Einkaufen im Supermarkt - Geld Nerven & Zeit sparen

Einkaufen im Supermarkt: Geld, Nerven & Zeit sparen

Einkaufen im Supermarkt - Geld Nerven & Zeit sparen

Wer kennt es nicht: Die Rechnung beim Einkaufen im Supermarkt ist immer zu hoch, die Schlange an der Kasse immer zu lang, das Gemüse welk und alle Leute gestresst. Das sind nur einige Punkte, die einem im Supermarkt auf die Nerven gehen können. Doch das muss nicht sein. Wir haben einmal unsere Erfahrungen aufgeführt, wie man dem Supermarkt in etlichen Punkten ein Schnippchen schlagen kann!

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Geld sparen beim Einkauf im Supermarkt: Prospekte durchgehen

Bei uns trudeln meist am Donnerstag im Postkasten die Prospekte aller relevanten Supermärkte der näheren Umgebung ein. Viele Menschen haben an besagtem Postkasten bereits ein Schild, das deren Einwurf verbietet. Was ich aber überhaupt nicht nachvollziehen kann. Denn: zum einen kann man sich doch Produkte rauspicken, die sich im Angebot befinden, und die man ohnehin braucht (Toilettenpapier, Olivenöl, Butter, etc.). Und die bei mir gleich mal auf den Einkaufszettel wandern.

Zudem kann man sich auch zu Rezepten inspirieren lassen. Mir macht es immer Freude, wenn ich am Donnerstagabend, bei einem Feierabendbierchen, die Prospekte durchgehe. Natürlich wähle ich nicht aus den Angeboten aller Supermärkte aus. Sondern nur von dem, den ich präferiere. Denn fünf Supermärkte anzufahren wäre ja keine Ersparnis sondern nur Verschwendung von Geld (fürs Benzin) und Zeit.

supermarkt prospekte

Am frühen Morgen im Supermarkt einkaufen!

Das hat zwei wesentliche Vorteile: zum einen sind die Regale (besonders Obst und Gemüse) noch komplett voll. Und das Gemüse und das Obst ist auch noch nicht hundert mal angegriffen worden. Und aussortiert. Und angehustet. Und zum anderen ist der Supermarkt-Einkauf auch viel stressfreier, weil er im Gegensatz zu jeder anderen Tageszeit einfach überhaupt noch nicht überlaufen ist. Sogar fast leer!

Ware ausverkauft?

Ist doch mal Ware ausverkauft beziehungsweise nicht an ihrem Platz vorhanden: einfach mal freundlich beim Personal nachfragen! Das kostet nichts und ab und zu befindet sich im Lager noch ein Posten mit den benötigten Produkten. Das Personal hat auch nicht ständig im Blick welche Artikel sich in ihrem Supermarkt gerade nicht mehr im Regal befinden. Und falls man Glück hat, spart man sich den Weg zu einem anderen Supermarkt, um das benötigte Produkt dort zu kaufen.

leere auslage im supermarkt
Auslage oder Regal leer? Dann doch einfach das Personal fragen. (Foto: Matthias Würfl)

Geld sparen: Mund aufmachen oder den Geldbeutel

Der Spruch stammt von meinem Opa und hat zu 100 Prozent seine Berechtigung! Bestes Beispiel: in meinem Lieblings-Supermarkt waren die frischen Himbeeren im Angebot. Acht Euro das Kilo. Als ich am Samstagmittag hingekommen bin waren noch sechs Kilo vorrätig und ich habe gefragt, ob da nochmals eine Reduzierung möglich wäre, weil am Montag doch Feiertag ist und die Dinger doch verschimmeln. Antwort: Komm um 18 Uhr wieder und es gibt 50 % Rabatt.

Vier (!) Euro fürs Kilo Himbeeren! Ich habe gleich vier Kilo gekauft und am gleichen Abend noch sechs Kilo Marmelade gemacht. Den Gelierzucker habe ich aber zum normalen Preis kaufen müssen. Logischer Weise😊. Wer jetzt keine 6 Kilo Marmelade benötigt (wir haben eine große Familie mit lauter Marmeladenesser) findet vielleicht andere verderbliche Produkte, bei denen sich das Handeln lohnt.

Geld sparen: Kurz vor Geschäftsschluss einkaufen!

