Forelle grillen-rezept-die-frau am grill

Heimische Forelle grillen – auf kanadischem Zedernholz

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Forelle grillen – wie ich darauf gekommen bin

Nun ja, Forelle ist bei mir ja in den Rezepten schon öfters auf den Grill gekommen. Zum Beispiel beim Steckerlfisch grillen, den Forellen-Steaks oder der geräucherten Forelle. Allen Rezepten ist eines gemeinsam: Die Fische wurden zuvor nicht filetiert. Das sollte sich nun ändern. Ich habe mir nämlich Grillbretter aus kanadischem Zedernholz besorgt und für jene habe ich mir eingebildet Forellenhälften darauf zu grillen. Konkret in den Sinn kam es mir, als ich zuletzt für einen Beitrag zum Thema „Forelle selber beizen“ ein kurzes Erklärvideo gedreht habe – in dem geht es darum, wie man selber Fisch filetieren kann.

Woher bekomme ich die Fischfilets?

Wie gerade schon angesprochen natürlich vom Fischhändler, manche Metzger liefern auf Fisch auf Bestellung oder vom Großmarkt. Selber Fischen ist natürlich die optimale Lösung doch das werden die wenigsten in Angriff nehmen.

Welche Fische bieten sich alternativ zur Forelle an?

Der Fisch, welcher am meisten auf Holzplanken landet ist sicherlich der Lachs. Doch ich wollte die Sache mal mit einer dicken und fetten heimischen Forelle anpacken. Die ja, wie der Lachs, zur Familie der Salmoniden zu zählen ist. Wie es mit anderen Fischarten aussieht, sprich ob diese filetiert und gegrillt auch so lecker schmecken weiß ich nicht. Bei einer Dorade, die ich ja auch schon mit einem Grill-Trick, in diesem Video-Beitrag vorgestellt habe, könnte eventuell das sehr weiche Fleisch nicht zusammenhalten. Aber wer hier andere Varianten außer Forelle und Lachs aufs Brett und auf den Grill legt möchte mir das Ergebnis bitte gerne mitteilen.

Welche Voraussetzungen gibt es, wenn man Fisch auf Zederholz grillen möchte?

Ein geschlossener Garraum. Ein offener Grill bringt also nichts. Ansonsten ist es egal ob ein Gasgrill- oder ein Kohlegrill verwendet wird. Wichtig wäre außerdem: Eine direkte und indirekte Grillzone – ein Video zu diesem Thema findest Du hier.

Müssen die Holzbretter vor dem Grillen gewässert werden?

Ein klares Ja! Der Grund warum man die Bretter (oder beim Räuchern auch oftmals die Räucherchips) wässert liegt zum einen darin, dass somit ein längerer Räucherprozess stattfindet. Und zum anderen gibt noch einen weiteren wichtigen Grund die Planken zu wässern. Denn diese können wenn die nicht gewässert werden, während des Grillvorgangs in Flammen aufgehen. Wie sich das auf das Grillgut auswirkt muss hier wohl nicht näher ausgeführt werden. Zudem verlängert ein Wässern der Planken auch ihre Lebensdauer und sie können mehrmals verwendet werden.

Hier das Video zum Forelle grillen Rezept – wenn Du weiterhin informiert bleiben willst dann abonniere meine Facebook Seite oder meinen YouTube-Kanal.

Kann man dann beim Forelle Grillen auf Zedernholz überhaupt vom Räuchern sprechen?

Räucherprofis winken hier sicherlich unter schallendem Gelächter ab. Ein wirkliches Räuchern ist es wohl kaum. Vielleicht könnte man von einem Anräuchern sprechen. Denn die Planken werden ja nur für etwa 20 Minuten der direkten Hitze des Grills ausgesetzt um ein wenig anzukokeln – damit der Rauch leicht von außen in die Fischhaut einzieht. Um Fisch und Fleisch einen durchdringenden Rauchgeruch zu verpassen sind wesentlich mehr als 20 Minuten notwendig.

Welche Zutaten benötige ich beim Forelle grillen auf Zedernholz?

Im Prinzip könnte das Fischfilet einfach so, also nackt, auf die Planke wandern. Das wäre dann Natur pur. Wem dies zu langweilig ist, der kann sich entweder an mein Rezept halten oder selber experimentieren. Nur eines würde ich empfehlen: Salz erst nach dem Grillen verwenden. Salz entzieht dem Fisch Feuchtigkeit. Und da dieser ohnehin schon der heißen und trockenen Luft des Grills ausgesetzt ist, würde diese die Saftigkeit gefährden. Außerdem: Meersalzflocken machen sich über den fertig gegrillten fisch gestreut einfach wunderbar. Und noch etwas zum Thema Feuchtigkeit: Warum nicht eine selbst gemachte Grillbutter mit frisch verarbeitetem Dill vor dem Grillen über die Forelle geben? Die Butter schützt vor dem Austrocknen und Dill harmoniert immer wunderbar mit den meisten Fischgerichten.

Muss ich die Haut entfernen, die sich noch auf der Unterseite des Forellenfilets befindet?

Das ist nicht ratsam. Zum einen Schützt die Haut das Fisch-Fleisch davor, dass er möglicherweise am Brett zu stark anhaftet, zum anderen hält er das Fischfleisch auch kompakt zusammen. Und drittens schützt er auch ein wenig vor dem Austrocknen – weil die Flüssigkeit nicht „abhaut“…

Kann ich die Holzplanken nach dem BBQ wiederverwenden?

Das kommt darauf an wie dick und angekokelt diese sind. Fachgerechte Behandlung wäre ein Säubern zeitnah nach dem Grillvorgang – aber ohne Seife sondern nur mit heißem Wasser. Hartnäckig sich nicht entfernen lassende Fischrückstände tritt man am besten mit einer Kratzbürste gegenüber.

Klappt dieses Grillrezept auch im Ofen in der Küche?

Während viele meiner Rezepte darauf ausgelegt sind auch in den vier Wänden, sprich der Küche, zubereitet zu werden, habe ich hier keine guten Nachrichten. Das Anräuchern würde ich in der Küche im Ofen nicht empfehlen. Man könnte mir Rauchsalz arbeiten wobei ich aber nicht weiß inwiefern dies einen ähnlichen Geschmack wie beim Räuchern erzielt.

Welche Beilagen bieten sich zu diesem Gericht an?

Hier bietet sich natürlich eine Vielzahl von Beilagen an. Vor allem Kartoffeln. Entweder Pell- oder Salzkartoffeln. Aber auch ganz besonders ein cremiger Kartoffelsalat oder ein knuspriger Kartoffelpuffer. Wer die Forelle auf der Zedernholzplanke noch saftiger, als sie ohnehin schon ist, genießen möchte, dem empfiehlt sich eine Honig Senf Soße.

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