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Kartoffelbrot – einfaches Rezept für Grill & Ofen

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Wie jedes Jahr findet in München die Gartenmesse statt. Und parallel zur Garten München, die Bavarian BBQ Week. Hier dreht es sich natürlich um die Neuheiten rund ums Thema BBQ zu entdecken und alles was das Griller-Herz höherschlagen lässt. Vom Gasgrill bis zum Dutch Oven und vielen spannenden Shows und Vorträgen. Und ich wurde gefragt, ob ich mich am Bühnenprogramm beteiligen möchte. Mit Vergnügen zeige ich wie Brot am Grill gelingt. Und jeder der rechtzeitig vor Ort ist bekommt eine kleine Kostprobe vom Brot. Dazu gibt es Chili con Carne – das habe ich auch im Gepäck. Und deswegen möchte ich heute vorab ein Rezept zum Thema vorstellen. Es gibt: Kartoffelbrot!

Das Kartoffelbrot, eines von vielen Broten

Weißbrot, Fladenbrot, Pizzabrot , Roggenbrot, Toastbrot, Knäckebrot, Vollkornbrot, Zwiebelbrot – eine Aufzählung, die sich wohl über eine DinA4 Seite weit hinausstrecken würde, so groß ist die Brotvielfalt. Schon alleine in Deutschland soll es um die 300 Brotsorten geben. Wobei Deutschland damit aber schon Spitzenreiter ist, was die Vielfalt der Brotsorten weltweit betrifft. Da wir es heute aber nicht schaffen werden, auf jede Brotsorte im Einzelnen einzugehen, lasst uns doch einmal aufs Kartoffelbrot Rezept konzentrieren.

Was macht Kartoffelbrot so besonders?

Das Besondere am Kartoffelbrot, wer hätte es gedacht, sind natürlich die darin enthaltenen Kartoffeln. Diese machen das Kartoffelbrot besonders saftig. Kartoffelbrot ist, dank seines milden Geschmacks, sehr vielseitig. Sowohl das Verfeinern des Kartoffelbrotes selbst, als auch die Gerichte zu denen es gereicht werden kann.

Die Grundzutaten fürs Rezept

Das Grundrezept für Kartoffelbrot besteht aus Weizenmehl, Roggenmehl, Salz, Sauerteig und Hefe. Und nicht zu vergessen, das Wichtigste, den Kartoffelstampf oder Kartoffelbrei. Grundzutaten deswegen, weil sich das Kartoffelbrot noch vielfältig verfeinern lässt. Beispielsweise mit Gewürzen und Kräutern.

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Welche Zutaten passen außerdem noch ins Kartoffelbrot?

Das Kartoffelbrot Rezept lässt sich beliebig abwandeln. Um dem Kartoffelbrot vielleicht noch das gewisse Etwas zu verleihen oder mehr Pepp in die Brotsache zu bringen können dem Teig Gewürze zugegeben werden. Angefangen von Anis über Koriander und Kümmel bis hin zu Knoblauch- und Zwiebelpulver oder gemahlene Muskatnuss. Aber nicht nur Gewürze verfeinern das Kartoffelbrot, auch verschiedene Kräuter, wie Rosmarin, Salbei oder Thymian. Und das in frischer oder auch getrockneter Form.

Geröstete Zwiebeln und Speck fürs Kartoffelbrot Rezept

Wer möchte knetet etwas selbstgemachte Röstzwiebeln und Speck in den Kartoffelbrot Teig. Auch fein gehackte Paprika, Oliven oder Peperoni eigenen sich gut um vor dem Backen in den Grundteig geknetet zu werden.

Brauche ich unbedingt eine Brotform zum Backen?

Nein, um Kartoffelbrot zu backen ist nicht unbedingt eine Brotform, wie in diesem Kartoffelbrot Rezept zu sehen, notwendig. Wer das Kartoffelbrot auf dem Grill zubereiten möchte, der kann es entweder auf einer Plancha oder auch einem Pizzastein backen. Wichtig ist nur, dass der Grill über einen Deckel verfügt. Wer Kartoffelbrot ganz klassisch im Ofen backen möchte, der legt es auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech.

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In meiner Brotform ist das Kartoffelbrot nicht angebrannt und sehr leicht heraus „geflutscht“. (Foto: Matthias Würfl

Wie bereitet man den Kartoffelbrei zu?

