personen her muss. Oder man keine Lust auf eine zeitaufwändige Grill- bzw. Kochaktion hat.

Hier das Video zum Steakburger – wenn Du weiterhin informiert bleiben willst dann abonniere unsere Facebook Seite oder meinen YouTube-Kanal:

Die Beilagen

Gibt’s ausnahmsweise keine. Ganz einfach. Wir servieren mit dem Steakburger hier ja kein Menü, sondern ein gigantisches Stück Fingerfood.

Alternativer Belag für den Steakburger

Da fallen mir doch gleich mal feine selbstgemachte Cevapcici ein. Dann ist es eben kein Steakburger sondern ein Balkan Burger. Die Soße in dem Fall ist klar, oder? Selbstverständlich Ajvar! Oder ihr Belegt den Burger mit Gyros und packt Tsatsiki drauf…

Steakburger - Steaksemmel - Steakbrötchen - die frau am grill
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Steakburger: der etwas andere Monster-Burger

Vorbereitungszeit15 Min.
Zubereitungszeit15 Min.
Wartezeit3 Stdn.
Gericht: Hauptgericht
Land & Region: International
Portionen: 4 Portionen
Autor: Anja Auer

Zutaten

  • 4 Nackensteaks
  • 4 Zwiebeln
  • 4 Blätter Kopfsalat
  • 4 Semmeln/Brötchen
  • 8 EL Sonnenblumenöl
  • 1 TL Paprikapulver
  • 0,5 TL Salz
  • 0,5 TL Pfeffer
  • Saucen (nach Wahl)

Anleitungen

  • Salz, Pfeffer und Paprikapulver ins Sonnenblumenöl rühren und damit die Steaks marinieren. Die Steak für drei Stunden in den Kühlschrank geben.
  • Die Steaks bei mittlerer Hitze auf dem Grill, der Grillplatte oder in einer Pfanne durchgaren.
  • Zwiebeln und Tomaten in Scheiben schneiden.
  • Die Nackensteaks auf der unteren Hälfte der Semmel platzieren, darunter natürlich das Salatblatt. Und auf das Fleisch kommen Zwiebeln und Tomatenscheiben. Gekrönt wird das Ganze von der Soße. Hier kann jeder nach eigener Wahl Ketchup, Senf, Mayonnaise oder BBQ Sauce verwenden.
  • Obere Hälfte von der Semmel drauf und servieren.

Video

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