Putenfrikassee

Putenfrikassee – das Pendant zum Hühnerfrikassee

Was sich schon mit Hähnchen bewährt hat, die Rede ist vom Hühnerfrikassee, muss auch mit anderem Geflügelfleisch, wie Pute, schmecken. Zudem ist diese Art der Zubereitung eine praktische und schmackhafte Resteverwertung. Und nicht nur jede Menge Hähnchen kann vom Festtagsmenü oder der Grillfeier übrigbleiben, ebenso Pute. Wie in meinem Fall nach dem Smoken von Putenkeulen. Und Not macht ja bekanntlich erfinderisch. So ist nämlich die Idee zum Putenfrikassee entstanden. Also, lasst uns heute Putenfrikassee zubereiten.

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Welche Fleischteile von der Pute eignen sich fürs Putenfrikassee?

Das ist schnell beantwortet, nämlich alles. Angefangen von den Resten des Festtagsputers oder Putenkeulen bis hin zur gegrillten oder gebratenen Putenbrust. Hierfür wird von der gebratenen Pute die Haut entfernt und das Fleisch von den Knochen und Sehnen gelöst. Nun muss nur noch alles in feine Stücke geschnitten werden. Ein Würzen des Fleisches ist für die Zubereitung von Putenfrikassee nicht notwendig, da das Fleisch in eine gewürzte und mit Kräutern aromatisierte Brühe kommt.

Welche Zutaten kommen außerdem noch ins Gericht?

Neben der Hauptzutat, dem Putenfleisch, gesellt sich noch verschiedenes Gemüse ins Putenfrikassee. Angelehnt ans klassische Hühnerfrikassee können dies Champignons, Karotten, Spargel, Erbsen und sogar Bohnen sein.

Gemüse aus der Dose fürs Putenfrikassee verwenden – oder doch lieber frische Zutaten?

Das bleibt natürlich jedem selbst überlassen. Und ist sicherlich davon abhängig zu welcher Jahreszeit die Zubereitung stattfindet. Für klassisches Hühnerfrikassee wird meist Gemüse aus der Dose verwendet. Wer lieber auf frische Zutaten zurückgreifen möchte der kann dies natürlich machen. Hierfür sollte man natürlich eine etwas längere Garzeit einplanen oder das Gemüse, wie zum Beispiel die Karotten und die Erbsen, vorgaren.

Wie kommt der Geschmack ins Putenfrikassee?

Geflügelfleisch besitzt ja bekanntlich einen sehr milden Geschmack. Daher ist es notwendig die Soße gut zu würzen und mit Kräutern zu versehen. Eine kräftige Hühnerbrühe bringt natürlich auch Geschmack und sollte eigentlich im Putenfrikassee auch nicht fehlen. Ein Alternative wäre Gemüsebrühe. Angedünstete Zwiebeln verleihen dem Gericht zudem feine Röstaromen. Ebenso empfiehlt es sich auf frische Kräuter zu setzen. Wer Bohnen mag und diese ins Putenfrikassee geben möchte, der kann Bohnenkraut verwenden. Des Weiteren passt Schnittlauch, ebenso wie Petersilie oder sogar Liebstöckel. Auch ein Lorbeerblatt gehört für mich dazu und ganz besonders: frisch geriebene Muskatnuss.
Essig oder Wein sorgen für säuerliche Frische im Putenfrikassee.

Wie erhält das Putenfrikassee seine sämige und dickflüssige Konsistenz?

Die typische Konsistenz, erhält man, beim Hühner-, genauso wie beim Putenfrikasse, durch eine Einbrenne aus Butter und Mehl. Hierbei wird Butter in einem Topf geschmolzen, Zwiebeln angebraten und anschließend das Mehl untergerührt. Daraufhin wird unter Rühren, damit keine Klümpchen entstehen, die Hühnerbrühe (alternativ Gemüsebrühe) dazu gegossen. Das Mehl sorgt somit für die typisch dickflüssige und cremige Konsistenz.

Welche Beilage wird zum Putenfrikassee serviert?

Wie auch zum Hühnerfrikassee, können zum Putenfrikassee Reis oder Kartoffeln serviert werden. Wem das nicht zusagt kann gerne Spätzle oder Bandnudeln kochen.

Putenfrikassee
Putenfrikassee – das Pendant zum Hühnerfrikassee
Yum
Portionen Vorbereitung
6 Personen 20 Minuten
Kochzeit
40 Minuten
Portionen Vorbereitung
6 Personen 20 Minuten
Kochzeit
40 Minuten
Putenfrikassee
Putenfrikassee – das Pendant zum Hühnerfrikassee
Yum
Portionen Vorbereitung
6 Personen 20 Minuten
Kochzeit
40 Minuten
Portionen Vorbereitung
6 Personen 20 Minuten
Kochzeit
40 Minuten
Zutaten
  • 1 kg Putenfleisch (fertig gegart)
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Dose (500 g) Erbsen und Möhren
  • 2 Dosen (je 150g) Champignons
  • 1 Bund Bohnenkraut
  • 2 EL Butter
  • 3 El Mehl
  • 1 Liter Hühnerbrühe
  • 1 TL Meersalz
  • 1 TL Pfeffer
Portionen: Personen
Anleitungen
  1. Putenfleisch in mundgerechte Stücke schneiden.
  2. Die Zwiebeln hacken.
  3. Butter in einem Topf zum Schmelzen bringen und die Zwiebeln leicht andünsten.
  4. Das Mehl dazugeben, vermengen (eine Einbrenne erstellen) und nach und nach die Hühnerbrühe unterrühren, bis eine cremige Konsistenz entsteht.
  5. Das Putenfleisch zugeben und unter die Soße heben und zusammen mit dem Bohnenkraut 20 bis 30 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen.
  6. Erbsen, Möhren und Champignons dazugeben, vorsichtig unterheben und weitere 5 bis 10 Minuten ziehen lassen.
  7. Mit Meersalz und Pfeffer abschmecken.

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