Krustenbraten

Der Krustenbraten & seine Heilige Dreifaltigkeit

Nicht jeder hat in seinem Leben schon einen Schweinbraten zubereitet. Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich mich damals bei meinen ersten Versuchen angestellt habe. Die Kruste verdiente ihren Namen nicht und fühlt sich an wie eine Schuhsole. Oder das Fleisch war trocken. Klappten die ersten beiden Herausforderungen schmeckte die Soße wie der berühmte Schluck Wasser in der Kurve. Inzwischen kann ich mich mit meinem Krustenbraten überall sehen lassen. Doch ich weiß wie schwer der Anfang war. Darum möchte ich hier in diesem Rezept allen, die sich zum ersten oder zweiten Mal mit dem Thema Krustenbraten beschäftigen, einen simplen Leitfaden zu einem perfekten Krustenbraten an die Hand geben. Im Video wird noch besser ersichtlich wie einfach und flott das Ganze von statten geht.

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Die Heilige Dreifaltigkeit vom Krustenbraten

Der Krustenbraten steht und fällt mit drei Dingen:

  • Die Kruste: Kein Mensch mag eine labbrige Schwarte essen. Die richtige Zubereitung beginnt dabei schon mit dem Einschneiden der Haut. In der Kategorie „Tipps & Tricks“ auf diesem Blog findet ihr hier eine Anleitung wie man die Schwarte problemlos präpariert, dass einer tollen Kruste nichts mehr im Weg steht. Zudem wichtig: Beim Braten oder Grillen keine Flüssigkeit mehr über die zukünftige Kruste geben.
  • Das Fleisch: Dieses muss beim Krustenbraten (wie bei eigentlich allen Bratenarten) so saftig wie möglich sein. Hier ist ein Thermometer hilfreich um die perfekte Kerntemperatur zu messen.
  • Die Soße: Würzig soll diese sein und nicht langweilig oder sogar wässrig schmecken. Und zwar ohne Zusätze aus dem Supermarkt. Wie man dies nur mit Suppengemüse, Fleischknochen, Gewürzen und einer Flasche Bier schafft erfährst du auch in diesem Video beziehungsweise Rezept unterhalb.

Was gibt’s zu einem Krustenbraten?

Bei mir: Kartoffelknödel und Sauerkraut. Manche bevorzugen beim Schweinebraten übrigens Semmelknödel. Und: Ein herrliches Rezept-Video wie ich mir mein Sauerkraut verfeinere wenn es schnell gehen muss findet ihr übrigens hier. Sonst ist alles erlaubt was einem schmeckt. Von mir aus auch Pommes Frites und Schokolade. Diesbezüglich halte ich es aber mit dem Spruch: „Die Katze mag Mäuse, ich nicht“.

Zutaten und Zubereitung:

Krustenbraten
Der Krustenbraten & seine Heilige Dreifaltigkeit
Yum
Portionen Vorbereitung
4 Personen 15 Minuten
Kochzeit
120 Minuten
Portionen Vorbereitung
4 Personen 15 Minuten
Kochzeit
120 Minuten
Krustenbraten
Der Krustenbraten & seine Heilige Dreifaltigkeit
Yum
Portionen Vorbereitung
4 Personen 15 Minuten
Kochzeit
120 Minuten
Portionen Vorbereitung
4 Personen 15 Minuten
Kochzeit
120 Minuten
Zutaten
  • 1,5 Kilo Krustenbraten (aus der Schulter, dem Bauch oder gemischt)
  • 250 Gramm Schweineknochen (am besten vom Kotelette)
  • 500 Gramm Suppengemüse
  • 1 Bund Maggikraut (alternativ Petersilie)
  • 5 Stk Knoblauchzehen
  • 1 EL Salz
  • 1 EL Pfeffer
  • 1 EL Paprikapulver
  • 1 TL Kümmel (nicht gemahlen)
  • 0,5 Liter Dunkelbier
Portionen: Personen
Anleitungen
  1. Den Schweinbraten mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver einreiben
  2. Eine Reine einen Zentimeter mit Wasser auffüllen und den Schweinbraten mit der Schwarte nach unten ins Wasser legen
  3. Sämtliche weiteren Zutaten außer dem Bier um das Fleisch herum drapieren
  4. Die Reine für 40 Minuten auf dem vorgeheizten Grill bei 180 Grad der indirekten Hitze aussetzen
  5. Das Fleisch nun wenden und die Schwarte rautenförmig einschneiden
  6. Weitere 30 Minuten bei 160 bis 180 auf der indirekten Hitze grillen
  7. Nun auf zweimal, im Abstand von 20 Minuten das Bier hinzugießen
  8. Für eine gute Soße nach rund zwei Stunden die Reine vom Grill nehmen und das Festgesetzte auf der Innenseite der Reine mit der heißen Soße abkratzen
  9. Das Fleisch aufschneiden und die Soße (je nach Belieben) abseiern oder gleich aus der Reine schöpfen

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