Schweineschwarte knusprig

Schweineschwarte knusprig machen – wann einschneiden?

Ein Krustenbraten ohne Kruste ist wie Winter ohne Schnee. Oder Sommer ohne Eis. Oder oder oder…Es gibt viele Vergleiche, aber nun zur Sache: Auf was muss ich achten, wenn es ums Schweineschwarte knusprig machen geht?

Hier das Video zum Schweineschwarte knusprig machen – wenn Du weiterhin informiert bleiben willst dann abonniere unsere Facebook Seite oder meinen YouTube-Kanal:

Schweineschwarte knusprig machen: Wann schneide ich die Schweineschwarte ein?

Zuerst einmal fängt das Schweineschwarte knusprig machen schon beim Einkauf an: Wer ganz geschickt ist, oder besser gesagt nicht ganz doof, der kann sich die Schwarte gleich beim Metzger einschneiden lassen. Wer dies allerdings vergisst oder lieber selber entscheiden möchte wann und wie die Schwarte eingeschnitten wird, der sollte weiterlesen:

In vielen Rezepten oder auch Rezept-Videos wird ja empfohlen, die Schweinschwarte VOR dem Grillvorgang einzuschneiden. Die Folge: Es wird mit teuersten und schärfsten und riesigsten Messern hantiert. Bei einer hartnäckigen Schweineschwarte muss mit äußerstem Kraftaufwand gearbeitet werden. Doch das ist alles nicht nötig. Die Lösung: Den Krustenbraten zu Beginn des Garvorgangs einfach mit der Schwartenseite in die Bratreine geben (wie in diesem Video hier).

Und zwar für ungefähr 30-40 Minuten. Das heiß werdende Wasser weicht die Schweinescharte wunderbar auf. Und so klappt das Einschneiden nach besagter Zeit mit dem billigsten Obstmesser von Discounter. Und zwar mühelos, ohne dass man zuvor zwei Monate ins Fitnessstudio gehen muss. Eine Schweineschwarte knusprig zu bekommen fängt also auch schon hier an.

Schweineschwarte knusprig machen: Wie schneide ich die Schwarte ein?

Das ist natürlich eine Philosophie für sich. Jeder hat dabei seine eigenen Vorlieben. Meine ist: Zum Schluss sollen mundgerechte Krustenstücke den Krustenbraten bedecken. Sprich: die einzelnen Krustenstücke ergeben für sich zum Ende des Einschneidens ein Viereck mit 90 Grad Winkeln. Oder man schneidet in Rautenform ein. Der Vorteil: Die Krustenstücke sind mundgerecht. Manche Kameraden schneiden die Schwarte nur senkrecht oder waagrecht ein.

Das Ergebnis: Es lassen sich zwar schöne Scheiben vom Krustenbraten runter schneiden, aber zum Schluss sitzt auf der Scheibe eine Kruste die zwei Zentimeter breit und 10 Zentimeter lang ist. Will man diese nun auf dem Teller schneiden und rutsch mit dem Messer aus, kann es sein, dass die Soße schön über den Tellerrand spritzt. Nein Danke! Es bringt nämlich nichts wenn die Schweineschwarte knusprig ist, der Genuss jedoch durch den großen Aufwand des Zerkleinerns getrübt wird.

Und wenn wir schon dabei sind: Welche Beilage empfiehlt sich zum Krustenbraten?

Wenn es gelungen ist die Schweineschwarte knusprig hin zu bekommen, dann braucht es dazu natürlich auch Beilagen. Meine favorisierten sind: Kartoffelknödel und Sauerkraut. Ein Video zum Sauerkraut verfeinern findet ihr übrigens hier.

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