Dieser Tipp schlägt in dieselbe Kerbe: Zwei unserer Supermärkte reduzieren fast täglich kurz vor Ladenschluss Gemüse und Obst. Also einen kleinen Teil davon. Was eben raus muss. Besonders aber am Samstagabend! Klar, keine braucht fünf Salatköpfe. Aber vielleicht zwei und dazu noch eine Gurke, Paprika und Fenchel. Und dann sind wir auch schon wieder auf drei Euro – mehr als halber Kasten Öttinger Bier😊. Na, wenn das keine Freude ist! Zudem: kurz vor Geschäftsschluss ist das Gedränge auch nicht mehr so groß:

leerer supermarkt am abend
Leere Gänge im Supermarkt kurz vor Geschäftsschluss unter der Woche. (Foto: Matthias Würfl)

Zeit sparen: Die lange Schlange an der Kasse…

Hier gibt es drei Möglichkeiten: abwarten, bis man an der Reihe ist. Zweitens: Die Kassiererin anschnauzen, ob sie schon mal einen Blick auf die lange Schlange geworfen hat (nicht so ratsam)? Oder einfach freundlich fragen, ob es möglich wäre eine weitere Kasse zu öffnen, weil es immer länger wird – also die Schlange. In 99 Prozent der Fälle wird die Supermarkt-Kassiererin nicken und auf den Knopf drücken. Und es ist zu vernehmen: „Liebe Kunden, Kasse xyz öffnet gleich, bitte legen sie ihre Waren schonmal aufs Band“.

Zeit & Nerven beim Supermarkt-Einkauf schonen: Mund aufmachen

Die Ehefrau hat Produkte auf die Einkaufsliste geschrieben, die man auf Teufel komm raus nicht findet? Wie die ganz besondere Haar-Spülung? Tja, da gibt’s zwei Möglichkeiten: sich selber einen Wolf suchen (ich habe tatsächlich Freunde die fragen ums Arschlecken nicht das Personal sondern suchen sich doof). Oder einfach wieder mal ganz freundlich das Personal fragen und einem wird geholfen.

Geld sparen – größere Mengen einkaufen

Klar: größere Mengen einkaufen bedeutet gleichzeitig auch viel Platz zu Hause zu haben. Wer diesen Platz hat: Olivenöl im Angebot? Sechs Flaschen kaufen? Gleiches gilt für so viele Produkte! Und auch fürs Fleisch. Die halbe Sau für 2,50 Euro im Angebot? Zuschlagen, denn sonst kosten die Einzelstücke zwischen 7,50 Euro und 10 Euro. Und das macht bei 40 Kilogramm schon mal 200 Euro aus. Ja, ich weiß: wohin mit der halben Sau? Tja, das müsst ihr selber wissen. Vielleicht mal Fränkische Bratwürste machen und einfrieren. Oder räuchern. Oder Fleisch im Glas haltbar machen?

Zudem: man kann sich ja auch mit ein oder zwei Freunden oder Nachbarn zusammentun und gemeinsam eine halbe Sau kaufen. Und schon ist trotzdem gespart aber nicht ganz soviel Platz zum Lagern notwendig! Und ab und zu gibt’s auch gute Angebote für Steaks beim Discounter.

Zeit und Nerven sparen: die Supermarkt-Einkaufsliste

Vor dem Einkaufen im Supermarkt MUSS eine Einkaufsliste erstellt werden. Und diese ordnet man am besten so an, wie die Waren im Supermarkt verteilt sind. Kommt nach dem Eingang gleich das Obst, so steht dieses auch ob  auf der Liste. Und nicht das Fleisch, das sich im hintersten Eck befindet. Und so vermeidet man eben auch, dass man kreuz und quer durch den Supermarkt läuft…

Produkte auf Augenhöhe sind meist teurer

Ein alte Weisheit, aber dennoch erinnere ich gerne daran: immer mal wieder auch die Augen senken und beim Einkauf im Supermarkt in die unteren Regale blicken. Steht auf Augenhöhe die Trockenhefe von der allbekannten Marke lohnt sich meist ein Blick in die Regale darunter: dort findet sich die Trockenhefe der Supermarkt-Eigenmarke – mit teilweise drastischem Preisunterschied. Drin ist, so sagen es die meisten, eigentlich dasselbe!

Nerven & Zeit sparen: Waren richtig aufs Band legen…

Kennt ihr das auch: Leute ballern ihre Waren total unsortiert aufs Kassenband. Und kann es zu folgendem Szenario kommen: Beim Einräumen in die Tüten und Körbe muss sortiert werden: das Schwere unten rein, das Leichte oben drauf. Oder: man ballert wiederum alles in seine Körbe und der Joghurt unter drin reißt auf oder die Tomaten werden zerdrückt. Darum: die Waren schon vorsortiert aufs Band legen. Dann klappt das Verräumen total easy! Die Zeit hat man ja auch immer, da der Vordermann zuvor noch abkassiert wird.

waren aus kassenband im supermarkt
"Schwere" Ware an den Beginn legen, "leichte" Ware ans Ende. (Foto: Matthias Würfl)

Abschluss-Tipp: Freundlich sein!

Auch wenn man genervt ist, dass man noch einkaufen muss. Auch wenn es nach einem harten Arbeitstag war: freundlich bleiben. Zu anderen Kunden und besonders zum Personal. Denn letztere müssen schließlich noch arbeiten. Jaja, der Kunde ist König. Aber nur, wenn er sich auch so vornehm aufführt wie ein König. Bedenkt beim Einkaufen im Supermarkt: wer gibt, und das zählt auch für Freundlichkeit, dem wird gegeben!

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