Fürs Kartoffelbrot Rezept wird ein Kartoffelbrei oder Kartoffelstampf benötigt. Das gelingt ganz einfach: Die Kartoffeln kochen, schälen und durch einen Kartoffelpresse drücken. Etwas Milch unterrühren und ein Stück Butter hinein schmelzen lassen. Mit Salz und geriebener Muskatnuss abschmecken. Für Kartoffelbrei oder Kartoffelstampf eignen sich mehlig kochende Kartoffeln am besten. Hierzu gibt es auf dieser Webseite auch ein Rezept in einem Rezept: Und zwar beim Beitrag „Shepherd’s Pie“.

Resteverwertung für übrig gebliebenen Kartoffelbrei oder Kartoffelstampf

Das Backen von Kartoffelbrot eignet sich aber ebenso, übrig gebliebenen Kartoffelbrei oder Kartoffelstampf zu verwerten. Da sich Kartoffelbrei sehr schlecht wieder erwärmen lässt und frisch am besten schmeckt, ist es ideal ihn ins Kartoffelbrot zu backen.

Muss der Kartoffelbrei heiß sein?

Nein, auf keinen Fall. Das würde den im Teig enthaltenen Hefekulturen schaden. Zudem könnte es sein, dass es viel länger dauert, bis der Kartoffelbrotteig geht. Hefe mag es am besten lauwarm. Den Kartoffelbrei also entweder soweit erkalten lassen oder zumindest nicht direkt aus dem Kühlschrank in den Teig hineinarbeiten.

Wo bekomme ich Sauerteig fürs Kartoffelbrot Rezept her?

Sauerteig lässt sich aus Mehl und Wasser auch in den eigenen vier Wänden herstellen. Das ist allerdings nichts für spontan entschlossene Kartoffelbrotbäcker. Denn die Zubereitung von Sauerteig, beziehungsweise bis der gewünschte Gärungsprozess einsetzt, nimmt einige Tage in Anspruch. Sauerteig gibt es eingeschweißt im Supermarkt zu erstehen. Sauerteig ist aber auch im Internet erhältlich.

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Egal ob auf dem Grill oder im Ofen. Das Kartoffelbrot wird immer lecker. (Foto: Matthias Würfl)

Wo wird das Kartoffelbrot gebacken?

Wie bereits erwähnt: Kartoffelbrot kann sowohl im Backofen, als auch auf einem Gasgrill oder Kugelgrill zubereitet werden. Das könnt ihr absolut für euch selbst entscheiden, was euch am besten zusagt.

Was passt zum und aufs Kartoffelbrot?

Kartoffelbrot schmeckt natürlich in erster Linie pur. Das Kartoffelbrot eignet sich dazu, weil es so mild ist, es sowohl zu Süßem, wie Butter und Marmelade zu genießen. Aber auch zu Deftigem. Man kann es also beliebig herzhaft mit Wurst oder Käse belegen oder es mit Frischkäse, Tomatenbutter oder Obazda bestreichen. Kartoffelbrot eignet sich aber auch als Beilage für Chili con Carne – statt Baguette,

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Kartoffelbrot

Vorbereitungszeit20 Min.
Zubereitungszeit30 Min.
Arbeitszeit2 Stdn. 50 Min.
Gericht: Beilage
Land & Region: Deutsch
Portionen: 750 g

Zutaten

  • 300 g Mehl (Typ 550)
  • 90 g Roggenmehl (Typ 997)
  • 460 g Kartoffelstampf
  • 80 g Sauerteig
  • 8 g Salz
  • 15 g Hefe
  • 40 ml Wasser
  • 20 g Butter

Anleitungen

  • Mehle und Salz in eine Schüssel geben und vermengen.
  • Die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen und auch in die Schüssel geben (unterrühren)
  • Nun den Sauerteig und den Kartoffelstampf zugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten (dauert ca. 10 Minuten).
  • Teig in eine Schüssel geben, mit einem feuchten Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort 90 Minuten „gehen“ lassen.
  • Teig in eine mit Butter ausgepinselte Backform geben und weiter 20 Minuten gehen lassen.
  • Bei 250 Grad für 30-35 Minuten backen.

Video

Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit der Messe München.

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